Direkt zum Inhalt

Pfadnavigation

  1. Startseite
  2. Physik
  3. 4 Elektrizitätslehre
  4. 4.3 Elektrische und magnetische Felder
  5. 4.3.3 Die elektromagnetische Induktion
  6. Tonbandgerät

Tonbandgerät

Tonbandgeräte (Recorder, Diktiergeräte) dienen der Aufnahme und Wiedergabe von akustischen Signalen, die nach Umwandlung in elektrische Signale auf einem Magnetband gespeichert werden. Bei dem Bespielen, der Wiedergabe oder dem Löschen der Bänder nutzt man die elektromagnetische Induktion.

Schule wird easy mit KI-Tutor Kim und Duden Learnattack

  • Kim hat in Deutsch, Mathe, Englisch und 6 weiteren Schulfächern immer eine von Lehrkräften geprüfte Erklärung, Video oder Übung parat.
  • 24/7 auf Learnattack.de und WhatsApp mit Bildupload und Sprachnachrichten verfügbar. Ideal, um bei den Hausaufgaben und beim Lernen von Fremdsprachen zu unterstützen.
  • Viel günstiger als andere Nachhilfe und schützt deine Daten.
Jetzt 30 Tage risikofrei testen
Your browser does not support the video tag.

Tonbandgeräte (Recorder, Diktiergeräte) dienen der Aufnahme und Wiedergabe von akustischen Signalen, die nach Umwandlung in elektrische Signale auf einem Magnetband gespeichert werden. Bei dem Bespielen, der Wiedergabe oder dem Löschen der Bänder nutzt man die elektromagnetische Induktion.

Das Speichermedium von Tonbandgeräten oder Recordern ist ein mit magnetisierbaren Stoffen (Eisen, Chromdioxid) beschichtetes Kunststoffband, das in Kassetten oder auf Bandspulen aufgewickelt wird. Dieses Band wird durch einen kleinen Elektromotor mit konstanter Geschwindigkeit vor einem (oder mehreren) Tonköpfen vorbeigeführt. Dabei wird das Band magnetisiert oder das magnetisierte Band "gelesen".

Im Tonkopf befindet sich ein Elektromagnet. Bei der Aufnahme fließt durch diesen Magneten ein Strom, dessen Stärke durch die aufzuzeichnenden elektrischen Signale bedingt wird und daher ständig schwankt. Dementsprechend ändert sich die Stärke des durch die Spule im Tonkopf hervorgerufenen Magnetfeldes. Auf dem Tonband werden die Veränderungen des Magnetfeldes als unterschiedlich magnetisierte Abschnitte gespeichert. Tonbänder dürfen deshalb nicht in die Nähe starker Magnete gebracht werden, da durch diese die Magnetisierung des Bandes beeinflusst und Informationen zerstört werden können.

Bei der Wiedergabe induzieren die verschiedenartig magnetisierten Teile des Tonbandes einen zeitlich veränderlichen Stromfluss in der Spule des Tonkopfes. Dieser Strom wird verstärkt und durch einen Lautsprecher in akustische Signale umgewandelt.
Das Magnetband wird durch einen gesonderten Löschkopf gelöscht. Dabei wird es einem unveränderlichen und relativ starken Magnetfeld ausgesetzt, sodass es einheitlich magnetisiert wird. Dadurch gehen die gespeicherten Informationen verloren. Neue Informationen können gespeichert werden.

  • Funktionsprinzip eines Tonbandgerätes
Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Tonbandgerät." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/physik/artikel/tonbandgeraet (Abgerufen: 15. January 2026, 09:55 UTC)

Suche nach passenden Schlagwörtern

  • Speichermedium
  • Tonbandgerät
  • Recorder
  • Aufnahme
  • Diktiergerät
  • Elektromagnet
  • Tonkopf
  • Magnetband
  • Löschkopf
  • magnetisierte Abschnitte
  • Rekorder
  • Wiedergabe
  • akustische Signale
Jetzt durchstarten

Lernblockade und Hausaufgabenstress?

Entspannt durch die Schule mit KI-Tutor Kim und Duden Learnattack.

  • Kim hat in Deutsch, Mathe, Englisch und 6 weiteren Schulfächern immer eine von Lehrkräften geprüfte Erklärung, Video oder Übung parat.
  • 24/7 auf Learnattack.de und WhatsApp mit Bildupload und Sprachnachrichten verfügbar. Ideal, um bei den Hausaufgaben und beim Lernen von Fremdsprachen zu unterstützen.
  • Viel günstiger als andere Nachhilfe und schützt deine Daten.

Verwandte Artikel

Joseph Henry

* 17.12.1797 in Albany
† 13.05.1878 in Washington

Er war ein bedeutender amerikanischer Physiker, der sich vor allem mit dem Elektromagnetismus beschäftigte und Elektromagnete für industrielle Zwecke entwickelte. Nach ihm ist die Einheit der Induktivität benannt worden.

Heinrich Friedrich Emil Lenz

* 12.02.1804 in Dorpat
† 10.02.1865 in Rom

Er war ein russischer Physiker deutscher Herkunft, der in St. Petersburg als Physikprofessor tätig war und sich insbesondere mit Problemen der Elektrizitätslehre beschäftigte. Er entdeckte das nach ihm benannte lenzsche Gesetz über die Richtung des Induktionsstromes.

Sicherungsautomat

Sicherungsautomaten werden eingesetzt, um einen Stromkreis bei Überlastung oder Kurzschluss zu unterbrechen. Das Hauptbauteil eines Sicherungsautomaten ist ein Elektromagnet, mit dessen Hilfe die Stromunterbrechung herbeigeführt wird.

Nutzbremsung

Bei jeder Bremsung soll die Bewegungsenergie eines Fahrzeuges möglichst schnell in andere Energieformen umgewandelt und dadurch die Geschwindigkeit reduziert werden. Während bei herkömmlichen Bremsanlagen die Bewegungsenergie in thermische Energie umgewandelt und als Wärme an die Umgebung abgegeben wird, überführen Nutzbremsanlagen die Bewegungsenergie in elektrische Energie, die im Regelfall in einer Batterie gespeichert wird. Nutzbremsanlagen arbeiten meist nach dem Generatorprinzip.

Schwingkreis

Als Schwingkreis bezeichnet man im einfachsten Fall eine Anordnung eines Kondensators und einer Spule in einem geschlossenen Stromkreis. Durch Anlegen einer äußeren Wechselspannung kann ein Schwingkreis zu elektromagnetischen Eigenschwingungen angeregt werden. Bei diesen Schwingungen wandeln sich beständig elektrische Feldenergie im Kondensator und magnetische Feldenergie an der Spule ineinander um.

Ein Angebot von

Footer

  • Impressum
  • Sicherheit & Datenschutz
  • AGB
© Duden Learnattack GmbH, 2026