Privater Brief

Auch im Zeitalter von E-Mail, SMS und Fax bieten sich viele Gelegenheiten, zu denen es angebracht ist, einen Brief zu schreiben. Private Briefe werden z. B. verfasst, um Einladungen auszusprechen oder Dank zu sagen. Ebenso zählen Liebesbriefe, Urlaubskarten oder Entschuldigungen zur Privatkorrespondenz. Zu solchen Gelegenheiten können kreativ gestaltete Umschläge und farbiges, dem Anlass entsprechendes Papier verwendet werden.
Private Briefe werden von Hand geschrieben, weshalb eine leserliche Handschrift angebracht ist.
Auch ein klarer Aufbau des Briefes erleichtert die Lektüre. Ein kleines Konzept, in dem stichwortartig notiert ist, in welchen Absätzen welche Inhalte mitgeteilt werden, ist dabei oft ganz nützlich. Derart vermeidet man unnötige Neuanfänge und unschöne Verbesserungen.

Nach dem Datum in der obere linken Ecke kommt sofort die Anrede. Die Adressaten werden generell mit ihrem Vornamen angeredet, z. B. Dear Ally,… oder Dear Tom and Margret,... .Bei besonders vertrautem Verhältnis kann auch My dearest geschrieben werden. Nach der Anrede beginnt die nächste Zeile trotz des Kommas mit einem Großbuchstaben.
Am Anfang des Briefes erkundigt man sich nach dem Wohlbefinden des Empfängers, um sich dann auf eventuell vorherige Korrespondenz zu beziehen: It was a nice surprise to get your postcard from Paris...
Im Mittelteil des Briefes stehen eigene Belange und Erlebnisse. Die Sätze sollten nicht zu lang geraten und regelmäßige Absätze vermitteln dem Leser Orientierung. Bei Unsicherheiten lieber einmal mehr im Wörterbuch nachschlagen. Vokabelfehler können gerade im privaten Bereich zu Missverständnissen führen.
Gegen Ende des Briefes steht häufig der zukünftige Kontakt: I would be happy to meet you in London… oder I'm looking forward to hearing from you…
Zudem gibt es zahlreiche Floskeln und Phrasen, die im englischsprachigen Raum üblich sind: Keep in touch, Take care, Lots of love oder Love to everyone.
Wenn man diese Ausdrücke wortwörtlich ins Deutsche übersetzt, wirken sie auf den ersten Blick übertrieben, sie entsprechen jedoch den Konventionen im englischen Sprachraum.
Zum Abschluss wird ein schlichtes Yours hinzugefügt. In privaten Briefen ist es bei besonders vertrautem Verhältnis üblich, Küsschen und Umarmungen zu senden. Diese werden jedoch nicht ausformuliert, sondern durch eine Art Code ausgedrückt: Ein x bedeutet ein Küsschen und ein o eine Umarmung. So enden viele private Briefe mit einem Take care, xoxoxo und der Unterschrift.

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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