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  6. Unterordnende Konjunktionen

Unterordnende Konjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Teilsätze und stellen sie in ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Sie sind in ihrer Form nicht veränderlich und bilden kein eigenes Satzglied.
Konjunktionen lassen sich nach ihrer Funktion im Satz in verschiedene Gruppen einteilen.
Unterordnende Konjunktionen haben die Funktion:

  • Sie leiten Nebensätze ein.
  • Sie können temporale, modale oder kausale Beziehungen ausdrücken.

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Merke: 
Unterordnende Konjunktionen leiten untergeordnete Sätze ein und verbinden z. B. Hauptsätze mit Nebensätzen/Teilsätzen.Ich muss mich beeilen, damit ich nicht zu spät komme. (Hauptsatz, damit Nebensatz)
  
Unterordnende Konjunktionen 
• leiten Begründungen ein:weil, da, dadurch, dass
• nennen Bedingungen:wenn, falls, sofern
• verweisen auf einen nicht
  ausreichenden Grund:
obwohl, obgleich
• nennen Zeitpunkte:als, nachdem, während
• vergleichen:wie, als ob, je – desto
• nennen die Absicht:damit, dass, um – zu
• zeigen auf den Gegensatz:während
Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Unterordnende Konjunktionen." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/index.php/schuelerlexikon/deutsch/artikel/unterordnende-konjunktionen (Abgerufen: 09. March 2026, 23:49 UTC)

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Verwandte Artikel

dass – das

Dass und das tauchen in der deutschen Sprache als unterschiedlichen Wortarten zugehörig auf:

  • bestimmter Artikel „das“
  • Demonstrativpronomen „das“
  • Relativpronomen „das“
  • Konjunktion (= Verbindungswort) „dass”

Wann jedoch dass und wann das geschrieben werden muss, lässt sich leicht an einer Faustregel merken:

Immer, wenn man dies(es), welche(s), jene(s) einsetzen kann, schreibt man das mit einem –s.

Trifft dies nicht zu, wird dass mit -ss geschrieben.

denn – weil

Denn und weil mögen eine gemeinsame Bedeutungsebene haben, im deutschen Satz werden sie jedoch völlig unterschiedlich eingesetzt.

Beide Wörter sind Konjunktionen, jedoch kann denn nur einen Hauptsatz und weil nur einen Nebensatz einleiten. Sichtbar wird dies an der Stellung des finiten Verbs im Satz.

Nebenordnende Konjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Teilsätze und stellen sie in ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Sie sind in ihrer Form nicht veränderlich und bilden kein eigenes Satzglied.
Konjunktionen lassen sich nach ihrer Funktion im Satz in verschiedene Gruppen einteilen.
Nebenordnende Konjunktionen haben die Funktionen,

  • Wörter und Wortgruppen zu verbinden,
     
  • Teilsätze einer Satzverbindung zu verbinden,
     
  • einen Teilsatz mit einem Substantiv als gleichberechtigte Teile zu verbinden.

Satzteilkonjunktionen

Konjunktionen verbinden Wörter, Wortgruppen oder Teilsätze und stellen sie in ein bestimmtes Verhältnis zueinander. Sie sind in ihrer Form nicht veränderlich und bilden kein eigenes Satzglied.
Konjunktionen lassen sich nach ihrer Funktion im Satz in verschiedene Gruppen einteilen.
Satzteilkonjunktionen haben folgende Funktionen:

  • Satzteile werden in den Satz eingebaut und angeschlossen (z. B. Anschluss eines Attributs oder einer adverbialen Bestimmung)
  • Sie sind oft Ausdruck eines Vergleichs,
  • Desto und umso werden mit einem Komparativ gebraucht.

wenn - wen

Wenn (mit zwei –n) zeigt an, dass der Vokal kurz gesprochen wird, wen (mit nur einem –n) signalisiert dagegen, dass der Vokal lang gesprochen wird. Beide Wörter gehören auch unterschiedlichen Wortklassen an: Wenn ist eine Konjunktion, wen dagegen ein Interrogativpronomen bzw. ein Relativpronomen. Das Weglassen des zweiten –n in der Konjunktion wenn hat also nicht nur lautliche, sondern auch inhaltliche Konsequenzen.

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