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  6. Reflexivpronomen

Reflexivpronomen

Das Reflexivpronomen weist auf den Handlungsträger (Subjekt) zurück (anaphorische Funktion).
Da es keine eigenen Formen außer sich bildet, gilt es nicht als selbstständige Wortart. Im Satz stimmt das Reflexivpronomen in Person und Numerus mit dem Subjekt überein und kann entweder im Dativ oder Akkusativ, seltener im Genitiv stehen.

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Reflexivpronomen beziehen sich auf ein vorhergehendes Satzglied des gleichen Satzes.

Beispiel:

Ich freue mich. Ihr freut euch.

Das Reflexivpronomen bezieht sich auf das Subjekt im Satz und stimmt mit ihm in Person und Numerus überein.

Beispiel:

Du beschwerst dich.
(du – Subjekt)

Die 3. Person Singular und Plural wird durch die Form „sich“ gebildet.

Das kann in folgenden Übungen angewendet werden.

Übung 1: Als Reflexivpronomen dienen die Dativ- und Akkusativformen der 1. und 2. Person Singular und Plural der Personalpronomen.
Ergänze die Tabelle.

Übung 2: Markiere (mit dem Cursor anklicken) in jedem Satz das Reflexivpronomen und das Subjekt, auf das es sich bezieht.

Übung 3: Handelt es sich bei den unterstrichenen Wörtern um Personal- oder Reflexivpronomen?
Klicke den entsprechenden Button an:
Personalpronomen = PP
Reflexivpronomen = RP

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Reflexivpronomen." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch/artikel/reflexivpronomen (Abgerufen: 12. September 2026, 17:07 UTC)

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Indefinitpronomen

Indefinitpronomen werden dann verwendet, wenn eine nähere Bezeichnung von Personen und Sachen nicht nötig ist oder eine begrenzte Menge nicht genau bestimmt ist. Sie treten im Satz als Stellvertreter des Substantivs oder als sein Begleiter auf. Die Deklination der Indefinitpronomen ist nicht einheitlich und wird auch durch das jeweils herrschende Sprachgefühl geregelt.

Personalpronomen

Personalpronomen stehen als Stellvertreter für Personen, Gegenstände, Zustände oder Sachverhalte.
Man unterscheidet jeweils eine 1., 2. und 3. Person im Singular und im Plural:

ich, du, er, sie, es (Singular)

wir, ihr, sie (Plural)

Possessivpronomen

Mithilfe der Possessivpronomen wird die Zugehörigkeit eines Sachverhaltes zu etwas anderem oder ein konkretes Besitzverhältnis ausgedrückt.
Jedem Personalpronomen kann ein Possessivpronomen zugeordnet werden. Es drückt die Zugehörigkeit, den Besitz oder eine Beziehung aus.

Pronomen

Das Pronomen (lat.: pro nomine = für ein Nomen [Substantiv]) wird als Stellvertreter des Substantivs oder als dessen Begleiter bezeichnet. Die verschiedenen Pronomen werden in der Regel mit kleinen Anfangsbuchstaben geschrieben (Ausnahmen bilden die Anredepronomen Sie, Ihnen usw.) und sie sind deklinierbar. Pronomen übernehmen im Satz unterschiedliche Funktionen und können deshalb in verschiedene Untergruppen eingeteilt werden.

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