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Vaudeville Blues

Der Vaudeville Blues, der auch als „klassischer Blues“ bezeichnet wird, entstand um 1900 auf den Varieté-Bühnen der amerikanischen Vaudeville-Theater (Unterhaltungstheater, Vorläufer der Musical-Bühnen). Die volksmusikalische Tradition des Country Blues wurde hier zu einer komponierten Form der Bühnenunterhaltung, die auf die Praxis der Theatersongs zurückging. Darin lag der Beginn für eine eigenständige Entwicklung des Blues, aber auch für seine kommerzielle Verwertung.

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Volksmusik

Volksmusik ist ein Sammelbegriff für solche Formen von Musik, die aus einem kollektiven und anonymen Entstehungsprozess im „Volke“ hervorgegangen sind. Mit

  • dem Volkslied und
  • dem Volkstanz

gehört die Volksmusik zu den wichtigsten musikalischen Quellen der populären Musik, von der sie sich hauptsächlich durch

  • ihre lokale und regionale Bindung,
  • die mündliche Tradierung und
  • das weitgehende Zusammenfallen von Musikausübung und -aneignung – also das Fehlen des Vortrags- und Darbietungscharakters – unterscheidet.
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Western Swing

Western Swing entstand Ende der 1930er-Jahre in Texas und Oklahoma als Synthese aus Country Music und Swing. Western Swing gehört zu den lokalen und regionalen Musikformen in den USA, aus denen sich die Entwicklung der Popmusik im 20. Jh. gespeist hat. Diese Musikform ist im Süden und Mittleren Westen der USA noch immer verbreitet und populär. Wichtigster Repräsentant ist heute die Gruppe ASLEEP AT THE WHEEL.

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Wissenstest, Populäre Musik

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Stevie Wonder

* 13.05.1950 Saginaw, Michigan

STEVIE WONDER ist einer der bedeutendsten afroamerikanischen Sänger, Songschreiber und Keyboarder der Gegenwart, der zu den stilprägenden und zugleich einflussreichsten Repräsentanten der schwarzen Popmusik in den USA gehört.

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Afro Celt Sound System

Ab 1996, am Ende der Neuerungen von „Rock trifft auf traditionelle irische Musik“ und zeitgleich auf dem Höhepunkt des weltweit vermarkteten irischen Tanztruppe RIVERDANCE, begann das neue Unternehmen des AFRO CELT SOUND SYSTEM, einer experimentellen Gruppe, welche keltische Musik („Celtic Music“) traditioneller Herkunft mit afrikanischen Rhythmen und Techno-Beat zusammenbrachte.

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Bau der Gelenke


Gelenke verbinden die Knochen des Skeletts beweglich miteinander. Sie bestehen aus Gelenkkopf, Gelenkpfanne und Gelenkkapsel. Es gibt verschiedene Gelenkformen. Sie ermöglichen unterschiedliche Bewegungen der Knochen.

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Bordun und Borduntechnik

Ein Dauerton (Bordunton) oder mehrere gleichzeitig ausgehaltene Dauertöne zeichnen dem hinzutretenden ein- oder mehrstimmigen Melos der Melodie ein tonales Fundament als Orientierungslinie vor. Das Prinzip des Bordunierens ist geerdet und wirkt musikpsychologisch gesehen als Bezugspunkt zu den melisch bedingten Intervallschritten der sich meist über den Borduntönen entfaltenden Melodie. Die Tonschritte der Melodie streben von den ausgehaltenen Dauertönen weg, stehen in einem Spannungsverhältnis zu diesen und bewegen sich diesen wieder einzeln im Unison zu. Das Prinzip des Bordunierens ist weltweit sowohl in der Vokal- als auch der Instrumentaltechnik verbreitet. Die Dauertöne erklingen in der Mehrheit der Fälle entweder auf dem tonalen Fundament, den Gerüsttönen von Tonika oder Oktav oder in Kombination mit diesen in zusätzlicher Quint-Quartaufspaltung.

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Chicha

Chicha-Musik oder auch cumbia andina ist eine urbane Fusion der kolumbanischen cumbia der Küste mit Melodien und Liedern aus dem Andenhochland.
Chicha-Musik entstand in den 80er-Jahren in den Stadtvierteln und Slums von Lima. Ein Sänger wird von elektrischen Gitarren, Bass, Keyboard oder Synthesizer begleitet und von karibischen Perkussionsinstrumenten wie Bongos und Timbales und mit Kuhglocke rhythmisch unterstützt. Der rurale Stil der pentatonischen Melodien sowie die Struktur der Lieder basieren auf dem indianische wayno des Hochlandes, der städtische Rhythmus auf der cumbia der tief gelegenen Küstenregion.

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Kulturelle Globalisierung

Kulturelle Globalisierung ist kein eindeutig definierter Begriff; vielmehr werden darunter die verschiedensten kulturellen Entwicklungen im Zeitalter der Globalisierung zusammengefasst.

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Klezmermusik

Klezmermusik hatte sich seit dem 16. Jh. aus der Musik des Schtetl (Städtchen) osteuropäischer Juden entwickelt und kam mit den jüdischen Auswanderern zwischen 1881 und 1924 nach New York (Lower East Side). Zu Hochzeiten und Festen wurde in der Besetzung Klarinette, Cimbalom (Hackbrett), Geige (auch mehrfach), Bratsche, Violincello, Kontrabass, Blechblasinstrumente und kleine Trommel gespielt.

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Lieder der Welt

Gesänge und Lieder begleiten auf ausdrucksvolle Weise die Durchgangsriten des Lebens von Geburt bis zum Tod. Zu solchen Liedern gehören überall auf der Welt

  • Wiegenlieder zur Sozialisation des Kleinkindes in die Gesellschaft,
  • die Initiationsgesänge, d.h. Lieder und Gesänge anlässlich der individuellen oder kollektiven Einführung von meist Jugendlichen in eine neue Lebensphase (Taufe, Reifefeiern, Schule, Weihen, Orden, Bund, Militär, Sport),
  • Abschiedslieder und
  • Hochzeitlieder und schließlich auch
  • Sterbelieder-, Toten- und Klagegesänge.
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Formen der Mehrstimmigkeit

Mehrstimmigkeit (auch Multisonanz) bezeichnet im phänomenologisch-kulturübergreifenden Sinn das intendierte gleichzeitige Erklingen unterschiedlicher Tonhöhen, Melodielinien oder Harmonien. In der Gestaltungsweise ist die Mehrstimmigkeit entweder eher vertikal-harmonisch oder horizontal-polyphon ausgerichtet.

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Musical Communities

Durch das enge Verbundensein des Lokalen, Regionalen und Nationalen mit den Globalisierungsprozessen der Welt als Ganzes zeichnet sich eine Art „Glokalisierung“ ab. Das Lokale und das Globale haben sich verschwistert zum „Glokalen“ der vernetzten Wechselbeziehungen. Auch die musikalisch-kulturelle Identität ist längst nicht mehr allein eindimensional aufs Lokale des Eigenen bezogen. Lokale Musikgruppen und Musikproduktionen setzen sich aus Musikern unterschiedlicher ethnischer Herkunft zusammen.

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Musik der Sinti und Roma

Auf ihren langen historischen Wanderungen haben die verfolgten und vertriebenen Sinti und Roma ihre eigenen musikalischen Grenzen überschritten und die Volksweisen, Lieder, Texte, Tänze und Musikinstrumente ihrer Gastländer übernommen und jeweils mit ihrer unerschöpflichen Musikalität bereichert. Man nimmt an, dass ihre ursprüngliche Meisterschaft vorwiegend durch die hohe improvisatorische Technik des solistischen und gruppenbezogenen Singens gekennzeichnet war.

Dem Musizieren liegen zwei kontrastierende Vortragsstile zugrunde, die sich beide gegenseitig ergänzen: Es sind die langsame Spielweise und die schnelle Tanzweise.

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Punjabi-Pop

Traditioneller Weise ist Bhangra ein stürmischer und lebensfroher Unterhaltungs- und Volksmusiktanz nordindischer Männer. Bhangra ist ursprünglich im Punjab beheimatet. Der Volkstanz wird mit dem Gesang von lyrischen Texte untermalt und im Kreis, während Neujahr und zur Erntezeit, sowie zur Begleitung von den Trommeln Dhol und Dholak ausgeführt.

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Quena

Die Quena ist eine Flöte ohne Mundstück, die aus Bambus, Schilf, Lamaknochen oder aus den Federkielen von Condorflügeln gefertigt wird. Sie besitzt 6 oder 7 Grifflöcher und es können auf ihr bis zu 3 Oktaven geblasen werden. Ihr Klang ähnelt dem einer Blockflöte.

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Geruchssinnesorgan

Mit dem Geruchssinn werden gasförmige Substanzen wahrgenommen. Der Geruchssinn ist ein chemisches Sinnesorgan.

Die Geruchssinneszellen liegen in der Riechschleimhaut der Nasenhöhlen.

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Regionalstile

Regionale Traditionen stehen inzwischen vermehrt im Konflikt mit den Problemen der Globalisierung und sehen sich gezwungen, sich mit den Fragen von kultureller Hegemonie und Eigenständigkeit, von Anpassung und Widerstand, von Integration oder Selbstbehauptung kreativ auseinander zu setzen. Die Herausbildung von World-Music-Regionalstilen wird anhand einiger Fallbeipiele illustriert.

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Religiöse Gesänge

Der Mensch kommuniziert – geschichtlich betrachtet – über das Medium des musikbezogenen Handelns nicht nur mit seinesgleichen (z.B. Wiegenlied) und Tieren (Viehlockruf), sondern auch mit Geistwesen (Ahnen, Heiligen, Boddhisattvas, Hilfsgeistern), mit Gottheiten, Gott und dem Absoluten (Alpsegen – Anrufung von Gott und verschiedenen Heiligen), mit dem Diesseits und dem Jenseits, mit dem Hier und dem Jetzt, aus der Vergangenheit heraus und in die Zukunft hinein.

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Rembétika

Rembétika (auch Rebétika) entstand in griechischen Immigranten- und Armenvierteln in den 1920er- und 1930er-Jahren, als mit der Gründung der Türkei nach dem Friedenvertrag von 1923 Griechenland 1,3 Millionen christliche Griechen aus Istanbul und Smyrna (Izmir) ins Heimatland zurückholen musste und im Gegenzug die Türken 30.000 auf dem griechischen Boden lebende Moslems aufnahmen.

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Rhythmen der Welt

Mit Rhythmus (griech. rythmós) kann im Kulturvergleich ganz allgemein die Ordnung und Gliederung der Zeit- und Bewegungsabläufe von Musik und Tanz bezeichnet werden.

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Salsa

Der Begriff „Salsa“ wird heute für jede Art von Tanzmusik verwendet, die früher allgemein unter dem Namen „Latin Music“ bekannt war und in afro-kubanischen Rhythmen wie Mambo, Chachacha, Rumba und Son seine Wurzeln hat. Die „Latin Music“ der Exilkubaner (besonders auch jener nach 1959, als FIDEL CASTRO an die Macht gelangte) vermischte sich in New York mit der Folkloremusik der „New Yorkricaner“ (Puertoricaner, Kubaner und Domicaner) und mit amerikanischem Latin-Jazz.

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Sitar

Die Sitar ist ein aus Persien stammendes (13. Jh.) Saiteninstrument mit birnenförmigem Holzkörper und langem Hals, an dem oberhalb ein zweiter kleiner Resonanzkörper angebracht ist. Es ist ein Grundinstrument der indischen Musik.

Bekanntester Sitar-Spieler ist RAVI SHANKAR (* 1920), der sowohl dieses Instrument wie die traditionsreiche indische Râga-Tâla-Musik überhaupt in den 1950er- und 1960er-Jahren weltweit popularisierte.

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Klanglandschaften: Ethnografie als Augen- und Ohrenzeugenschaft

Unsere Alltagsumgebung ist voller Klanglandschaften (soundscapes), die sich zusammensetzen aus Geräuschen, Lärm, Gesprächen und musikalischen Ausdrucksformen aller Arten.

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