Direkt zum Inhalt

Pfadnavigation

  1. Startseite
  2. Mathematik
  3. 6 Funktionen
  4. 6.1 Grundbegriffe und Eigenschaften von Funktionen
  5. 6.1.3 Eigenschaften von Funktionen
  6. Periodizität von Funktionen

Periodizität von Funktionen

Eine Funktion f heißt periodische Funktion, wenn es eine Zahl b (mit b > 0) gibt, sodass mit x auch x + b zum Definitionsbereich D gehört und für jedes x ∈ D gilt:
  f   ( x ) = f   ( x + b )
Die kleinste derartige Zahl b wird Periode von f genannt.

Thema nicht verstanden?

  • KI-Tutor Kim erklärt dir den Stoff sofort nochmal einfach und verständlich

  • Kim hilft dir bei all deinen Fragen und Aufgaben weiter

Jetzt kostenlos mit Kim üben

Beispiel 1:
Ein Kondensator möge in 3 s eine Ladung von 2 C aufnehmen und sich durch eine geeignete Schaltung dann (praktisch „schlagartig“) entladen, wonach der gleiche Prozess wieder beginnt.

Beispiel 2:
Jonas legt von seinem Taschengeld und dem (leider „unregelmäßigen“) Zuverdienst jeden Tag 10 ct in eine Sparbüchse. Haben sich nach 100 Tagen jeweils 1     000   c t = 10   € angesammelt, so zahlt Jonas diesen Betrag auf sein Konto ein.

Unabhängig vom konkreten Inhalt werden die in den beiden Beispielen geschilderten Vorgänge grob betrachtet (und ohne Rücksicht auf „Lücken“) durch Graphen der folgenden Art beschrieben:

Bild

Die Funktionswerte wachsen jeweils an, und wenn eine Grenzhöhe G (der Ladung bzw. des Sparbüchseninhalts) erreicht ist, gehen sie auf einen bestimmten Wert (hier 0 C bzw. 0 ct) zurück. Anschließend beginnt der Prozess in der gleichen Weise von Neuem und erreicht im Abstand t (von 3 s bzw. 100 Tagen) immer wieder dieselbe Höhe g (denselben Wert).

  • Periodizität von Funktionen

Eine Verallgemeinerung der obigen Überlegungen führt uns zum Begriff der Periodizität:

Eine Funktion f heißt periodische Funktion, wenn es eine Zahl b (mit b > 0) gibt, sodass mit x auch x + b zum Definitionsbereich D gehört und für jedes x ∈ D gilt:
  f   ( x ) = f   ( x + b )
Die kleinste derartige Zahl b wird Periode von f genannt.

Das heißt z. B.:
– Im Abstand von b wiederholen sich die Funktionswerte von f.
– Die Abschnitt des Graphen von f über den Intervallen [ x;   x + b ] , [ x + b ;   x + 2b ] , [ x + 2b;   x + 3b ] aus D sind kongruent.

Eine wichtige Klasse periodischer Funktionen sind die Winkelfunktionen. Beispielsweise besitzt die Funktion f   ( x ) = sin x die Periode 2   π , die Funktion f 2   ( x ) = sin   0,5 x die Periode 4   π und die Funktion f 3 ( x ) = sin   2 x die Periode π (Bild 1).

Die Funktion f   ( x ) = cos x (Bild 2) besitzt mit 2   π die gleiche Periode wie f   ( x ) = sin x .

  • Graph der Kosinusfunktion
Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Periodizität von Funktionen." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/mathematik/artikel/periodizitaet-von-funktionen (Abgerufen: 06. May 2026, 14:03 UTC)

Suche nach passenden Schlagwörtern

  • periodische Funktion
  • Berechnung
  • Periodizität
  • Periode
  • Mathcad
  • Winkelfunktionen
  • interaktives Rechenbeispiel
Jetzt mit Kim üben

Periodizität von Funktionen nicht verstanden?

  • KI-Tutor Kim erklärt dir den Stoff sofort nochmal einfach und verständlich
  • Kim hilft dir bei all deinen Fragen und Aufgaben weiter

Verwandte Artikel

Euler, Mathematische Beiträge

LEONHARD EULER (1707 bis 1783), Schweizer Mathematiker und Physiker
*  15. März 1707 Basel
† 18. September 1783 St. Petersburg

Die Würdigung der mathematischen Beiträge EULERs muss sich hier auf einige ausgewählte Beispiele beschränken.

EULERs besondere Liebe galt der Zahlentheorie.

Funktionsgraphen und Punkte

Durch Einsetzen der Koordinaten eines Punktes in die Funktionsgleichung kann überprüft werden, ob der Punkte auf dem Graphen der Funktion liegt oder nicht.
Von besonderem Interesse sind die Schnittpunkte des Graphen einer Funktion mit den Koordinatenachsen. Auch sie lassen sich aus der Funktionsgleichung bestimmen.

Monotonie

Bei der Untersuchung von Funktionen und ihren Anwendungen kann es von Interesse sein zu ermitteln, wie sich die Funktionswerte mit wachsenden Argumenten verändern bzw. wie der Graph der Funktion verläuft, wenn die x-Werte seiner Punkte größer werden. Das führt auf den Begriff der Monotonie einer Funktion.

Nullstellen

Jede Zahl x aus dem Definitionsbereich einer Funktion f, für die
f(x) = 0 gilt, nennt man Nullstelle dieser Funktion.

Umkehrfunktion

Eine Funktion heißt umkehrbar eindeutige (eineindeutige) Funktion, wenn nicht nur jedem Argument eindeutig ein Funktionswert zugeordnet ist, sondern auch umgekehrt zu jedem Funktionswert genau ein Argument gehört.

Ein Angebot von

Footer

  • Impressum
  • Sicherheit & Datenschutz
  • AGB
© Duden Learnattack GmbH, 2026