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Vergleich

Der Vergleich gehört als rhetorische Figur zu den Gedankenfiguren.

Beim Vergleich wird die Anschaulichkeit bzw. Besonderheit eines Dings, einer Vorstellung usw. dadurch erhöht bzw. betont, dass diesem bzw. dieser ein analoges „Gegenbild“ gegenübergestellt wird, wobei es zwischen beiden ein ausgesprochenes oder unausgesprochenes Gemeinsames (tertium comparationis) gibt. Das heißt, dass eine Sache mit einer anderen verglichen wird.

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Vers

Als Vers bezeichnet man zumeist die Einzelzeile eines Gedichtes.

Seit dem 9. Jahrhundert wurde es üblich, den Endreim in der deutschen Lyrik zu verwenden. Das hatte auch Auswirkungen auf den Vers. Man begann, antike Versmaße zu verwenden. Deswegen wird der Vers genauer als die von einem bestimmten Rhythmus getragene und metrisch gegliederte Zeile innerhalb der gebundenen Rede definiert. Dieser Rhythmus wird durch das Versmaß bestimmt.

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Trochäus

Der Versfuß ist die kleinste rhythmische Einheit des Verses. Der fallende Versfuß beginnt stets ohne einen Auftakt, d.h. der Rhythmus des Verses fällt vom Betonten zum Unbetonten.

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William Golding

* 19. September 1911 in Saint Columb Minor (Cornwall)
† 19. Juni 1993 in Perranarworthal bei Falmouth (Cornwall)

WILLIAM GOLDING verfasste eines der erfolgreichsten Werke der englischen Literatur. Sein mehrfach verfilmter Roman „Lord of the Flies" (1954) handelt von einer gestrandeten Schar Jugendlicher und schildert ihren Rückfall in die Barbarei. In ihm kommt GOLDINGs pessimistisches Menschenbild deutlich zum Vorschein.
GOLDING, der noch bis zum Alter von 50 Jahren als Lehrer arbeitete, erhielt 1983 den Literatur-Nobelpreis.

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Hendiadyoin

Das Hendiadyoin (griech. hen dia dyoin, hen dia dyoin = eins durch zwei) ist eine rhetorische Figur. Es wurde v. a. in der Antike und im Barock benutzt. Dabei werden zwei Substantive gleicher Bedeutung zum Zwecke der Verstärkung des Ausdrucks aneinander gereiht.

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Hymne

Die Hymne war ursprünglich ein Kultgesang ohne feste formale und inhaltliche Kennzeichen. Sie ist ein feierlicher Preis-, Lob- und Festgesang.
Bei KLOPSTOCK wurde sie über religiöse Anlässe hinaus, durch z. B. übersteigerte patriotische Gefühle, erweitert. Mit NOVALIS (Hymnen an die Nacht) und HÖLDERLIN wird die romantische Todessehnsucht mit einbezogen.

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Hyperbel

Die Hyperbel (aus altgriech. hyper bállein = übertreffen (eigtl. über das Ziel hinaus werfen)) ist eine rhetorische Figur. Allerdings wird die Hyperbel oft auch in die Tropen eingegliedert.

Sie beabsichtigt eine Steigerung des Ausdrucks durch Unter- und Übertreibung bei Charakterisierungen oder Gleichnissen.

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Hypotaxe

Die Hypotaxe (griech. hypotaxis = Unterordnung) ist im Gegensatz zur Parataxe die Unterordnung in der Satzgliederung, die Aufgliederung des Gedankens in Haupt- und abhängige Nebensätze.

Es kommt zur Verschachtelung („Schachtelsätze“) von Nebensätzen und deren Konjunktionen.

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Ich-Erzähler

Ein Geschehen kann aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden. In einer Ich-Erzählung tritt der Erzähler persönlich in Erscheinung. Er lässt seine ganz individuelle Sicht deutlich werden.

Ich-Erzählungen bieten viele Erzählmöglichkeiten. Vor allem können in dieser Erzählform sehr gut Gedanken, Gefühle, Ansichten, Auseinandersetzungen, der Widerstreit mit sich selbst dargestellt werden. Es kann gleichzeitig über ein Geschehen erzählt und das Erlebte reflektiert werden.
Die Ich-Form ist auch geeignet, um nacherlebbar zu machen, wie sich ein Mensch entwickelt, wie er an Aufgaben und an Reibung mit anderen wächst. Die Zeitebene lässt sich unproblematisch wechseln, ohne den Leser/Hörer zu verwirren.

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Inversion

Inversion nennt man die Umkehrung der üblichen Wortstellung, meist Subjekt und Prädikat, um einen Begriff hervorzuheben. Häufig geschieht dies aus metrischen Gründen.

Es wird eine Bedeutungssteigerung erreicht.

Die Inversion (von lat. inverso = Umkehrung) in der Literatur ist eine rhetorische Figur.

 

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Arten der Ironie

Die Ironie (griech. ειρωνεία, altgriech. eironeía = sich friedlich stellen, eirôneia = Verstellung in der Rede) ist ein wichtiges literarisches Stilprinzip in Rhetorik und Poetik, bei der die geäußerte Meinung nicht mit der gemeinten Bedeutung übereinstimmt, sondern durch

  • Über- oder Untertreibung,
  • Häufung,
  • Reihung bzw. durch
  • Unangemessenheit

zustande kommt.

In der Rhetorik erreicht man das,

  • indem man das Gegenteil dessen sagt, was man meint;
  • indem man etwas anderes sagt, als man meint;
  • durch falsches Lob tadelt oder
  • durch scheinbaren Tadel lobt;
  • durch Sich-Lustigmachen,
  • durch Spotten.
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Katachrese

Die Katachrese verwendet einen nicht passenden Ausdruck, fehlerhaft oder absichtlich (Bildbruch).

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Klimax

Die Klimax (griech. klimax = Leiter) ist eine rhetorische Figur und gehört zu den Satz- und Wortfiguren. Sie bezeichnet eine sich steigernde Reihe von Worten, Satzteilen oder Sätzen und endet mit dem bedeutungsvollsten Ausdruck.

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Knittelvers

Der Knittelvers (knittel = Reim) war im 15. und 16. Jahrhundert nicht nur in der Lyrik, sondern auch in Dramatik und Epik der gebräuchlichste Vers. Kurze Reimpaare mit vier Hebungen und freier Senkungsfüllung kennzeichnen ihn.

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Entwicklung der Komödie

Komödie bedeutet im Griechischen Gesang zu einem frohen Gelage und ist neben der Tragödie die bedeutendste Gattung des europäischen Dramas.

In der Komödie bestimmt das Komische das Geschehen. Sie entstand im Zuge der im antiken Griechenland abgehaltenen kultischen Feiern zu Ehren des Gottes DIONYSOS und kombinierte von Anfang an Wortkomik mit pantomimischen Elementen.

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Szenische Darstellung

Für die Gestaltung einer dramatischen Handlung ist die Komposition der Bühnenhandlung entscheidend. Es muss dem Autor gelingen, eine Form der szenischen Darstellung zu finden, die dem Zuschauer das Handlungsganze glaubwürdig vor Augen führt.

Grundsätze der Handlungskomposition sind:

  • Konzentration: Nur die Schwerpunkte einer Geschichte können auf der Bühne szenisch dargestellt werden.
  • Auswahl: Zur Darstellung werden deshalb bestimmte Handlungsabschnitte je nach kompositorischem Konzept des Autors ausgewählt.
  • Konvention: Literarische Konventionen sind bei dieser Auswahl zu beachten (Erwartungshaltung der Rezipienten, Anstands- und Sittlichkeitsregeln).
  • Gliederung: Die Gesamthandlung muss in Segmente zerlegt werden, die geeignet erscheinen, repräsentativ für das Ganze zu stehen.

Ein Merkmal der dramatischen Gattung ist auch das Verhältnis von szenisch dargebotenen und vom Zuschauer ergänzten Handlungsteilen. Nicht gezeigte Handlung muss allerdings von der verdeckten Handlung unterschieden werden. Der Botenbericht und die Mauerschau werden dabei als dramentechnische Mittel eingesetzt, um gleichzeitiges Geschehen, das sich außerhalb des Bühnenraums abspielt, darzustellen.

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Der Konflikt

Der Konflikt stellt dem Wesen nach den Kern eines Dramas dar. Im Wesentlichen sind drei Aspekte bei der Untersuchung eines dramatischen Konfliktes zu beachten:

  • Konfliktursache und Entstehung,
  • Entwicklung des Konflikts,
  • Lösung des Konfliktes.
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Konrad-Lyrik

Einen Eindruck von der Vielseitigkeit des mittelalterlichen Minnesängers KONRAD VON WÜRZBURG, einer der 12 Meister des Minnesangs, kann man sich durch seine Gedichte verschaffen. Sie liegen in mittelhochdeutscher Sprache vor. Enthalten sind die Versnovelle „Der Welt Lohn“ sowie vier Gedichte.

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Konstellation und Konfiguration

Die Bedeutung und Funktion einer Figur lässt sich nur aus der Beziehung zu den anderen Figuren des Dramas erkennen. Dieses Beziehungsgeflecht, die Konstellation, kann vom Ein-Personen-Stück bis zum vielfigurigen Drama mit Massenszenen reichen.
Ein wichtiges gestaltendes Element für den Verlauf des Dramas ist die Figurenkonfiguration. Der Autor lässt immer nur bestimmte Figuren gleichzeitig in einer Szene auftreten.

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Kurzgeschichte

Die Kurzgeschichte ist eine Form der Kleinepik, die in ihrer speziellen Ausprägung, der amerikanischen „short story“, erst im 20. Jahrhundert entstanden ist. Die Kurzgeschichte zeichnet sich durch die strenge Fokussierung auf eine Situation oder ein Ereignis aus. Die Schilderung erfolgt in äußerst lakonischem, schmucklosem, dialogischem Stil bei engem Erzählwinkel und relativ hohem Erzähltempo. Anfang und Ende der Geschichte sind pointiert.

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Legende

Legenden sind ursprünglich Lebensgeschichten von Heiligen und Märtyrern, die zur Erbauung und zur Ermahnung an einen frommen Lebenswandel in Klöstern in Lesungen vorgetragen wurden und später in der katholischen Seelsorge weite Verbreitung fanden. Literarisch bedeutsam wurden Legenden durch die Adaptionen ihrer Stoffe in der höfischen Epik, in Legendenspielen und Dramen sowie in anderen epischen Genres als Variante beispielhaften Erzählens.

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Wissenstest - Literaturgattungen: Dramatik

Hier kannst du dich selbst testen. So kannst du dich gezielt auf Prüfungen und Klausuren vorbereiten oder deine Lernerfolge kontrollieren.

Multiple-Choice-Test zum Thema "Deutsch - Dramatik".

Viel Spaß beim Beantworten der Fragen!

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Wissenstest - Literaturgattungen: Epik

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Wissenstest - Literaturgattungen: Lyrik

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Litotes

Die Litotes ist gekennzeichnet durch verstärkte Hervorhebung eines Begriffs durch Untertreibung, durch die Verneinung oder Abschwächung seines Gegenteils.

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