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Minnesang

Die mittelhochdeutsche Sprachstufe, die etwa 1050 begann, wird unterteilt in die Perioden

  • Frühmittelhochdeutsch (1050–1170),
  • Klassisches Mittelhochdeutsch (1170–1250),
  • Spätmittelhochdeutsch (1250–1350.

Bestandteil der mittelalterlichen Klassik war eine höfische Literatur, die Heldenlieder und Minnelieder beinhaltete. Der Minnesang, eine ritterlich-höfische Liebeslyrik und Liedkunst, entwickelte sich als eine Form der literarischen Auseinandersetzung der mittelalterlichen Adelsgesellschaft mit Fragen der Liebe.

Die ersten Minnelieder entstanden um 1160 in Deutschland und vor allem auch in Österreich. Sie standen in der Tradition der heimischen volkssprachlichen Dichtung. Bis dahin wurde Lateinisch geschrieben und es wurden vornehmlich geistliche Themen behandelt. Nun wurden weltliche Themen aufgegriffen.

Man gliedert den Minnesang in bestimmte Entwicklungsphasen, wobei die Grenzen teilweise fließend sind:

  • Frühphase (1150–1170)
  • Erste Hochphase (1170–1200)
  • Zweite Hochphase (1190–1220)
  • Höhepunkt und Überwindung (1190–1230)
  • Spätphase (1210–1300)
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César Franck

* 10.12.1822 Lüttich
† 09.11.1890 Paris

CÉSAR-AUGUSTE JEAN GUILLAUME HUBERT FRANCK war einer der wichtigsten französischen Komponisten, Lehrer und Organisten der zweiten Hälfte des 19. Jh. Er ist Begründer der sogenannten „französischen Schule“ der Musik. Seine Kompositionen zeichnen sich durch Tonmalerei und einen vielfach chromatisch durchsetzten Klang aus. Sonate und Sinfonie versucht er zu erneuern, indem er alle Sätze eines Werkes aus einem einzigen Grundthema entwickelt. Er gehört neben BRUCKNER und BRAHMS zu den Spätromantikern und gilt als Bahnbrecher für den französischen instrumentalen Impressionismus.

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Musikaufnahme, -bearbeitung und -speicherung

Tonträger gehören für uns heute zum Alltag. Ihre Entwicklung verlief aber nicht immer reibungslos – es gab durchaus einige Ansätze zu Tonträgern, die man in der Rückschau als Flop bezeichnen würde. Insgesamt gesehen gibt es zwei grundsätzliche Entwicklungslinien. Das sind einerseits die bandförmigen und andererseits die scheibenförmigen Tonträger.

Heutzutage werden fast nur noch digitale Tonträger produziert, die entweder magnetisch oder optisch abgetastet werden. Vor allem im Bereich der Klangqualität bringt die Digitaltechnik eindeutig Vorteile. Neben einer wesentlich reineren Wiedergabe ist es einerseits möglich, eine weit über das Stereoformat hinausgehende Kanalzahl zu speichern. Andererseits ist bereits während der Produktion die Digitaltechnik eine große Hilfe, denn es ist kaum noch ein Musikbereich denkbar, in welchem keine klangliche Effektbearbeitung bei der Produktion stattfindet.

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Bau und Funktion des Ohres

Das Ohr besteht aus Außenohr (Ohrmuschel, Gehörgang), Mittelohr (Trommelfell, Gehörknöchelchen) und Innenohr (Schnecke als Hörsinnesorgan, Vorhof und Bogengänge als Gleichgewichtsorgan). Mittel- und Innenohr liegen geschützt im knöchernen Schädel.

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Musik und Raumakustik

Überall da, wo nicht nur das Aussehen eines Raumes eine Rolle spielt, sondern auch der Klang im Raum, kommt ein Teilbereich der Akustik zum Tragen – die Raumakustik.

Vor allem im Laufe der letzten 80 Jahre hat man zahlreiche Erfahrungen im Umgang mit Bauformen und Materialien in Bezug auf klangverändernde Eigenschaften gesammelt. Gleichzeitig wurden Methoden entwickelt, um die Raumakustik entsprechend den Bedürfnissen anzupassen.

Ein zentraler Begriff innerhalb der Raumakustik ist der Nachhall, der zusammen mit den zugehörigen Erstreflexionen und dem Direktschall den Gesamtklang eines Raumes ergibt. Aus verschiedenen Gründen greift man heute nicht selten auch auf künstlichen Nachhall zurück. Die Anwendungsbereiche hierzu sind vielfältig.

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Rhythmusbeispiele

Im Folgenden werden Rhythmen wesentlicher Standardtänze und Musikrichtungen zum Üben und Nachmachen am Drumset durch HAMDI TAWFIK vorgestellt.

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Rhythmusbeispiele Drumsolo

Hier werden Drumsoli zum Üben vorgestellt.

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Rhythmusbeispiele Ensemble

Hier werden Marsch- und Walzerrhythmen vorgestellt.

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Rockband

Die meisten Rockbands sind in vielen Belangen von einer großen Anzahl technischer Geräte abhängig. Allein für das Spielen eines Konzertes wird je nach Gegebenheiten ein Aufwand betrieben, der ganze Crews von Leuten beschäftigt und ein Equipment verlangt, welches in mehreren Trucks verstaut werden muss. Abgesehen von den Instrumenten und der großen Mischkonsole arbeiten viele der Gerätschaften, die zu einer sogenannten PA dazu gehören, für den Laien eher im Verborgenen. Auch im Studio bei der Produktion von Musikmaterial geht es nicht minder technisch zu. Ein ganzer Gerätepark wird dort für die heute üblichen Mehrspurproduktionen eingesetzt.Für einen Rockmusiker bleibt es heute also nicht aus, dass er sich außer mit seinem Instrument bzw. seinen Gesangsparts auch mit seinem technischen Umfeld auseinandersetzt.

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Synthesizer und Sampler

Seit seiner Erfindung 1964 wurde der Synthesizer für immer mehr Stilrichtungen der Musik interessant, sodass heute die Synthesizertechnik aus der modernen Tonproduktion nicht mehr wegzudenken ist. Neben der Ergänzung des traditionellen Instrumentariums entstanden im Laufe der Zeit immer mehr Musikrichtungen, die sich ausschließlich auf Synthesizertechnik stützen. Ein wichtiges Beispiel dazu ist die elektronische Musik.

Ausgehend von den ersten Synthesizer-Modellen wurden immer mehr Geräte mit unterschiedlicher Programmier-Struktur und verschiedenen Klangerzeugungsverfahren entworfen. Hinter fast jeder Entwicklung stecken aber die beiden Hauptziele: Nachahmung von Naturinstrumenten und -klängen oder Schaffung völlig neuer Klänge.

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Feldforschung

Es ist der musikologische Feldforscher, der die Welten der Musikkulturen mit Tonband- und Videogerät erkundet und im besonderen unter dem Gesichtspunkt der ethnischen Ausdruckformen traditionelle Musikzierstile, Gesangspraktiken und Tanzhandlungen aufzeichnet, dokumentiert und analysiert.

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MIDI-Arbeit an ausgewählten Beispielen

Das Arbeiten mit dem MIDI-Format in einem Sequenzer-Programm macht es einerseits sehr einfach, Musikstücke zu visualisieren, andererseits wird es möglich, einfache Stücke (wie zum Beispiel eine Schlagzeugbegleitung) selbst zu produzieren.

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Beobachten, Befragen, Protokollieren: Musikalische Handlungen als Gegenstand der Dokumentation

Der Untersuchungsgegenstand der ethnomusikologischen Feldforschung umfasst – ganz allgemein ausgedrückt – das Musiksystem oder die Musiksysteme einer Ethnie, d.h. die Summe von Normen, Werten, Vorstellungen, von Sprechen und Denken über Musik, sowie die expressiven Symbole (Töne, Worte, Zeichen und Gegenstände der Musik), ganz allgemein die Konzeptualisierung des musikalischen Handelns und Denkens.

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Kammermusikalische und orchestrale Formationen

Neben dem großen Sinfonieorchester gibt es viele andere Besetzungsmöglichkeiten, die zum Musizieren genutzt werden. Allein für das Kammerorchester und andere Besetzungen, die ebenfalls in den Bereich der Kammermusik fallen, existieren aus den unterschiedlichsten Epochen zahlreiche Kompositionen.

Abgesehen von dieser gemischten Besetzungsform gibt es verschiedene Arten von Ensembles, die sich auf bestimmte Instrumentengruppen spezialisiert haben. Dies wären zum Beispiel das Streichorchester, das Blasorchester oder der Posaunenchor, wobei erwähnt werden muss, dass die genannten Besetzungsformen einen unterschiedlichen Entwicklungsweg genommen haben und die Aufgaben sehr verschieden aussehen.

Eine vom musikalischen Stil her ganz andere Orchesterform ist die Big Band, welche ihre Wurzeln im Jazz-Bereich hat und damit an die Fähigkeiten der Musiker ganz andere Anforderungen stellt.

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Walther von der Vogelweide

* um 1170 wahrscheinl. Österreich
† um 1230 Würzburg

WALTHER VON DER VOGELWEIDE war ein mittelhochdeutscher Dichter zur Zeit der staufischen Klassik. Als typischer Vertreter der höfischen Dichtung verfasste er vor allem Minnelieder und Sangspruchstrophen. Er gilt als der erfolgreichste Spruchdichter des Mittelalters und - neben WOLFRAM VON ESCHENBACH - als der berühmteste mittelalterliche Lieddichter und Minnesänger.

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Entwicklungstendenzen Neuer Musik seit 1990

Die 1990er-Jahre haben der Neuen Musik entscheidende Veränderungen gebracht. War in den 1970er- und 1980er-Jahren Neue Musik noch ausschließlich komponiert, wenn auch unter Anwendung verschiedenster Kompositionstechniken und mit unterschiedlichen klanglichen Materialien – instrumental und vokal erzeugte Klänge, Geräusche, aufgenommene Ausschnitte aus der alltäglichen akustischen Umwelt oder elektronisch generierte Klänge –, so begann sich das in den 1990er-Jahren zu verändern.

  • Digitalisierung,
  • Medialisierung und
  • Globalisierung

hatten Entwicklungen zur Folge, die wie die Neue Improvisation, die Clubkultur, Laptopkomposition, Klangkunst oder die Netzmusik nach neuartigen und ungewohnten Wegen suchten. Die vordem strikt getrennten Musikbereiche des herkömmlichen Konzert- und Kammermusikbetriebs einerseits sowie der Popmusik andererseits begannen sich in ihren fortgeschrittensten, nichtkommerziellen und subkulturellen Erscheinungsformen zu vermischen. Der Bereich, der als zeitgenössische Musik bezeichnet wird, erweiterte sich damit enorm.

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Acid House

Acid House ist ein in der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre in England entstandener Stil elektronischer Tanzmusik, der die von den DJs erstellten Dance-Mix-Versionen häufig mit Live-Percussion verband und als europäische Variante der Chicagoer House Music in den Diskotheken rund um die Welt eine außerordentliche Resonanz fand.

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Bluegrass

Bluegrass (Hörbeispiel) ist eine Anfang der 1940er-Jahre von dem Sänger und Mandolinisten BILL MONROE (1911–1996) in den USA entwickelte Spiel- und Interpretationsweise euroamerikanischer Volksmusik, die immens populär geworden ist und heute einen eigenen Sektor der US-Musikkultur darstellt, auf dem die traditionellen Lieder und Tänze der Volksmusik lebendig geblieben sind. Bluegrass gehört zu den lokalen und regionalen Musikformen in den USA, aus denen sich die Entwicklung der Popmusik im 20. Jh. gespeist hat.

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Computer als Musikinstrument

Computer haben auch in die Musikpraxis Einzug gehalten und sind zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil der Produktion von Musik geworden.

Schon in den sechziger Jahren wurden mit der MUSIC-Programmfamilie die Grundlagen für die digitale Klangsynthese gelegt. Doch erst das 1976 entwickelte Synclavier und der digitale Synthesizer von Fairlight haben aus dem Computer ein Musikinstrument eigener Art gemacht. Mit dem C64 und seinem Nachfolger, dem Amiga-Modell von Commodore sowie der ST-Serie von Atari hat diese Entwicklung in den 1980er Jahren dann auch den Home-Bereich erreicht.

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Folk Rock

Folk Rock war eine in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre in den USA und England entstandene Spielart der Rockmusik, in der sowohl auf Elemente der traditionellen Volksmusik als auch auf den amerikanischen Folksong zurückgegriffen wurde.

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Bordun und Borduntechnik

Ein Dauerton (Bordunton) oder mehrere gleichzeitig ausgehaltene Dauertöne zeichnen dem hinzutretenden ein- oder mehrstimmigen Melos der Melodie ein tonales Fundament als Orientierungslinie vor. Das Prinzip des Bordunierens ist geerdet und wirkt musikpsychologisch gesehen als Bezugspunkt zu den melisch bedingten Intervallschritten der sich meist über den Borduntönen entfaltenden Melodie. Die Tonschritte der Melodie streben von den ausgehaltenen Dauertönen weg, stehen in einem Spannungsverhältnis zu diesen und bewegen sich diesen wieder einzeln im Unison zu. Das Prinzip des Bordunierens ist weltweit sowohl in der Vokal- als auch der Instrumentaltechnik verbreitet. Die Dauertöne erklingen in der Mehrheit der Fälle entweder auf dem tonalen Fundament, den Gerüsttönen von Tonika oder Oktav oder in Kombination mit diesen in zusätzlicher Quint-Quartaufspaltung.

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Formen der Mehrstimmigkeit

Mehrstimmigkeit (auch Multisonanz) bezeichnet im phänomenologisch-kulturübergreifenden Sinn das intendierte gleichzeitige Erklingen unterschiedlicher Tonhöhen, Melodielinien oder Harmonien. In der Gestaltungsweise ist die Mehrstimmigkeit entweder eher vertikal-harmonisch oder horizontal-polyphon ausgerichtet.

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Quena

Die Quena ist eine Flöte ohne Mundstück, die aus Bambus, Schilf, Lamaknochen oder aus den Federkielen von Condorflügeln gefertigt wird. Sie besitzt 6 oder 7 Grifflöcher und es können auf ihr bis zu 3 Oktaven geblasen werden. Ihr Klang ähnelt dem einer Blockflöte.

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Rhythmen der Welt

Mit Rhythmus (griech. rythmós) kann im Kulturvergleich ganz allgemein die Ordnung und Gliederung der Zeit- und Bewegungsabläufe von Musik und Tanz bezeichnet werden.

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Klanglandschaften: Ethnografie als Augen- und Ohrenzeugenschaft

Unsere Alltagsumgebung ist voller Klanglandschaften (soundscapes), die sich zusammensetzen aus Geräuschen, Lärm, Gesprächen und musikalischen Ausdrucksformen aller Arten.

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