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Weltmusikensembles in Europa

Die Vielfalt der Ensembles und Orchesterformen in Europa ist unerschöpflich, wie die folgenden Beispiele zeigen:

  • ungarische Zigeunerkapelle mit einer einfachen Besetzung von zwei Geigen, Hackbrett und Cello;
  • Appenzeller Streichmusik aus der Schweiz mit zwei Geigen, Viola, Kontrabass und Hackbrett mit allen in der Zwischenzeit möglichen Großformationen;
  • Wiener Schrammelmusik mit zwei Violinen, Knopfharmonika und Kontra-Gitarre;
  • sechsköpfiges russisches Balalaika-Ensemble;
  • Rogowaja musyka mit 20 bis 80 „russischen Hörnern“ bzw. Trompeten, bei denen jeder Musiker nur für einen Ton zuständig ist;
  • unzählige weitere Formen von Blasmusikkapellen.

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Blasmusikkapellen

Mit dem Aufkommen der Blechblasmusikinstrumente haben sich in ganz Europa, nicht zuletzt auch in Bayern, unzählige Formen von Blasmusikkapellen gebildet. Sie sind undenkbar ohne die sich im 19. Jahrhundert weltweit verbreitenden Militär- und Armeemusiken. Deren Instrumente wurde auch in die Volksmusik übernommen, wo Schalmeien und Geigen durch die lauteren Klarinetten und Trompeten teilweise ganz ersetzt wurden.

Ganze Dorfmusiken sind heute in Vereinen und Verbänden organisiert und nehmen an nationalen und internationalen Wettkämpfen teil. Die Musikschau der Nationen mit Blasmusiken der Welt bringt an einem Festival und im internationalen Vergleich die Reichhaltigkeit von Formen, Farben, Besetzungen und Marsch-Choreografien zum Ausdruck.

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Weltmusikensembles in Europa." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/musik/artikel/weltmusikensembles-europa (Abgerufen: 08. January 2026, 13:10 UTC)

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Ein Dauerton (Bordunton) oder mehrere gleichzeitig ausgehaltene Dauertöne zeichnen dem hinzutretenden ein- oder mehrstimmigen Melos der Melodie ein tonales Fundament als Orientierungslinie vor. Das Prinzip des Bordunierens ist geerdet und wirkt musikpsychologisch gesehen als Bezugspunkt zu den melisch bedingten Intervallschritten der sich meist über den Borduntönen entfaltenden Melodie. Die Tonschritte der Melodie streben von den ausgehaltenen Dauertönen weg, stehen in einem Spannungsverhältnis zu diesen und bewegen sich diesen wieder einzeln im Unison zu. Das Prinzip des Bordunierens ist weltweit sowohl in der Vokal- als auch der Instrumentaltechnik verbreitet. Die Dauertöne erklingen in der Mehrheit der Fälle entweder auf dem tonalen Fundament, den Gerüsttönen von Tonika oder Oktav oder in Kombination mit diesen in zusätzlicher Quint-Quartaufspaltung.

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