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The Novel of Adolescence

The novel of adolescence (or coming-of-age novel) describes key parts of a young person's passage into adulthood. Experiencing conflicting influences of one or several crises, the protagonist has to make his/her choice. In the process of growing up, the young person investigates into his/her identity and individuality. He/she acquires a growing self-understanding, an aim in life and an individual set of values. If the passage is completed, the young person is finally ready to face adult life.

JEROME D. SALINGER's, The Catcher in the Rye (1951) and SAUL BELLOW's, The Adventures of Augie March (1953) both have an episodic structure. They are built around a line of experiences and sometimes emotionally disturbing, difficult or unpleasant encounters the young protagonist has with various people.

If the main concern of the novel is the inner process of growing up, introspection will be given more importance than the presentation of an intricate or thrilling plot. CARSON MCCULLERS' (1917–1967), The Member of the Wedding (1946) and the sections of The Heart is a Lonely Hunter (1943), dedicated to the girl Mick, concentrate on the inner development of the protagonist. Much space is given to the presentation of moods, reflections and feelings from the protagonist's point of view.

Other examples

  • JAMES JOYCE, Portrait of the Artist as a Young Man (1916);
  • STAN BARSTOW, Joby (1964);
  • BARRY HINES, Kes (1968);
  • PAUL AUSTER, Moon Palace (1989)
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The Novel of Ideas

Der Ideenroman (novel of ideas) ordnet den Handlungsablauf und die Figurendarstellung der Präsentation einer oder mehrerer weltanschaulicher Ideen unter. Als Beispiele werden im Folgenden satirische und anti-utopische Romane vorgestellt. Sie wenden sich mit einer belehrenden und warnenden Funktion an die Leser.

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Novel, 19th and 20th century

Aus der episodenhaften Form des frühen englischen Romans mit noch typisierten Charakteren entwickelte sich im 19. Jh. der Roman mit einer einheitlichen Handlung (unity of action) und der Darstellung differenzierter Einzelpersönlichkeiten, vor allem in der novel of character. Der Beitrag stellt verschiedene Romantypen vor, die sich während des 19. Jh. herausbildeten: Fortsetzungsroman (serial novel), historischer Roman (historical novel), Gesellschaftsroman (social novel), realistischer Roman (realist novel) und naturalistischer Roman (naturalist novel).

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Types of the Novel - Romangattungen

Die Vielzahl der seit dem Entwicklungsbeginn des Romans im 18. Jh. geschaffenen Romane lässt sich je nach Entstehungszeit (date of origin), Stoffauswahl (subject matter), Form (composition), Aussageweise (form of expression) oder Anspruch an den Leser (literary standard) bestimmten Gattungen zuordnen. Es zeigt sich, dass der einzelne Roman in der Regel mehreren Gattungen zugehörig ist. Welche Gattungsbildungen möglich sind, wird in einer Übersicht veranschaulicht.

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Joyce Carol Oates

* 16. Juni 1938 in Lockport (New York)

JOYCE CAROL OATES ist eine der vielseitigsten und produktivsten Schriftstellerinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Ihr literarisches Schaffen, das Ende der 1960-er Jahre einsetzte, umfasst eine Vielzahl von Romanen, Erzählungen, Kurzgeschichten, Dramen, Gedichten und Essays. In ihnen thematisiert OATES zentrale Aspekte der amerikanischen Gesellschaft und zeichnet ein düsteres Bild der USA. Ihre Erzählungen kreisen um den psychischen Zerfall des Menschen, die Demaskierung des “American Dream” und Formen brutaler Gewalt.
Seit 1978 lehrt OATES 1978 als Professorin an der Princeton University. Mit ihrem Mann gibt sie die Literaturzeitschrift The Ontario Review heraus.

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Eugene O'Neill

* 16. Oktober 1888 in New York
† 27. November 1953 in Boston

Als Sohn eines Theaterschauspielers führte EUGENE O’NEILL während seiner Kindheit ein unruhiges Wanderleben. Trotz eines abgebrochenen Studiums, eines psychischen Zusammenbruchs und eines Aufenthalts in einem Sanatorium gelang es ihm, in Harvard ein Dramaturgiestudium abzuschließen und erste Stücke zu schreiben. Heute gilt er als eigentlicher Begründer des modernen amerikanischen Dramas, das zuvor als bloßes Unterhaltungstheater existierte. In O’NEILLS Dramen mischen sich naturalistische, expressionistische und symbolistische Stilformen sowie Erkenntnisse der Biologie, Philosophie und Tiefenpsychologie. 1936 erhielt O’NEILL den Nobelpreis für Literatur. In dem Drama Long Day's Journey into Night (1955) verarbeitete er autobiographisches Material, das die Erlebnisse seiner Kindheit aufgreift.

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Oral tradition to literature

Bevor sich die Literatur im Gefolge der Schriftsprachen entwickelte, basierte die kulturelle Überlieferung auf mündlichen Erzählungen. In vielen Kulturen blieb die mündlich tradierte Volksdichtung neben der Schriftkultur lebendig und wurde literarisch aufgegriffen und verarbeitet. Der Beitrag erläutert diese Entwicklung an den Schwerpunkten myths, ballads und folktales.

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George Orwell

* 25.06.1903 in Motihari (Bihar, Indien)
† 21.01.1950 in London

GEORGE ORWELL ist der Verfasser des Romans 1984 (1949), eines der einflussreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Nicht nur sein Titel wurde stets als Redewendung benutzt, wenn es um eine Albtraumversion der Zukunft geht, sondern es werden noch heute zahlreiche Wortprägungen übernommen:
In 1984 beschreibt ORWELL in einer Zukunftsvision den Superstaat Ozeanien als Überwachungsstaat, der von einer Partei und deren Oberhaupt Big Brother regiert wird. Hier darf niemand seine Meinung frei äußern und alle sollen das gleiche gemeinsame Bewusstsein haben, das von der Partei vorgegeben wird. Wer sich nicht daran hält, wie die Hauptfigur Winston Smith, wird zum Verbrecher erklärt.
ORWELL ist jedoch auch der Autor von Animal Farm (1945, dt. Farm der Tiere): In diesem als Tierfabel angelegtem Buch, in dem die Tiere sprechen können und menschliche Charaktere haben, revolutionieren die Tiere gegen ihren Besitzer und vertreiben ihn. Eine neue Herrschaft muss her und die Geschichte verläuft anders als geplant.

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John Osborne

* 12. Dezember 1929 in London
† 24. Dezember 1994 in Shrewsbury

JOHN OSBORNE wurde mit dem sozialkritischen Theaterstück Look Back in Anger (1957) bekannt, das ihn zum Sprachrohr einer jungen Generation machte, die sich dem Leistungsdenken ihrer Umwelt widersetzte und auf der Suche nach einer neuen Identität war. OSBORNE beeinflusste in der zweiten Hälfte der 1950er-Jahre maßgeblich das englische Theater. In dem vom Realismus und Naturalismus geprägten Stück werden die Gesellschaft und ihre Konventionen zynisch verspottet. JOHN OSBORNE arbeitete jedoch nicht nur als Dramatiker, sondern war auch als Journalist, Schauspieler, Privatlehrer und Regieassistent tätig. Zusammen mit TONY RICHARDSON gründete er die Produktionsfirma “Woodfall Films”, die seine Stücke verfilmte.

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Petrarca

* 20. Juli 1304 in Arezzo
† 18.07.1374 in Arquà (heute: Arquà Petrarca, Provinz Padua)

FRANCESCO PETRARCA gilt als Vater des Renaissancehumanismus. Er beeinflusste die Form der (Liebes)Lyrik in Europa maßgeblich. Während seines Lebens bereiste er italienische Städte ebenso wie Frankreich und Flandern. Zuletzt kam er als Gesandter zu Kaiser KARL IV. nach Prag. Allerdings suchte er zwischenzeitlich auch die Abgeschiedenheit, um in Ruhe forschen zu können. Zu seinen großen Entdeckungen gehörte die Handschrift von CICEROS Briefen an ATTICUS, QUINTUS und BRUTUS. Bis heute wirkt seine berühmte Liebesdichtung, die in dem Liederbuch Il Canzoniere (1470) zusammengefasst ist, fort. Dieses Liederbuch ist der Geliebten des Dichters, Laura, gewidmet. Da sie als historische Person nicht greifbar ist, wurde sie zum Mythos und zur Legende. Niemand weiß Näheres über sie.

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The Interpretation of a Photograph - Robert Capa (1937)

The interpretation of a photograph is a complex task, which is usually carried out in three steps: First, a description of all the objects you can see in the picture, second the analysis of individual formal aspects, and third the actual interpretation in which you ‘reconstruct’ the overall meaning of the picture from its individual components.

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Harold Pinter

* 10. Oktober 1930 in London
† 24. Dezember 2008 in London

HAROLD PINTER begann seine Karriere als Schauspieler unter dem Namen DAVID BARON, lebte aber später als freier Schriftsteller und Regisseur in London. Er gilt als einer der bedeutendsten englischen Dramatiker der Gegenwart. Seine Theaterstücke stehen in der Tradition SAMUEL BECKETTS und des absurden Theaters. Pinters Dramen entwerfen ein Szenario, in dem die Menschen von undurchschaubaren Mächten bedroht sind und nie wissen, wie ihnen geschieht:

“The essence of his singular appeal is that you sit down to every play he writes in certain expectation of the unexpected. In sum, this tribute from one writer to another: you never know what the hell's coming next.”

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Sylvia Plath

* 27. Oktober 1932 in Boston (Massachusetts)
† 11. Februar 1963 in London

PLATHS von ROBERT LOWELL beeinflusste Lyrik zählt zur so genannten confessional poetry. In ihren poetischen Werken verarbeitet PLATH persönliche Konflikte wie die Beziehung zu ihren Eltern, ihre labilen, von Angst und selbstzerstörerischen Tendenzen geprägten Stimmungslagen und Probleme des künstlerischen Schaffensprozesses.
PLATHS autobiografischer Roman The Bell Jar (1963) zählt zu den Klassikern der modernen amerikanischen Literatur und handelt von der Identitätssuche einer jungen Frau nach einem Nervenzusammenbruch. Das tragende Bild für die psychischen Konflikte der Protagonistin ist das Eingesperrtsein unter einer Glasglocke (bell jar).

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Edgar Allan Poe

* 19. Januar 1809 in Boston (Massachusetts)
† 07. Oktober 1849 in Baltimore (Maryland)

Der amerikanische Schriftsteller EDGAR ALLAN POE gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er trat als Lyriker, Erzähler wie auch als Literaturtheoretiker und -kritiker hervor. In Europa wurde er vor allem als Meister der Short Story bekannt. Mit seiner Erzählung The Fall of the House of Usher (1839) schuf POE ein Meisterwerk der romantischen Schauergeschichte.

Allerdings wurde POES Sprachartistik und Formkunst von seinen Zeitgenossen nicht sonderlich hoch geschätzt. Er verlebte die meiste Zeit in eher ärmlichen Verhältnissen und geriet wegen seiner Aufsässigkeit des öfteren in Konflikt mit der Obrigkeit.

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Die Entwicklung der englischsprachigen Dichtung

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Epochenstile der englischsprachigen Lyrik – von der altenglischen Dichtung ab dem Jahr 450 bis zur Gegenwart – und nennt einschlägige Beispiele und Autoren.

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Alexander Pope

* 21. Mai 1688 in London
† 30. Mai 1744 in Twickenham (heute zu London gehörig)

ALEXANDER POPE ist der bedeutendste Vertreter des englischen Klassizismus. Sein Hauptwerk The Rape of the Lock (1712) machte ihn schlagartig berühmt. Das rokokohaft verspielte, komische Epos zeichnet ein Bild der Londoner Gesellschaft, in dem sie zugleich parodiert und verherrlicht wird. Es folgten weitere Veröffentlichungen, sodass POPE schon mit 29 Jahren seine gesammelten Werke veröffentlichen konnte. Bis heute bekannt und viel beachtet sind neben den Satiren auch POPES Epigramme mit ihren pointierten Lebensmaximen.

Trotz seines Erfolges führte POPE ein unglückliches Leben. Er litt an seiner Kleinwüchsigkeit, war häufig krank und neigte zunehmend zu Misstrauen und Menschenscheu. Er heiratete nicht und fand wenig enge Freunde. Zudem machte er sich durch seine höhnischen Angriffe und seinen aggressiven Spott viele Feinde. Seinen spitzen Humor illustriert folgendes Beispiel:

“Engraved on the Collar of a Dog, Which I Gave to His Royal Highness:
I am his Highness'dog at Kew;
Pray tell me, sir, whose dog are you?”

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Popular Press

Zur popular press zählen solche Zeitungen, die auf ein möglichst breites Publikum abzielen. Ihre Breitenwirkung verdanken sie dabei oft dem Sensationsjournalismus. Mithilfe großer Überschriften und zahlreicher Bilder soll das Interesse der Leserschaft geweckt werden.

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William Sydney Porter

* 11.09.1862 in Greensboro (North Carolina)
† 05.06.1910 in New York

O. HENRY hieß eigentlich WILLIAM SYDNEY PORTER. Seine zahlreichen Kurzgeschichten, die alle während seiner letzten Lebensjahre entstanden, zeichnen sich vor allem durch ihre witzigen Schlusspointen aus. O. HENRY führte ein sehr abenteuerliches Leben, das ihn von Texas nach Mittelamerika und schließlich nach New York führte, wo eine Vielzahl seiner Geschichten spielt. Zum eigentlichen Schreiben kam O. HENRY, als er eine Haftstrafe im Gefängnis verbüßte. Dort entstand seine erste Kurzgeschichte, die von den Lesern mit Begeisterung aufgenommen wurde.

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Ezra Pound

* 30. Oktober 1885 in Hailey (Idaho)
† 01. November 1972 in Venedig

Der amerikanische Schriftsteller EZRA POUND verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in Europa und tat sich als scharfer Kritiker Amerikas und der westlichen Zivilisation hervor. In Italien sympathisierte er mit dem Faschismus und wurde wegen antiamerikanischer Propaganda 1945 in Pisa in einem amerikanischen Militärlager interniert. Er entging seiner Verurteilung durch die Einweisung in eine amerikanische Nervenheilanstalt. Nach der Entlassung aus der Klinik lebte er ab 1958 im italienischen Meran.
Zu POUNDS bekanntesten Gedichten zählen die Pisan Cantos, in denen er in freier rhythmischer Mischsprache romanische und chinesische Elemente mit Wendungen der amerikanischen Umgangssprache kombiniert. Er stellt der seiner Ansicht nach entwerteten kapitalistischen Zivilisation die Kulturtraditionen der Antike, des frühen Abendlandes und Chinas gegenüber.

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Die amerikanische Presse

Auch wenn sich die britischen Kolonialbehörden zunächst sträubten, eine eigenständige US-amerikanische Presselandschaft vermochten sie nicht aufzuhalten. Heute erscheinen in den USA über 2.000 Zeitungen mit einer Auflage von mehr als 115 Mio. Exemplaren. Bemerkenswert ist, dass die amerikanische Presse fast ausschließlich von regionalen Zeitungen bestimmt wird. Nationale Blätter spielen nur eine untergeordnete Rolle. Amerikanische Zeitungen verzichten auf eine eindeutige politische Positionierung, um auf ein breiteres Meinungsspektrum und eine größere Leserschaft abzuzielen. Wie in anderen Ländern auch, konzentriert sich der Pressemarkt zunehmend auf einige wenige Verlagshäuser wie die Gannett Company.

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Die Commonwealth Presse

Die Mitgliedsstaaten des Commonwealth sind nicht nur durch eine gemeinsame Historie, sondern auch in zahlreichen Netzwerken verbunden. Ein Beispiel für die länderübergreifende Kooperation ist die Presselandschaft des Commonwealth. Verlage verschiedener Länder haben sich in der Commonwealth Press Union zusammengeschlossen, um sich über Ziele und Ideen zu verständigen und den journalistischen Nachwuchs zu fördern. Ungeachtet dieser Zusammenarbeit bestehen weiterhin große Unterschiede zwischen den Presselandschaften der einzelnen Commonwealth-Staaten.

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John Boynton Priestley

* 13.09.1894 in Bradford (Yorkshire)
† 14.08.1984 in Stratford-upon-Avon

Der englische Schriftsteller JOHN BOYNTON PRIESTLEY zeichnet sich durch sein äußerst umfangreiches literarisches Schaffen aus: Bekannt wurde er nicht nur durch seine Theaterstücke - wie beispielsweise An Inspector Calls (1945, dt. Ein Inspektor kommt) - sondern er schrieb auch zahlreiche erfolgreiche Romane, in denen er unterhaltsam Sozialkritik übt. Sie stehen in der Tradition von CHARLES DICKENS und porträtieren auf einfühlsame Weise das Alltagsleben des „kleinen Mannes“. Auch in seinen zahlreichen Essays behandelt PRIESTLEY aktuelle und soziale Probleme. Während des Zweiten Weltkriegs wurde JOHN BOYNTON PRIESTLEY von den Engländern als Radiosprecher verehrt. Seine Sendung war jeden Sonntag zu hören.

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Quality Press

Unter quality press versteht man Zeitungen mit hohem Standard, die sich durch eine seriöse Berichterstattung auszeichnen. In Großbritannien zählen Guardian, Daily Telegraph, Independent, Financial Times und The Times zur quality press.
Die Unterteilung von quality und popular press ist in den USA nicht so markant wie in Großbritannien. Hier gehört die New York Times mit einer Auflage von 1,1 Mio. Exemplaren zu den verbreitesten Qualitätszeitungen.

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Realismus

Mit dem Begriff „Realismus“ wird eine Stilrichtung bezeichnet, die äußere Umstände, menschliche Charaktere und Beziehungen wirklichkeitsnah darstellt. Der Epoche des literarischen Realismus werden die englische, französische, deutsche, russische und amerikanische Literatur zwischen 1830 und 1880 zugerechnet. Beispielhaft sind die Romane von CHARLES DICKENS, HONORÉ DE BALZAC, GUSTAVE FLAUBERT, THEODOR FONTANE, HERMAN MELVILLE und F. M. DOSTOJEWSKI. Ihre Werke entwerfen ein kritisches Bild der gesellschaftlichen Verhältnisse, das durch präzise Beschreibungen, exakte Milieuschilderungen und psychologisch genau gezeichnete Charaktere besticht.
Allerdings entwickelten sich in jedem Land besondere Formen des Realismus. Während in Deutschland der poetische Realismus vorherrschte, orientiert sich der amerikanische Realismus an symbolischen Ausdrucksformen, die noch der Romantik nahe standen.

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Renaissance

Als Epoche der Renaissance wird die Zeit zwischen 1350 und dem Beginn des 16. Jh. in Europa bezeichnet. Sie kennzeichnet die kulturelle Bewegung in Europa im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.

Im 14. und 15. Jahrhundert entwickelten sich in Europa neue philosophische Strömungen, die die Weltanschauung stark verändern sollten und eine Gegenbewegung zur Scholastik und der damaligen kirchlichen Autorität darstellten. Die Würde und die Bedeutung eines jeden Menschen sowie seine freie geistige Entfaltung rückten in den Mittelpunkt des Humanismus. Es entstand das Bild vom Menschen als Individuum. Die Bildung rückte in den Vordergrund. Vorbild und Anreger humanistischer Ideale war die Antike, in der die Menschlichkeit am reinsten entwickelt schien.

Die Art des neuen Denkens wirkte sich u.a. auch auf die Literatur aus. Allerdings blieb die humanistische Bewegung in Deutschland auf die Gelehrten und also auf die lateinische Sprache beschränkt. Die Renaissance brach sich in Kunst und Architektur als zeitgemäßer Ausdruck des Territorialfürstentums Bahn.

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