Vögel

Vögel unterscheiden sich im Aussehen, in der Größe und auch im Verhalten. Weltweit gibt es 9672 Arten, davon kommen in Deutschland 256 Arten vor (Quelle: Bundesamt für Naturschutz (BfN)). Viele Vögel weisen gemeinsame Merkmale auf, nach denen man sie einzelnen Gruppen zuordnen kann, z. B. den Hühnervögeln, Singvögeln, Greifvögeln, Entenvögeln, Sperlingsvögeln oder Eulenvögeln.

Viele Vögel bewohnen aber auch einen gemeinsamen Lebensraum, z. B. ein Feld oder ein Gewässer.

Äußerer Körperbau der Vögel

Alle Vögel sind in Kopf, Rumpf und Schwanz gegliedert. Sie besitzen Vorder- und Hintergliedmaßen. Die Vordergliedmaßen sind zu Flügeln umgebildet. Sie dienen dem Fliegen. Die hinteren Gliedmaßen besitzen Krallen. Sie sind zum Laufen (z. B. Strauß), Klettern (z. B. Specht), Scharren (z. B. Haushuhn), Greifen (z. B. Waldkauz) oder Schwimmen (z. B. Höckerschwan, Stockente) geeignet.

Alle Vögel besitzen einen zahnlosen Hornschnabel. Er hat verschiedene Formen.

Der Vogelkörper ist spindelförmig. Die Spindelform des Vogelkörpers und seine glatte Oberfläche bieten der Luft beim Fliegen wenig Widerstand.

Möwe

Das Gefieder der Vögel

Das Federkleid besteht aus unterschiedlichen Federarten. Es gibt lockere, weiche und watteleichte Federn, die direkt auf der Haut sitzen und den gesamten Körper umgeben. Es sind Daunen, die ähnlich wie das Fell der Säugetiere wirken. Sie schützen den Körper vor Kälte (die Wärme bleibt im Vogelkörper). Die Daunenfedern bestehen aus einem zarten Schaft mit Büscheln von weichen „Federhaaren“.

Über den Daunenfedern liegen wie die Ziegel auf einem Dach die Deckfedern. Die Deckfedern bestehen wie die Schwung- und Schwanzfedern aus einer Spule, einem biegsamen Schaft und einer geschlossenen Fahne.

Die Deckfedern liegen sehr dicht aneinander und bedecken den Vogelkörper. Sie halten die Wärme und schützen den Körper vor Kälte, Wind und Wasser. Beim Putzen werden die Federn durch den Schnabel gezogen. Sie werden dabei mit einem Fett, das aus einer Drüse am Schwanz, der Bürzeldrüse, stammt, Wasser abweisend gemacht.

Am Flügel sitzen viele längere Federn. Es sind die Schwungfedern, die mit einem dicken Federkiel in der Haut der Flügel sitzen. Es sind kräftige Federn mit einer geschlossenen Fahne, dicker Spule und festem Schaft. Sie ermöglichen das Fliegen, da sie als Armschwingen die Tragfläche des Flügels bilden. Beim Ausbreiten der Flügel entsteht eine dichte, fächerartige Fläche, die die Luft bei der Flügelbewegung verdrängt. Die Schwanzfedern besitzen auch eine geschlossene Fahne, eine dicke Spule und einen festen Schaft, sie dienen dem Vogel beim Fliegen als Steuer, beim Landen als Bremse.

Daunenfeder
Schwungfeder

Die Feder hat bei allen Vögeln den gleichen Aufbau. Betrachtet man mit der Lupe die Fahne der Feder, so sieht man seitlich feine Äste abgehen. Unter dem Mikroskop wäre zu erkennen, dass die Äste durch Federstrahlen (Bogen- und Hakenstrahlen) miteinander verbunden sind. Dabei verhaken sich die Hakenstrahlen des einen Asts mit den Bogenstrahlen des anderen Asts. So entsteht eine geschlossene Fahne, die beim Fliegen keinen Wind durchlässt.

Durch die Federn wird auch verhindert, dass der Körper zu viel Wärme nach außen verliert. So haben die Vögel im Winter wie im Sommer die gleiche Körpertemperatur (ca. 42 °C). Sie sind gleichwarme Tiere.

Feinbau einer Feder

Vögel haben ein besonderes Skelett

Die äußere Körpergliederung in Kopf, Rumpf, Schwanz und Gliedmaßen findet man auch im Skelett wieder. Vögel sind Wirbeltiere.
Am Anfang der Wirbelsäule befindet sich der Schädel mit dem zahnlosen Schnabel.

Nach dem Halswirbelabschnitt bilden im Rumpfbereich zahlreiche Knochen den Brustkorb mit den Rippen. Auffällig ist dabei ein großer dreiecksförmiger, flacher Knochen, das Brustbein mit dem Brustbeinkamm. An ihm sind große Muskeln befestigt, die eine schnelle und ausdauernde Flügelbewegung ermöglichen.

Die Wirbel der Wirbelsäule sind im Rumpfbereich bis zum sich anschließenden Schwanzteil starr miteinander verwachsen.
Das Gliedmaßenskelett (die Flügel- und Beinknochen) besteht aus länglichen Röhrenknochen. Sie sind hohl und mit Luft gefüllt. Dadurch verringert sich das Gewicht des Vogelkörpers. Das ist für das Fliegen bedeutungsvoll.

Bau der Gliedmaßen und Fortbewegung

Der watschelnde Gang der Stockente erweckt den Eindruck der Unbeholfenheit der Fortbewegung auf dem Land. Auf dem Wasser hingegen schwimmt die Stockente elegant dahin. Die Schwimmhäute zwischen den Zehen dieser Tiere wirken nämlich wie Paddel. Sie ist an ihren Lebensraum Wasser gut angepasst.

Die Rauchschwalbe ist ein sehr guter Flieger. Sie hat einen schlanken, stromlinienförmigen Körper. Mit ihren langen, spitzen Flügeln zieht sie durch die Luft, fliegt sicher um Häuserecken und gleitet elegant und schnell über das Wasser. Sie hat ihren Lebensraum Luft erobert.

Der Specht vollführt wahre Kletterkünste. Seine Beine sind mit spitzen Krallen versehen, die es ihm erlauben, selbst an glatten Baumstämmen zu laufen. Mit seinem meißelartigen Schnabel hackt er Höhlen in die Stämme oder holt Insekten heraus, die er mit seiner harpunenähnlichen Zunge aufspießt. Sein Stützschwanz verhindert ein Abrutschen am glatten Stamm.

Der Strauß ist flugunfähig. Er lebt in den Wüsten und Savannen Afrikas. Seine Flügel sind stark zurückgebildet, ein Brustbeinkamm fehlt ihm. Dieser bis zu 3 m große Vogel kann dafür umso schneller und ausdauernder laufen. Er besitzt kräftige Schenkelmuskeln und Laufbeine mit nur zwei Zehen. Ein Rennpferd vermag ihn kaum einzuholen.

Das Haushuhn hat stämmig und kräftig gebaute Beine. Die Zehen sind kurz. Derbe kurze Krallen ermöglichen das Scharren im Boden bei der Nahrungssuche. Mit solchen Laufbeinen können sich Tiere auf dem Boden schnell bewegen.

Skelett eines Vogels

Die Ernährung der Vögel

Die Art der Nahrungsaufnahme und die Art der Nahrung ist bei den Vögeln unterschiedlich. Ein Vogelschnabel besitzt keine Zähne. Vögel können daher ihre Nahrung nicht zerkauen.

Vögel besitzen einen Muskelmagen, der die Aufgabe der Zerkleinerung übernimmt. Oft findet man im Magen der Vögel kleine Steinchen, die den Vorgang unterstützen.

Vögel, die Samen fressen, sind Körnerfresser. Sie weichen die Samen im Kropf vorher auf. Deshalb haben zum Beispiel Tauben und Hühner nach dem Fressen einen dicken Hals. Die Nahrung wird schnell verdaut und die Reste werden ausgeschieden. Zusätzliche Masse erschwert dadurch nicht das Fliegen.

Einige Vögel fressen Fliegen, Würmer oder Schnecken. Andere ergreifen Mäuse und Wildkaninchen und wieder andere ernähren sich von Samen und Früchten. Manche Vögel, wie die Enten beispielsweise, fressen Gräser, aber auch kleine Tiere oder andere Wasserpflanzen des Gewässers.
Jeder Vogel hat eine spezielle Nahrung.

Interessant dabei ist der Zusammenhang zwischen der Art der Nahrung, der Ernährungsweise und der Schnabelform. Die Vögel nehmen pflanzliche und tierische Nahrung auf.

Verdauungsorgane eines Vogels

Specht

  • Schnabelform: lang und spitz, kräftig
  • Nahrung und Ernährungsweise: Hacken von Löchern in den Baum, Herausholen der Insektennnahrung mithilfe der harpunenähnlichen Zunge

Buchfink

  • Schnabelform: kurz und spitz, kräftig
  • Nahrung und Ernährungsweise: Zerbeißen harter Fruchtschalen, Ernährung von Samen

Kernbeißer

  • Schnabelform: kurz, kräftig, meißelförmig
  • Nahrung und Ernährungsweise: Zerbeißen von Kirsch- und Pflaumenkernen

Weißstorch

  • Schnabelform: lang und spitz
  • Nahrung und Ernährungsweise: Ergreifen der Beute, z. B. Frösche, Mäuse

Habicht

  • Schnabelform: Oberschnabel hakig gebogen
  • Nahrung und Ernährungsweise: Herausreißen von Fleischstücken aus Beutetieren, z. B. Mäusen

Ente

  • Schnabelform: breit, vorne rund, mit kräftigen Hornleisten
  • Nahrung und Ernährungsweise: „Ergründeln“ der Nahrung aus Schlamm und Wasser, bleibt an Hornleisten hängen (Seihschnabel), z. B. Pflanzenteile, Insektenlarven

Danach kann man die Vögel – wie die Säugetiere – in Pflanzen-, Fleisch- und Allesfresser einteilen, oder aber auch von Körner-, Insekten- oder Allesfressern sprechen.

Der Sperling beispielsweise sucht am Boden nach Sämereien. Er selbst ist Beute für den Habicht.

Solch eine einfache Nahrungsbeziehung zwischen Pflanze oder Teilen einer Pflanze, Pflanzenfresser und Fleischfresser wird von Biologen als einfache Nahrungskette bezeichnet.

Pflanzen sind die Anfangsglieder der Nahrungsketten. Als nächste Glieder folgen dann die Pflanzenfresser und die Fleischfresser. Dabei werden oftmals die ersten Fleischfresser wieder als Nahrung verzehrt. Beispielsweise frisst der Borkenkäfer als Pflanzenfresser Gänge in die Rinde von Fichten. Er wird vom Specht, der ein Fleischfresser ist, gefressen. Dieser wiederum ist Beute für den Habicht, der als Fleischfresser am Ende der Nahrungskette steht. So sind Vögel wichtige Glieder in Nahrungsketten.
 

Schnabelformen von unterschiedlichen Vogelarten

Die Atmung der Vögel

Die Vögel sind ständig in Bewegung. Sie benötigen viel Nahrung und viel Sauerstoff, besonders zum Fliegen.

Im Vogelkörper findet man wie bei den Säugetieren eine Lunge mit fein verzweigten Verästelungen. Die Lunge wird von zwei Lungenflügeln gebildet. Diese sind mehrfach gekammert. Die Lunge besteht – wie die Säugetierlunge – aus sehr vielen Lungenbläschen. So kann viel Sauerstoff aufgenommen und mit dem Blut in den Körper transportiert werden.

Bei den Vögeln gibt es im Inneren des Körpers Luftsäcke. Es sind sackartige Fortsätze der Lunge. Sie liegen zwischen den Organen und reichen teilweise bis in die Knochen hinein. Die Luftsäcke nehmen zusätzlich Luft auf. Sie ermöglichen besonders bei langen Flügen eine sichere Atmung. Die Luftsäcke setzen das Gewicht des Vogels herab und erleichtern das Fliegen.

Atmungsorgane und Luftsäcke

Fortpflanzung und Entwicklung der Vögel

Vögel legen kalkschalige Eier, die von Alttieren ausgebrütet werden. Die Fortpflanzungsorgane sind bei allen Vögeln ähnlich. Wenn es zur Paarung kommt, steigt das Männchen auf das sich duckende Weibchen und presst seine Kloake auf die des Weibchens. Die Samenzellen (Spermien), die in den Hoden des Männchens gebildet wurden, werden so in das Weibchen übertragen. Die Spermien wandern im Eileiter entlang und treffen im oberen Teil des Eileiters auf die Eizellen. Die Befruchtung findet statt. Es ist eine innere Befruchtung. Nun beginnt sich das Ei auf dem Weg durch den Vogelkörper zu entwickeln.

Bevor jedoch das Ei gelegt werden kann, bauen viele Vögel ein Nest.
Für den Bau der Nester verwenden die Vögel die verschiedensten Materialien, beispielsweise kleine Zweige, Federn oder trockene Grashalme. Die Eier werden in die Nester gelegt, manchmal liegen sie jedoch auf der bloßen Erde. Man spricht von Eigelegen. Die Eier werden von den Altvögeln bebrütet. Während der Brut wird die Körperwärme der Elternvögel auf die Eier übertragen. Diese Wärme ist notwendig, damit sich im Ei ein Küken entwickeln kann. Während des Brütens entwickelt sich aus der Keimscheibe ein Embryo, ein Keimling.

Der Embryo verbraucht für sein Wachstum und seine Entwicklung die im Eiweiß und Dotter enthaltenen Nährstoffe.

Nach einer entsprechenden Anzahl von Tagen ist seine Entwicklung abgeschlossen. Das junge Vogelküken schlüpft, indem es die Kalkschale von innen her aufbricht.

Nun beginnt die Entwicklung des jungen Vogels. Wie bei den Säugetieren gibt es auch bei den Vögeln nach dem Schlupf Nesthocker und Nestflüchter. Die jungen Tauben, Amseln oder die Jungen des Sumpfrohrsängers haben noch kein vollständiges Federkleid und geschlossene Augen. Sie sind hilflose Nesthocker und auf die Brutpflege der Eltern angewiesen. Diese müssen sie wärmen und füttern.

Die Küken der Stockente, des Haushuhns, des Jagdfasans und der Hausgans beispielsweise sind nach dem Schlupf voll entwickelt. Sie sind Nestflüchter. Schon in den ersten Lebensstunden wirken das Bild und die Lautäußerungen (Piepen) der Mutter so stark auf die Küken ein, dass sie sie nicht mehr vergessen. Die Küken sind auf ihre Mutter geprägt. Dieser Lernvorgang ist für die Jungen lebensnotwendig. Auf der Suche nach Futter oder bei Gefahr müssen die Küken ihrer Mutter unbedingt folgen können.

Während der Nahrungssuche lernen die Jungen von den Altvögeln Fressbares von Unfressbarem zu unterscheiden.

Aufbau eines Hühnereis

Verhalten der Vögel am Brutort

Wenn im März die in unseren Breiten immer stärker werdenden Sonnenstrahlen die Natur beleben, ist auch der Gesang der Vögel mehr und mehr zu hören.

Der Gesang hat dieselbe Funktion wie die Duftmarke der Katzen. Die Vögel kennzeichnen damit ihr Revier. Dieser Reviergesang wird von den Männchen ausgeführt, je nach Vogelart zu den verschiedensten Tageszeiten. Meist werden jedoch die frühen Morgenstunden und die Zeit vor Sonnenuntergang bevorzugt. Typische Morgensänger sind z. B. Feldlerche, Hausrotschwanz, Rotkehlchen und Buchfink. Amselhähne singen morgens und abends.

Mit dem Gesang werden auch die Weibchen angelockt. Nun beginnt die Balz, das Paarungsverhalten. Oftmals plustern sich die Männchen vor den Weibchen auf und ordnen ihr Gefieder.

Bei den Wellensittichen lässt sich beobachten, dass das Männchen das Weibchen umklettert, umschwirrt und mit zwitschernden Lauten auf sich aufmerksam macht.

Kraniche führen einen regelrechten Tanz vor dem Weibchen auf. Das Verhalten am Brutort kann man bei der Amsel gut beobachten. Sie zeigt in ihrem Brutgebiet bestimmte Verhaltensweisen.

Aufenthalt der Vögel im Brutgebiet

Viele Vögel verlassen in der kalten Jahreszeit ihre Brutgebiete.
Beispielsweise Schwalben sammeln sich im Herbst und ziehen als Schwarm davon. Andere Vögel, z. B. die Krähen, die man während des Sommers nur als Paare in unserem Gebiet sieht, ziehen in großen Schwärmen vorbei. Die Wissenschaftler haben festgestellt, dass einige Vögel in dieser Zeit verschiedene Wanderungen vollziehen.

So legen Kranich, Rauchschwalbe, Roter Milan, Bachstelze, Weißstorch und Pirol sehr weite Strecken bis nach Afrika zurück. Dort ist es warm und sie finden genügend Nahrung, die ja in unserer Gegend durch die Kälte nicht mehr vorhanden ist. Sie sind Zugvögel.

Reiherente, Rotkehlchen, Haubentaucher und Lachmöwe beispielsweise sind Vögel, die nicht ganz so weit wegziehen. Meist fliegen sie nur bis in die südlich an Deutschland angrenzenden Länder oder in den Mittelmeerraum. Diese Vögel bezeichnet man als Teilzieher.

Auffällig ist im Herbst und Winter, dass Vögel plötzlich in Gruppen auftauchen und wieder verschwinden, obwohl sie das ganze Jahr bei uns zu finden sind. Es handelt sich hierbei um sogenannte Strichvögel, die auf der Suche nach Nahrung über ihr eigentliches Brutgebiet hinaus die Gegend durchstreichen. Hierzu gehören u. a. Kohlmeise, Spechtmeise, Buchfink, Goldammer, Gimpel und Kernbeißer.

Standvögel wie Sperling, Habicht, Elster, Spechte und Amsel bleiben ganzjährig in ihrem Revier, auch im Winter. Wie aber haben die Wissenschaftler herausgefunden, dass Vögel wandern?

Wie in anderen Ländern, gibt es auch in Deutschland Vogelschutzwarten. Dort werden die Vögel beobachtet, gefangen und beringt. Nach der Beringung werden sie wieder ausgesetzt. Vogelringe geben Auskunft über Ort und Zeit der Beringung.

Wird ein solcher beringter Vogel irgendwo gefunden, dann kann man durch den Vergleich des Fundorts mit den Ringinformationen den Wanderweg bestimmen und die Tierwanderung teilweise aufklären. Vogelschutzwarten befinden sich z. B. auf Hiddensee, Helgoland und am Bodensee.

Ausgewählte Gruppen von Vögeln:

Hühnervögel (ca. 262 Arten)
Hühnervögel sind vierzehige Vögel, die nach pflanzlicher oder tierischer Nahrung scharren. Sie sind schlechte Flieger, meistens Bodenbrüter und Nestflüchter.

Eulenvögel (ca. 144 Arten)
Eulenvögel sind Nachtraubvögel mit nach vorn gerichteten großen Augen, leistungsfähigen Ohren und kräftigem Hakenschnabel. Die Beutetiere werden verschlungen, unverdauliche Reste werden als Gewölle ausgespien. Sie sind lautlose Flieger. Alle Eulenvögel sind geschützt.

Greifvögel (ca. 262 Arten)
Greifvögel sind Tagraubvögel mit kräftigem Hakenschnabel und spitzkralligen Greiffüßen. Die Beutetiere werden gerissen, unverdaute Nahrungsreste werden als Gewölle ausgespien. Sie sind gute Flieger. Ihre Nester (Horste) werden hoch oben gebaut, ihre Jungen sind Nesthocker. Alle Greifvögel sind geschützt.

Entenvögel (ca. 148 Arten)
Entenvögel sind Schwimmvögel mit breitem Schnabel mit Hornlamellen und Schwimmhäuten zwischen den Vorderzehen. Zu ihnen gehören Schwäne, Gänse, Enten und Säger. Sie sind gute Schwimmer, können aber auch gut fliegen. Ihre Nahrung sind Wasserpflanzen, Getreide, Würmer, Gräser, Insekten, Fische, Weichtiere. Die Jungen sind Nestflüchter.

Sperlingsvögel (Untergruppe Singvögel, ca. 4 000 Arten)

Singvögel zeigen ein sehr verschiedenes Aussehen und sind von unterschiedlichster Größe. Infolge des besonderen Baus des unteren Kehlkopfs besitzen sie einen Stimmapparat und können singen. Sie sind vor allem Baumbewohner, wenige leben am Boden. Unter ihnen gibt es Insekten-, Körner- und Allesfresser. Die Jungen sind Nesthocker.

Verhaltensweisen

Stand: 2010
Dieser Text befindet sich in redaktioneller Bearbeitung.

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