Evolutionsforschung

Die Evolutionsforschung sucht nach Beispielen, um die Stammesgeschichte der Organismen zu belegen, wie u. a.:

  • Fossilien, ihre Entstehung und Altersbestimmung,
     
  • homologe, analoge und rudimentäre Organe,
     
  • Vergleich der Embryonalentwicklung bei Wirbeltieren,
     
  • Auswertung angeborener Verhaltensweisen bei Tieren,
     
  • Deutung von Zwischenformen (Brückentiere).

Siehe dazu folgende Texte im Schülerlexikon oder auf der DVD: Fossilisation, Radiocarbonmethode, Homologe Organe, Analoge Organe, Rudimentäre Organe, Leitfossilien, Zwischenformen.

Skelette geben Auskunft über die Evolution

Beispielsweise wurde in den 1970er-Jahren in Bilzingsleben bei Halle ein Rastplatz freigelegt, auf dem sich Reste von mehreren ovalen und runden Behausungen, Feuerstellen und Arbeitsplätzen befanden. Neben Schädelresten von Homo erectus fanden die Forscher zahlreiche Tierknochen, die von Wisenten, Auerochsen, Wildpferden, Hirschen, Bären, Wildschweinen und sogar von Steppennashörnern und Waldelefanten stammen. Viele Röhrenknochen waren zerschlagen, um an das Mark zu gelangen.

Die Funde geben Auskunft darüber, dass der Mensch von Bilzingsleben nicht nur zielgerichtet Geräte hergestellt und das Feuer genutzt, sondern auch Ritzungen auf Knochen angebracht hat, Zeichen, die wir heute noch nicht deuten können.
Diese Fundstelle gehört zu den bedeutendsten in Europa, für die Erforschung der menschlichen, evolutiven Entwicklung.

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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