Nichtmetalle

  Chemie
Klasse 7-9

Periodensystem und Reaktivität

#Edelgaskonfigurationen #Valenzelektronen #Atomhülle

 

Mehr als zwei Drittel der Elemente des Periodensystems sind Metalle. Nicht so verbreitet sind die Nichtmetalle, die sich im Atombau und dadurch auch in den Eigenschaften von den Metallen deutlich unterscheiden.
Zu den Nichtmetallen zählen die Elemente Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Sauerstoff, Schwefel, Selen sowie die Halogene (Fluor, Chlor, Brom, Iod, Astat) und die Edelgase (Helium, Neon, Argon, Krypton, Xenon, Radon).
Im Gegensatz zu den Metallen leiten sie den elektrischen Strom und die Wärme im Allgemeinen schlecht. Von einigen Nichtmetallen existieren allerdings auch einige Modifikationen, die elektrisch leitend sind. So leitet z. B. die Kohlenstoffmodifikation Grafit im Gegensatz zur Modifiikation Diamant den elektrischen Strom.

Die Elemente bilden Molekülverbindungen oder Salze und weisen meist eine hohe Elektronegativität auf. Anders als die Metalle, neigen die Nichtmetallatome dazu, Elektronen aufzunehmen und negative Ionen (Anionen) zu bilden.

Die Nichtmetalle und ihre Verbindungen zeigen jedoch auch Abstufungen der Eigenschaften. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aggregatszustand, sondern beispielsweise auch in ihrer Reaktionsfähigkeit.

Betrachtet man den metallischen bzw. den nichtmetallischen Charakter der Elemente des Periodensystems, so lässt sich eine Periodizität feststellen. Die Anzahl der Außenelektronen von Atomen der Nichtmetalle ist relativ hoch. Entsprechend findet man sie im PSE rechts. Um Elektronen aus der Atomhülle herauszulösen wäre eine erhebliche Energie nötig. Daher bilden sie Anionen, indem sie Elektronen aufnehmen. Kohlenstoffatome bilden im Allgemeinen keine Ionen sondern kovalente Verbindungen mit anderen Atomen, d. h. sie bilden gemeinsame Elektronenpaare aus.

Innerhalb einer Periode des PSE nimmt der Metallcharakter mit steigender Kernladungszahl ab, der Nichtmetallcharakter zu. Innerhalb einer Gruppe der PSE nimmt der Metallcharakter mit steigender Kernladungszahl zu, der Nichtmetallcharakter ab (Bild 2).

Die Stellung der Nichtmetalle im Periodensystem lässt sich anhand der Farbe erkennen.

Die Stellung der Nichtmetalle im Periodensystem lässt sich anhand der Farbe erkennen.

Die Stellung der Nichtmetalle im Periodensystem lässt sich anhand der Farbe erkennen.
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