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Feuermelder

Automatische Feuermelder lösen ein Warnsignal aus, sofern die Raumtemperatur in ihrer Umgebung einen bestimmten Wert übersteigt. Als elektrische Signalgeber eignen sich entweder Bimetallstreifen oder Halbleiterbauelemente.

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Automatische Feuermelder lösen ein Warnsignal aus, sofern die Raumtemperatur in ihrer Umgebung einen bestimmten Wert übersteigt. Als elektrische Signalgeber eignen sich entweder Bimetallstreifen oder Halbleiterbauelemente.

Herkömmliche Feuermelder arbeiten oft mit Bimetallstreifen. Zwei Metalle mit unterschiedlichem Längenausdehnungskoeffizient werden zusammengenietet, eventuell auch noch in mehreren Lagen zusammengerollt.

  • Bimetallstreifen. Er besteht aus zwei verschiedenen Metallen, die fest miteinander verbunden sind.

Bei Erwärmung dehnen sich die Metalle aus, ihre verschiedene Längenzunahme bewirkt das Auftreten von mechanischen Spannungen, die letztlich ein seitliches Abbiegen des Bimetalls hervorrufen (Bilder 1 und 2). Ist der Bimetallstreifen mit elektrischen Anschlüssen versehen, dann kann er bei einer bestimmten Temperatur einen Stromkreis schließen oder öffnen, der mit einer Signalanlage oder einer Sprenklereinrichtung verbunden ist.

  • Beim Erwärmen biegt sich ein Bimetallstreifen. Dadurch wird z.B. ein Kontakt unterbrochen.

In modernen Feuermeldern werden Heißleiter als Signalgeber verwandt. Dabei nutzt man aus, dass sich der ohmsche Widerstand dieser Halbleiter mit steigender Temperatur stark verringert. Befindet sich der Heißleiter in einem einfachen Stromkreis, dann steigt demzufolge die Stromstärke in diesem Stromkreis merklich an. Gegebenenfalls kann man mithilfe eines Transistors eine zusätzliche Verstärkung des Stromes durchführen, um eine Signalanlage auszulösen.
Bild 3 zeigt eine einfache Variante.

  • Feuermelder mit Heißleiter als Signalgeber
Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Feuermelder." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/feuermelder (Abgerufen: 04. February 2026, 10:31 UTC)

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  • Feuermelder
  • Längenausdehnungskoeffizient
  • Sprenklereinrichtung
  • Signalanlage
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Bipolartransistor

Bipolartransistoren sind Transistoren, die aus zwei pn-Übergängen und damit insgesamt aus drei unterschiedlich dotierten Schichten desselben Grundmaterials bestehen. Dabei können die dotierten Zonen in der Folge npn oder pnp aneinandergereiht sein. Dementsprechend unterscheidet man zwischen pnp-Transistoren und npn-Transistoren.
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Leitung in Halbleitern

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Defektelektron

Während die elektrische Leitung in Metallen ausschließlich auf der gerichteten Bewegung von Elektronen beruht, erfolgen Leitungsvorgänge in Halbleitern durch Elektronen und Defektelektronen. Defektelektronen oder Löcher verhalten sich wie positive Ladungsträger.

Paarbildung und Rekombination

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Als Dotieren bezeichnet man den Einbau von Fremdatomen in den atomaren Gitterverbund von Halbleitern. Dadurch kann man gezielt die elektrische Leitung in Halbleitern, die sowohl auf der Elektronen- als auch auf der Löcherleitung beruht, beeinflussen.

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