Symbolismus

Symbolistische Tendenzen in der Kunst hat es schon vor dem Symbolismus gegeben. Der Symbolismus wandte sich gegen den Naturalismus, der nur die sichtbare Welt wiedergeben wollte.

Begriff

Der Symbolismus-Begriff selbst stammt von JEAN MORÉAS' „Symbolistischem Manifest“, das er 1886 im „Figaro“ veröffentlichte und meint die Darstellung einer künstlerisch autonomen Welt der Schönheit. Die Kunst wurde als Gegennatur begriffen und war reine Wortkunst:

  • Lautmalereien,
  • Farb- und Lautsymbolik,
  • Musikalität der Sprache.

Kennzeichnend für den Symbolismus sind Motive der Visionen, mit religiöser Mystik bereichert.

Wurzeln des Symbolismus

Der Symbolismus hatte seine Wurzeln u. a. in der deutschen Romantik, die mit den Symbolisten verspätet über Frankreich nach Deutschland zurückkehrte.

  • Mit „Les Fleurs du Mal“ (1857, dt.: Die Blumen des Bösen, siehe PDF "Charles Baudelaire - Die Blumen des Bösen") leitete CHARLES BAUDELAIRE (1821–1867) den Symbolismus ein. BAUDELAIRE hatte die Lyrik EDGAR ALLAN POEs (1809–1849), die ihn stark zu eigenen Werken anregte, ins Französische übersetzt und machte ihn so zugleich in Europa bekannt.
  • STÉPHANE MALLARMÉ (1842–1895) mit „Après-midi d'un faune“ (1876, Der Nachmittag eines Fauns),
  • ARTHUR RIMBAUD (1854–1891) mit „Le Bateau ivre“ (1871; Das trunkene Schiff) und den „poémes en prose“ „Une Saison en enfer“ (1873; Eine Zeit in der Hölle) sowie
  • PAUL VERLAINE (1844–1896) mit „Romances sans paroles“ (1874; Lieder ohne Worte), dem literaturkritischen Essay „Les Poètes maudits“ (1884; Die verfemten Dichter – u. a. über RIMBAUD und MALLARMÉ) und in der Lyriksammlung „Jadis et naguère“ (1884) waren die herausragendsten symbolistischen Dichter.
  • Mit ihrer Fähigkeit, Stimmungen eindringlich zu vergegenwärtigen, gilt ANNETTE VON DROSTE-HÜLSHOFF (1797–1848) als frühe Vorläuferin des deutschen Symbolismus.

STEFAN GEORGE

Sein Wegbereiter ist jedoch STEFAN GEORGE. Bezeichnend für das lyrische Werk GEORGEs ist der Wille zur Form (Audio 1 und Audio 2, PDF "Stefan George - Das Jahr der Seele").
Philosophische Wurzeln hat sein Werk in SØREN KIERKEGAARD (1813–1855), und NIETZSCHE, literarische in HUYSMANS und BAHR.

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Die Entwurzelung, Sinnentleertheit und der Rückbezug auf das Ich des Künstlers im ausgehenden 19. Jahrhundert wird gerade im frühen Werk GEORGEs sichtbar. Der Wirklichkeit stellt er eine Gegenwelt der Kunst entgegen, in ihr zählen lediglich Stilideal und Dekorativität. GEORGEs Ästhetizismus ist sowohl Lebens- als auch Kunsthaltung. Stilistisch sind seine frühen Gedichte durch Neologismen charakterisiert.

In seinem Werk „Das Jahr der Seele“ (1897, siehe PDF "Stefan George - Das Jahr der Seele") ist Literatur für GEORGE noch Fluchtort vor der Wirlichkeit, jedoch das Ende seiner l'art pour l'art-Phase kündigt sich bereits an. Immer stärker entwickelte er einen Hang zum Kultischen: GEORGE gründete die „Blätter für die Kunst“ (1892), aus dem der George-Kreis hervorging.

Zu ihm gehörten zeitweilig

  • RUDOLF BORCHARDT,
  • MAX DAUTHENDEY,
  • PAUL CASSIRER,
  • WILHELM DILTHEY,
  • HUGO VON HOFMANNSTHAL,
  • THEODOR LESSING,
  • LEOPOLD VON ANDRIAN-WERBURG und
  • CLAUS SCHENK GRAF VON STAUFFENBERG (wurde nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 hingerichtet).

HUGO VON HOFMANNSTHAL und RAINER MARIA RILKE

HUGO VON HOFMANNSTHAL und RAINER MARIA RILKE mit ihren Frühwerken sowie RICHARD VON SCHAUKAL (1874–1942), waren die deutschen Nachahmer der französischen Symbolisten.

Ziel und Ideal der Kunst

Die Schönheit wurde eigentliches Ziel und Ideal der Kunst („l'art pour l'art“). Das Symbol des „Elfenbeinturms“ beschreibt dieses Ideal recht genau:
Die Welt der Kunst lebt für sich, ist autonom. Die Poesie sollte von Bindung an Zweck, Belehrung, Moral und Realität frei sein. Diese Kunstauffassung prägte vor allem die Lyrik. Rhythmus, Reim, und eine kunstvoll gesetzte Sprache wurden zum entscheidenden Kriterium für symbolistische Lyrik.

NIETZSCHE

Als ein großer Lyriker gilt jedoch auch FRIEDRICH NIETZSCHE. Seine „Dionysos-Dithyramben“ und die „Idyllen aus Messina“ gehören zu den bedeutendsten Werken des deutschen Symbolismus.

FRIEDRICH NIETZSCHE
Klage der Ariadne

Wer wärmt mich, wer liebt mich noch?
Gebt heisse Hände!
gebt Herzens-Kohlenbecken!
Hingestreckt, schaudernd,
Halbtodtem gleich, dem man die Füsse wärmt,
geschüttelt ach! von unbekannten Fiebern,
zitternd vor spitzen eisigen Frostpfeilen,
von dir gejagt, Gedanke!
Unnennbarer! Verhüllter! Entsetzlicher!
Du Jäger hinter Wolken!
Darnieder geblitzt von dir,
du höhnisch Auge, das mich aus Dunklem anblickt!
So liege ich,
biege mich, winde mich, gequält
von allen ewigen Martern,
getroffen
von dir, grausamster Jäger,
du unbekannter – Gott ...

Triff tiefer!
Triff einmal noch!
Zerstich, zerstich dies Herz!
Was soll dies Martern
mit zähnestumpfen Pfeilen?
Was blickst du wieder,
der Menschen-Qual nicht müde,
mit schadenfrohen Götter-Blitz-Augen?
Nicht töten willst du,
nur martern, martern?
Wozu – mich martern,
du schadenfroher unbekannter Gott?

Haha!
du schleichst heran
bei solcher Mitternacht?...
Was willst du?
Sprich!
Du drängst mich, drückst mich,
Ha! schon viel zu nahe!
Du hörst mich atmen,
du behorchst mein Herz,
du Eifersüchtiger!
– worauf doch eifersüchtig?
Weg! Weg!
wozu die Leiter?
willst du hinein,
ins Herz, einsteigen,
in meine heimlichsten
Gedanken einsteigen?
Schamloser! Unbekannter! Dieb!
Was willst du dir erstehlen?
Was willst du dir erhorchen?
Was willst du dir erfoltern,
du Folterer
du – Henker-Gott!
Oder soll ich, dem Hunde gleich,
vor dir mich wälzen?
Hingebend, begeistert außer mir
dir Liebe – zuwedeln?

Umsonst!
Stich weiter!
Grausamster Stachel!
Kein Hund – dein Wild nur bin ich,
grausamster Jäger!
deine stolzeste Gefangne,
du Räuber hinter Wolken...
Sprich endlich!
Du Blitz-Verhüllter! Unbekannter! sprich!
Was willst du, Wegelagerer, von – mir?...

Wie?
Lösegeld?
Was willst du Lösegelds?
Verlange viel – das rät mein Stolz!
und rede kurz – das rät mein andrer Stolz!
Haha!
Mich – willst du? mich?
mich – ganz?...

Haha!
Und marterst mich, Narr, der du bist,
zermarterst meinen Stolz?
Gib Liebe mir – wer wärmt mich noch?
wer liebt mich noch?
gib heiße Hände,
gib Herzens-Kohlenbecken,
gib mir, der Einsamsten,
die Eis, ach! siebenfaches Eis
nach Feinden selber,
nach Feinden schmachten lehrt,
gib, ja ergib,
grausamster Feind,
mir – dich!...
Davon!
Da floh er selber,
mein einziger Genoß,
mein großer Feind,
mein Unbekannter,
mein Henker-Gott!...

Nein!
komm zurück!
Mit allen deinen Martern!
All meine Tränen laufen
zu dir den Lauf
und meine letzte Herzensflamme
dir glüht sie auf.
O komm zurück,
mein unbekannter Gott! mein Schmerz!
mein letztes Glück!...

Ein Blitz.
Dionysos wird in smaragdener Schönheit sichtbar.

Dionysos:
Sei klug, Ariadne!...
Du hast kleine Ohren, du hast meine Ohren:
steck ein kluges Wort hinein! –
Muß man sich nicht erst hassen, wenn man sich lieben soll?...
Ich bin dein Labyrinth...

(Nietzsche, Friedrich: Werke in drei Bänden. München 1954, Band 2, S. 1256-1260)

„Brief des Lord Chandos“

Als ein markantes Beispiel für symbolistische Prosa mag HUGO VON HOFMANNSTHALs „Brief des Lord Chandos“ (1900) gelten. Dieser fiktive Brief des Lord Chandos an den Philosophen und Naturwissenschaftler Francis Bacon verbalisiert die Krise des Denkens und der Welthaltung insgesamt, deren sichtbarer Ausdruck die Krise der Sprache ist. Die Sprache als ästhetisches und soziales Problem geht einher mit der Abkehr von der Realität. Lord Chandos findet immer weniger Zugang zum Kommunikationsprozeß, zum sprachlichen Austausch zwischen Menschen, vielmehr fühlt er zu zu Außersprachlichem, zum Unterbewußtsein der Dinge hingezogen.

Sehr tief gefasste Symbole sind Realitäten,“ meinte HOFMANNSTHAL. HOFMANNSTHAL drückt im „Brief des Lord Chandos“ zum ersten Mal die für die moderne Literatur charakteristische Sprachskepsis aus – ein Thema, das auch seine späteren Werke bestimmt.

RAINER MARIA RILKE

Um 1910 war RAINER MARIA RILKE Privatsekretär des französischen Bildhauers AUGUSTE RODIN. Während dieses Aufenthaltes in Paris entsteht als Ausdruck einer seelischen Krise „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (1910), sein einziger Roman. Er hat keine durchgängige Handlung, sondern besteht aus weitgehend unabhängigen Episoden und Gedankengängen.

Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ (siehe PDF "Rainer Maria Rilke - Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge")
Es sind die fiktiven Tagebuchaufzeichnungen eines in Paris lebenden Dänen. Brigge ist ein junger, sensibler, jedoch nur mäßig erfolgreicher Dichter. Beschrieben werden in einer Art Dreiteilung das Leben des jungen Malte auf dem Landsitz seines Großvaters, Szenen der Großstadt als Ort des Schreckens sowie die Inhalte von Büchern, die Malte gelesen hat.

Während die Kindheitsbeschreibung Harmonie und Einklang mit der Natur symbolisiert, wirkt zum anderen die Entfremdung in der Anonymität der Großstadt selbstzerstörerisch. Der Tod steht über allem als Übergang vom Leben in einen höheren Zustand. In diesem Sinne ist er das verbindende Element der drei Romanebenen.

Die biblische Parabel vom verlorenen Sohn als „Legende dessen, der nicht geliebt werden wollte“ fügt sich als letztes Kapitel in das Romanwerk ein. Es ist die stete Suche nach Gott und, wie der Roman selbst, nach einer neuen, ungesagten Sprache.

Diese Ästhetik des „Neuen Sehens“ ist auch im „Stundenbuch“ RILKEs und in HOFMANNSTHALs „Brief an Lord Chandos“ existent.

„Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ gelten als Durchbruch des modernen deutschsprachigen Romans.

RILKE verstand es daneben jedoch auch, das Genre der Biografie neu zu beleben. Sein „Auguste Rodin“ von 1902/1907 (siehe PDF "Rainer Maria Rilke - Auguste Rodin") ist auch einhundert Jahre nach seiner Entstehung ein kurzweilig zu lesendes Buch über einen großen Künstler und sein Verhältnis zu einem anderen großen Künstler.

Symbolistische Musik

Ebenso beeinflussten RICHARD WAGNER und RICHARD STRAUSS mit ihrer Musik den Symbolismus. Symbolistische Tendenzen gab es jedoch auch in anderen Gattungen. MAURICE MAETERLINCK ist mit „La Princesse Maleine“ (1889; Prinzessin Maleine) und „Pelléas et Mélisande“ (1892; Pelleas und Melisande) der Hauptvertreter der symbolistischen Dramatik.

Charakteristiken des Symbolismus

  • Nicht die äußere Wirklichkeit ist betrachtenswert, sondern die innere Welt der Dichter, die Ideen und Träume.
  • Darstellenswert sind Motive der Visionen, mit religiöser Mystik bereichert.
  • Die innere Wirklichkeit kann nur durch die Symbolkraft der künstlerischen Sprache ausgedrückt werden.
  • Das Symbol ist das rational Unzugängliche.
  • Der Gehalt dieser Dichtung ist die Schönheit allein. Sie hat nichts mit der äußeren Welt zu tun.
  • Schlüsselbegriffe sind: „Geheimnis“, „Schönheit“ und „Seele“.

Irlands Hauptvertreter des Symbolismus ist WILLIAM BUTLER YEATS (1865-1939, siehe PDF "William Butler Yeats - Erzählungen und Essays").

The secret rose

by WILLIAM BUTLER YEATS

Far off, most secret, and inviolate Rose,
Enfold me in my hour of hours; where those
Who sought thee in the Holy Sepulchre,
Or in the wine vat, dwell beyond the stir
And tumult of defeated dreams; and deep
Among pale eyelids, heavy with the sleep
Men have named beauty. Thy great leaves enfold
The ancient beards, the helms of ruby and gold
Of the crowned Magi; and the king whose eyes
Saw the Pierced Hands and Rood of elder rise
In druid vapour and make the torches dim;
Till vain frenzy awoke and he died; and him
Who met Fand walking among flaming dew
By a gray shore where the wind never blew,
And lost the world and Emer for a kiss;
And him who drove the gods out of their liss,
And till a hundred morns had flowered red,
Feasted and wept the barrows of his dead;
And the proud dreaming king who flung the crown
And sorrow away, and calling bard and clown
Dwelt among wine-stained wanderers in deep woods;
And him who sold tillage, and house, and goods,
And sought through lands and islands numberless years,
Until he found with laughter and with tears,
A woman, of so shining loveliness,
That men threshed corn at midnight by a tress,
A little stolen tress. I, too, await
The hour of thy great wind of love and hate.
When shall the stars be blown about the sky,
Like the sparks blown out of a smithy, and die?
Surely thine hour has come, thy great wind blows,
Far off, most secret, and inviolate Rose?

(Yeats, William Butler:   The Wind Among the Reeds. New York: J. Lane, The Bodley Head,  1899.)

WALERY BRJUSSOW ist der Begründer des russischen Symbolismus, der um 1910 seinen Höhepunkt erreichte. Wichtige russische Symbolisten waren auch WJATSCHESLAW IWANOW und ANDREY BELYJ.

Impressionismus

Der Impressionismus ist eine in Frankreich entstandene Stilrichtung der Literatur und Kunst von etwa 1890–1920. Er ist gekennzeichnet durch Abwendung vom Naturalismus und Wiedergabe von Stimmungen.

Begriff

Der um 1870 entstandene Impressionismus wurde benannt nach CLAUDE MONETs Gemälde „Impression, soleil levant“ (Eindruck bei Sonnenaufgang), das 1874 bei einer Ausstellung von achtzehn jungen Malern in Paris gezeigt wurde (MONET, RENOIR, DEGAS, u. a.).
Ihre Malerei war durch Optimismus und helle, zarte Farben gekennzeichnet. Der Begriff war von den Kritikern zuerst als Schimpfwort gedacht, setzte sich aber bald als Begriff für die Stilrichtung durch.

Darstellungsmittel des Impressionismus

  • erlebte Rede,
  • freie Rhythmen,
  • Lautmalerei,
  • Parataxe,
  • Synästhesie,
  • Innerer Monolog,
  • Sekundenstil,
  • Bewusstseinsstrom.

Vorläufer des Impressionismus

  • CHARLES BAUDELAIRE,
  • PAUL VERLAINE,
  • ARTHUR RIMBAUD und
  • die Brüder GONCOURT.
  • Der Ästhetizismus OSCAR WILDEs (1854–1900) mit „The picture of Dorian Gray“ („Das Bildnis des Dorian Gray“, 1891) hinterließ bei den deutschen Autoren nachhaltigen Eindruck.

Der Rückzug auf Subjektivismus und Individualismus ist mit einer Abkehr von allem Politischen verbunden. Stattdessen gewinnt der einmalige Augenblick das Interesse der Autoren. Die eindringliche Schilderung der Natur wird zum Gegenstand impressionistischen Gestaltens:

  • Landschaften,
  • Sonnenuntergänge,
  • und andere Naturereignisse

werden in Bildern und Eindrücken aneinander gereiht. Wichtig ist die ästhetische Gestaltung von Natur und Leben, nicht ihr realistischer Gehalt.

Gattungen und Genres des Impressionismus

  • Skizze (ALTENBERG, HILLE),
  • Novelle (HOFMANNSTHAL, LILIENCRON),
  • Einakter (WEDEKIND, SCHNITZLER) und besonders
  • Lyrik (RILKE, GEORGE).

Vertreter des Impressionismus

  • in Frankreich ANATOLE FRANCE (1844–1924), MARCEL BARRÈS (1862–1923) und MARCEL PROUST (1871–1922),
  • in Belgien JORIS KARL HUYSMANNS und MAURICE MAETERLINCK (1862–1949),
  • in Italien GABRIELE D'ANNUNZIO (1863–1938, siehe PDF "Gabriele D'Annunzio - Heißes Blut"),
  • in Großbritannien RUDYARD KIPLING (1865–1936) mit „Das Dschungelbuch“, JOSEPH CONRAD (1857–1924) und VIRGINIA WOOLF (1882–1941),
  • in Dänemark JENS PETER JACOBSEN und HERMANN BANG (1857–1912),
  • in Norwegen KNUT HAMSUN (1859–1952),
  • in Russland ANTON PAWLOWITSCH TSCHECHOW (1860–1904) mit „Cajka“ (Die Möwe, 1890), „Wanka“ (Wanka, 1886), „Die Dame mit dem Hündchen“ (siehe PDF "Anton P. Tschechow - Die Dame und das Hündchen") und „Tri sestry“ (Drei Schwestern, 1902),
  • in Deutschland DETLEV VON LILIENCRON (1844–1909), MAX DAUTHENDEY (1867–1918), RICHARD DEHMEL (1863–1920), HUGO VON HOFMANNSTHAL (1874–1929, Brief des Lord Chandos, 1900), ARTHUR SCHNITZLER (1862–1931), RICHARD BEER-HOFMANN (1866–1945), LEONHARD FRANK (1882–1961; Die Räuberbande, 1914) PETER ALTENBERG (1859–1919), FRANK WEDEKIND (1864–1918; Frühlingserwachen, 1891, Der Erdgeist 1895, neu: Lulu, 1903, Die Büchse der Pandora,1904) sowie HEINRICH (1871–1950) und THOMAS MANN (1875–1955).

MARCEL PROUST

MARCEL PROUSTs Lebenswerk „À la recherche du temps perdu“ (1913–1927, dt.: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“) ist ein ist eine auf 7 Bände angelegte Beschreibung der mondänen französischen Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt. PROUST leistete mit der Aufhebung des chronologischen Ablaufs des Geschehens, der Gleichzeitigkeit von Vergangenheit und Gegenwart einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung des modernen Romans.

Ein Band mit Erzählungen PROUSTs siehe PDF "Marcel Proust - Tage der Freuden".

 

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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