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Königreich Norwegen

Das Königreich Norwegen umfasst den Westteil der Skandinavischen Halbinsel. Landgrenzen bestehen mit Russland, Schweden und Finnland. Hauptstadt des Landes ist Oslo. Der durch tief eingeschnittene Fjorde reich gegliederten Küste sind zahlreiche Inseln vorgelagert. Plateaugletscher bedecken große Teile der Hochgebirge und der kargen Hochfläche.

Das Klima wird vom Golfstrom beeinflusst. Im Norden des Landes leben rund 40000 Samen vorwiegend als Rentierzüchter. Bedeutender als die Landwirtschaft ist die Fischerei, die vielfach in Form der Aquakultur betrieben wird. Wichtigster Wirtschaftszweig ist der Bergbau mit der Förderung von Erdöl und Erdgas aus der Nordsee. Die norwegische Handelsflotte belegt weltweit Rang sieben.

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Republik Österreich

Österreich liegt in Mitteleuropa und erstreckt sich vom Bodensee bis zum Neusiedler See. Zwei Drittel des Landes liegen in den Alpen. Die Bevölkerung konzentriert sich aber hauptsächlich in den Becken- und Mittelgebirgslandschaften sowie den großen Alpenlängstälern. Allein im Ballungsraum der Hauptstadt Wien leben 20 % aller Österreicher. Größter Fluss des Landes ist die Donau, die das Land auf einer Länge von 350 km durchquert. Viehzucht, Milchwirtschaft, Obst- und Weinbau sind die dominierenden landwirtschaftlichen Zweige.
Österreich besitzt dank seiner geografischen Bedingungen viele Wasserkraftwerke und ist ein bedeutender Stromproduzent.
Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Fremdenverkehr, der sich zunehmend in den Winter verlagert. Im Transitverkehr über die Alpen spielt der Brenner eine große Rolle, der nach Fertigstellung der Tauernautobahn nicht im gewünschten Maß entlastet wurde.

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Islamische Republik Pakistan

Pakistan ist ein Staat in Südasien. Es grenzt sowohl an Indien und an Afghanistan als auch an China. Hochgebirge bestimmen das nördliche Pakistan. Der größte Teil des Landes ist von Steppen und Wüsten bedeckt. Das Industiefland ist der am dichtesten besiedelte und wirtschaftlich bedeutendste Raum Pakistans. Hitze und Trockenheit bestimmen das Klima der meisten Landesteile. Der Südwestmonsun hat nur noch Einfluss auf den äußersten Südwesten des Landes. Nach Norden hin wird das Klima zunehmend kontinentaler.

Pakistan gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Das hohe Bevölkerungswachstum, die Folgen einer unrentablen Planung und die Abwanderung von Fachkräften verhindern eine positive wirtschaftliche Entwicklung. Die Landwirtschaft mit aufwendigen Bewässerungsanlagen beschäftigt jeden zweiten Erwerbstätigen. Das Land ist rohstoffarm. Die Textilindustrie erwirtschaftet zwei Drittel des Exportvolumens.

1947 entstanden die Staaten Pakistan und Indien aus der Kronkolonie Britisch-Indien. Zwischen dem hinduistischen Indien und dem muslimischen Pakistan gibt es seitdem immer wieder Konflikte und kriegerische Auseinandersetzungen.

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Republik der Philippinen

Das Inselreich der Philippinen in Südostasien umfasst den nördlichen Teil des Malaiischen Archipels und besteht aus 7100 Inseln, von denen etwa 860 bewohnt sind.
Durch starke plattentektonische Vorgänge im Erdinnern haben die Philippinen viele Vulkane und Erdbeben sind häufig. Die Inseln sind größtenteils gebirgig.
Durch das tropische Monsunklima mit hoher Feuchtigkeit haben die Philippinen einen außerordentlich artenreichen Pflanzenwuchs. Regenwälder, Monsunwälder und Nebelwälder bedecken fast 50 % des Landes.
Die Philippinen sind ein Land mit großen sozialen Spannungen. Eine rapide wachsende Bevölkerung, mangelnde Arbeitsplätze sowie extrem ungleiche Einkommensverhältnisse führen zu großen Problemen. Dringend notwendige Landreformen scheitern noch immer am Einspruch der Großgrundbesitzer, Maßnahmen zur Geburtenkontrolle am Widerstand der katholischen Kirche.
Das Wirtschaftswachstum ist relativ gering. In der Regierungszeit von Präsident MARCOS hat das Land bis 1986 schwere innenpolitische Unruhen erlebt. Seit der Flucht MARCOS wird eine Demokratisierungspolitik betrieben.

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Republik Polen

Polen liegt im östlichen Mitteleuropa. Es besteht im Wesentlichen aus Tiefland, das im Südwesten und Süden von den Mittelgebirgssystemen der Sudeten und Karpaten begrenzt wird. Die größten Flüsse Weichsel und Oder spielen als Binnenwasserstraßen eine bedeutende Rolle.
Die Bevölkerung des Landes besteht zum überwiegenden Teil aus Polen.
Die Hauptstadt Warschau ist mit Abstand die größte und wichtigste Stadt des Landes.
Die Landwirtschaft ist nach wie vor ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. Überragendes Industriezentrum und einer der traditionellen wirtschaftlichen Kernräume ist das Oberschlesische Industriegebiet im Südosten des Landes.

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Republik Portugal

Die Republik Portugal liegt im Südwesten Europas auf der Iberischen Halbinsel mit Festlandgrenzen zu Spanien. Zum Staatsgebiet gehören neben Festlandportugal die Inselgruppen von Madeira und den Azoren im Atlantischen Ozean. Portugal ist das ärmste EU-Land mit einer nur schwach entwickelten Landwirtschaft. Auslandsinvestitionen stärkten den Industrie- und den Dienstleistungssektor. Der Fremdenverkehr mit Schwerpunkten an der Küste der Algarve, auf Madeira und in der Hauptstadt Lissabon ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden.

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Republik Sambia

Sambia ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Im Westen grenzt er an Angola, im Norden an die Demokratische Republik Kongo und Tansania, im Westen an Malawi und Mosambik, im Süden an Simbabwe, Botswana und Namibia. Sambia umfasst die Rumpffläche der zentralen und östlichen Lundaschwelle mit Inselbergen. Im Nordosten liegt es im Bereich des Ostafrikanischen Grabensystems. Der Sambesi und seine Nebenflüsse durchziehen das Land.
Das tropische Hochlandklima ist mäßig warm und feucht. Regenwald und Trockenwald bedecken ein Viertel des Landes. Savannengebiete prägen den zentralen Teil.
In Sambia gibt es über 90 ethnische Gruppen. Die meisten sind Bantustämme. 45 % der Bevölkerung lebt heute schon in Städten. Drei Viertel der Bevölkerung sind Christen.
Landwirtschaft und Bergbau sind die wichtigsten Wirtschaftszweige. Für den Export werden Tabak, Baumwolle und Zuckerrohr angebaut. Sambia ist reich an Bodenschätzen. Wichtigster Devisenbringer ist der Kupferbergbau mit dem Nebenprodukt Kobalt. Erzverhüttung und Nahrungsmittel- und Textilindustrie, chemische- und pharmazeutische Industrie sind wichtige Wirtschaftszweige.

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Königreich Schweden

Schweden liegt im Norden Europas auf der Skandinavischen Halbinsel. Durch die Nord-Süd-Erstreckung von mehr als 1500 km weist das Land eine große landschaftliche und klimatische Vielfalt auf. Besonders im Osten sind der langen Küste zahlreiche Schären vorgelagert.

Vor allem der Norden Schwedens ist sehr gering besiedelt. Die Hauptstadt Stockholm liegt im dichter besiedelten Süden des Landes. Von den ergiebigen Erzlagern und dem Reichtum an Wäldern profitieren die beiden wichtigsten Industriezweige, die Metall- und die Holzindustrie. Bildungs- und Sozialwesen gelten als vorbildlich, sind aber mit hohen Kosten verbunden, die die Steuerzahler tragen. Mit Fertigstellung der Verkehrsverbindung über den Öresund sind sich Mitteleuropa und Skandinavien näher gerückt.

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Senegal

Der Staat Senegal liegt im äußersten Westen Afrikas an der Atlantikküste. Er ist etwa halb so groß wie Deutschland und damit eines der kleineren westafrikanischen Länder. Der größte Teil Senegals besteht aus Küstentiefland. Nur im Südosten reichen Ausläufer eines Tafelgebirgslandes in das Land hinein. Der Fluss Senegal bildet auf weiten Strecken die Nord- und Nordostgrenze des Landes. Im Norden des Landes herrscht Trockenklima mit einer langen Regenzeit. Entsprechend der Niederschläge reicht die Vegetation von Dornstrauchsavanne über Trockensavanne bis zur Feuchtsavanne und Feuchtwald. Im Senegal leben überwiegend sudanide Völker. Fast ein Viertel lebt in den Ballungszentren um die Hauptstadt Dakar. Über 90 % der Bevölkerung sind Muslime.
Haupterwerbszweig ist die Landwirtschaft. Erdnüsse und Baumwolle werden für den Export angebaut. Das Land hat reiche Phosphatvorkommen. Wichtige Industriezweige sind Nahrungsmittel-, Textil-, Metall- und chemische Industrie. Der Fremdenverkehr ist eine wichtige Devisenquelle.

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Republik Simbabwe

Simbabwe ist ein Binnenstaat in Südostafrika. Den größten Teil des Landes nimmt ein Binnenhochland ein. Über 1200 m hoch gelegene Rumpfflächen, das Hochveld, erstrecken sich zwischen Bulawayo und Harare. Der westliche Teil senkt sich zum Kalaharibecken. Nach Norden, Süden und Südosten fällt die Hochebene zum Lowveld ab. Den Osten nimmt eine Randschwelle mit der größten Höhe von 2592 m ein. Im Nordosten des Landes begrenzt der Sambesi das Land nach Sambia. Seine Wassermassen stürzen sich dort als Victoriafälle in die Tiefe.
Simbabwe hat randtropisches Klima mit Sommerregen. Feucht- und Trockensavannen sowie im östlichen Randgebirge immergrüner Regenwald beherrschen das Landschaftsbild.
Die Bevölkerung gehört zu 95 % Bantuvölkern an, die zu einem großen Teil Naturreligionen anhängen.
Landwirtschaft, Bergbau und Industrie sind die Säulen einer leistungsfähigen Wirtschaft. Der Fremdenverkehr vor allem in die Nationalparks und Wildreservate ist wichtiger Devisenbringer.
Eine Landreform sollte die ungleiche Verteilung fruchtbaren Bodens zugunsten der weißen Minderheit ausgleichen, lässt sich aber nur langsam umsetzen und zieht weitere Konflikte zwischen Schwarzen und Weißen nach sich.
Im Jahre 1980 wurde das ehemalige britische Rhodesien unabhängig und Republik Simbabwe.

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Republik Singapur

Singapur ist ein Stadtstaat in Südostasien vor der Südspitze der malaysischen Halbinsel. Seit seiner Unabhängigkeit von Großbritannien 1965 hat Singapur einen gewaltigen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt. Singapur liegt an einem Schnittpunkt des Welthandels. Banken und ausländische Industriekonzerne haben ihre Niederlassungen in Singapur. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Singapur ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Erde. Der Lebensstandard ist sehr hoch.

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Slowakische Republik

Die Slowakische Republik ist seit dem 1. Januar 1993 ein unabhängiger Staat. Sie ist ein Binnenland im Osten Europas. Das Land ist mit den Westkarpaten und dem Hochgebirgsbereich der Hohen Tatra überwiegend gebirgig. Das Klima ist gemäßigt kontinental mit kalten Wintern und warmen Sommern. Die Wälder des Landes sind vom Waldsterben stark betroffen.
Die Landesbevölkerung besteht zu 86 % aus Slowaken, die zu den Westslawen gehören. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus und der Auflösung der Tschechisch-Slowakischen Föderation musste die slowakische Wirtschaft unter großen Schwierigkeiten schrittweise nach marktwirtschaftlichen Prinzipien umgestellt werden. Seit 2004 ist die Slowakei Mitglied der Europäischen Union und der NATO.

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Königreich Spanien

Das Königreich Spanien liegt zusammen mit Portugal auf der Iberischen Halbinsel im Südwesten Europas. Neben dem festländischen Spanien gehören die Balearen im Mittelmeer und die Kanarischen Inseln im Atlantik sowie kleinere Besitzungen in Nordafrika zu Spanien. Im Gebirgskamm der Pyrenäen grenzt das Land an Frankreich.

Hauptstadt und wirtschaftlicher Mittelpunkt ist Madrid im Zentrum des Landes. Das innere Hochland, die Meseta, wird allseits von Randgebirgen umgeben. Die Landwirtschaft erbringt zum Teil mit Hilfe künstlicher Bewässerung reiche Erträge. Gemüse, Obst und Wein gehören zu wichtigen Exportartikeln. Dominierende Industriezweige sind der Fahrzeug- und Maschinenbau. Spanien ist eines der wichtigsten Länder des internationalen Reiseverkehrs.

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Sri Lanka

Die ehemalige britische Kronkolonie Ceylon, seit 1972 die Republik Sri Lanka, ist ein Inselstaat im Indischen Ozean vor der Südostküste der indischen Halbinsel. Die Gipfel des zentralen Hochlandes im Süden sind über 2000 m hoch. Das Tiefland befindet sich im Norden des Landes und an den Küsten, denen zahllose Inseln vorgelagert sind. Durch fruchtbare Böden und ein tropisches Monsunklima mit hohen Niederschlagsmengen ist Sri Lanka ein für den Anbau begünstigtes Land. Der seit 1983 herrschende Bürgerkrieg hemmt jedoch den raschen wirtschaftlichen Aufschwung des Landes, der sich auf die Landwirtschaft und die zunehmende Industrialisierung stützen kann.

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Republik Südafrika

Südafrika ist der Staat, der die Südspitze des afrikanischen Kontinents einnimmt. Das Land gliedert sich in drei Großräume: Küstentiefland, Randstufe und das weiter im Inneren liegende Hochland. Der größte Fluss ist der Oranje mit seinem Nebenfluss Vaal. Das Klima Südafrikas ist überwiegend randtropisch. Die Küstengebiete werden im Westen von kalten, im Osten von warmen Meeresströmungen beeinflusst. Die Niederschläge nehmen nach Norden und Westen bis zur Küstenwüste Namib ab. In der Kapregion Südafrikas herrscht Mittelmeerklima. Die Vegetation reicht, den Niederschlägen gemäß, von tropischen Regenwäldern über Savannen und Dornstrauchsavannen bis zu Grasfluren.
Der größte Teil der Bevölkerung sind Schwarzafrikaner unterschiedlicher Völker. Europäische Siedler, vor allem aus den Niederlanden, wanderten im 17. Jahrhundert nach Südafrika ein. Daneben gibt es einen kleinen Anteil von Einwohnern asiatischer Herkunft. Zwischen den Bevölkerungsgruppen bestehen bis heute starke soziale Unterschiede. Ein großer Teil der Schwarzen lebt in Armut. Apartheidsgesetze führten zu einer strengen Rassentrennung in Südafrika. Erst nach 30 Jahren schwerster Auseinandersetzungen wurde die Apartheid 1994 offiziell aufgehoben.
Südafrika hat eine ertragreiche Landwirtschaft. Es ist jedoch ein Schwellenland und aufgrund seines Reichtums an mineralischen Rohstoffen auf dem Weg zum Industriestaat.

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Republik Korea

Südkorea ist eine Republik. Sie umfasst die südlich des 38. Breitengrades liegenden Gebiete auf der Halbinsel sowie rund 3500 kleine, der Küste vorgelagerte Inseln. Nördlich grenzt Südkorea an die Demokratische Volksrepublik Nordkorea.
Die Trennung Koreas erfolgte nach dem Ende des Koreakrieges von 1950 bis 1953.
Südkorea ist ein Gebirgsland. Im Westen und Süden der Halbinsel erstreckt sich ein schmaler Tieflandstreifen.
Südkorea wird zu 99 % von Koreanern, einem mongoliden Volk, bewohnt.
Die Verstädterung des Landes ist stark fortgeschritten. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Südkorea den Wandel vom Agrarland zum Industriestaat vollzogen. Sein wirtschaftlicher Aufschwung ist beachtlich. Südkoreas Industrie ist heutzutage der bedeutendste Wirtschaftszweig des Landes.

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Taiwan

Auf der Insel Taiwan ist 1950 die „Republik China“ gegründet worden.
Sie wird als souveräner Staat von vielen Ländern, darunter Deutschland, nicht anerkannt.
Die Volksrepublik China betrachtet die Insel Taiwan (Formosa) und die dazugehörigen Inseln als Teil ihres Hoheitsgebietes.
Die Insel Taiwan ist durch die Formosastraße vom chinesischen Festland getrennt. Das Land ist mit zahlreichen über dreitausend Meter hohen Gipfeln sehr gebirgig. Nur ein Viertel des Landes ist Tiefland. Bis zum Ende der 80er Jahre erlebte Taiwan einen gewaltigen Wirtschaftsaufschwung. Es ist eines der Schwellenländer Asiens, das eine erfolgreiche Entwicklung vom Agrar- zum Industriestaat vollzieht. Es ist heute eine der bedeutendsten Handelsstationen der Welt. Der Lebensstandard in Taiwan ist einer der höchsten in Asien.

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Republik Tansania

Tansania ist ein Staat in Ostafrika. Der größte Teil liegt auf dem Festland, aber auch die der Küste vorgelagerten Inseln Sansibar und Pempa sowie kleinere Inseln gehören zur Vereinigten Republik Tansania. Der Name wurde aus Tanganjika und Sansibar gebildet, die sich 1964 zu einer Föderation zusammenschlossen.
Tansania ist weitgehend ein Hochland mit Höhen zwischen 1000 und 1500 m Höhe. Es wird durch Bruchstufen des Ostafrikanischen Grabensystems mit Vulkanen gebildet. Der höchste Berg ist der Kilimandscharo mit 5895 m. Dem Hochland ist nach Osten eine 750 km lange Küstenebene vorgelagert.
Tansania hat an der Küste feuchtheißes, tropisches Klima, im Hochland kühleres tropisches Hochlandklima. Trocken- und Dornbuschsavannen sowie Feuchtsavannen bis hin zum tropischen Regenwald prägen das Landschaftsbild. Die Nationalparks Serengeti und Kilimandscharo sind Hauptanziehungspunkte für Touristen.
Tansania ist eines der bevölkerungsreichsten Länder Afrikas. Über 90 % der Bevölkerung sind Bantus. Die Einkommen sind sehr gering, die Arbeitslosigkeit hoch. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist die Landwirtschaft.

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Tschechische Republik

Die Tschechische Republik, kurz Tschechien, liegt im östlichen Mitteleuropa. Kernlandschaft ist das fruchtbare Böhmische Becken, dessen Mittelpunkt die Landeshauptstadt Prag bildet. Tschechien ist ein hoch industrialisiertes Land mit einer leistungsfähigen Landwirtschaft. Die Verfeuerung der in Nordböhmen abgebauten Braunkohle in Heizkraftwerken hat zu gravierenden Umweltschäden geführt. Wichtigste Reiseziele sind die an Baudenkmälern reiche Hauptstadt und die traditionsreichen Kur- und Badeorte Franzensbad, Marienbad und Karlsbad.

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Republik Uganda

Uganda ist ein Binnenstaat in Ostafrika. Das Land liegt im Bereich des ostafrikanischen Hochlandes mit Höhen von 1000 bis 1500 m und wird vom Ostafrikanischen Grabensystem durchzogen. Im äußersten Südwesten liegen die tätigen Virungavulkane. Rund 44000 km², das sind fast 20 % der gesamten Landesfläche, werden von Binnengewässern in Form von großen Seen eingenommen. Das Land hat tropisches Klima, das durch die Höhenlage gemildert wird. Die vorherrschende Vegetationsform ist die Savanne, in den Gebirgen gedeihen tropische Bergwälder, der Lebensraum der Berggorillas.
Ugandas Bevölkerung ist mit über 40 verschiedenen Völkern von großer ethnischer Vielfalt. Fast die Hälfte der Bewohner gehört zu den Bantuvölkern, eine kleinere Gruppe zu den Niloten.
Aids und eine hohe Flüchtlingszahl aus den von Bürgerkriegen heimgesuchten Nachbarstaaten bereiten dem Staat große Probleme.
Rund 80 % der Bevölkerung leben von der Landwirtschaft, die der Nahrungsmittelproduktion und dem Anbau von Tee, Kaffee, Baumwolle und Tabak zum Export dient. Die Industrie ist dagegen schwach entwickelt, und Gold und Erze werden nur in geringen Mengen abgebaut.
Bis 1962 war Uganda britische Kolonie. Seither ist das Land selbstständig und seit 1963 Republik.

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Ukraine

Die Ukraine ist ein Staat in Osteuropa. Sie ist ein Transitland zwischen Russland, dem Baltikum und den Balkanländern sowie zwischen Mitteleuropa und der Kaukasusregion.
Die Ukraine umfasst im Wesentlichen den Südwesten des Osteuropäischen Tieflandes. Flache Niederungen werden von mehreren ebenen Landplatten zwischen 200 und 400 m Höhe überragt. Der höchste Berg ist der Gowerla mit 2061 m. Er liegt in den Waldkarpaten. Mit wenigen Ausnahmen ist die Landesfläche von fruchtbaren Lössböden bedeckt. Die wichtigsten Flüsse sind Djnepr, Dnjestr und der Südliche Bug. Im Süden hat die Ukraine Anteil am Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer. Das Klima ist gemäßigt kontinental. Im Süden des Landes, auf der Halbinsel Krim, herrscht tropisches Feuchtklima. In den Ebenen liegen die jährlichen Niederschlagswerte bei etwa 700 mm, im Süden bei 300 mm. In den Gebirgen und weiten Regionen der Krim erreichen sie Werte von mehr als 1000 mm pro Jahr. Die Ukraine liegt im Bereich der Mischwaldzone sowie der Waldsteppen- und Steppenzone. Von der ursprünglichen Flora ist jedoch kaum etwas erhalten. Die fruchtbaren Schwarzerdeböden werden als Ackerland genutzt. Wald bedeckt etwa 15 % der Landesfläche.
Drei Viertel der Bevölkerung sind Ukrainer, Russen sind mit 22 % die größte Minderheit.
Die Ukraine ist reich an Bodenschätzen und hat beste Böden, so dass sie der Wirtschaft trotz großer Probleme, nach 1991 marktwirtschaftlich orientiert zu arbeiten, gute Chancen für eine positive Entwicklung bietet. In der Kornkammer Ukraine wird vor allem Weizen angebaut, die Steinkohlevorkommen im südlichen Donez-Becken sind Mittelpunkt eines Hüttenbezirks mit Eisenindustrie. Kohle, Eisenerze und metallurgische Erzeugnisse sind wichtige Ausfuhrprodukte.

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Republik Ungarn

Ungarn ist ein Binnenland in Südosteuropa. Es liegt im Pannonischen Becken und umfasst hauptsächlich das Ungarische Tiefland. Theiß und Donau sind die Hauptflüsse. Der Plattensee ist einer der touristischen Anziehungspunkte des Landes.
Das Klima Ungarns ist gemäßigt kontinental mit teils atlantischen und teils mediterranen Einflüssen.
Die Bewohner sind zu rund 97 % Magyaren, ein Volk, das zur finnisch-ugrischen Sprachgruppe gehört. Zwei Drittel der Ungarn leben in Städten. Budapest ist der größte städtische Ballungsraum.
Ungarn und seine wirtschaftliche Entwicklung sind geprägt durch die politischen Entwicklungen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Seit dem Abzug der sowjetischen Truppen hat Ungarn die Öffnung nach Westen erfolgreich vollziehen können. Der Wandel von der sozialistischen Planwirtschaft zur freien Marktwirtschaft verlief im Wesentlichen erfolgreich. Die Entwicklung vom Agrarland zum Industriestaat schreitet voran.

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Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland

Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland liegt im Nordwesten Europas zwischen Nordsee, Atlantik, Irischer See und Ärmelkanal. Der Inselstaat umfasst auf der Hauptinsel Großbritannien, auf der auch die Hauptstadt London liegt, und die teilautonomen Landesteile England, Schottland und Wales. Nordirland nimmt den Nordosten der Insel Irland ein und grenzt an die Republik Irland.
Zum Vereinigten Königreich gehören mehrere Inseln und Inselgruppen: die Inseln Wight im Süden und Anglesey vor Wales in der Irischen See, die Scilly-Inseln im Südwesten, die Hebriden im Nordwesten, die Orkney- und die Shetlandinseln im Norden, die Kanalinseln Guernsey und Jersey vor der französischen Kanalküste sowie der nordöstliche Teil der Insel Irland.
Zu den meisten ehemaligen Kolonien unterhält der Staat enge Beziehungen im Commonwealth. Großbritannien ist vorwiegend ein Industriestaat, dessen Industrie sich in einem gravierenden Strukturwandel befindet. Der frühere Energieträger Kohle ist von in der Nordsee gefördertem Erdöl und Erdgas weitgehend verdrängt worden. Mit dem europäischen Festland ist die Insel Großbritannien durch den Eurotunnel verbunden. Das Vereinigte Königreich gehört nicht zur Eurozone.

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Sozialistische Republik Vietnam

Vietnam ist ein Staat in Südostasien. Er liegt an der Ost- und Südostküste Hinterindiens. Das Land grenzt im Norden an China, im Westen an Laos und Kambodscha und im Süden und Osten an den Golf von Thailand. Vietnam umfasst drei Großlandschaften. Tongking mit dem Delta des Roten Flusses bildet den Norden des Landes. Die Mitte nimmt Annam mit der Annamitischen Kordilliere ein, Chonchinchina ist ein sumpfreiches Tiefland beiderseits des Mekong-Deltas im Süden.
Das Klima ist überwiegend feucht-heiß, im Norden außertropisch, im Süden tropisch. Tropische Regenwälder und Laubwälder bedecken einem großen Teil des Landes. Taifune und Überschwemmungen richten jährlich schwere Schäden an. Fast 85 % der Vietnamesen leben in den landwirtschaftlich nutzbaren Gunsträumen des Mekong-Deltas und des Deltas des Roten Flusses. Vietnam ist ein Agrarland. Die Verarbeitung von Agrarprodukten und der Bodenschätze sind die wichtigsten Industriezweige. Es wird vor allem Reis angebaut. Vietnam ist eines der ärmsten Länder der Welt.

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Republik Weißrussland

Weißrussland ist ein Binnenstaat in Osteuropa. Es hat als ehemaliges Mitglied der UdSSR nach wie vor enge Beziehungen zu seinem östlichen Nachbarn Russland. Weißrussland liegt im Bereich des Osteuropäischen Tieflandes. Das Relief ist durch die Eiszeit geformt. Versumpfte Niederungen und von Moränenzügen unterbrochene Ebenen prägen das Landschaftsbild. Die Höhenzüge des Weißrussischen Landrückens steigen bis auf 346 m an. Das Klima des Landes wird nach Osten zunehmend kontinentaler. Fast ein Drittel der Landesfläche wird von Wäldern, ein Fünftel von Moor bedeckt. Das Land ist reich an Binnenseen, Staubecken und Flüssen. Die größten sind Djnepr, Pripjet und Düna.
Durch die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 ist fast die Hälfte des Landes radioaktiv kontaminiert, ein Viertel der landwirtschaftlichen Nutzfläche ist unbrauchbar geworden.
Rund 80 % der Bevölkerung sind Weißrussen, 13 % Russen. Minderheiten sind Polen und Ukrainer. Fast drei Viertel der Bewohner leben in Städten. Ballungsraum ist die Hauptstadt Minsk. Die Umstrukturierung zur Marktwirtschaft setzte in Weißrussland erst sehr spät und schleppend ein. Die Wirtschaft kann sich nur zögernd und mit Unterstützung durch Russland erholen.
Auf den verbliebenen landwirtschaftlichen Nutzflächen werden Kartoffeln, Getreide, Zuckerrüben und Gemüse angebaut. Es gibt kaum Bodenschätze. Auch der Aufbau einer vor allem verarbeitenden Industrie erfolgte erst in den fünfziger und sechziger Jahren, sie ist aber auf Rohstoff- und Energieimporte angewiesen. Maschinen-, Fahrzeug- und Gerätebau sind die wichtigsten Zweige.
Seit 1991 ist Weißrussland unabhängig und Mitglied der GUS.

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