Republik Österreich

Österreich ist eine Bundesrepublik und erstreckt sich über rund 570 km von Westen nach Osten (Bild 1). Es grenzt im Nordwesten an Deutschland, im Nordosten an die Tschechische und die Slowakische Republik, im Osten an Ungarn, im Süden an Slowenien und Italien, im Südwesten an die Schweiz und Liechtenstein. Der Name Österreich reicht ins frühe Mittelalter zurück: Das Gebiet lag damals im Osten des Frankenreichs und stellte den Grenzbereich zum slawisch besiedelten Europa dar.

Wichtige Daten zum Land

Fläche:83 853 km²
Einwohner:8,1 Mio.
Bevölkerungsdichte:97 Einw./km²
Hauptstadt:Wien
Bevölkerungswachstum:0 %/Jahr
Lebenserwartung (Männer/Frauen):
75/81 Jahre
Staatsform:Parlamentarische Republik, die aus neun Bundesländern besteht
Sprachen:Deutsch als Amtssprache, regional auch Slowenisch und Kroatisch
Religionen:Katholiken 74 %, Protestanten 5 %
Klima:feucht gemäßigt mit nach Westen zunehmend kontinentalen Einflüssen
Bodennutzung:Ackerland 18%, Weideland 23%, Wald 39 %
Wirtschaftssektoren: (prozentualer Anteil der Beschäftigten)Landwirtschaft 2 %, Industrie 31 %, Dienstleistungen 67 %
Exportgüter:Maschinen, Elektro- und elektronische Geräte, Fahrzeuge, Holz und Papier, Eisen und Stahl, chemische Produkte
Bruttoinlandsprodukt:253 126 Mio. US-$ (2003)
Bruttosozialprodukt:26 810 US-$/Einw. (2003)
Währung:Euro

 

Österreich und Nachbarländer

Österreich und Nachbarländer

Naturraum

Oberflächengestalt

Der Alpen- und Donaustaat Österreich lässt sich in drei Großräume aufteilen:
Etwa zwei Drittel des Landes liegen in den Ostalpen. Die österreichischen Alpen gliedern sich in die drei Hauptzüge Nördliche Kalkalpen, Zentralalpen und Südliche Kalkalpen. In den Nördlichen Kalkalpen, wie etwa im Salzkammergut, befinden sich zahlreiche Alpenrandseen. In den zum Teil vergletscherten Zentralalpen liegt der 3798 m hohe Großglockner, der höchste Berg des Landes. Zwischen diesen beiden Hauptzügen erstreckt sich eine Längstalzone, die von Teilen des Inn-, Salzach- und Ennstales gebildet wird. Eine zweite große Längstalzone aus Drautal und Klagenfurter Becken trennt die Zentralalpen von den Südlichen Kalkalpen, von denen die Gailtaler Alpen sowie die nördlichen Teile der Karnischen Alpen und der Karawanken auf österreichischem Gebiet liegen.
Den zweiten Großraum bilden die Hügel- und Bergländer im Norden des Landes. Im Nordwesten hat Österreich mit Mühl- und Waldviertel Anteil am Granit- und Gneishochland des Böhmischen Massivs, das sich im Sauwald, im Kürnberger Wald, in der Neustadtler Platte und im Dunkelsteiner Wald auch jenseits der Donau fortsetzt. Der Fluss hat hier an einigen Stellen, etwa der Wachau, Engtalstrecken ausgebildet. Zwischen den Alpen und dem Böhmischen Massiv erstreckt sich die Hügel- und Terrassenlandschaft des Alpen- und Karpatenvorlandes. Hier liegen Innviertel, Hausruck und Weinviertel.
Der dritte Großraum wird im Kontrast zu den beiden anderen aus Beckenlandschaften gebildet, die die östlichen und südöstlichen Landesteile prägen. Im äußersten Osten liegen das Wiener Becken und das Marchfeld. Das Gebiet um den flachen Neusiedler See zählt zum Kleinen Ungarischen Tiefland, und das Grazer Becken gehört geologisch zum Pannonischen Becken.
 

Gewässernetz

Zum Einzugsbereich der Donau gehören 96 % des Staatsgebietes. Die Donau durchquert das Land auf einer Länge von 350 km. Ihr dicht bevölkertes und landwirtschaftlich intensiv genutztes Tal ist eine wichtige West-Ost-Achse. Wichtige Nebenflüsse von rechts sind unter anderen Lech und Inn mit Salzach, Traun, Enns und im Süden des Landes die Drau. Von links kommen meist kleinere Flüsse wie Krems, Kamp und March. Das westliche Bundesland Vorarlberg gehört fast ganz zum Einzugsbereich des Rheins. Neben zahlreichen alpinen Karseen und künstlichen Stauseen besitzt Österreich zwei Seenlandschaften mit größeren eiszeitlich entstandenen Seen: das Salzkammergut und das Gebiet der Kärntner Seen. Im Westen hat Österreich Anteil am Bodensee, im Osten am Neusiedler See.

Klima und Vegetation

Österreich liegt im Übergangsbereich vom ozeanischen zum kontinentalen Klima (Bild 3). Größtenteils herrschen feuchte Westwinde vor und bringen den meisten Regionen Niederschläge von 1000 bis 1500 mm pro Jahr. In den Alpen herrscht alpines Klima. An den Westflanken der Berge fallen Niederschläge von bis zu 3000 mm pro Jahr. Im Wiener Becken und ähnlich geschützten Leelagen sind es dagegen nur 500 bis 600 mm. Teile der Zentralalpen westlich vom Katschberg – Silvrettagruppe, Ötztaler, Zillertaler und Stubaier Alpen – sind vergletschert, in den nördlichen Alpen nur Hochkönig und Dachstein.
Die Waldgrenze liegt zwischen 1500 und 2000 m. Am dichtesten bewaldet sind die Hänge der Nördlichen Kalkalpen und die vorgelagerte Zone sowie die Mittelgebirge Kärntens und der Steiermark. Die Höhenlagen werden hauptsächlich von der Fichte eingenommen. Über den alpinen Nadelhölzern hat sich in den höchsten Gebirgsteilen hochalpine Vegetation mit Grasheiden und Polsterpflanzen angesiedelt. Eine Besonderheit sind die Schwarzföhren im Steinfeld ganz im Osten des Landes.
 

Bevölkerung

Die naturräumlichen Verhältnisse spiegeln sich in der Bevölkerungsverteilung: Die Gebirgsregionen sind nur linienhaft entlang der Täler besiedelt, 70 % der Gesamtbevölkerung Österreichs siedelt in Gebieten unterhalb von 500 m. In den vergangenen Jahrzehnten haben die östlichen Bundesländer Steiermark und Burgenland, bis 1987 sogar Wien, leichte Bevölkerungsverluste durch Wanderungsbewegungen in den Westen hinnehmen müssen. Eine weitere Wanderungsbewegung ist die von höher gelegenen Siedlungsgebieten in die Täler und Flachländer. Ausgesprochene Fremdenverkehrsregionen bilden hier, zum Teil nur saisonal, eine Ausnahme. Annähernd 60 % der Alpen sind so gut wie unbesiedelt.
Knapp zwei Drittel aller Österreicher leben in Städten. Im Ballungsraum Wien wohnen etwa 20 % aller Einwohner. Die größte Bevölkerungsdichte nach Wien haben die Bundesländer Vorarlberg und Oberösterreich. Städte mit einer Einwohnerzahl von mehr als 100000 sind außer Wien die Städte Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.
Rund 98 % aller Österreicher sind deutschsprachig, Angehörige von Minderheiten meist doppelsprachig. Zu diesen zählen die Kroaten und Ungarn im Burgenland, Slowenen in Südkärnten und der Steiermark sowie etwa 10000 Tschechen in und um Wien. Den Slowenen und Kroaten wird volle Gleichberechtigung zugestanden.

Klimadiagramme von Salzburg und Wien

Klimadiagramme von Salzburg und Wien

Wirtschaft

Als Zentrum des Habsburger Reiches gehörte Österreich vom ausgehenden Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert zu den europäischen Großmächten. Heute ist das Land ein leistungsfähiges Industrieland mit einer wichtigen Brückenfunktion nicht nur zwischen Nord und Süd, sondern auch zwischen Ost und West (Bild 4). Mit der Öffnung der Ostgrenzen 1989 und mit dem Zusammenbruch des Sozialismus in Mittel- und Osteuropa ist dieser Brückenfunktion Österreichs eine verstärkte Bedeutung zugekommen. Diese Entwicklung gab dem Land nicht nur politisch sondern auch wirtschaftlich neue Impulse. Gleiches gilt für den Beitritt Österreichs zur Europäischen Union 1995. Österreich gehört auch zur Eurozone.

Landwirtschaft

Mehr als 40 % der Fläche Österreichs werden landwirtschaftlich genutzt. Im Alpenraum und im Alpenvorland sind, von Relief und Klima bedingt, Viehzucht und Milchwirtschaft sowie Forstwirtschaft vorherrschend. Ackerbau wird besonders im Gebiet nördlich der Donau, im Burgenland und in der Südsteiermark betrieben. Es werden vor allem Weizen, Gerste, Mais, Kartoffeln und Zuckerrüben angebaut. In den klimatisch begünstigten Lagen – insbesondere im Alpenvorland, in Niederösterreich und im Donautal – wird Weinbau betrieben und Obst angebaut (Bild 5).
In der österreichischen Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten ein tief greifender Strukturwandel vollzogen, der sich durch den Beitritt des Landes zur Europäischen Union noch beschleunigt hat. Die Zahl der Kleinbetriebe sowie die Almwirtschaft gingen deutlich zurück, der Wein- und Obstbau sowie der biologische Landbau wurden verstärkt.
Der Waldreichtum des Landes hat zur Entstehung einer modernen Forstwirtschaft und einer umfangreichen Holz- und Holz verarbeitenden Industrie mit hoher Exportquote beigetragen.

Österreich – Wirtschaft

Österreich – Wirtschaft

Bergbau und Energiegewinnung

In den Ostalpen hat der Bergbau auf Salz, Kupfer, Blei und Eisen schon frühgeschichtliche Tradition. Bei Hallstatt im Salzkammergut wurde Steinsalz seit der späten Bronzezeit abgebaut, wie ein sehenswertes Schaubergwerk in der Marktgemeinde am Hallstätter See belegt. Heute ist der Bergbau über weite Strecken unrentabel und wurde stark eingeschränkt. Rund zwei Drittel des Bedarfs an mineralischen Rohstoffen werden heute eingeführt. Von volkswirtschaftlicher Bedeutung sind außer dem Salzbergbau der Bergbau auf Eisenerz und Magnesit sowie die Erdöl- und Erdgasgewinnung in Niederösterreich.
Der Primärenergiebedarf wird durch Erdöl, Erdgas, Kohle, Wasserkraft und andere Energieträger gedeckt. Die Elektrizitätsgewinnung beruht zu 65 % auf Wasserkraft, der Rest auf Wärmekraft. Die elektrische Energie stammt vorwiegend aus den großen Speicherkraftwerken des Montafon, des Zillertales und der Hohen Tauern. Die größten Laufkraftwerke liegen an Inn, Donau, Enns, Mur, Drau und Salzach. Nach einem Volksentscheid wurde das erste und einzige Kernkraftwerk bei Zwentendorf in Niederösterreich stillgelegt.

Tauernkraftwerke

Wasserkraft ist für Österreich der wichtigste Energielieferant. Bei Kaprun im Bundesland Salzburg betreibt die Austrian Hydro Power AG, ein Tochterunternehmen des Verbundkonzerns Österreichische Elektrizitätswirtschaft AG, das Speicherkraftwerk Glockner-Kaprun. Das Kapruner Tal, dessen südlichster Teil schon im Nationalpark Hohe Tauern liegt, wird von der Kapruner Ache durchflossen. Im oberen Talabschnitt wird die Ache für die Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun durch die Moosersperre und die seitliche Drossensperre zum Stausee Mooserboden und durch die Limbergsperre zum Stausee Wasserfallboden gestaut. Außerdem gelangt durch den 12 km langen Möllstollen unter dem Tauernhauptkamm das im Speicher Margaritze aufgefangene Gletscherschmelzwasser der Pasterze am Ostfuß des Großglockners in den Mooserboden. Hauptkraftwerk und Limbergkraftwerk haben zusammen eine installierte Leistung von 332 MW. Die malerisch gelegenen Stauseen sind seit vielen Jahren eine Touristenattraktion und haben, neben dem Gletscherskigebiet am Kitzsteinhorn, Kaprun zu einem bedeutenden Fremdenverkehrsort gemacht.

Industrie

Die Industriegebiete konzentrieren sich um die großen Städte, besonders im Raum Wien, im oberösterreichischen Alpenvorland, im steierischen Mur- und Mürztal, im Grazer Becken und Unterinntal. Insgesamt ist die Industriestruktur breit gefächert, die wichtigsten Industriezweige sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau, die chemische Industrie, die Metall- und Erdölverarbeitung sowie in zunehmendem Maße die Elektro- und die Elektronikindustrie. Immer noch befinden sich etwa ein Viertel aller österreichischen Industriebetriebe in staatlichem Besitz.
Haupthandelspartner sind Deutschland und andere EU-Staaten, die Schweiz, Japan und die USA.

Verkehr

Österreich ist wie die benachbarte Schweiz ein wichtiges Transitland. Dies gilt besonders für den Nord-Süd-Verkehr über die Alpen (Bild 5); seit der Öffnung der Grenzen zum ehemaligen Ostblock gewinnt aber auch der Ost-West-Verkehr immer mehr an Bedeutung. Daraus ergeben sich stetig wachsende verkehrstechnische Probleme sowie erhebliche Umweltbelastungen. Die Regierung ist bemüht, größere Teile des Schwerverkehrs von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Seit Jahren ist ein Basistunnel unterhalb des Brenners im Gespräch. Mit den Arbeiten für einen 2,5 km langen Erkundungsstollen wurde im Mai 1999 begonnen. Der 58 km lange Brenner-Basistunnel soll das Herzstück einer künftigen Schnellverbindung München–Verona sein. Im Güterverkehr auf Wasserstraßen hat nur die Donau größere Bedeutung, größte Güterumschlagplätze sind Linz und Wien. Internationale Flughäfen gibt es in Wien-Schwechat, Salzburg, Graz, Klagenfurt, Linz und Innsbruck.

Fremdenverkehr

Österreich ist aufgrund seiner Landschaften, seiner Kultur und seiner guten Infrastruktur zu einem bedeutenden Ziel für Touristen aus aller Welt geworden. Das Land wird jährlich von rund 20 Mio. Auslandsgästen besucht – rund die Hälfte kommt aus Deutschland – und liegt damit beim Fremdenverkehrsaufkommen weltweit an fünfter Stelle. Der Tourismus hat ein großes wirtschaftliches Gewicht für Österreich. Er trägt mit umgerechnet über 20 Mrd. US-$ nahezu 10 % zum Bruttoinlandsprodukt bei, was auch angesichts der deutlich negativen Handelsbilanz ökonomisch wichtig ist. Die meistbesuchten Bundesländer sind Tirol, Salzburg und Kärnten, auch die Städte Wien, Salzburg und Innsbruck sind für Touristen sehr attraktiv.
Die große Bedeutung des Fremdenverkehrs für Österreich wird aber nicht nur positiv gesehen. Abholzung und andere Erschließungsmaßnahmen, die rege Bautätigkeit für Unterkünfte oder Skipisten und Freizeitparks haben erhebliche Umweltschäden verursacht. Der Tourismus erfasst zudem nicht alle Landesteile, sondern besonders den Westen des Landes und verstärkt somit die regionalen Unterschiede. Unterschiedliche Entwicklungen gibt es auch zwischen den reinen Wintersport- und den Sommerurlaubsgebieten. Während die Nachfrage im Winter nach wie vor steigt, geht sie in der Sommersaison seit 1980 zurück. In nur wenigen Gebieten ist ganzjährig Saison.

Nationalpark Hohe Tauern

Österreich hat mittlerweile sechs Nationalparks in unterschiedlichen Naturräumen. 1992 wurde mit dem 1788 km² großen Nationalpark Hohe Tauern der größte Nationalpark der Alpen, der gleichzeitig auch der größte in ganz Mitteleuropa ist, eingerichtet. Er umfasst große Teile des Hauptkamms der Hohen Tauern mit dem Großglockner und dem Großvenediger und verteilt sich auf die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. Außenzonen sind vor allem die traditionellen Kulturlandschaften der almwirtschaftlich genutzten Talböden und die Wälder an den Talflanken. Die Schutzbestimmungen dienen in erster Linie der Erhaltung des Landschaftsbildes. Strenger geschützt sind die Kernzonen, in denen jeder Eingriff in die Natur und den Naturhaushalt verboten ist. Sie lassen sich jedoch auf ausgewiesenen Wanderwegen auch von Touristen erschließen. In einigen Sonderschutzgebieten ist selbst dies untersagt. Bei einem so großen Nationalpark kommt es zu Nutzungskonflikten zwischen dem Naturschutz einerseits und der Energiewirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Fremdenverkehr andererseits.

Aus der Geschichte

800–400 v. Chr.: Träger der Hallstattkultur betreiben Salzbergbau im Salzkammergut.

976: Die Babenberger werden Markgrafen der Ostmark, die 996 in einer Urkunde als „Ostarrichi“ bezeichnet wird.

1246: Nach dem Aussterben der Babenberger erringt der böhmische König OTTOKAR II. die Herrschaft in Österreich.

1278: In der Schlacht von Dürnkrut besiegt RUDOLF I. von Habsburg OTTOKAR II.

1453: Österreich wird Erzherzogtum.

1493: MAXIMILIAN I. vereinigt die österreichischen Erblande.

1529: Die Türken belagern Wien.

1683: Nach der zweiten türkischen Belagerung Wiens beginnt der große Türkenkrieg.

18. Jh.: Im Spanischen Erbfolgekrieg erhält Österreich die südlichen Niederlande, Mailand und Neapel-Sizilien. Im Österreichischen Erbfolgekrieg kann sich MARIA THERESIA gegen Bayern, Frankreich und Spanien behaupten. Im Siebenjährigen Krieg verliert Österreich Schlesien an Preußen.

1805: NAPOLEON I. besetzt Wien. Österreich verliert die Schlacht von Austerlitz.

1814/15: Unter Leitung des Fürsten METTERNICH findet der Wiener Kongress statt. Die Gebietsverluste Österreichs werden rückgängig gemacht.

1867: Der Ausgleich mit Ungarn begründet die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn.

1914: Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo führt zum Ersten Weltkrieg.

1918: Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs bricht die Habsburger Monarchie zusammen.

1938: Nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht vereinigt sich Österreich mit Deutschland zum „Großdeutschen Reich“.

1945: Ausrufung der demokratischen Republik Österreich, die in vier Besatzungszonen aufgeteilt wird

1955: Die Unterzeichnung des Staatsvertrages bringt Österreich die Unabhängigkeit und verpflichtet es zur Neutralität.

1995: Österreich tritt der EU bei.

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