Filmmusikkomponisten

Komponieren für den Film – vom Stumm- zum Tonfilm

Seit dem Aufkommen des Tonfilms 1927 komponierten einige Komponisten nur gelegentlich für den Film, während sich andere mehr oder minder auf diese Gattung spezialisierten.

Bereits für den Stummfilm hatten einige Komponisten von Rang und Namen filmspezifische Werke geschrieben – z.B. DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH (1906–1975) zu „Das neue Babylon“ (1928). Ästhetische Probleme (Verhältnis zum Publikumsgeschmack) wie technische Probleme (Frage der Synchronisation von Musik und Bild) verhinderten aber einen breiten Einsatz.

Hauptsächlich bestand Stummfilm-Musik aus nach funktionalen Kriterien für den Filmeinsatz systematisierten Sammlungen vorhandener, meist populärer Einzelstücke. Bestenfalls stellte der Kinopianist oder Kinokapellmeister filmspezifische Suiten aus „Kinotheken“ zusammen. Diese enthielten Musikstücke, welche systematisch und katalogartig nach typischen Situationen und Stimmungen geordnet waren, z.B. von GIUSEPPE BECCE (1877–1973) in den „Concert Picture Series“ (1927/28).

Komponisten gehen zum Film

Einige Komponisten aus dem Bereich der Kunstmusik, der sogenannten „E“-Musik, trugen mit zahlreichen, oft herausragenden Beiträgen zur Filmmusik bei, obwohl sie sich nicht darauf spezialisierten.

GEORGES AURIC
* 15.02.1899 Lodève
† 23.07.1983 Paris

  • war Mitglied der neoklassizistischen Gruppe der „Six“ im Paris der 1920er Jahre, komponierte berühmt gewordene Filmmusik, u.a. zu „A nous la liberté“ (1931), „La Symphonie pastorale“ (1946), „Les jeux sont faites“ (1947), „La Belle et la bête“ (Die Schöne und das Biest, 1946), „Orphée“ (nach Jean Cocteau, 1950) und „Moulin rouge“ (1952).

MARC BLITZSTEIN
* 01.03.1905 Philadelphia
† 22.01.1964 Fort de France, Martinique

  • studierte 1926 bei NADIA BOULANGER (1887–1979) in Paris und 1927 bei SCHÖNBERG in Berlin. Er war von WEILL und DESSAU beeinflusst und erfolgreich mit Musicals; komponierte die Musik zu Schauspielen und Filmen.

ARAM CHATSCHATURJAN
* 06.06.1903 Tiflis
† 01.05.1978 Moskau

  • begann erst mit 19 Jahren sein Kompositions-Studium; eignete sich sowohl die eher konservative, traditionsgebundene als auch die nach Neuem strebende Richtung an. Eine dritte, aus seiner Herkunft sich ergebende Tendenz, wurde die Integration armenischer Folklore, die er mit der russischen Kunstmusik verschmolz. Seine Musik zu allgemeinpatriotisch-nationalen, spezielle kaukasisch-armenischen Anliegn oder zu Kunstgegenständen bringt diese Verbindungen zum Ausdruck.

AARON COPLAND
* 14.11.1900 Brooklyn
† 02.12.1990 Westchester

  • war Vertreter einer betont „amerikanischen” Musik, mit neoklassizistischen wie folkloristischen Zügen; schrieb u.a. Musik zu „Of Mice and Man“ (1939), „The Cummington Story“ (1945), „The Red Pony“ (1948) und „The Heiress“ (1950).

PAUL DESSAU
* 19.12.1894 Hamburg
† 28.06.1979 Berlin

  • begann 1928 in Berlin als Kino-Kapellmeister; schrieb mit einer idiomatisch weit gefächerten Sprache Filmmusik für zahlreiche Stumm-, Spiel- und Dokumentarfilme. Er experimentierte u.a. mit speziell komponierter Musik für einen (stummen) Zeichentrickfilm mit durchkomponierter, moderner Originalmusik (1928) und für Kurzfilme von Walt Disney, wie „Alice und ihre Feuerwehr“ oder „Alice und die Wildwest-Banditen“. Dazu kamen Kombinationen aus Zeichentrick- und Realfilm, wie die Puppentrickfilme oder der Scherenschnittfilm „Doktor Doolittle und seine Tiere“ von LOTTE REINIGER. Im Jahre 1929 entstand nach dem Musikstück „Der Nebbich“ in Zusammenarbeit mit HANS CONRADI das kurze Tonfilm-Experiment „Paul Dessau“ (Zensurtitel), uraufgeführt im selben Jahr unter dem Titel „Episode“ während der Kammermusikwoche Baden-Baden. DESSAU ging dann 1930 zum Tonfilm über, zunächst mit Filmoperetten und Sängerfilmen mit dem Kapellmeister und Tenor RICHARD TAUBER (1891–1948). Ab 1933 im Exil, arbeitete er in Frankreich und dann in den USA anderen als „Strohmann“ zu. Mitte der 1950er Jahre begann er wieder für den Film zu komponieren, vor allem für eine Reihe von propagandistischen Dokumentarfilmen.
PAUL DESSAU (1894-1979)

PAUL DESSAU (1894-1979)

HANNS EISLER
* 06.07.1898 Leipzig
† 06.09.1962 Berlin

  • war ein SCHÖNBERG-Schüler und später für die revolutionäre Arbeiterbewegung aktiv. Seit 1933 im Exil, komponierte er besonders in Hollywood sehr viele Filmmusiken, häufig mit experimentellen Verfahren im Hinblick auf das Ton-Bild-Verhältnis (worüber er auch in einem gemeinsam mit THEODOR W. ADORNO 1947 verfassten Buch theoretisch Rechenschaft ablegte).
HANNS EISLER (1898-1962, links) im Gespräch mit BERTOLT BRECHT (1898-1956)

HANNS EISLER (1898-1962, links) im Gespräch mit BERTOLT BRECHT (1898-1956)

HANS WERNER HENZE
* 01.07.1926 Gütersloh

  • nach 1945 begann sein Aufstieg zu einem der bedeutendsten und bekanntesten Komponisten; mit einer Musiksprache, die sich für die Errungenschaften der Avantgarde öffnete und diese einbaute, zugleich aber die Fäden zur Tradition und zum Publikum nicht zerschnitt. Er schrieb u.a. die Musik zu den Filmen „Muriel oder Die Zeit der Wiederkehr“ (1963), „Der junge Törless“ (nach ROBERT MUSIL, 1963) und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum (nach HEINRICH BÖLL, 1975).

SERGEJ PROKOFJEW
* 23.04.1891 Gut Sonzowka (Donezk)
† 05.03.1953 Moskau

  • erzielte mit energischer, neoklassizistisch beeinflusster Musik sowohl als Komponist wie als Pianist große Erfolge in Westeuropa und den USA. Er ging jedoch 1932 in die Sowjetunion zurück. Dort begann er bereits 1934 mit Filmmusik und schrieb diese u.a. zu „Leutnant Kijé“ (1933/34), „Pique Dame“ op.70 (1936), „Boris Godunow“ op.70a (1936), „Lermontow“ (1941), „Kotowski“ (1941), „Partisanen in den Steppen der Ukraine“ (1942), „Tonja“ (1942) sowie zu den SERGEJ EISENSTEIN-Filmen „Alexander Newski“ (1938) und zu den zwei Filmen „Iwan der Schreckliche“ op.116 (1942/45).

DMITRIJ SCHOSTAKOWITSCH
* 25.09.1906 Sankt Petersburg
† 09.08.1975 Moskau

  • war ein bedeutender sowjetischer Komponist, der sich früh auf die Seite der Oktoberrevolution von 1917 stellte. Er eignete sich in den 1920er Jahren erfolgreich die Techniken der Avantgarde sowie die russische und internationale Tradition an. Als Vertreter der Neuen Musik und als antistalinistischer Sozialist stand er seit den 1930ern in einem vielgestaltigen Dauerkonflikt zu der stalinistischen Diktatur. Sein internationaler Ruhm strahlte seit den 1940er Jahren auch auf andere Filmmusik aus: Das ständig wiederholte Musikthema in STANLEY KUBRICKs Film „Eyes Wide Shut“ (1999) ist der 2. Walzer aus SCHOSTAKOWITSCHs „Jazz Suite“ (1934). Er begann mit Stummfilmmusik und komponierte später regelmäßig Filmmusik.

WILLIAM WALTON
* 29.03.1902 Oldham
† 08.03.1982 Ischia

  • milderte eine anfänglich zum Atonalen tendierende Musiksprache romantisch-klassizistisch und tonal und wurde in den 1930ern zum englischen Nationalkomponisten. Während des zweiten Weltkrieges war er dann sogar als offiziell angestellter Komponist nationaler Filmproduktion verpflichtet.

Spezialisierte Filmmusik-Komponisten

Eine zweite Gruppe bilden die Komponisten, die hauptsächlich auf die Komposition großer Filmmusik-Partituren spezialisiert waren. Einen erheblichen Anteil daran haben besonders in den 1930er und 1940er Jahren diejenigen Komponisten aus Deutschland und Österreich, die, vom NS-Regime verfolgt, nach 1933 bzw. nach 1938 in die USA emigrierten. Diese Gruppe brachte sinfonische Konzepte, Verfahren und musiksprachliche Elemente besonders der spätromantischen Tradition in die Hollywood-Filmmusik ein.

BERNARD HERRMANN
* 22.06.1911 New York
† 24.12.1975 New York

  • studierte in New York, u.a. an der Juillard School; gründete 1931 das New Chamber Orchestra; ging 1933 in New York zum Columbia Broadcasting System (C. B. S.), zunächst als Komponist und Arrangeur, 1934 als Dirigent der American School of the Air. Er wurde 1940 Staff Conductor und war bis 1955 auch Chefdirigent des C. B. S. Symphony Orchestra. Für einige seiner vielen Filmmusiken, oft zu berühmten Filmen, erhielt er diverse Ehrungen. Er schrieb u.a. die Musik zu „Citizen Kane“ (1940), „The Snows of Kilimandscharo“ (Schnee am Kilimandscharo, 1952) und für ALFRED HITCOCKs Arbeiten „Vertigo“ (1958), „Psycho“ (1960) sowie „Marnie“ (1964).

MAURICE JARRE
* 13.09.1924 Lyon

  • wurde als Sohn des technischen Direktors eines französischen Radiosenders geboren. Mit sechzehn entschied er sich, Komponist und Dirigent zu werden. Seine umfangreichen Avantgarde-Erfahrungen sowie als Theaterkomponist brachte er in die Filmmusik ein. Er schrieb die Musik zu zahlreichen Filmen, darunter „Doctor Zhivago“ (Doktor Schiwago, 1965), „Die Blechtrommel“ (1978) und „Ich träumte von Afrika“ (2000).

ERICH WOLFGANG KORNGOLD
* 22.05.1897 Brünn
† 29.11.1957 Hollywood

  • war der Sohn des Musikkritikers JULIUS KORNGOLD (1860–1945) und erregte schon mit elf Jahren als Komponist Aufmerksamkeit. Bereits 1920 erzielte er mit der Hamburger Uraufführung seiner Oper „Die tote Stadt“ einen Welterfolg. Im Jahre 1934 ging er in die USA und arbeitete dort besonders für Hollywood. Als Filmmusik-Komponist wandte er die spätromantisch-jugendstilhafte, differenzierte Harmonik und Klangfarblichkeit sowie die Leitmotivtechnik seiner Opernkompositionen für ein sinfonisches Filmmusikkonzept an.

HENRY MANCINI
* 16.04.1924 Cleveland
† 14.06.1994 Beverly Hills

  • musizierte schon als Kind; studierte ab 1943 an der Juilliard School in New York und schloss sich 1946 der neu formierten Glenn-Miller-Band an. Er führte den Jazz in die Filmmusik ein, u.a. in „Die Glenn Miller Story“ (1953) und „Die Benny Goodman Story“ (1955); später auch Latin Jazz für den Orson-Welles-Film „Touch of Evil“ (Im Zeichen des Bösen, 1958).

NINO ROTA
* 03.12.1911 Mailand
† 10.04.1979 Rom

  • studierte ab 1923 am Mailänder Konservatorium und 1925–1926 privat Komposition; später u.a. auch in Philadelphia. Er bewahrte die Tonalität sowie den Vorrang der Melodie und versuchte, individuelle rhythmische und formale Modelle auszubilden. ROTA schrieb eine Reihe von Opern, international bekannt wurde er jedoch durch zahlreiche Filmmusiken, u.a. für LUIGI VISCONTIs „Le notti bianche“ (1957) und „Il gattopardo“ (Der Leopard, 1963), für FRANCO ZEFFIRELLIs „Romeo e Giulietta“ (1968) und für alle Filme von FEDRICO FELLINI.

MIKLÓS RÓZSA
* 18.04.1907 Budapest
† 27.07.1997 Los Angeles

  • studierte am Konservatorium in Leipzig, lebte seit 1931 in Paris (erste Kontakte zum Film) und ab 1940 in Hollywood. Deutsches Handwerk verband er mit ungarischem Material und reichen Orchesterfarben. Er schrieb die Musik u.a. zu „The Lost Weekend” (BILLY WILDER, 1945), „Ben-Hur: A Tale of the Christ” (WILLIAM WYLER, 1959), „The Private Life of Sherlock Holmes” (BILLY WILDER 1970).

MAX STEINER
* 10.05.1888 Wien
† 28.12.1971 Beverly Hills

  • ging bereits während des 1. Weltkrieg an den Broadway nach New York; mit Beginn des Tonfilms übertrug er die sinfonische Leitmotivtechnik der nach-wagnerschen Oper auf die Hollywood-Filmmusik. Diese prägte er maßgeblich mit, u.a. in „King Kong“ (King Kong und die weiße Frau, 1933) und „Gone with the Wind“ (Vom Winde verweht, 1939).

FRANZ WAXMAN
* 24.12.1906 Königshütte
† 24.02.1967 Los Angeles

  • wurde in Berlin und Paris durch die Orchestrierung von FRIEDRICH HOLLÄNDERs Filmmusik zum „Blauen Engel“ (1930) und die eigene Filmmusik zu „Liliom“ (Regie: FRITZ LANG) bekannt. 1934 in Berlin misshandelt, enfloh er Nazideutschland. In Hollywood gelang ihm mit seiner Musik 1935 zunächst im Horrorfilm „The Bride of Frankenstein“ (1935) der Durchbruch. Mit insgesamt 144 Filmen (darunter BILLY WILDERs „Sunset Boulevard“, 1950 und GEORGE STEVENS' „A Place in the Sun“, 1951, die ihm zwei Oscars einbrachten) setzte er sich danach in allen Filmsparten durch. Außerdem begann WAXMAN ungewöhnlicherweise nach dem Krieg eine zweite Karriere als Komponist von sinfonischer Musik und Kammermusik.

Neuerungen im Zeichen von Rock- und Popmusik

Obwohl mit dem Aufkommen der Rock- und Popmusik die traditionelle sinfonische Filmmusik spätestens seit den 1960er Jahren an Bedeutung und Einfluss verlor und Filmmusik seitdem häufig – in gewisser Analogie zum Prinzip der Stummfilmmusik – aus bestehenden Elementen (Songs, Fragmente, Gesampeltes) montiert wird, spielen kohärente Filmmusikpartituren immer noch eine Rolle. Aus ihnen entstehen dann nicht selten Pop-Hits, als Einzelnummern oder auch in Form des gesamten „Soundtrack“.

KLAUS DOLDINGER
* 12.05.1936 Berlin

  • ist vor allem Jazzmusiker (Saxophon, Klarinette) und ging schon 1960 in den USA auf Tournee. Er schrieb zahlreiche Filmmusiken, u.a. die Erkennungsmusik für die ARD-Krimiserie „Tatort“ (seit 1970) und für zahlreiche Einzelfilme, darunter „Das Boot“ (1981), „Die unendliche Geschichte“ (1984) und „Das Wunder von Bern“ (1994).

JAMES HORNER
* 14.08.1953 Los Angeles

  • gewann für seine Musik in JAMES CAMERONs „Titanic“ (1997) zwei Oscars sowie zwei Golden Globes (Beste Filmmusik sowie Bester Titelsong). HORNERs Musik pendelt oft zwischen meditativen Stücken und Ausbrüchen des Synthesizers und erinnert an die typische Synthesizermusiken der 80er-Jahre.

ENNIO MORRICONE
* 10.11.1928 Rom

  • war Mitglied der Improvisationsgruppe »Nuova Consonanza«; komponierte dramaturgisch differenziert eingesetzte, idiomatisch vielfältige und gestaltenreiche Filmmusik, darunter „C'era una volta il West“ (Spiel mir das Lied vom Tod, 1967).

NORBERT JÜRGEN SCHNEIDER
* 25.05.1950 Weil am Rhein

  • studierte ab 1969 sowohl Musiktheorie, Schulmusik, Orgel und Trompete als auch Musikwissenschaft, Germanistik und Linguistik und schloss mit der Promotion ab. Einer seiner Schwerpunkte in Theorie und Praxis ist die Filmmusik. Er befasste sich auch mit dem Dokumentarfilm, bei dem die Filmmusik eine spezielle Rolle spielt – vor allem als Verweis auf den jeweiligen Realitätsausschnitt. Seit Beginn der 1980er Jahre hat sich Schneider zu einem der bedeutendsten deutschen TV-Serien-Komponisten profiliert. Musik u.a. zu „Weißblaue Geschichten“ (seit 1991), „Marienhof“ (seit 1992) und diversen „Tatort“-Produktionen.

JOHN WILLIAMS
* 08.02.1932 New York

  • dirigierte bereits mit zwölf Jahren das Boston Pops Orchestra und studierte an der Julliard School of Music in New York. Ab 1956 arbeitete er als Pianist für die Filmgesellschaft Columbia; dann für die Twentieth Century-Fox, wo er unter der Leitung u.a. von FRANZ WAXMAN und HENRY MANCINI spielte. Außerdem schrieb er kleinere Stücke für Fernsehserien. Für die Bearbeitung der Musik von „Anatevka“ (Fiddler on the Roof , USA 1971) erhielt er einen Oscar. Ab Mitte der 1970er Jahre arbeitete WILLIAMS mit Regisseur STEVEN SPIELBERG zusammen; u.a. Musik für „Jaws“ (Der weiße Hai, 1975) und alle weiteren SPIELBERG-Filme (bis auf „The Colour Purple“, 1985). Das aus nur zwei Tönen bestehende Leitmotiv für das Herannahen des Haies gehört (neben den Streicher-Glizzandi BERNARD HERRMANNs in HITCHCOCKs „Psycho“, 1960) wohl zu den berühmtesten musikalischen Motiven, die eine unmittelbar drohende Gefahr anzeigt. Außerdem schrieb er die Soundtracks zur Star-Wars-Trilogie (USA 1977–1983). Mit der avantgardistischen Instrumentierung der Musik für „JFK“ (JFK – Tatort Dallas, 1991) setzte er neue Maßstäbe.

HANS ZIMMER
* 12.09.1957 Frankfurt am Main

  • begann als musikalisches Wunderkind. ZIMMER ist ein Pionier des Einsatzes von Digital-Synthesizer in Kombination mit traditionellem Orchester für Film und Fernsehen. Er schrieb u.a. die Musik zu „Rain Man“ (1988) und „The Lion King“ (König der Löwen, 1994).

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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