Stromstärken in Stromkreisen

Als Messgeräte dienen Strommesser (Bild 1).

Strommesser oder Amperemeter sind Messgeräte zur Messung der Stromstärke.

Reihenschaltung (unverzweigter Stromkreis)

Bei einer Reihenschaltung von Bauelementen ist die Stromstärke an allen Stellen gleich groß (Bild 2). Die Stromstärke lässt sich mit einem Wasserstromkreis vergleichen, in dem ebenfalls die Wasserstromstärke überall gleich groß ist. Es gilt:

I=I1=I2=...=In

Mithilfe der nebenstehenden Simulation 1 lassen sich zur Reihenschaltung von zwei Widerständen die unterschiedlichsten Berechnungen durchführen.

Parallelschaltung (verzweigter Stromkreis)

Bei einer Parallelschaltung von Bauelementen verteilt sich die elektrische Stromstärke ähnlich wie bei einem Wasserstromkreis auf die einzelnen Zweige (Bild 3). Die Gesamtstromstärke ist gleich der Summe der Teilstromstärken. Es gilt:

I=I1+I2+...+In

Die Teilstromstärke, die durch den jeweiligen Zweig fließt, hängt vom elektrischen Widerstand in diesem Zweig ab. Das ergibt sich daraus, dass die Spannung in einem verzweigten Stromkreis konstant ist und nach dem ohmschen Gesetz bei U= konstant I~1Rist.

Sind zwei Bauelemente mit den Widerständen R1 und R2 parallel geschaltet, so verhalten sich die Teilstromstärken I1 und I2 umgekehrt proportional wie die elektrischen Widerstände. Es gilt:

I1I2=R2R1

Diese Gleichung bezeichnet man auch als Stromteilerregel.

Stromstärke im unverzweigten Stromkreis
Stromstärke im verzweigten Stromkreis

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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