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Ratenzahlung

Eine wichtige Anwendung der Zinseszinsrechnung ist die Ratenzahlung.
Hierbei wird berechnet, welches Endkapital K n sich ergibt, wenn bei bekanntem Zinssatz jährliche Zahlungen (die sogenannten Raten) geleistet werden. Dabei ist zu unterscheiden, ob die Zahlungen am Anfang (vorschüssige Zahlung) oder am Ende (nachschüssige Zahlung) eines jeden Jahres erfolgen. Wenn man die Größe der Rate und die Anzahl der Jahre kennt, kann man den Zahlungsendwert ermitteln.

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Würfe im Sport

Kugelstoßen, Diskuswerfen, Speerwerfen, die Bewegungen eines Fußballs oder eines Golfballs beim Abschlag oder der Sprung eines Pferdes über ein Hindernis sind aus physikalischer Sicht Würfe. Es geht bei diesen Sportarten darum, eine möglichst große Weite oder eine möglichst große Höhe zu erzielen. Dabei treten bei den einzelnen Sportarten Besonderheiten auf, die zu Abweichungen von der Theorie der Würfe führen und die beachtet werden müssen, wenn man optimale Leistungen erzielen will.

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Zeit

Die Zeit gibt an, wie groß die Dauer zwischen zwei Ereignissen ist.

Formelzeichen:t
Einheit:eine Sekunde (1 s)

Statt von Zeit spricht man manchmal auch von Zeitdauer oder von Zeitintervall. Gemeint ist damit immer die Dauer zwischen zwei Ereignissen, also eine Zeit.
Davon zu unterscheiden ist der Zeitpunkt, unter dem ein bestimmter Moment verstanden wird.
Die Sekunde ist eine Basiseinheit des Internationalen Einheitensystems (SI).

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Zungenfrequenzmesser

Ein Zungenfrequenzmesser ist ein Gerät zur Messung der Frequenz. Dazu werden Metallzungen unterschiedlicher Länge zu Schwingungen angeregt. Stimmt die Erregerfrequenz mit der Eigenfrequenz einer Metallzunge überein, so schwingt diese besonders stark. Die betreffende Frequenz kann an einer Skala abgelesen werden.

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Aggregatzustände

Fast alle Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein. Man spricht vom festen, flüssigen und gasförmigen Aggregatzustand. In welchem Aggregatzustand ein Stoff vorliegt, hängt von der Temperatur und auch vom Druck ab.
Durch Zufuhr oder Abgabe von Wärme oder durch Veränderung des Druckes kann sich der Aggregatzustand eines Stoffes ändern. Die verschiedenen Aggregatzustandsänderungen haben spezielle Bezeichnungen: Schmelzen und Erstarren, Sieden und Kondensieren, Sublimieren und Resublimieren, Verdunsten und Verdampfen.

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Guillaume Amontons

* 31. 8. 1663 Paris
† 11. 10. 1705 Paris
Er war ein französischer Physiker und Techniker und beschäftigte sich u. a. mit Messgeräten (Luftthermometer, Hygrometer), den Eigenschaften von Gasen und optischen Telegrafen. Er vermutete die Existenz einer tiefstmöglichen Temperatur.

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Anomalie des Wassers

Wasser hat eine besondere Eigenschaft, die es von fast allen anderen Flüssigkeiten unterscheidet. Es hat bei 4 °C sein kleinstes Volumen und damit seine größte Dichte. Geht man von 4 °C aus, so vergrößert sich sowohl bei Temperaturerhöhung als auch bei Temperaturerniedrigung das Volumen. Die Dichte wird damit kleiner. Dieses nicht normale thermische Verhalten von Wasser wird in der Physik als Anomalie des Wassers bezeichnet.

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Bimetallstreifen

Ein Bimetallstreifen (bi bedeutet zwei) besteht aus zwei Streifen aus verschiedenen Metallen. Die beiden Metallstreifen sind fest miteinander verschweißt, verklebt oder vernietet. Ändert sich die Temperatur, so ändert sich die Länge der Metallstreifen. Aufgrund der unterschiedlichen Ausdehnung der verschiedenen Metalle bei gleicher Temperaturänderung biegt sich der Metallstreifen. Das kann für den Bau von Bimetallschaltern oder Bimetallthermometern genutzt werden.

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Robert Boyle

* 25. 01. 1627 Lismore (Irland)
† 30. 12. 1691 London
Er war ein britischer Naturforscher, der sich mit chemischen und physikalischen Problemen beschäftigte. Boyle ist einer der Mitbegründer der wissenschaftlichen Chemie, untersuchte das Verhalten von Gasen und den Luftdruck, befasste sich mit Farbenlehre und Thermometern.

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Anders Celsius

* 27. 11. 1701 Uppsala
† 25. 4. 1744 Uppsala
Er war ein schwedischer Astronom und Physiker, entwickelte eine Temperaturskala, die Celsius-Skala, und führte eine Reihe von astronomischen Untersuchungen durch.

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Gottlieb Daimler

* 17. 3. 1834 Schorndorf
† 6. 3. 1900 Bad Cannstatt
Er war ein deutscher Techniker, der wesentliche Beiträge zur Entwicklung von Verbrennungsmotoren geleistet hat und zeitweise mit NIKOLAUS AUGUST OTTO zusammenarbeitete. Zusammen mit WILHELM MAYBACH entwickelte er den ersten schnell laufenden Verbrennungsmotor, der auch für den Antrieb von Fahrzeugen geeignet war.

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Skonti, Berechnen

Bei Zahlungen gewährt der Rechnungssteller (Zahlungsempfänger) oftmals einen Nachlass, wenn gewisse Fristen eingehalten werden. Dieser Nachlass heißt Skonto (Mehrzahl – Skonti).

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Dampfmaschine

Die Dampfmaschine ist eine historisch bedeutsame Wärmekraftmaschine, die von dem schottischen Techniker JAMES WATT (1776-1819) so weiterentwickelt wurde, dass sie als Antriebsmaschine in den verschiedensten Bereichen (für Pumpen, Textilmaschinen, Mühlen, Pflüge, Lokomotiven) genutzt werden konnte. Die industrielle Revolution des 19. Jahrhunderts ist eng mit der Einführung und Nutzung von Dampfmaschinen verbunden.

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Dampfturbine

Dampfturbinen sind Wärmekraftmaschinen, bei denen die Energie von Wasserdampf in kinetische Energie einer Rotationsbewegung umgewandelt wird. Sie dienen im Kraftwerken zum Antrieb von Generatoren.

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Destillation

Die Destillation ist ein Verfahren der Stofftrennung. Sie wird genutzt, um Flüssigkeiten unterschiedlicher Siedetemperatur voneinander zu trennen. Das Destillieren wird z. B. angewendet, um aus Rohöl Benzin zu gewinnen, reinen Alkohol herzustellen oder verunreinigtes Wasser zu säubern.

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Dieselmotor

Der Dieselmotor, benannt nach dem deutschen Erfinder RUDOLF DIESEL (1858-1913), ist ein Verbrennungsmotor, der mit Dieselkraftstoff betrieben wird. Es ist ein Viertaktmotor. Dieselmotoren werden vorrangig zum Antrieb von LKW, Lokomotiven, Schiffen und anderen schweren Maschinen und Anlagen verwendet. Die technischen Weiterentwicklungen ermöglichen es auch zunehmend, Dieselmotoren für PKW zu nutzen.

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Rudolf Diesel

* 18. 3. 1858 Paris
† 29. 9. 1913 (Ärmelkanal, Selbstmord)
Er war ein deutscher Ingenieur und erfand im Bestreben, den Wirkungsgrad von Wärmekraftmaschinen zu verbessern, den Motor mit Selbstzündung, der heute ihm zu Ehren als Dieselmotor bezeichnet wird.

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Thermische Energie

Die thermische Energie eines Körpers ist die Summe der Energien aller seiner Teilchen.

 Formelzeichen: E therm
 Einheit:ein Joule (1 J)

Die thermische Energie ist eine spezielle Energieform. Sie wird manchmal auch als innere Energie bezeichnet.

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Erster Hauptsatz der Wärmelehre

In einem abgeschlossenen System ist die Änderung der thermischen (inneren) Energie verbunden mit der Zufuhr oder Abgabe von Wärme und dem Verrichten mechanischer Arbeit.

Δ E therm = W + Q                      Δ E therm      Änderung der thermischen Energie                        W            verrichtete mechanische Arbeit                         Q            zugeführte oder abgegebene Wärme

Der 1. Hauptsatz der Wärmelehre ist der Energieerhaltungssatz für thermische Vorgänge.

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Daniel Gabriel Fahrenheit

* 24. 5. 1686 Danzig
† 16. 9. 1736 Den Haag
Er war ein deutscher Physiker und Instrumentenbauer, lebte aber viele Jahre in England und Holland als Hersteller meteorologischer Instrumente, verbesserte viele Geräte und führte die nach ihm benannte Thermometerskala ein.

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Flugzeugtriebwerke

Als Triebwerk bezeichnet man bei einem Flugzeug alle Bauteile, die dem Antrieb dienen. Je nach Art der Antriebsmaschine unterscheidet man zwischen Kolben- und Turbinentriebwerken, nach Art der Vortriebserzeugung zwischen Luftschrauben- und Strahltriebwerken. Im militärischen Bereich werden auch Raketentriebwerke eingesetzt. Bei allen Arten von Flugzeugtriebwerken handelt es sich um Wärmekraftmaschinen.

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Gasturbine

Gasturbinen werden wie Dampfturbinen zum Antrieb von Generatoren verwendet. Sie werden meist mit Erdgas betrieben, wobei als Antriebsmittel ein Gemisch aus Luft und Verbrennungsgasen dient. Gasturbinen werden heute häufig in Kombination mit Dampfturbinen in Wärmekraftwerken eingesetzt.

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Sollzinsen und Habenzinsen

Als Sollzinsen bezeichnet man aus der Sicht der Bank die Zinsen, die der Kreditnehmer für einen erhaltenen Kredit zahlen muss.
Habenzinsen sind die Zinsen, die die Bank den Anlegern für die Sparkonten zahlt.
Die Habenzinsen liegen in der Regel unter den Sollzinsen.

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Joseph Louis Gay-Lussac

* 6. 12. 1778 Saint-Léonard-de-Noblat (bei Limoges)
† 9. 5. 1850 Paris
Er war ein französischer Naturwissenschaftler, der sich vor allem mit chemischen, aber auch mit physikalischen Problemen beschäftigte. Sein Hauptarbeitsgebiet in der Physik war die Wärmelehre, insbesondere die Gastheorie.
Er fomulierte 1802 das nach ihm benannte Gasgesetz.

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Gesetz von Amontons

Unter der Bedingung, dass das Volumen eines Gases konstant ist und sich das Gas wie das ideale Gas verhält, gilt:

Je höher die Temperatur eines Gases ist, desto größer ist der Druck in ihm.

p ~ T      oder p 1 T 1 = p 2 T 2 =  konstant


Das Gesetz wurde erstmals von dem französischen Naturwissenschaftler GUILLAUME AMONTONS (1663-1705) formuliert.

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