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Konstellation und Konfiguration

Die Bedeutung und Funktion einer Figur lässt sich nur aus der Beziehung zu den anderen Figuren des Dramas erkennen. Dieses Beziehungsgeflecht, die Konstellation, kann vom Ein-Personen-Stück bis zum vielfigurigen Drama mit Massenszenen reichen.
Ein wichtiges gestaltendes Element für den Verlauf des Dramas ist die Figurenkonfiguration. Der Autor lässt immer nur bestimmte Figuren gleichzeitig in einer Szene auftreten.

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Lessing und die Literaturkritik

In seinen ästhetischen Schriften äußerte sich LESSING u. a. zu seiner Ansicht über den Unterschied zwischen Literatur und bildender Kunst und setzte sich kritisch mit den strengen Regeln der klassizistischen französischen Tragödie und deren Verfechter, JOHANN CHRISTOPH GOTTSCHED, auseinander. Dagegen hielt er die englischen Stücke SHAKESPEAREs für vorbildlich für die deutsche Literatur. Als Journalist wurde LESSING vor allem durch seine Buch- und Theaterkritiken bekannt, er äußerte sich jedoch auch zu Fragen der Kunst, der Archäologie und der Theologie.

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Begriff des Naturalismus

Als Naturalismus bezeichnet man eine Strömung in der Literatur und Kunst etwa ab den Siebzigerjahren bis Mitte der Neunzigerjahre des 19. Jahrhunderts, die an den späten (poetischen) Realismus anschloss und deren programmatische Grundüberzeugungen zu z. T. kontroversen künstlerischen Praxen führte.


Vererbung und Milieu sind zentrale Begriffe, mit denen der Zustand der Menschen und ihrer Realität erklärt wird. Milieuprägung und Vererbung waren die beiden Faktoren, die aus dem Menschen das machen, was er ist. Bildung, Konvention und Moral galten als „Masken“. ÉMILE ZOLA gilt als Biograph, Pionier und Repräsentant des europäischen Naturalismus.

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Begriff und Programm des Realismus

Als Realismus bezeichnet man in den Kunst- und Literaturwissenschaften eine Epoche bzw. einen Zeitabschnitt.

Mitte des 19. Jahrhunderts kam innerhalb der Literatur der Begriff „poetischer Realismus“ auf. Die Autoren wollten darauf aufmerksam machen, dass ihre Texte trotz Realitätsnähe von Menschen geschaffene Kunstprodukte sind. Der Zusatz wurde auch als Unterscheidungsmerkmal gegenüber anderen realistischen Kunstströmungen, vor allem des 20. Jahrhunderts (magischer Realismus, Neorealismus u. a.) beibehalten. Desillusionierung und Umorientierung nach der Revolution von 1848/1849, die Reichseinigung als allgegenwärtiger Wunsch prägten das zeitgenössische Bewusstsein. Deshalb wurde von den Möglichkeiten des Einzelnen in einem begrenzten Lebensbereich, meist im Privatleben erzählt.

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Realismus in Frankreich

Der Realismus entwickelte sich zuerst als Schule in der Malerei, auch wenn man den Begriff bereits in den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts zur Beschreibung von literarischen Texten und Tendenzen verwendet hat. Er konnte sich zuallererst in Frankreich entwickeln. Um 1850 bedeutete Realismus

  • Nähe zum Historiker,
  • Detailtreue,
  • Lokalkolorit.

Später verstand man darunter die wahrheitsgetreue Darstellung der Gegenwart, die objektive Abbildung.
Die französischen Realisten beginnen mit HONORÉ DE BALZAC. Weitere Vertreter waren u. a. GUSTAVE FLAUBERT, STENDHAL und VICTOR HUGO.

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Der realistische Roman

Der Roman setzt sich, als Genre umstritten, gegenüber dem hochgeschätzten Epos in diesem Jahrhundert durch und wird zur modernen Großform des Erzählens im beginnenden Zeitalter der Soziologie.

Schwerpunkte sozialkritischer Dichtung des poetischen Realismus waren die Darstellung:

  • des Stadtlebens,
  • des Industriealltags und
  • der Massenverelendung (vor allem in den vierziger Jahren),
  • der Arbeit der bürgerlichen Schicht im Unterschied zum Leben der aristokratischen, adligen Schicht,
  • der scheiternden Liebes- und Eheverbindungen vor allem aus der Perspektive der Frau zwischen Partnern aus
  • unterschiedlichen sozialen Schichten.
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Begriff der Romantik

Der Begriff der Romantik ist älter als die Epoche. Er entstand im 17. Jahrhundert zur Beschreibung der Eigenart romanhaften Erzählens im Roman und der Romanze. Gemeint waren damit abenteuerliche, phantastische, unwirkliche und erfundene Geschichten.

Aber Romantik stand auch für die wilde Landschaft, die Ruine, die Regellosigkeit, das ungestüme Naturgefühl. Im 18. Jahrhundert waren Schauergeschichten, naturhafte und volkstümlich erzählte Prosa sehr beliebt. Diese bildeten einen Anknüpfungspunkt für die um 1790 entstehende künstlerische Epoche der Romantik.

Themen der Romantik waren, Rückbesinnung auf die Vergangenheit (Mittelalter), Naturhuldigung und -verklärung, Irrationales, Mythos und die Volkspoesie.

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Lebensgeschichte

* 22.04.1724 Königsberg (heute Kaliningrad, Russland)
† 12.02.1804 Königsberg

IMMANUEL KANT (eigentlich: IMMANUEL CANT) war ein deutscher Philosoph, der den sogenannten kritischen Idealismus begründete und damit zu einem der bedeutendsten Denker der Neuzeit wurde. KANT entwickelte die Ideen der Aufklärung weiter; er gilt als Vollender und zugleich als Überwinder der Philosphie der Aufklärung und fand auch über philosophische Fachkreise hinaus starke Beachtung. Zentrales Thema in seinem Schaffen war seine Erkenntnistheorie, in der er sich mit den Grundlagen der menschlichen Erkenntnis beschäftigte.

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Grammatische Fachbegriffe

Für das Unterrichtsgespräch, aber auch für die Textanalyse und den Gebrauch von Grammatiken und anderen Nachschlagewerken ist es wichtig, sich mit grammatischen Termini auszukennen - nicht nur im Deutschen, sondern auch im Englischen. Die anhängende PDF bietet eine Übersicht über die wichtigsten grammatischen Begriffe, die in englischer und deutscher Sprache vorgestellt und an Beispielen illustriert werden.

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Modale Hilfsverben

Modale Hilfsverben werden anderen Verben vorangestellt, um deren Bedeutung zu präzisieren. Modale Hilfsverben geben an, mit welcher Gewissheit, Verpflichtung oder Freiheit die im Verb benannte Handlung ausgeführt werden soll.
Die Zeitform wird in solchen Sätzen durch das modale Hilfsverb oder sein Ersatzverb gebildet, das Hauptverb folgt immer im Infinitiv.

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Orthographie, Regeln

Deutschen Schülern, die Englisch als Fremdsprache erlernen, aber auch englischen Schülern als native speakers bereitet der Umgang mit der englischen Rechtschreibung oft Schwierigkeiten. Bei der Erweiterung eines Wortes werden zum Beispiel wider Erwarten Buchstaben verändert oder weggelassen, wie das Beispiel to pronounce zeigt. Der Infinitiv und das Partizip Präsenz (pronouncing) werden mit ou geschrieben, das Nomen hingegen nur mir u (pronunciation).
Außerdem ist nicht immer eine Beziehung zwischen dem Klang eines Wortes und seiner Schreibung erkennbar. Die Ursachen für dieses Phänomen sind in der Sprachentwicklung zu suchen. Das Englische als Schriftsprache existiert seit mehr als tausend Jahren. Sowohl als Schrift- wie auch als gesprochene Sprache war das Englische seit seiner Entstehung großen Wandlungen unterworfen.

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The Adventures of Tom Sawyer and Huckleberry Finn

In die Gestalt des Tom Sawyer hat Mark Twain die Erlebnisse und Eindrücke seiner Kindheit im Süden der USA einfließen lassen. Obwohl nur ein Kind, ist er den Erwachsenen an Pfiffigkeit weit überlegen. Tom Sawyer und sein Freund Huckleberry Finn erleben viele spannende Abenteuer.

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Alice in Wonderland

Alice’s Adventures in Wonderland (1865) ist eine Kindererzählung, die in den literarischen Bereich des Märchens fällt. Alice betritt eine Welt des Unwirklichen, die voller Überraschungen steckt und einige Male außer Kontrolle gerät.

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David Copperfield

David Copperfield (1859/50) von CHARLES DICKENS trägt teilweise autobiografische Züge. Die Titelfigur David Copperfield beschreibt als Ich-Erzähler den Verlauf seines Lebens von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter. David Copperfield wird dem Typus des Bildungsromans zugeordnet.

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Drama, Entwicklung

Die Dramatik ist neben der Epik bzw. Erzählliteratur und der Lyrik eine seit der Antike unterschiedene Gattung der Literatur.
Die europäische Tradition des Dramas bzw. des Theaterstücks beginnt bereits im 5. Jahrhundert v. Chr. in der griechischen Antike. Dort wurde das Drama als literarische Gattung formell erstmals entwickelt.

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Dr Jekyll and Mr Hyde

Der spannende Roman The Strange Case of Dr Jekyll und Mr Hyde (1886) von ROBERT LOUIS STEVENSON knüpft inhaltlich an die Erzählungen EDGAR ALLAN POEs an. Auch wirft er die, angesichts von Cloning, noch immer aktuelle Frage nach den Grenzen von Wissenschaft und Forschung auf.

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Gedicht

Das Gedicht ist ein lyrisches, sprachliches Kunstwerk, das meistens in Strophen- und Versform vorkommt. Häufig wird der Begriff auch als Gattungsbegriff gleichbedeutend wie Poesie verwendet. Zunächst umfasste der Begriff alle literarischen Gattungen; heute wird das Gedicht allerdings als eine Form der Lyrik von Drama und Epik abgegrenzt.

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Gold Bug

Eine Sonderform sprachlicher Zeichen und Ziffern stellen Geheimcodes dar. In EDGAR ALLAN POEs Erzählung The Gold Bug (1843) geht es um die spannende Auflösung eines Geheimcodes in englischer Sprache sowie um die Auflösung eines Sprachrätsels, das zu einem vergrabenen Schatz führt.

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Great Expectations

Great Expectations (1860/61) wird dem Typus des Entwicklungsromans zugeordnet. Der Ich-Erzähler Pip, kurz für Philip Pirrip, beschreibt seine Entwicklung von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter.
Die Gestalt der Miss Havisham verleiht dem Roman fantastische Züge. Auch die Spannung kommt nicht zu kurz: Die Aufdeckung von Geheimnissen aus der Vergangenheit sowie die Aufklärung der Identität des großen Unbekannten stellen in einigen Kapiteln die Verbindung zum Kriminalroman her.

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Jungle Book

RUDYARD KIPLING, der selbst seine Kindheit in Indien verbrachte und als Erwachsener dorthin zurückkehrte (1882 bis 1889), schrieb The Jungle Book (1894) und The Second Jungle Book (1895), die weltberühmten Tiererzählungen um den Jungen Mowgli, der unter Tieren im Dschungel Indiens aufwächst. Die Erzählhandlung lieferte auch den Stoff für eine Zeichentrickverfilmung.

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Oliver Twist

Oliver Twist war CHARLES DICKENS’ erster Roman. Wie alle Romane von DICKENS, wurde er zuerst als Fortsetzungsroman veröffentlicht, sodass er von einer großen Leserschaft preiswert erworben werden konnte.
Der Roman Oliver Twist (1837/39) veranschaulicht das Schicksal unzähliger Kinder, die im 19. Jahrhundert ohne Zuneigung und unter großen materiellen Entbehrungen in der Einrichtung der Armenhäuser (workhouses) aufwuchsen. Einzelheiten zum Inhalt in diesem Artikel.

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Stil, Analyse

Der Stil (style) wird durch das Zusammenwirken von Sprachebene mit ihren Bestandteilen Wortwahl, Satzbau und Ton sowie den eingesetzten Stilmitteln geschaffen.

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Wind in the Willows

Die Tiererzählung The Wind in the Willows (1908, dt. Der Wind in den Weiden) von KENNETH GRAHAME enthält neben einfühlsamen Naturschilderungen auch Merkmale der Fabel. Die Hauptfiguren, vier befreundete Tiere des Waldes, üben menschliche Gepflogenheiten wie gegenseitige Besuche, Ausflüge und große Feste. Die Wandlung des oberflächlichen und nur an sich selbst denkenden Mr Toad trägt die belehrenden Züge der Fabel.

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Diskussionstypen

Nichr nur im schulischen Kontext, sondern auch im Kontakt mit Muttersprachlern ist es wichtig, die eigene Meinung überzeugend darlegen zu können. In diesem Artikel geht es um Vorbedingungen für erfolgreiche Diskussionen. Außerdem werden einige Diskussionstypen vorgestellt.

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Lebenslauf

Wer mit dem Gedanken spielt, sich auf einen Praktikumsplatz, eine Au-Pair Anstellung oder auf einen Ausbildungsplatz in der anglophonen Welt zu bewerben, sollte die zahlreichen Unterschiede zwischen Bewerbungen im deutschen Kulturraum und englischsprachigen Bewerbungen berücksichtigen.

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