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Jugendstildesign

Die industrielle Revolution prägte das ausgehende 19. Jahrhundert. Dem Wunsch des aufstrebenden Bürgertums nach Repräsentation des neuen materiellen Reichtums konnte vor allem durch die Möglichkeiten der Maschine entsprochen werden.

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Architekturstile, Neoklassizismus

Als „Neoklassizismus“ wird eine Architekturströmung bezeichnet, die sich nach dem Ersten Weltkrieg neben anderen avantgardistischen, gegen den Historismus gerichteten Strömungen entwickelte und die architektonische Phase der „Moderne“ („Neues Bauen“, „klassische Moderne“, ca. 1920–1968) mitprägte. Diktatorische Systeme in Europa ließen Anfang bis Mitte des 20. Jh. klassizistische architektonische Kompositionen und Elemente wieder aufleben.

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Hip-Hop in Deutschland

Hip-Hop, die US-amerikanische Jugendkultur aus Rap, Breakdance, DJing und Graffiti, hat in den 1980er-Jahren auch in Europa Fuß gefasst und hier ähnlich wie in den USA eine Welle der Kreativität ausgelöst, die nicht zuletzt in der Musikszene ihre Spuren hinterließ. Eine hier insgesamt stärkere Musikzentriertheit hat dabei die Begriffe Rap und Hip-Hop nahezu verschmelzen lassen. Auch in Deutschland steht seit den 1990er-Jahren Hip-Hop für eine Musik, in der vor allem jene zu Wort kommen, die die durchgestylte Popwelt der 1980er-Jahre außen vor ließ – die Vertreter der vielen lokalen Musikszenen im Lande, die bis dahin fernab vom Mediengeschehen agierten, Jugendliche aus den sozialen Problemzonen der Städte oder ethnische Minderheiten wie die türkischstämmigen Jugendlichen in Deutschland.

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Lieder der Welt

Gesänge und Lieder begleiten auf ausdrucksvolle Weise die Durchgangsriten des Lebens von Geburt bis zum Tod. Zu solchen Liedern gehören überall auf der Welt

  • Wiegenlieder zur Sozialisation des Kleinkindes in die Gesellschaft,
  • die Initiationsgesänge, d.h. Lieder und Gesänge anlässlich der individuellen oder kollektiven Einführung von meist Jugendlichen in eine neue Lebensphase (Taufe, Reifefeiern, Schule, Weihen, Orden, Bund, Militär, Sport),
  • Abschiedslieder und
  • Hochzeitlieder und schließlich auch
  • Sterbelieder-, Toten- und Klagegesänge.
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National- und Naturparks in Deutschland

Zum Schutz der Natur werden weltweit in vielen Ländern unterschiedliche Schutzgebiete ausgewiesen. Das jeweils herrschende Landesrecht führt jedoch häufig dazu, dass sich der Charakter der Gebiete sehr stark voneinander unterscheidet. So wird in Finnland der Naturpark als streng geschütztes Naturgebiet verstanden, während er in Deutschland als ein der Erholung dienendes Gebiet und in Frankreich als ein der Erhaltung der ländlich-bäuerlichen Kultur dienendes Gebiet verstanden wird.

Nationalparks sind großräumige Naturlandschaften internationalen Ranges (z. B. Niedersächsisches Wattenmeer, Müritz-Nationalpark, Nationalpark Berchtesgaden). Naturparks schützen eine von Natur und Menschen geprägte Kulturlandschaft, die der Erholung der Menschen dient (z. B. Lüneburger Heide). Es gibt auch eine Reihe von grenzüberschreitenden Naturparks. Dazu gehört z. B. der Naturpark Schwalm-Nette an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Rhein und Maas.

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Freistaat Bayern

Bayern ist das nach der Fläche größte und nach der Einwohnerzahl zweitgrößte Bundesland Deutschlands. Es liegt im Südosten der Bundesrepublik.

Die Landeshauptstadt München ist das mit Abstand größte Ballungsgebiet des Bundeslandes. Bayern hat Anteil an mehreren Großlandschaften. Die nördlichen und östlichen Landesteile mit dem stark bewaldeten Bayerischen Wald gehören zur deutschen Mittelgebirgsschwelle. Südlich der Donau erstreckt sich bis zu den Alpen das meist flachwellige, eiszeitlich überprägte Alpenvorland. Eine leistungsstarke Landwirtschaft, eine wachstumsorientierte Industrie und ein breit gefächerter Dienstleistungssektor tragen zum Wirtschaftswachstum Bayerns bei. Über den Main-Donau-Kanal besteht eine Binnenschifffahrtsverbindung zur Nordsee und zum Schwarzen Meer.

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Hauptstadt Berlin

Die Hauptstadt Berlin ist die größte Stadt Deutschlands und eine der führenden Metropolen Europas. Berlin liegt als Stadtstaat in der Mitte des Bundeslandes Brandenburg. Nach der Wiedervereinigung und dem Beschluss, Parlament und Regierung nach Berlin zu verlegen, setzte in Berlin eine rege Bautätigkeit ein, die bis heute nicht abgeschlossen ist. Berlin bietet seinen Bewohnern und Besuchern eine Fülle von kulturellen Einrichtungen und baulichen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt ist ein wichtiger Industriestandort und ein führendes Verkehrs- und Dienstleistungszentrum.

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Bundesland Brandenburg

Brandenburg liegt im Osten von Deutschland, im Bereich des von Urstromtälern durchzogenen Norddeutschen Tieflandes. Das flächengrößte neue Bundesland ist nur dünn besiedelt. In seiner Mitte umschließt das Land die deutsche Hauptstadt Berlin. Landeshauptstadt von Brandenburg ist Potsdam. Im Süden von Brandenburg lebt die kleine slawische Minderheit der Sorben. Wirtschaftliche Zentren sind der Speckgürtel genannte Ring um Berlin und das von gravierenden Umweltschäden betroffene Niederlausitzer Braunkohlerevier. In Brandenburg gibt es zahlreiche wichtige Naturreservate und reizvolle Erholungsgebiete mit Seen und Wäldern.

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Bundesrepublik Deutschland

Die Bundesrepublik Deutschland liegt in Mitteleuropa. Sie lässt sich in vier landschaftliche Großräume untergliedern: das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirgsschwelle, das Alpenvorland und die Alpen. In den Alpen liegt die höchste Erhebung Deutschlands, die 2962 m hohe Zugspitze.

In der Folge des Zweiten Weltkrieges war Deutschland in zwei Staaten geteilt, die 1990 wiedervereinigt wurden. Seit 1991 ist Berlin Hauptstadt des aus 16 Bundesländern aufgebauten Staates. Gesellschaft und Wirtschaft Deutschlands nahmen in beiden deutschen Staaten eine ganz unterschiedliche Entwicklung, deren Folgen auch mehr als zehn Jahre nach der Wiedervereinigung spürbar sind. Bei einem generell hohen Lebensstandard zeigt sich ein deutliches Wohlstandsgefälle zwischen Westen und Osten.

Deutschland ist einer der bevölkerungsreichsten Staaten Europas und eine der führenden Wirtschaftsmächte mit weltweiten Beziehungen. Die leistungsstarke Industrie und der wachsende Dienstleistungsbereich sind die wichtigsten Wirtschaftssektoren. Im europäischen Einigungsprozess spielte das Land eine tragende Rolle. Deutschland ist Mitglied der Eurozone.

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Landeshauptstadt Düsseldorf

Düsseldorf, die Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen, ist ein bedeutendes Industrie- und Handelszentrum mit Sitz zahlreicher Wirtschaftsverbände. Ihre Lage am Rhein macht die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Düsseldorf ist Messestadt und gilt mit der bekannten Königsallee als elegante Einkaufsstadt. Die Altstadt mit ihren vielen Lokalen zieht ebenso Touristen an wie die zahlreichen Zeugnisse moderner Architektur.

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Bundesland Niedersachsen

Das Bundesland Niedersachsen liegt im Nordwesten Deutschlands. Es umschließt den Stadtstaat Bremen vollständig. Die Landeshauptstadt ist Hannover. Der größere nördliche Landesteil gehört zum Naturraum Norddeutsches Tiefland, während der Süden zur mitteldeutschen Gebirgsschwelle zählt.

Industrie und Bevölkerung konzentrieren sich im südlichen Niedersachsen, während der Norden überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist. Der Fremdenverkehr spielt an der Nordseeküste, in der Lüneburger Heide und im Harz eine große Rolle.

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Bundesland Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen ist das bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte deutsche Bundesland. Es berührt zwei große Landschaftsräume: das Norddeutsche Tiefland und die Mittelgebirgsschwelle. Nordrhein-Westfalen ist ein bedeutendes Industrieland mit einem stark expandierenden Dienstleistungssektor. Wirtschaftliches Zentrum ist der Ballungsraum Rhein-Ruhr mit dem Ruhrgebiet, der Rheinachse und dem Rheinischen Braunkohlenrevier. Düsseldorf ist die Landeshauptstadt, Köln die größte Stadt des Bundeslandes.

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Bundesland Rheinland-Pfalz

Das Bundesland Rheinland-Pfalz liegt im Westen der Bundesrepublik Deutschland. Die Hauptstadt Mainz erstreckt sich auf der linken Seite des Rheins, der hier die Landesgrenze gegen Hessen bildet. Der Fluss mit seinen Nebenflüssen, z. B. Mosel, sowie die zahlreichen Mittelgebirge prägen den Landschaftsraum. Rheinland-Pfalz ist der bei weitem größte deutsche Weinerzeuger und liefert einen Großteil der deutschen Gemüseernte. Der wichtigste Industriezweig ist die chemische Industrie mit Großbetrieben in Ludwigshafen am Rhein.

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Bundesland Saarland

Das im Westen der Bundesrepublik Deutschland liegende Saarland ist der kleinste deutsche Flächenstaat. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist Mittelpunkt des einzigen Ballungsgebietes und Wirtschaftszentrum des Landes. Nach dem Ende der Abhängigkeit vom früher bedeutenden Steinkohlenbergbau und der damit verbundenen Montanindustrie verfügt das Saarland heute über eine ausgeglichene Wirtschaftsstruktur. Von 1920 bis 1957 wechselte die Zugehörigkeit des wirtschaftlich interessanten Saarlandes zwischen Frankreich und Deutschland.

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Bundesland Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein ist das nördlichste Bundesland Deutschlands. Es liegt zwischen Nordsee und Ostsee. Die Landeshauptstadt ist Kiel. Dem Festland sind im Westen Helgoland, die Nordfriesischen Inseln und die Halligen, im Osten die Insel Fehmarn vorgelagert.

Eine Besonderheit der Westküste ist das größtenteils unter Naturschutz stehende Wattenmeer, das bei der Landgewinnung eine große Rolle spielt. Neben Landwirtschaft und Industrie hat der Fremdenverkehr, der sich auf die Küsten, die Inseln und die Holsteinische Schweiz konzentriert, eine große Bedeutung. Nord- und Ostsee sind durch den viel befahrenen Nord-Ostsee-Kanal verbunden.

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Bundesland Thüringen

Thüringen liegt in der Mitte der Bundesrepublik Deutschland. Die Tourismusbranche spricht auch gerne vom „grünen Herzen“ Deutschlands. Thüringens Hauptstadt ist das zentral im Thüringer Becken gelegene Erfurt. Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge, der untere Harz und die Rhön umrahmen die flacheren Landesteile mit zum Teil fruchtbaren Böden.Die vielseitige Industrie hat Schwerpunkte in Erfurt, das auch ein Zentrum der Saatgutzucht ist, Jena und Eisenach. Der früher bedeutende Abbau von Kalisalz im Werragebiet spielt so gut wie keine Rolle mehr. Thüringer Wald bzw. Schiefergebirge, Kyffhäuser und Harz sowie die Städte Eisenach mit der Wartburg, Weimar und Erfurt spielen eine große Rolle im Fremdenverkehr.

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Politik und Architektur: Bundestag und Bundeskanzleramt

Die Gebäude für die Spitzenämter der Politik gehören zu den politischen Symbolen eines Landes. Im Unterschied zu Monarchien oder Diktaturen gibt es in der Demokratie nicht einen einzelnen Bauherren, sondern repräsentativ-politische Gremien, die mittels öffentlicher Planungs- und Bauwettbewerbe über die architektonische Gestaltung der Staatsbauten entscheiden. Der Umzug von Parlament und Regierung von Bonn nach Berlin eröffnete die seltene Chance, ein Parlaments- und Regierungsviertel neu zu konzipieren, öffentlich zu diskutieren und zu bauen. Vor dem Brandenburger Tor entstand ein „Band des Bundes“ mit dem Parlament im Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt als Bausolitäre.

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Staatsbürger: Rechte und Pflichten

Die Gesamtheit aller in Deutschland lebenden Personen werden als Einwohner, Bewohner oder Bevölkerung bezeichnet. Staat, Nation und Volk bestehen aus Mitgliedschaften von Menschen, die wechselseitige Verantwortung tragen. Diese werden Bürger genannt. Die Mitgliedschaften vereinen in landestypischer Weise objektive Merkmale wie Territorium, Herrschaft, Religion, Abstammung mit subjektivem Gemeinschaftsgefühl (Wir-Gefühl, National-Gefühl). Ihren politischen Ausdruck finden sie in den Bürgerrechten.

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Verhältniswahl versus Mehrheitswahl

Wahlverfahren unterscheiden sich darin, wie Wählerstimmen in politische Mandate verwandelt werden. Ihre Grundformen sind die Verhältnis- und die Mehrheitswahl. Durch die Verhältniswahl wird erreicht, dass die Anteile an Wählerstimmen den Anteilen an gewonnenen Parlamentssitzen entsprechen. Mittels der Mehrheitswahl wird das Gewicht der Wählerstimmen für den siegenden Kandidaten erhöht, da die Stimmen für unterliegende Kandidaten nicht weiter berücksichtigt werden und „verloren“ gehen.
Bei der Verhältniswahl stellen die Parteien Kandidatenlisten auf, zwischen denen Wähler sich zu entscheiden haben. Demgegenüber stehen bei der Mehrheitswahl einzelne Kandidaten zur Auswahl, von denen derjenige gewählt ist, der die absolute bzw. relative Stimmenmehrheit erzielt.

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Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

Die Bevölkerungsentwicklung ergibt sich aus den Veränderungen der Geburtenzahlen (generatives Verhalten), der Lebensdauer (Sterblichkeit) sowie der Zu- und Abwanderung. In Deutschland (West) ist die Bevölkerungsentwicklung seit 1945 insgesamt positiv verlaufen, wobei sich drei Phasen voneinander abheben: Wachstum bis 1974 mit hoher Geburtenzahl (Babyboom) und hoher Zuwanderung von Vertriebenen, Flüchtlingen und Ausländern, Stagnation in der Zeit von 1975 bis 1984/86 mit Geburtenrückgang (Pillenknick) und geringer Zuwanderung, erneutes Wachstum seit 1988 aufgrund zugewanderter Spätaussiedler und Übersiedler.
Die DDR war von Beginn an ein Auswanderungsland.

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Merkmale der Sozialstruktur – Deutschland

In der Nachkriegszeit der „alten“ BRD und in der DDR war vor allem das Land im Vergleich zu den Städten und Ballungsgebieten benachteiligt. In späteren Jahren der „alten“ BRD sprach man von einer Benachteiligung der nördlichen Regionen im Vergleich zu den südlichen (besonders zu Bayern und Baden-Württemberg). Seit dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik (1990) wurde das so genannte Ost-West-Gefälle dominierend.
Seit 1946 hat sich die Bevölkerungszahl auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik um etwa 27 % vergrößert. Vor allem der Beitritt der DDR zur BRD 1989 führte zu einem deutlichen Bevölkerungszuwachs.

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„Out of area“-Einsätze der Bundeswehr

Mitte des Jahres 2011 waren knapp 7 000 deutsche Bundeswehrsoldaten in Auslandseinsätzen der internationalen Krisenprävention oder Krisenbewältigung tätig. In ihrem Rahmen beteiligt sich die Bundeswehr damit heute an vielfältigen konkreten Aufgaben. Insgesamt haben sich diese Einsätze seit der Vereinigung Deutschlands im Jahre 1990 somit neben dem traditionellen Ansatz der Landes- und Bündnisverteidigung zu einem weiteren Auftrag für die Bundeswehr entwickelt.

Für ein solches Engagement außerhalb des Landes und des NATO-Bündnisgebietes wird häufig auch die englische Bezeichnung „out of area“ verwendet. Dazu hat das Bundesverfassungsgericht im Jahre 1994 ein wichtiges und wegweisendes so genanntes „out of area“-Urteil gefällt.

Mit diesem Urteil sorgte das Gericht neben der verfassungsrechtlichen Klarstellung auch für Klarheit in einer schwierigen nationalen wie internationalen Lage Deutschlands. Denn einerseits wurde damals vielfach die Wahrnehmung einer stärkeren internationalen Verantwortung durch Deutschland gefordert; andererseits war das seit der Vereinigung international wichtiger gewordene Land besonders angesichts seiner Geschichte noch auf der Suche nach verbindlichen Maßstäben für das eigene Handeln.

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Weizsäcker-Kommission: Wandel der Bundeswehr

Im Mai 2000 forderte die vom Bundesverteidigungsministerium beauftragte Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ eine Erneuerung der Bundeswehr von Grund auf. Die sogenannte Weizsäcker-Kommission hatte den Auftrag, angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage Vorschläge für Grundstrukturen der künftigen Bundeswehr zu entwerfen.
Ein Kerngedanke der Kommission war es, dass sich die Planung für eine zukünftige Bundeswehr an den damals wie heute wahrscheinlichsten Einsatzformen der internationalen Krisenvorsorge und Krisenbewältigung orientieren sollte. Daraus wurde auf die Notwendigkeit teilweise weitreichender Umbaumaßnahmen geschlossen. Die Analysen und Empfehlungen dieser Kommission sind bis heute Anknüpfungspunkte der diesbezüglichen Debatte.
Immer vergegenwärtigen muss man sich dabei, dass die Bundeswehr, auch wenn heute die Notwendigkeit einer Transformation erkannt und in Teilen schon umgesetzt worden ist, lange stark von verteidigungspolitischen Notwendigkeiten und Entwicklungen der Zeit des Kalten Krieges bis 1990 geprägt war.

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Entwicklungsphasen der Europäischen Gemeinschaft

Die Entwicklung der europäischen Integration vollzieht sich in verschiedenen Stufen und Phasen als Prozess der Erweiterung und Vertiefung. Die Einheitliche Europäische Akte, der Maastrichter Vertrag und der Gipfel von Nizza bilden Eckpunkte einer neuen Stufe der europäischen Integration. Die gegenwärtige Herausforderung besteht darin, beide Teilprozesse möglichst reibungslos miteinander zu verzahnen. Einerseits müssen die neuen Mitgliedstaaten auf ihre Rolle im Rahmen der Europäischen Union vorbereitet werden, um sie in die Entscheidungsprozesse zu integrieren. Andererseits müssen die notwendigen Schritte zur tiefgreifenden Reform vorangetrieben werden.

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Internationaler Strafgerichtshof 

Am 1. Juli 2002 nahm der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag die Arbeit auf. Sein Statut stellt vier Verbrechen unter Strafe: Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Aggression. Erste Verfahren wurden inzwischen eingeleitet, erste Probleme z. B. durch mangelnde Unterstützung durch die Staatenwelt tauchten auf.
Grundlage seiner Tätigkeit ist das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs von 1998. Hierin sind seine Zuständigkeiten, die allgemeinen strafrechtlichen Grundsätze und die Zusammensetzung des Gerichts enthalten. Das Gericht ist ein durch die Unterzeichnerstaaten des Statuts geschaffenes selbstständiges Völkerrechtssubjekt, dessen Tätigkeit vornehmlich im Bereich des Schutzes der Menschenrechte liegt. Es hat enge Verbindungen zur UNO, ohne eines ihrer Organe zu sein. Es stellt eine wesentliche Weiterentwicklung des internationalen Völkerstrafrechts dar, das sich auf die strafrechtliche Verfolgung natürlicher Personen, z. B. von verbrecherischen Staatsmännern, bezieht. Insofern die genannten strafbaren Handlungen häufig aber auch eine Gefährdung der internationalen Sicherheit bedeuten, ist seine Einrichtung zugleich ein wichtiger Schritt der internationalen Friedenssicherung.

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