Direkt zum Inhalt

Pfadnavigation

  1. Startseite
  2. Mathematik
  3. 4 Prozent- und Zinsrechnung
  4. 4.3 Zinsrechnung
  5. 4.3.2 Berechnen von Zinsen, Zinssatz, Kapital und Zeitspanne
  6. Zinsstaffel

Zinsstaffel

Bei der kaufmännischen Zinsrechnung, insbesondere bei Abrechnungen zwischen Banken und Kunden, wird die Kontokorrentrechnung (Rechnung mit Soll und Haben) verwendet. Die Kontenseiten werden dabei aus der Sicht der Bank bezeichnet. Habenposten sind also für den Bankkunden Guthaben, Gutschriften, Einzahlungen, Überweisungseingänge usw. Sollposten sind für den Bankkunden Verbindlichkeiten, Abhebungen, Überweisungsausgänge, Abbuchungen eigener Schecks usw.

Thema nicht verstanden?

  • KI-Tutor Kim erklärt dir den Stoff sofort nochmal einfach und verständlich

  • Kim hilft dir bei all deinen Fragen und Aufgaben weiter

Jetzt kostenlos mit Kim üben
Your browser does not support the video tag.

Bei der kaufmännischen Zinsrechnung, insbesondere bei Abrechnungen zwischen Banken und Kunden, wird die Kontokorrentrechnung (Rechnung mit Soll und Haben) verwendet. Die Kontenseiten werden dabei aus der Sicht der Bank bezeichnet. Habenposten sind also für den Bankkunden, Guthaben, Gutschriften, Einzahlungen, Überweisungseingänge usw.
Sollposten sind für den Bankkunden Verbindlichkeiten, Abhebungen, Überweisungsausgänge, Abbuchungen eigener Schecks usw.
Nach § 335 HGB (Handelsgesetzbuch) müssen Kontokorrentkonten mindestens einmal jährlich abgerechnet werden.

Dazu bedient man sich einer Zinsstaffel.
Dabei wird nach jeder Kontoveränderung der Betrag (Saldo) ermittelt, der bis zur nächsten Veränderung verzinst wird.
Für jeden dieser Beträge werden die Zinszahlen (Soll- oder Habenzinszahlen) ermittelt und zum Abrechnungszeitpunkt addiert.
Die Summe der Habenzinszahlen dividiert durch den entsprechenden Zinsteiler ergibt die Habenzinsen. Analog ergibt die Summe der Sollzinszahlen dividiert durch den entsprechenden (im Allg. niedrigeren) Zinsteiler die Sollzinsen.
Bei der Kontoabrechnung kommen dann meist noch Kontoführungsgebühren sowie Portokosten u. Ä. hinzu.

Bei der Ermittlung von Zeitspannen wird von einem Jahr ausgegangen, das 12 Monate zu je 30 Tagen umfasst, also 360 Tage hat.
Bei den Datumsangaben zählt entweder nur der erste oder nur der letzte Tag mit, niemals beide.

Bei der Zinsrechnung zählt bei der Ermittlung von Zeitspannen entweder nur der erste
oder nur der letzte Tag mit, niemals beide.

 

Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH): "Zinsstaffel." In: Lernhelfer (Duden Learnattack GmbH). URL: http://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/mathematik/artikel/zinsstaffel (Abgerufen: 18. April 2026, 23:47 UTC)

Suche nach passenden Schlagwörtern

  • Einzahlung
  • Zinsstaffel
  • interaktiv
  • Gutschrift
  • Saldo
  • Mathcad
  • Überweisung
  • Berechnungsbeispiel
  • Soll
  • Abbuchung
  • Konto
  • Kontokorrent
  • Rechenbeispiel
  • Haben
  • Zinszahl
  • Guthaben
Jetzt mit Kim üben

Zinsstaffel nicht verstanden?

  • KI-Tutor Kim erklärt dir den Stoff sofort nochmal einfach und verständlich
  • Kim hilft dir bei all deinen Fragen und Aufgaben weiter

Verwandte Artikel

Exponentialfunktionen

Funktionen mit Gleichungen der Form
  y = f ( x ) = a x   ( a ∈ ℝ ;       a > 0 ;       a ≠ 1 )
heißen Exponentialfunktionen. Ihr Definitionsbereich ist die Menge ℝ der reellen Zahlen.

Logarithmengleichungen

Logarithmengleichungen nennt man solche Gleichungen, in denen die Variable im Argument des Logarithmus auftritt.

Wissenstest - Jahres-, Monats-, Tageszinsen

Hier kannst du dich selbst testen. So kannst du dich gezielt auf Prüfungen und Klausuren vorbereiten oder deine Lernerfolge kontrollieren.

Multiple-Choice-Test zum Thema "Mathematik - Monats- und Tageszinsen".

Viel Spaß beim Beantworten der Fragen!

WISSENSTEST

Zeitspannen, Berechnen

Wenn man das Kapital, den Zinssatz und die entsprechenden Jahres-, oder Tageszinsen kennt, kann man die Zeitspannen (Anzahl der Jahre, Monate bzw. Tage), für die die Zinsen anfallen, berechnen.
Je nachdem, welche Werte bekannt sind, wird dann die Formel für Jahres-, Monats - oder Tageszinsen verwendet.

Zinsen

Unter Zinsen versteht man den Preis für zeitweilig überlassenes Geld. Für den Kreditgeber sind Zinsen der Ertrag aus der Geldanlage. Für den Kreditnehmer sind die Zinsen die Kosten für das erhaltene Geld.
Das Zinsniveau hängt ab von der allgemeinen Wirtschaftslage und der Politik der Europäischen Zentralbank.
Der genaue Zinssatz für eine Geldanlage oder einen Kredit ergibt sich aus dem allgemeinen Zinsniveau sowie der Zinspolitik der entsprechenden Bank.
Entscheidend ist die Laufzeit, die Höhe der Anlage des Kredites und das Risiko, das die Bank beispielsweise bei der Vergabe eines Kredites eingeht.

Ein Angebot von

Footer

  • Impressum
  • Sicherheit & Datenschutz
  • AGB
© Duden Learnattack GmbH, 2026