Isolatoren

Körper, die den elektrischen Strom schlecht oder gar nicht leiten, nennt man Isolatoren oder elektrische Nichtleiter. Sie werden z.B. verwendet, um die nicht isolierten Hochspannungsleitungen gegenüber den Masten zu isolieren (Bild 1). Dazu verwendet man Isolatoren aus Porzellan.
Im Unterschied dazu bezeichnet man Körper, die den elektrischen Strom gut leiten, als elektrische Leiter. Zwischen diese beiden Gruppen kann man die Halbleiter einordnen, die besonders bei elektronischen Bauelementen eine große Rolle spielen.

Isolatoren an einer Hochspannungsleitung

Gute Isolatoren sind insbesondere Keramik, Glas, Gummi, viele Kunststoffe und Luft unter normalen Bedingungen. Diese Stoffe nutzt man deshalb auch zur Isolierung von elektrischen Leitern, Schaltern oder Steckdosen.

Auch destilliertes Wasser ist ein guter Isolator. Dabei ist immer zu beachten: Unter bestimmten Bedingungen können aus Nichtleitern Leiter werden. Löst man in destilliertem Wasser etwas Salz, so leitet dieses Wasser den elektrischen Strom. Das gilt auch für Leitungswasser.

Bei sehr hohen Spannungen kann auch Luft zu einem Leiter werden. So fließt z. B. bei Blitzen kurzzeitig ein starker elektrischer Strom von einer Wolke zur Erde oder zwischen zwei Wolken.

Erhitzt man Glas sehr stark, leitet es ebenfalls den elektrischen Strom.
Es ist deshalb sinnvoll immer genau zu prüfen, unter welchen Bedingungen ein Körper ein Isolator ist und unter welchen Bedingungen er möglicherweise den elektrischen Strom leitet.

Isolatoren nutzt man zur Isolation von Steckdosen, Schaltungen und Leitungen

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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