Wilhelm Schickhardt

WILHELM SCHICKHARDT wurde am 22.04.1592 in Herrenberg geboren, er starb am 23.10.1635 an der Pest in Tübingen. 1619 ging SCHICKHARDT als Professor für hebräische und orientalische Sprachen nach Tübingen. Seine Beschäftigung mit Mathematik gipfelte in der Entwicklung einer Rechenmaschine, die er 1623 konstruierte. Seit 1631 lehrte er als Professor für Astronomie und Mathematik. Theoretische und praktische Untersuchungen zur Landvermessung erbrachten eine kartografische Erfassung von Württemberg.

Eine 1623 entwickelte Rechenmaschine, ein Ziffernrechner, hat SCHICKHARDT in einem Brief an KEPLER beschrieben, der wegen seiner umfangreichen Berechnungen an einem solchen Gerät interessiert war. Die Rechenmaschine wurde jedoch durch Feuer zerstört. Der Brief an KEPLER ist erst 1957 aufgefunden worden, so ist die Arbeit von SCHICKHARDT ohne Einfluss auf die Entwicklung von mechanischen Rechenhilfsmitteln geblieben.

Seit 1960 ist die Rechenmaschine mehrfach nachgebaut worden, Exemplare befinden sich in Tübingen und im Deutschen Museum in München.

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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