Organisation des Lebendigen

Viele Zellen mit gleichartiger Differenzierung und Spezialisierung bilden ein Gewebe . Solche funktionellen Einheiten wiederum bilden Organe und Organsysteme. Aus ihnen setzt sich ein funktionsfähiger Organismus zusammen.

Nach Merkmalen der äußeren Gestalt und des inneren Baus, nach physiologischen, biochemischen und molekularbiologischen Besonderheiten lassen sich Lebewesen in Organisationsformen einteilen. Bei ähnlich organisierten Formen spricht man auch von einem gemeinsamen Bauplan. Oft ist dieser gemeinsame Bauplan auch Ausdruck der natürlichen Verwandtschaft. Doch können Anpassungen an bestimmte Umweltbedingungen innerhalb einer Verwandtschaftsgruppe sehr unterschiedliche Organisationsformen bewirken, umgekehrt können ähnliche Umweltbedingungen bei nicht näher verwandten Arten zu Ähnlichkeiten führen.

Ein wichtiger Aspekt des Lebens sind die Wechselwirkungen der Lebewesen mit ihrer Umgebung: Ein Individuum gehört (meist) zu einer Population. Diese steht im Lebensraum mit anderen Lebewesen (Biozönose) und der abiotischen Umwelt (Biotop) in vielfältigen Beziehungen. Biozönose und Biotop bilden das Ökosystem.

Vom Einzeller zum Vielzeller

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Von der Zelle zum Organismus

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Vom Individuum zum Ökosystem

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Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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