Johann Balthasar Neumann

JOHANN BALTHASAR NEUMANN wurde am 27. Januar 1687 in Eger (Böhmen) geboren und kam als Gießergeselle nach Würzburg, wo er zum Feldingenieur und Artilleristen ausgebildet wurde. Schon in dieser Zeit beschäftigte sich NEUMANN ausgiebig mit Vermessungskunde, Geometrie und Architektur.

Im Jahre 1719 wurde BALTHASAR NEUMANN fürstbischöflicher Baudirektor in Würzburg. Unter seiner Leitung wurde die Würzburger Residenz, ein prächtiges spätbarockes Schloss, errichtet. Berühmt sind auch das von ihm geschaffene Treppenhaus im Schloss Augustusburg in Brühl bei Köln und die Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen in Oberfranken.

Für seine Berechnungen entwickelte BALTHASAR NEUMANN einen speziellen Proportionalzirkel (Proportionalwinkel), das „instrumentum architecturae“. Mit ihm konnten die Proportionen der verschiedenen Säulenarten bequem abgelesen werden.

Die Leistungen NEUMANNS wurden auf dem (bis zur Umstellung auf den Euro gültigen) 50-DM-Schein der Deutschen Bundesbank gewürdigt. Neben seinem Porträt ist der Proportionalzirkel darauf gut zu erkennen.

JOHANN BALTHASAR NEUMANN starb am 19. August 1753 in Würzburg.

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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