Direkt zum Inhalt

Pfadnavigation

  1. Startseite
  2. Geografie
  3. 7 Regionen
  4. 7.1 Die Erdteile und ihre Länder
  5. 7.1.1 Amerika
  6. Buenos Aires – Hauptstadt Argentiniens

Buenos Aires – Hauptstadt Argentiniens

Buenos Aires liegt am Rio de la Plata und ist Hauptstadt sowie politisches und geistiges Zentrum Argentiniens. Sie ist eine der größten städtischen Agglomerationen Südamerikas und bedeutendstes Wirtschaftsgebiet des Landes.

Schule wird easy mit KI-Tutor Kim und Duden Learnattack

  • Kim hat in Deutsch, Mathe, Englisch und 6 weiteren Schulfächern immer eine von Lehrkräften geprüfte Erklärung, Video oder Übung parat.
  • 24/7 auf Learnattack.de und WhatsApp mit Bildupload und Sprachnachrichten verfügbar. Ideal, um bei den Hausaufgaben und beim Lernen von Fremdsprachen zu unterstützen.
  • Viel günstiger als andere Nachhilfe und schützt deine Daten.
Jetzt 30 Tage risikofrei testen
Your browser does not support the video tag.

Buenos Aires (span.: „Gute Lüfte“) ist die Hauptstadt von Argentinien.

In ihr leben 2,74 Mio. Einwohner. Nimmt man die mehr als 20 zu Groß-Buenos-Aires gehörenden Gemeinden noch dazu, dann lebt in dieser großstädtischen Agglomeration von mehr als 11,5 Mio. Menschen jeder Dritte Argentinier.

Zusammen mit den Vorstädten, den Industriezonen und den Elendsvierteln in den Randgebieten bedeckt Buenos Aires heute ein Gebiet von der vierfachen Größe der Insel Rügen, der mit 926 km² größten deutschen Insel.
Buenos Aires liegt knapp 300 km vom offenen Atlantik entfernt am südwestlichen Ufer des 45 km breiten Mündungstrichters des Rio de la Plata.

Als Landeshauptstadt ist Buenos Aires Sitz der obersten Staatsorgane. Es besitzt darüber hinaus mehrere Universitäten, Akademien, viele Museen, Bibliotheken und Theater.
Buenos Aires ist aber nicht nur politisches und geistiges, sondern auch wirtschaftliches Zentrum Argentiniens.

Hier ist der Sitz der großen Im- und Exportfirmen. Und hier werden traditionell die Produkte der Landwirtschaft in der Pampa (u. a. Getreide, Ölsaaten, Fleisch und Häute) verarbeitet. Daneben haben sich in den letzten Jahrzehnten vor allem der Maschinen- und Fahrzeugbau, die chemische und die Textil- und Bekleidungsindustrie entwickelt.

Als wichtigster Industriestandort und Verkehrsknoten des Landes wächst die Stadt immer weiter in die Pampa hinaus.
Buenos Aires besitzt auch den größten Hafen des Landes, und vor seinen Toren liegt ein großer internationaler Flughafen.

Der eigentliche Aufschwung der Stadt zu einer der größten Städte auf der südlichen Halbkugel der Erde begann erst Ende des 19. Jahrhunderts. Er stand auch im Zusammenhang mit der verstärkten Einwanderung von Europäern.
Buenos Aires besitzt deshalb wenig Bauwerke aus der spanischen Kolonialzeit. Das Erscheinungsbild der Stadt mit dem regelmäßigen Grundriss eines Schachbretts wird vor allem von Repräsentationsbauten des 19. Jahrhunderts und von Hochhäusern der Gegenwart bestimmt.

Die meisten sehenswerten historischen Gebäude, wie das ehemalige Rathaus (1711), die Kathedrale (1791) oder die alte Kongresshalle (1863), umgeben im alten Zentrum der Innenstadt die Plaza de Mayo.
In der Innenstadt sind außerdem, wie in vielen Einwanderungsstädten der Neuen Welt auch, noch typische Nationalitätenviertel zu erkennen, z. B. das Boca-Viertel der Italiener.

Buenos Aires wurde erstmals 1536 von Spaniern gegründet. Wenige Jahre später musste es wegen andauernder Indianerangriffe allerdings wieder aufgegeben werden.
Nach seiner Neugründung im Jahre 1580 war Buenos Aires für etwa zweihundert Jahre Schmugglerstützpunkt und durch Landwirtschaft geprägtes regionales Zentrum.
Seinen eigentliche Aufstieg zur Metropole begann Buenos Aires dann als Hauptstadt des 1776 gegründeten Vizekönigreiches Rio de la Plata und nach der Unabhängigkeit von der spanischen Kolonialmacht seit 1810 als Hauptstadt von Argentinien.

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Buenos Aires – Hauptstadt Argentiniens." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/geografie/artikel/buenos-aires-hauptstadt-argentiniens (Abgerufen: 01. January 2026, 07:15 UTC)

Suche nach passenden Schlagwörtern

  • politisches
  • großstädtische Agglomeration
  • Argentinien
  • Buenos Aires
  • Hauptstadt
  • kulturelles und wirtschaftliches Zentrum
  • Río de la Plata
Jetzt durchstarten

Lernblockade und Hausaufgabenstress?

Entspannt durch die Schule mit KI-Tutor Kim und Duden Learnattack.

  • Kim hat in Deutsch, Mathe, Englisch und 6 weiteren Schulfächern immer eine von Lehrkräften geprüfte Erklärung, Video oder Übung parat.
  • 24/7 auf Learnattack.de und WhatsApp mit Bildupload und Sprachnachrichten verfügbar. Ideal, um bei den Hausaufgaben und beim Lernen von Fremdsprachen zu unterstützen.
  • Viel günstiger als andere Nachhilfe und schützt deine Daten.

Verwandte Artikel

Brasilia – Hauptstadt Brasiliens

Brasilia ist seit 1960 die neue Hauptstadt Brasiliens, mit der ein Signal zur Erschließung des Landes gesetzt werden sollte. Sie wurde völlig neu nach einer modernen städtebaulichen Konzeption errichtet. 1986 wurde sie in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Bolivarische Republik Venezuela

Venezuela liegt im Norden Südamerikas am Karibischen Meer. Andenketten, die das Becken von Maracaibo umschließen, das Orinocotiefland und das Bergland von Guayana sind die landschaftlichen Großräume des tropischen Landes. Der Reichtum Venezuelas, das zu den wirtschaftlich entwickeltsten Ländern Südamerikas gehört, sind seine Rohstoff-, insbesondere Erdölvorkommen. Die Abhängigkeit vom Weltmarkt hat das Land in eine tiefe Krise gestürzt.

Föderative Republik Brasilien

Brasilien ist das größte und wirtschaftlich stärkste Land Südamerikas. Es erstreckt sich über das Amazonasbecken und das Bergland von Brasilien. Reiche Rohstofflagerstätten sind eine wesentliche Grundlage für die industrielle Entwicklung des Schwellenlandes. Allerdings bestimmen große Gegensätze zwischen Armut und Reichtum das gesellschaftliche Leben in Brasilien. Als Folge der Landflucht armer besitzloser Bauern wuchern in den explodierenden Städten des Landes die Elendsviertel (Favelas).

Mittelamerika – Zentralamerika

Zentralamerika ist die Festlandsbrücke, die Nord- und Südamerika miteinander verbindet. Die Festlandsbrücke wird von den Kordilleren beherrscht. Diese werden von vielen Vulkanen überragt, die sich an der Grenzlinie zweier Platten der Erdkruste erheben. Zentralamerika liegt in den Tropen. In den Tiefländern an der karibischen Küste herrschen dichte Regenwälder vor, während es in den Gebirgsregionen Höhenstufen des Klimas und der Vegetation gibt.

Die Länder Zentralamerikas sind zumeist agrarisch strukturierte Entwicklungsländer, deren Wirtschaft sich auf den Anbau von Exportkulturen (u. a. Bananen, Kaffee, Kakao) stützt. Die vorwiegend aus Ureinwohnern bestehende Bevölkerung lebt häufig in großer Armut.

Republik Chile

Chile erstreckt sich als schmaler Streifen an der Pazifikküste Südamerikas.
Die Anden mit dem Großen Längstal im Zentrum und der Atacama im Norden prägen den Naturraum. Klima und Vegetation weisen bedingt durch die Eigenart der Gestalt des Landes große Unterschiede auf.
Die Bevölkerung Chiles ist sehr ungleichmäßig verteilt. Vier Fünftel der Chilenen leben in Städten.
Chile ist ein sehr rohstoffreiches Schwellenland mit exportorientierter Industrie und Landwirtschaft.

Ein Angebot von

Footer

  • Impressum
  • Sicherheit & Datenschutz
  • AGB
© Duden Learnattack GmbH, 2026