Christoph Martin Wieland

Lebensgeschichte

Die Lebensgeschichte von CHRISTOPH MARTIN WIELAND ist vor allem durch seine vielen Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen charakterisiert. WIELAND wurde am 05.09.1733 im schwäbischen Oberholzheim bei Biberach als Sohn des pietistischen Landpfarrers MATTHÄUS WIELAND geboren (Pietismus = evangelische kirchliche Reformbewegung). Die Versetzung des Vaters führte zwei Jahre später zum Umzug der Familie nach Biberach.
Nachdem er von seinem vierten Lebensjahr an vom Vater unterrichtet worden war, erhielt WIELAND von 1747–1749 eine pietistische Ausbildung an der Internatsschule Klosterbergen bei Magdeburg. Schon im Alter von acht Jahren war er in der Lage, lateinische Klassiker wie HORAZ, OVID und CICERO fließend übersetzen zu können; vier Jahre später schrieb er die ersten eigenen lateinischen Verse. WIELAND hatte bereits mit 15 Jahren sämtliche römischen klassischen Dichter und Philosophen im Original gelesen, er kannte das Gesangbuch, den Katechismus und große Teile der Bibel auswendig. Auch Griechisch und Hebräisch lernte er früh und konnte so selbst HOMER und PLATO im Original lesen, ebenso wie Dichter der französischen Aufklärung. Das Studium der klassischen Versmaße hatte großen Einfluss auf seine späteren eigenen Dichtungen.
In seinem Vaterhaus traf WIELAND in dieser Zeit auf die Tochter eines Augsburger Patriziers und bedeutenden Mediziners, SOPHIE VON GUTERMANN, der späteren berühmten Romanschriftstellerin SOPHIE VON LA ROCHE. Er verliebte sich in sie und verlobte sich mit SOPHIE, die großen Einfluss auf sein späteres dichterisches Schaffen haben sollte. Die Verlobung wurde 1753 wieder gelöst; SOPHIE heiratete den Beamten LA ROCHE, eine für WIELAND sehr schmerzliche Entscheidung.
Nach dem Besuch der Internatsschule hielt sich WIELAND für einige Zeit bei seinem Onkel, dem Mediziner und Philosophen Dr. JOHANN WILHELM BAUMER auf. Dieser sollte ihn auf die Universität vorbereiten. Das Zusammentreffen mit BAUMER weckte in WIELAND das Interesse für die Naturwissenschaften und war sicher auch der Grund dafür, dass er nicht Theologie studieren wollte, wie sein Vater es gewünscht hatte, sondern 1750–1752 in Tübingen ein Jurastudium aufnahm. In seiner Studienzeit entstanden die frühen dichterischen, religiös-enthusiastischen Werke.
WIELAND brach das Studium in Tübingen 1752 ab, da er sich in dem erstarrten Universitätsbetrieb nicht wohl fühlte und hielt sich bis 1759 als Gast seines väterlichen Freundes JOHANN JACOB BODMERS, eines schweizerischen Dichters, Historikers und Übersetzers, in Zürich auf. Durch BODMERS kam er in Berührung mit den Werken von OPITZ, HOMER und SOKRATES. Insbesondere die dialogorientierten Lehrmethoden im sokratischen Sinne hatten großen Einfluss auf WIELAND. Als Hauslehrer versuchte er, die besondere didaktische Lehrstrategie des SOKRATES in seiner eigenen pädagogischen Tätigkeit umzusetzen. Im Juni 1754 zog er in das Haus eines Schwagers von BODMERS, Anfang 1755 in das Haus eines zukünftigen väterlichen Gönners, des Amtmannes HANS GEORG GREBEL und unterrichtete dort jeweils vier Schüler. In Zürich kam WIELAND mit vielen weiteren wichtigen Persönlichkeiten in Kontakt, so mit dem berühmten Fabeldichter JOHANN LUDWIG MEYER VON KNONAU und dem Schriftsteller JOHANN GEORG ZIMMERMANN.
1759–1760 nahm WIELAND eine Hauslehrerstelle beim Landvogt VON SINNER in Bern an. Hier begegnete er seiner zweiten großen Liebe, JULIE BONDELI, einer der angesehensten Frauen der Berner Gesellschaft. WIELAND verlobte sich erneut, doch auch diese Verbindung wurde später gelöst, diesmal in beiderseitigem Einvernehmen.
1760 nahm WIELAND eine Stellung als Kanzleiverwalter in Biberach an, nachdem er in den Magistrat der Stadt gewählt worden war. Die Stelle war zunächst provisorisch und wurde erst vier Jahre danach in eine feste Stelle umgewandelt. 1765 heiratete er die Augsburger Kaufmannstochter DOROTHEA HILLENBRAND, mit der er eine glückliche Ehe führte und viele Kinder zeugte. 1769 wurde WIELAND in Erfurt Professor für Philosophie und erhielt den Titel eines Regierungsrates.
Schließlich ließ er sich mit seiner ganzen großen Familie als Prinzenerzieher in Weimar nieder. Dorthin war er von der hochgebildeteten Herzoginwitwe ANNA AMALIA nach der Veröffentlichung seines Erziehungswerkes „Der goldene Spiegel“ berufen worden, um ihre beiden Söhne, insbesondere jedoch den Erbprinzen ERNST AUGUST, zu unterrichten. Die Weimarer Zeit war besonders geprägt durch die Begegnungen mit GOETHE, SCHILLER und HERDER. 1797 kaufte WIELAND das Landgut Oßmannstedt bei Weimar, um sich dort mit seiner Familie niederzulassen. 1801 starb seine Frau. 1803 wurde das Gut verkauft, noch kurz zuvor hatte dort u. a. der werdende Dichter und ehemalige preußische Offizier HEINRICH VON KLEIST in der Mansarde Quartier bezogen. In den Folgejahren starben viele der Freunde WIELANDs: 1803 HERDER, 1805 SCHILLER, 1807 SOPHIE VON LAROCHE und die Herzogin ANNA AMALIA. 1808 hatte WIELAND Gelegenheit, mit NAPOLEON zu sprechen, dessen Truppen inzwischen in Weimar eingezogen waren und der WIELAND als den größten deutschen Dichter im Sinne der Tradition VOLTAIRES ansah.
WIELAND starb am 20.01.1813 in Weimar am Schlaganfall. Er wurde im Park von Oßmannstadt auf eigenen Wunsch neben seiner Frau und SOPHIE BRENTANO bestattet. Am 18.02.1813 hielt GOETHE die bekannte Trauerrede für den großen Dichter: „Zum brüderlichen Andenken Wielands“, in der er sagte:

„...er dichtete als Lebender und lebte dichtend ...“.

Literarisches Schaffen

WIELANDs literarisches Schaffen war vom Umfang her gewaltig. Seine erste bedeutende Schrift verfasste er 1751 in Tübingen: „Die Natur der Dinge oder die vollkommenste Welt“, ein philosophisches Lehrgedicht in sechs Büchern. Bis 1752 entstanden weitere Werke, u. a.: „Lobgesang auf die Liebe“, „Moralische Briefe“ (in Alexandrinern geschrieben), der „Anti-Ovid“, der „Frühling“ (in Hexametern verfasste indirekte Huldigung an KLOPSTOCKs „Messias“) und „Moralische Erzählungen“.
In Zürich schrieb WIELAND verschiedene Schriften, die sich gegen die Leipziger GOTTSCHED'sche Dichterschule richteten, welche französische Vorbilder hatte (z. B. „Ankündigung einer Dunciade für die Deutschen“, 1755). WIELAND selbst gehörte wie BODMER (s.o.) der Züricher Schule an, deren Verehrung den Engländern galt. Weitere Werke der Züricher Zeit waren „Noah“ (Hymne auf die Schönheit des epischen Gedichtes), „Briefe Verstorbener an ihre noch lebenden Freunde“ (angelehnt an die englische Poetin ELISE ROWE) und das Epos „Die Prüfung Abrahams“.
Der Schmerz um die Ablehnung durch seine große Liebe SOPHIE VON GUTERMANN (s.o.) schlug sich in einer Reihe folgender Dichtungen nieder. Dazu gehörten: „Erinnerungen an eine Freundin“ (1754), „Hymnus auf Gott“, „Empfindungen eines Christen“, „Timoklea“, „Platonische Betrachtungen über den Menschen“ sowie die Aufsätze „Gesicht des Mirza“ und „Gesicht von einer Welt unschuldiger Menschen“.
Großen Einfluss auf WIELAND hatten die Werke von KLOPSTOCK, LESSING und BARTHOLD HINRICH BROCKES. Insbesondere der neunbändige Gedichtband des ersten großen deutschen Naturdichters BROCKES, „Irdisches Vergnügen in Gott“, verstärkten die aufklärerischen Tendenzen WIELANDs und seine Abkehr von einer einseitigen, theologischen Sicht.
1757 begann WIELAND mit der Arbeit an dem großen Epos „Cyrus“. Ziel war die Idealisierung eines großen Herrschers (Friedrich der Große). Das Werk blieb ein Fragment aus fünf Gesängen, erstaunt aber durch die realistischen Beschreibungen der Kriegsgräuel.
1758 entstand eines der frühesten deutschen Trauerspiele und zugleich das erste deutsche Drama: „Lady Johanna Gray oder der Triumph der Religion“, geschrieben in fünffüßigen Jamben und mit großem Erfolg in Deutschland aufgeführt. Unter dem Einfluss von JULIE BONDELI (s.o.) schrieb er außerdem in Bern das Trauerspiel „Clementine von Poretta“

Material zum Thema
  • Christoph Martin Wieland - Horazens Brief an L. Calpurnius Piso und seine Söhne
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Ab 1762 hatte WIELAND Zugang zu der Bibliothek des Grafen STADION, des ersten Ministers des Kurfürsten von Mainz. Die Bibliothek bot WIELAND eine Fülle neuer Aufklärungsliteratur. So kam er in Berührung mit SHAFTESBURY, CONDILLAC, HELVETIUS und VOLTAIRE. WIELAND begann, sich vom Pietisten zum überzeugten Freidenker zu wandeln. Von CHRÉBILLON lernte er, seine Dichtungen mit Pikanterie und Leichtigkeit zu würzen und ihnen trotzdem geistigen Tiefgang zu verleihen. Die Folgewerke WIELANDs zeigen immer mehr rokoko-typische graziöse Anklänge, so die „Komischen Erzählungen“ (1765), das Gedicht „Nadine“ (1762), das Werk „Der Sieg der Natur über die Schwärmerey oder die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva“ (1764, Roman, angelehnt an CERVANTES' „Don Quichote“, satirische Auseinandersetzung mit seiner eigenen ehemaligen Frömmigkeit) und der große Entwicklungsroman „Geschichte des Agathon“.
Die „Geschichte des Agathon“ (Erstfassung 1766/67, Neufassungen 1773 und 1798), ein vierbändiges Prosawerk, war das Hauptwerk von WIELAND. Es gilt als der erste deutsche bedeutsame Bildungs- und Erziehungsroman. WIELAND berichtet von der Erziehung eines jungen Mannes; er zeigt einen Menschen, der vom sozialen Umfeld mitgeprägt wird und nicht nur einer ihm von Geburt an zugewiesenen, unveränderbaren Rolle ausgeliefert ist. Dabei führte Wieland erstmals einen Erzähler in die deutsche Romanwelt ein, der den Werdegang und die seelische Verfassung der Romanfiguren erklärt. Der „Agathon“ wird heute als Vorgänger des modernen psychologischen Romans und als Spiegel aufklärerischer Ideale angesehen

(„daß wahre Aufklärung zu moralischer Besserung das einzige ist, worauf sich die Hoffnung besserer Zeiten, das ist, besserer Menschen, gründet“).

1771 schrieb WIELAND das Versepos „Der Neue Amadis“, dessen Hauptaussage darin besteht, dass es nicht auf körperliche, sondern vielmehr auf geistige Schönheit ankommt. Ein weiteres Versepos, „Musarion ... oder die Philosophie der Grazien“ (1770) gilt als eines seiner herausragendsten Werke. Geschrieben in Alexandrinern, ist es trotzdem von meisterhafter Leichtigkeit. Das Epos vermittelt als Lehrgedicht den Wunsch des Verfassers, dass Vernunft und Gefühl in Harmonie angesichts einer sich findenden Liebe vorherrschen mögen.
Zwischen 1762 und 1768 gelang es WIELAND, 22 Stücke von SHAKESPEARE zu übersetzen und so deutschsprachigen Lesern zugänglich zu machen. Da die Übersetzung in Prosa erfolgte, musste sich WIELAND immer wieder mit entsprechenden Vorwürfen auseinandersetzen, außerdem mit solchen einer rokokohaften Verniedlichung. Nichtsdestotrotz war seine Übersetzung die Grundlage für die schnelle und weite Verbreitung der Schriften SHAKESPEAREs im deutschen Sprachraum und für die spätere Gesamtübertragung durch SCHLEGEL und TIECK.
In seiner Erfurter Zeit schrieb Wieland die Rechtfertigungsschrift „Nachlaß des Diogenes von Sinope“ (1770) und das berühmt-berüchtigte Gedicht „Kombabus“. Als Kontrapunkte zu ROUSSEAUs „Zurück zur Natur“ verfasste er u. a. den Roman „Koxkox und Kikequetzel“ und das Werk „Der goldene Spiegel“ (1772). Letzteres ist Erziehungswerk und Staatslehre zugleich.
In Weimar gründete WIELAND die Zeitschrift „Der Teutsche Merkur“. Hierin veröffentlichte er die ersten Kapitel seines bekannten Romans „Geschichte der Abderiten“, den er 1774 fertigstellte, und in dem er das kleinbürgerliche Spießertum satirisch aufs Korn nimmt. In die Zeitschrift ließ Wieland auch seine „Briefe über Alceste“ setzen, die auf den Erfolg seines „Alceste“ (Aufführung 1773) aufmerksam machen sollten, eines Singspiels, dem GOETHE aufgrund seines ungriechischen Charakters eine extra Satire widmete: „Götter, Helden und Wieland“. Auch diese Satire brachte WIELAND im „Merkur“ zur Anzeige, was von einer entsprechenden inneren Größe kündet. Der „Merkur“ bestand bis 1810 und wurde zur literarischen Plattform der Auseinandersetzung zwischen den Vertretern von Aufklärung und Sturm und Drang.
1773 entstanden ein zweites Singspiel: „Die Wahl des Herkules“ und der Roman „Die Geschichte des weisen Danishmend“, der als Weiterführung des „Goldenen Spiegels“ betrachtet wird. 1774 publizierte WIELAND im „Merkur“ eine Rechtfertigungsschrift: „Der verklagte Amor“, um sich gegen die ihm von Kritikern vorgeworfene Frivolität in seinen Werken zur Wehr zu setzen. Im selben Jahr entstand der erste Teil der „Geschichte der Abderiten“ – die satirische Darstellung kleinstädtischen Lebens in Form eines Fortsetzungsromans.
1776 stellte WIELAND die berühmte Verserzählung „Das Wintermärchen“ fertig, die stark von der orientalischen Märchenwelt beeinflusst war. Diese Erzählung wurde in den nachfolgenden Jahren um diverse Gedichte und Epen ergänzt, so u. a.: „Die erste Liebe“ (1774), „Geron der Adeliche“ (1777), „Schach Lolo oder das göttliche Recht der Gewalthaber. Eine morgenländische Erzählung“ (1778) und „Pervonte“ (1978).
1780 erschien im „Teutschen Merkur“ das berühmte Märchenepos „Oberon“, eine von GOETHE sehr gelobte Dichtung in 14 Gesängen, ab 1785 mit Vorrede und in 12 Gesängen. Anregungen hierfür entnahm WIELAND aus dem altfranzösischen Ritterroman „Huon de Bordeaux“ von 1513 und aus der Feenwelt des „Sommernachtstraums“ von SHAKESPEARE. Dieses Werk stellt den Höhepunkt im dichterischen Schaffen von WIELAND dar. Meisterhaft in Ausdruck, Sprache und voller Poesie und Erotik steht es dem tief religiösen „Messias“ von KLOPSTOCK entgegen. Der „Oberon“ wurde von GOETHE so sehr bewundert, dass er WIELAND einen Lorbeerkranz schickte und an LAVATER schrieb:

„Solange Poesie Poesie, Gold Gold und Krystall Krystall bleibt, wird es als Meisterstück poetischer Kunst geliebt und bewundert werden“.

Auch MOZARTs „Zauberflöte“ (1791) sowie die Vertonung durch CARL MARIA VON WEBER wurden stark vom „Oberon“ beeinflusst.

Material zum Thema
  • Christoph Martin Wieland - Sendschreiben an einen jungen Dichter
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1789–1793 schrieb WIELAND die „Göttergespräche“, in denen er sich mit den aktuellen politischen Ereignissen und der französischen Revolution auseinandersetzte.
1791 erschien das Buch „Geheime Geschichte des Perigrinus Protheus“, in dem sich WIELAND gegen die Vertreter einer rein rationalen Denkweise richtet und die Existenz des Irrationalen verteidigt

(„...daß die Kraft des Geistes im Menschen über den Leib triumphieren kann...“, „Wir schweben zwischen Himmel und Erde in der Mitte...“).

Zwei wichtige Romane entstanden noch einmal in Ossmannstedt: „Agathodämon“ (1799) und „Aristipp“ (1800–1801, Briefroman, vier Bände, unvollendet). Beide Werke nehmen noch einmal das Idealbild des „Agathon“ auf, die utopische Vorstellung von einem harmonischen Menschentum.
Wieder in Weimar, schrieb WIELAND zwei Dichtungen in Briefform: „Menander und Glycerion“ (1804) und „Krates und Hipparchia“ (1805) sowie „Das Hexameron von Rosenhain“ (1805). Außerdem verfasste er Zeitschriftenartikel und Essays zu aktuellen politischen Themen.
Die WIELAND nachfolgende „Wielandschule“ (JOHANN BAPTIST ALXINGER, ALOYS BLUMAUER, KARL ARNOLD KORTUM, MORITZ AUGUST VON THÜMMEL, WILHELM HEINSE und JOHANN CARL AUGUST MUSÄUS) konnte an die Bedeutung ihres Vorbildes nicht anknüpfen.
Die Werke WIELANDs fanden unter seinen Zeitgenossen größte Anerkennung, verloren später jedoch an Bedeutung und Einfluss und wurden erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wieder angemessen gewürdigt.

Material zum Thema
  • Christoph Martin Wieland - Ein paar Goldkörner aus – Makulatur
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Hauptwerke (Auswahl)

  • Lady Johanna Gray oder der Triumph der Religion (1758, erstes deutsches Drama)
  • Der Sieg der Natur über die Schwärmerey oder die Abenteuer des Don Sylvio von Rosalva (1764, satirischer Roman)
  • Geschichte des Agathon (1766–67, 1773, 1798; erster deutscher Bildungs- und Erziehungsroman)
  • Musarion ... oder die Philosophie der Grazien (1770, Versepos, Lehrgedicht)
  • Der Neue Amadis (1771, Versepos)
  • Der goldene Spiegel, oder die Könige von Schechian, eine wahre Geschichte. (1772, Erziehungswerk und Staatslehre)
  • Geschichte der Abderiten (1774–1780, satirischer Fortsetzungsroman)
  • Das Wintermärchen (1776, Verserzählung)
  • Oberon (1780, Märchenepos)
Material zum Thema
  • Christoph Martin Wieland - Über die Rechte und Pflichten der Schriftsteller
    Format: PDF

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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