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Zeugma

Das Zeugma (griech.: ζεύγμα, Zeugma = Joch, das Zusammengespannte) ist die rhetorische Figur der Worteinsparung. Ein Verb bzw. ein Satzglied beherrscht mehrere gleichgeordnete, aber nicht gleichartige Objekte bzw. Sätze. Zeugmas sollen bei den Zuhörern Komik auslösen.

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Beispiel

Als Viktor zu Joachime kam, hatte sie Kopfschmerzen und Putzjungfrauen bei sich. (JEAN PAUL)

Er warf einen Blick in die Zeitung und die Zigarette in den Aschenbecher.

„Der See kann sich, der Landvogt nicht erbarmen.“ (FRIEDRICH SCHILLER: Wilhelm Tell).

„Catilina sparte schließlich weder an Kosten noch an Mäßigung“ (SALLUST).

„Der Platz floss über von Leichenhaufen und Bürgerblut“ (SALLUST).

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Zeugma." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/deutsch-abitur/artikel/zeugma (Abgerufen: 03. March 2026, 18:46 UTC)

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* 15.10.1926 in Paris
† 25.06.1984 in Paris

Die philosophischen Anschauungen MICHEL FOUCAULTs waren von KARL MARX, FRIEDRICH NIETZSCHE, MARTIN HEIDEGGER und SIGMUND FREUD beeinflusst. In seinem Denken vereinigte er Elemente des Strukturalismus (zeitweise Mitarbeit in der Tel-Quel-Gruppe) mit hermeneutischen Ansätzen. Er untersuchte die historischen Diskursformen, die zur Ausprägung des modernen Subjekts geführt haben. FOUCAULT beschäftigte sich ferner mit der Genese des Gesundheitswesens, des Strafvollzugs und der Sexualität.

Hermeneutik

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„Text seine Bedeutung selbst hinterfragt, durchkreuzt und gerade mit solchen Paradoxien Sinn schafft.“ (PFLUG)

Poetik

Poetik definierte ursprünglich die Textgattungen der Literatur. In der zeitgenössischen Literaturwissenschaft wird „Poetik“ in der Regel auch als Synonym von „Literaturtheorie“ gebraucht. Poetik ist also die Lehre von der Dichtkunst.

Die Poetik ist ein Teilbereich

  • der Literaturwissenschaft (Theorie der Poesie)
  • der Ästhetik (Reflexion über den Charakter von Kunstwerken).
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