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Bernoulli-Versuche

Zufallsversuche mit genau zwei möglichen Ergebnissen, d. h. Vorgänge mit zufälligem Ergebnis, bei denen nur zwischen Erfolg (Treffer) und Misserfolg (Niete) unterschieden wird, heißen Bernoulli-Versuche.

Ist p die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg, so beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Misserfolg 1 – p.

Mehrstufige Bernoulli-Versuche bezeichnet man als Bernoulli-Ketten.

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Zufallsversuche (Zufallsexperimente) mit genau zwei möglichen Ergebnissen, d. h. Vorgänge mit zufälligem Ergebnis bei denen nur zwischen „Erfolg“ (Treffer) und „Misserfolg“ (Niete) unterschieden wird, heißen Bernoulli-Versuche (Bernoulli-Experimente).
Ist p die Wahrscheinlichkeit für einen Erfolg, so beträgt die Wahrscheinlichkeit für einen Misserfolg (als entsprechendes Gegenereignis) demzufolge 1 – p.

Vielfach kennzeichnet man den Erfolg durch eine „1“ und den Misserfolg durch eine „0“, sodass sich als abkürzende Schreibweisen ergeben:
  P   ( 1 ) = p   u n d   P ( 0 ) = 1 − p

Ein Bernoulli-Versuch ist beispielsweise das Werfen eines Würfels, wenn dabei nur zwischen den Ergebnissen „Es fällt eine Sechs (Treffer)“ und „Es fällt keine Sechs (Niete)“ unterschieden wird. In diesem Fall ist:
  P   ( 1 ) = 1 6   u n d   P ( 0 ) = 1 − 1 6 = 5 6
Auch das Überprüfen von Bauelementen, wobei man nur nach „arbeitet“ bzw. „arbeitet nicht“ unterscheidet, ist ein Beispiel für ein Bernoulli-Experiment.
Einen mehrstufigen Bernoulli-Versuch bezeichnet man als Bernoulli-Kette.

Die Bezeichnungen Bernoulli-Versuch, Bernoulli-Kette sowie bernoullische Formel (zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Bernoulli-Ketten) wurden nach dem Schweizer Mathematiker JAKOB BERNOULLI gewählt.

  • Bernoulli-Versuch: Werfen eines Würfels

    milosluz - Fotolia.com

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Bernoulli-Versuche." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/mathematik/artikel/bernoulli-versuche (Abgerufen: 14. June 2026, 13:49 UTC)

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