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Gene

Gene sind als spezifische Bereiche auf den Chromosomen identifizierbar. Sie sind auf den Chromosomen linear angeordnet, wobei jedes Gen einen ganz bestimmten Platz (Genort, Genlocus) belegt. Sie bestimmen die Ausbildung spezifischer Merkmale.

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Die Gene bestimmen in Wechselwirkung mit der Umwelt die Ausbildung der sichtbaren Merkmale, den Phänotyp. Die Gesamtheit aller Gene eines Organismus bildet das Genom.
Die Reihenfolge der Gene auf den Chromosomen kann in genetischen Karten erfasst werden.

In Strukturgenen sind die Informationen für den Aufbau von Struktur- und Enzymeiweißen sowie von RNS (RNA) festgelegt. Als Struktureiweiße sind Eiweiße z. B. am Aufbau von Haaren, Federn, Knochen, Haut, Struktur der roten Blutzellen beteiligt. Als Enzymeiweiße steuern Eiweiße zahlreiche Prozesse. So steuern z. B. die Verdauungsenzyme die Verdauungsprozesse.

Funktionsgene enthalten Informationen für den korrekten Ablauf der Eiweißsynthese (z. B. Start, Ende).

Beispiel für die Anordnung von Erbanlagen

Auf dem Chromosomenpaar 1 liegen die Erbanlagen für die Ausbildung des Rh-Faktors.

Auf dem Chromosomenpaar 9 befinden sich Bereiche, die für die Blutgruppenvererbung verantwortlich sind.

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Gene." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/biologie/artikel/gene (Abgerufen: 01. July 2026, 21:56 UTC)

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Humangenetische Familienberatung

In der humangenetischen Familienberatung werden Ehepaare betreut, die die Geburt eines erbkranken Kinds befürchten.
Indikatoren für eine humangenetische Beratung sind u. a.:

  • es wurde bereits ein erbkrankes Kind geboren,
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  • die zukünftigen Eltern sind Geschwister erbkranker Personen,
  • in der Familie traten Erbkrankheiten auf.

Konstanz und Variabilität der Arten

Die Vielfalt der verschiedenen Arten wird als zwischenartliche Variabilität bezeichnet. Sie ist Ergebnis der Verschiedenartigkeit und Veränderlichkeit einzelner Merkmale. Ursachen dafür können Umwelteinflüsse, Neukombinationen der elterlichen Erbanlagen oder auch Mutationen sein.

Johann Gregor Mendel

* 22.07.1822 in Hyncice
† 06.01.1884 in Brno

JOHANN GREGOR MENDEL wurde in Hyncice (Heinzendorf) als Sohn eines fronpflichtigen Bauern geboren. Dieser hielt im Garten seines Hauses Bienen und züchtete edle Obstsorten. Im Jahre 1843 trat MENDEL als Mönch in das Augustinerkloster zu Brno (Brünn) ein. Er studierte Theologie in Brünn und Naturwissenschaften in Wien. 1855 begann MENDEL mit seinen Kreuzungsexperimenten an Erbsen. 1865 hielt er seinen Vortrag über die Resultate der Kreuzungsexperimente an Erbsen vor dem „Naturforschenden Verein in Brünn“. Im Jahre 1866 wurden seine Erkenntnisse auf 43 Seiten unter dem Titel „Versuche über Pflanzen-Hybride“ veröffentlicht.

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