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Nick Hornby

* 17.04.1957 in Redhill in Surrey (England)

Der englische Schriftsteller (und Fußballfan) NICK HORNBY gehört zu den beliebtesten zeitgenössischen Autoren Englands. Er wurde gleich mit seinem ersten Roman Fever Pitch (1992, dt. Ballfieber) zum Kultautor. Durch die Veröffentlichungen weiterer Romane, die wie High Fidelity (1995) und About a Boy (1998, dt. About a Boy oder: Der Tag der toten Ente) auch verfilmt wurden, verfestigte er seinen Ruf und wurde auch international bekannt.
Seine Bücher sind auf den ersten Blick nett und unterhaltsam. Bei genauerer Betrachtung entdeckt man die Tiefe seiner Werke, die besonders auch männliche Leser ansprechen. HORNBY zählt zu den ersten Männern, die in ihren Büchern private und alltägliche Themen behandeln und auf diese Weise ihre Gefühle äußern. HORNBYs Erfolgsgeschichte begann, weil er großer Fan des Londoner Fußballclubs FC Arsenal ist und seine Erinnerungen niederschrieb.

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Aldous Huxley

* 26.07.1894, Godalming (Surrey)
† 22.11.1963, Hollywood (Kalifornien)

Der englische Schriftsteller ALDOUS HUXLEY wurde durch seinen Roman Brave New World (1932, dt. Schöne neue Welt) bekannt. Das Buch richtet sich gegen den Fortschrittsglauben. In einer Albtraum-Version der Zukunft beschreibt HUXLEY das Bild einer künstlich hergestellten Gesellschaft, in der die Menschen unter totaler Kontrolle stehen und die allein auf den Wohlstand ausgerichtet ist. Es handelt von Menschen, die per Retorte hergestellt werden und deren natürliche Impulse ausgelöscht werden. Der Erfolg des Buches ist bis heute aufgrund seiner Thematik ungebrochen.
HUXLEY verfasste neben Brave New World auch noch zahlreiche andere Werke, darunter finden sich viele Romane und Kurzgeschichten. Er schrieb aber auch Reiseberichte, philosophische Abhandlungen über Drogen und Drehbücher für Hollywood.

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Rudyard Kipling

* 30.12.1865 in Bombay (Indien)
† 18.01.1936 in London

Wer kennt nicht die Geschichte vom Jungen Mogli, der im Dschungel aufwächst, und von seinen Freunden dem Bären Balu, dem Schwarzen Panther Bagira und der Pythonschlange Kaa? Die wunderschöne Zeichentrickverfilmung von WALT DISNEY machte die Erzählung noch populärer und zeitloser.
Der Engländer RUDYARD KIPLING, der lange in Indien lebte, verfasste das zugrunde liegende Buch The Jungle Book (dt. Das Dschungelbuch) im Jahr 1894, das noch heute zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbüchern aller Zeiten gehört. Es ist aber nicht sein einziges schriftstellerisches Werk. Schon zu seinen Lebzeiten war er ein viel gelesener und beliebter Autor, der als erster Engländer den Nobelpreis für Literatur erhielt.

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Jack London

* 12.01.1876 in San Francisco
† 22.11.1916 in Glen Ellen (Kalifornien)

Das Leben des Schriftstellers JACK LONDON, der vor allem durch die Erzählung The Call of the Wild (1903, dt. Der Ruf der Wildnis) und den Seeroman The Sea Wolf (1904, dt. Der Seewolf) bekannt wurde, war kurz und intensiv. Es war geprägt von Abenteuern und hartem Überlebenskampf. Seine Eltern waren nicht sehr wohlhabend und bereits als Kind arbeitete LONDON in einer Fabrik. Später wurde er Landstreicher, Seemann und machte beim Goldrausch in Alaska mit. Dennoch wurde er zu einem populären Schriftsteller, dessen Werke in mehrere Sprachen übersetzt wurden. In seinen Erzählungen und Romanen lässt LONDON seine Erfahrungen sprechen, in denen das Leben als ein unerbittlicher Kampf dargestellt wird.

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Herman Melville

* 01.08.1819 in New York
† 28.09.1891 in New York

Die in HERMAN MELVILLEs Roman Moby Dick beschriebene Jagd des Macht besessenen Kapitän Ahab auf den großen weißen Wal gehört zu einer der bekanntesten Geschichten der Literatur. Oft wird das Werk zum Bereich der Jugendliteratur gezählt, dabei verbirgt sich hinter dieser Walfang-Geschichte viel mehr als eine abenteuerliche Seefahrt: Die Beschreibung der Schiffsgesellschaft ist ein Mikrokosmos der (männlichen) Gesellschaft, die Jagd auf den Wal kann auch als Suche nach der göttlichen Wahrheit gelesen werden.
Der amerikanische Autor HERMAN MELVILLE war nicht wie sein Freund NATHANIEL HAWTHORNE der typische Intellektuelle mit einer guten Schulbildung. Er entstammte einer verarmten Familie und musste bald die Schule verlassen. Auf Kriegsschiffen und Walfängern diente er als Matrose. Diese Erfahrungen beschrieb er in seinen Abenteuerromanen, die exotische Seefahrten beschreiben und sehr erfolgreich waren. Allerdings erreichte MELVILLE zu seinen Lebzeiten nicht die Beliebtheit, die er heute hat. Erst später wurden seine Romane neu entdeckt.

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Toni Morrison

* 18.02.1931 in Lorain (Ohio)

TONI MORRISON ist die erste schwarze Autorin und Afroamerikanerin, die den Nobelpreis für Literatur erhielt. Sie entstammte armen Verhältnissen, studierte aber an angesehenen Universitäten in den USA. Bereits während ihrer Tätigkeit als Lektorin schrieb sie Romane, die sie als wichtigste Vertreterin der afroamerikanischen Literatur, also der von Afroamerikanern in den USA geschriebenen Literatur, werden ließen. Ihre Themen sind sehr vielschichtig: Es geht um Rassenproblematik, Familienbeziehungen und die Identität der Frau. MORRISONs Anliegen ist es dabei, sich auf ihre afroamerikanischen Wurzeln zurückzubesinnen. Dabei werden ihre Figuren nicht als bloße Helden dargestellt und oft geht es um Vergewaltigung, Leidenschaft und Mord.

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George Orwell

* 25.06.1903 in Motihari (Bihar, Indien)
† 21.01.1950 in London

GEORGE ORWELL ist der Verfasser des Romans 1984 (1949), eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Nicht nur sein Titel wurde stets als Redewendung benutzt, wenn es um eine Albtraumversion der Zukunft geht, sondern es werden noch heute zahlreiche Wortprägungen übernommen:
In 1984 beschreibt ORWELL in einer Zukunftsvision den Superstaat Ozeanien als Überwachungsstaat, der von einer Partei und deren Oberhaupt Big Brother regiert wird. Hier darf niemand seine Meinung frei äußern und alle sollen das gleiche gemeinsame Bewusstsein haben, das von der Partei vorgegeben wird. Wer sich nicht daran hält, wie die Hauptfigur Winston Smith, wird zum Verbrecher erklärt.
ORWELL ist jedoch auch der Autor von Animal Farm (1945, dt. Farm der Tiere): In diesem als Tierfabel angelegtem Buch, in dem die Tiere sprechen können und menschliche Charaktere haben, revolutionieren die Tiere gegen ihren Besitzer und vertreiben ihn. Eine neue Herrschaft muss her und die Geschichte verläuft anders als geplant.

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William Sydney Porter

* 11.09.1862 in Greensboro (North Carolina)
† 05.06.1910 in New York

O. HENRY hieß eigentlich WILLIAM SYDNEY PORTER. Seine zahlreichen Kurzgeschichten, die alle während seiner letzten Lebensjahre entstanden, zeichnen sich vor allem durch ihre witzigen Schlusspointen aus. O. HENRY führte ein sehr abenteuerliches Leben, das ihn von Texas nach Mittelamerika und schließlich nach New York führte, wo eine Vielzahl seiner Geschichten spielt. Zum eigentlichen Schreiben kam O. HENRY, als er eine Haftstrafe im Gefängnis verbüßte. Dort entstand seine erste Kurzgeschichte, die von den Lesern mit Begeisterung aufgenommen wurde.

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John Boynton Priestley

* 13.09.1894 in Bradford (Yorkshire)
† 14.08.1984 in Stratford-upon-Avon

Der englische Schriftsteller JOHN BOYNTON PRIESTLEY zeichnet sich durch sein äußerst umfangreiches literarisches Schaffen aus: Bekannt wurde er nicht nur durch seine Theaterstücke - wie beispielsweise An Inspector Calls (1945, dt. Ein Inspektor kommt) - sondern er schrieb auch zahlreiche erfolgreiche Romane, in denen er unterhaltsam Sozialkritik übt. Sie stehen in der Tradition von CHARLES DICKENS und porträtieren auf einfühlsame Weise das Alltagsleben des „kleinen Mannes“. Auch in seinen zahlreichen Essays behandelt PRIESTLEY aktuelle und soziale Probleme. Während des Zweiten Weltkriegs wurde JOHN BOYNTON PRIESTLEY von den Engländern als Radiosprecher verehrt. Seine Sendung war jeden Sonntag zu hören.

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Robert Southey

* 12.08.1774 in Bristol
† 21.03.1843 in Greta Hall (bei Keswick, Cumbria)

Der Dichter ROBERT SOUTHEY ist der Wegbereiter der englischen Romantik. Zusammen mit den anderen Romantikern SAMUEL TAYLOR COLERIDGE und WILLIAM WORDSWORTH ließ er sich im Seengebiet im Nordwesten Englands nieder, was ihnen den Namen Lake Poets eintrug. SOUTHEY verfasste aber nicht nur Gedichte, sondern er hinterließ ein ausgesprochen vielfältiges literarisches Werk: Er schrieb historische Abhandlungen, politische und religiöse Schriften, Biografien, Dramen und Balladen. Auch als Übersetzer aus dem Spanischen erlangte SOUTHEY Bedeutung, denn durch eine Studienreise hatte er die iberische Halbinsel intensiv kennen gelernt. In seiner Jugend begeisterte sich SOUTHEY für die Ideale der Französischen Revolution. Zusammen mit COLERIDGE, der seine Begeisterung teilte, plante er nach Amerika auszuwandern, um dort eine Kommune zu gründen. Dazu kam es allerdings nie.

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Robert Louis Stevenson

* 13.11.1850 in Edinburgh
† 03.12.1894 in Vailima (Westsamoa)

Der Roman Treasure Island (1883, dt. Die Schatzinsel) des aus Schottland stammenden Schriftstellers ROBERT LOUIS STEVENSON zählt zu den beliebtesten Abenteuerbüchern der Kinder- und Jugendbuchliteratur. Bis heute dient es als Vorlage für zahlreiche Verfilmungen und literarische Neubearbeitungen. Das Buch, das sich um Themen wie Seefahrt, Freibeutertum, Schatzsuche und Verrat dreht, ist aber nicht STEVENSONs einziges Werk. Der unheimliche Roman The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde (1886, dt. Der seltsame Fall des Doctor Jekyll und des Herrn Hyde) über eine Persönlichkeitsspaltung stammt ebenfalls von STEVENSON, der sich sehr für das Nebeneinander von Gut und Böse im Menschen interessierte. Literaturkritiker beglückte er nicht gerade mit dem abwertenden Spruch über Fiktion:

"Fiction is to grown men what play is to the child."

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Jonathan Swift

* 30.11.1667 in Dublin
† 19.10.1745 in Dublin

Der fantastische Reisebericht Travels into Several Remote Nations of the World 'By Lemuel Gulliver' (1726, dt. Gullivers sämtliche Reisen) von JONATHAN SWIFT zählt zu den großen Klassikern der Weltliteratur. In veränderter Fassung wurden die ersten beiden Teile zu einem der beliebtesten Kinderbücher der Welt, die auch noch gern von Erwachsenen gelesen werden. Sie erzählen von den Erlebnissen des Schiffsarztes Gulliver bei den Liliputanern und bei den Riesen. Der Autor JONATHAN SWIFT verfasste während seines Lebens eine Vielzahl anderer Schriften mit politischen und auch politisch-religiösen Inhalten. Als Dekan der St. Patrick's Kirche in Dublin setzte er sich politisch immer wieder für die Belange Irlands ein. Die Briefe, die er an seine Freundin Stella schrieb, zählen zu den Meisterleistungen der Briefliteratur.

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John Ronald Reuel Tolkien

* 03.01.1896 in Bloemfontein (Südafrika)
† 02.09.1973 in Bournemouth (England)

Obwohl das Buch The Hobbit (dt. Der kleine Hobbit) bereits 1937 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, erklären es auch heute viele Schüler - noch vor HARRY POTTER - zu ihrem Lieblingsbuch. Der Verfasser JOHN RONALD REUEL TOLKIEN wurde auch durch seine dreiteilige Romanfolge The Lord of the Rings (1954/1955; dt. Der Herr der Ringe) bei erwachsenen Lesern bekannt. Allerdings wissen die wenigsten, womit sich TOLKIEN beruflich beschäftigte: Er arbeitete über 30 Jahre lang als Professor für altenglische Sprache und Literatur in Oxford. In seinen Studien beschäftigte er sich mit der altnordischen und keltischen Dichtung sowie mit der Erforschung von Mythen. Seine Kenntnisse ließ er mit in sein literarisches Werk einfließen, das dem Genre der High Fantasy Literatur zu einem ungeheuren Boom verhalf.

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Mark Twain

* 30.11.1835 in Florida (Missouri)
† 21.04.1910 in Redding (Connecticut)

MARK TWAINs Roman The Adventures of Tom Sawyer (1876, dt. Die Abenteuer Tom Sawyers) und seine Fortsetzung The Adventures of Huckleberry Finn (1884, dt. Die Abenteuer Huckleberry Finns) werden zu den herausragendsten Werke der amerikanischen Literatur des ausgehenden 19. Jahrhunderts gezählt. Der autobiografisch beeinflusste Bericht Life on the Mississippi (1883, dt. Leben auf dem Mississippi) gehört zu TWAINs weiteren wichtigen Werken. In diesem Reise- und Erinnerungsbuch beschreibt TWAIN typische Seiten amerikanischer Regionen vom alten Süden der USA, das er von seiner Jugend kannte, bis zum Kalifornien der Goldgräberzeit. TWAIN verbrachte seine Kindheit in einer Kleinstadt am Mississippi. Später war er sogar auf diesem großen Strom im Süden der USA als Lotse tätig, so konnte er viele eigene Erfahrungen in sein literarisches Werk einfließen lassen.

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Herbert George Wells

* 21.09.1866 in Bromley (bei London)
† 13.08.1946 in London

HERBERT GEORGE WELLS gilt als einer der „Väter“ der Zukunftsliteratur (science fiction). In seinen Abenteuerromanen beschreibt er fantastische Welten, berichtet von Zeitreisen und Überfällen von Marsbewohnern. Sein frühestes und bekanntestes Werk ist The Time Machine (1895, dt. Die Zeitmaschine). Durch seine zahlreichen Romane übte er starken Einfluss auf die weitere Entwicklung der Science-Fiction-Literatur aus. Anders als in den Romanen des französischen Autors JULES VERNE (1828–1905) enthalten WELLS' Werke jedoch immer auch eine Sozialkritik. Mit Hilfe der Literatur wollte WELLS seine politischen Ideen verwirklichen.
Fast 40 Jahre nach Erscheinen des Romans The War of the Worlds (1899, dt. Der Krieg der Welten) entstand durch ORSON WELLES 1938 eine Hörspielversion. Sie wurde zu einem Skandal: Die Hörer glaubten an die Echtheit der Invasion von Außerirdischen. Sie gerieten in Panik und stürzten auf die Straße.

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