Direkt zum Inhalt

4621 Suchergebnisse

Alle Filter zurücksetzen
Artikel lesen

Freie Demokratische Partei

Die Freie Demokratische Partei (FDP) ist die politische Partei des deutschen Liberalismus. Mit ihrer Gründung 1948 wurde die traditionelle Spaltung im National- und Linksliberalismus überwunden. Programmatisch geht es der Partei um die Wahrung der Bürgerrechte und des Rechtsstaats, eine liberale Wirtschaftsverfassung auf der Grundlage eines freien Unternehmertums und um einheitsstaatlich orientierte Politik (Unitarismus). Wähler und Mitglieder kamen zunächst aus dem alten, dann dem neuen Mittelstand. In der Geschichte der Bundesrepublik ist die FDP ist als dritte Kraft Koalitionen sowohl mit der CDU/CSU als auch mit der SPD eingegangen (Mehrheitsbeschafferin).

Artikel lesen

Kooperativer Föderalismus

Föderalismus verbindet Vielheit zur Einheit. Er bezeichnet die freie Einigung von grundsätzlich gleichberechtigten Teilstaaten, in einem bundesmäßigen Zusammenschluss zusammenzuwirken.

In Deutschland ist dies kein loser Staatenbund (Konföderation), sondern ein Bundesstaat (Föderation). In ihm ist ein gewisses Maß an Übereinstimmung sowohl der Länder untereinander als auch der Länder mit dem Bund notwendig. Dazu tragen die weitgehend bundeseinheitlichen Regelungen des Rechts, des Wirtschafts- und Finanzsystems sowie des Öffentlichen Dienstes erheblich bei. Der deutsche Bundesstaat ist kooperativ angelegt.

Artikel lesen

Föderalismusreform

Neuere Ansätze zur Reform des bundesdeutschen Föderalismus zielen seit 2003 darauf ab, die Zuständigkeiten von Bund und Ländern deutlicher voneinander zu trennen. In vielen Politikbereichen ist eine klare Aufgabenteilung zwischen Bund und Ländern heute nicht mehr gegeben. Vielmehr sind in den meisten Bereichen der Gesetzgebung Bund und Länder gemeinsam zuständig. In der Praxis führt dies zum einen dazu, dass die Bundesländer über den Bundesrat wichtige Gesetzgebungsvorhaben der Bundesregierung blockieren können. Umgekehrt haben die Bundesländer jedoch kaum noch eigene Gestaltungsmöglichkeiten, da der Bund immer mehr Kompetenzen an sich gezogen hat. Diese Verschränkung der Zuständigkeiten hat zur Bildung zahlreicher Bund-/Länder-Gremien geführt, in denen die wichtigsten politischen Entscheidungen ausgehandelt werden. Für den Bürger ist so immer weniger nachvollziehbar, wer für eine Entscheidung letztlich verantwortlich ist. Zudem verlieren die Landesparlamente in diesem System erheblich an Einfluss. Erste Ergebnisse der Föderalismusreform sind 2006 durch eine umfassende Änderung des Grundgesetzes in Kraft getreten.

Artikel lesen

Föderalismus und Subsidiarität

In der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist der Föderalismus als Organisationsprinzip der staatlichen Ordnung festgelegt. Die staatlichen Aufgaben sind zwischen Gesamtstaat und Einzelstaaten aufzuteilen. Im Grundgesetz werden auch die Zuständigkeiten von Bund und Ländern geregelt.

Der bundesdeutsche Föderalismus ist stufenförmig aus kleineren zu größeren Einheiten aufgebaut. Die Aufteilung der Rechte und Pflichten erfolgt über das Prinzip der Subsidiarität: Demnach sollen die staatlichen Aufgaben auf möglichst niedriger politischer Ebene – und damit möglichst bürgernah – wahrgenommen werden, d. h. nur jene Aufgaben sind der jeweils nächsthöheren Ebene zu überlassen, die über die spezifischen Interessen und Wirkungsmöglichkeiten der kleineren Einheit hinausgehen.

Durch den fortschreitenden Prozess der europäischen Integration ist die neue politische Ebene der EU hinzugekommen, wodurch neue rechtliche Regelungen der verschiedenen politischen Entscheidungsebenen gefunden werden müssen.

Artikel lesen

Organisation und Verfahren der Gerichte

Die Bundesrepublik Deutschland ist gemäß Art. 20 GG ein Rechtsstaat. Damit der Bürger sein Recht erstreiten kann, ist es erforderlich, dass es Gerichte gibt, vor denen er seine Ansprüche geltend machen kann. Genauso wichtig sind die Strafgerichte, vor denen der Staat dem straffälligen Bürger dessen Schuld beweisen muss, um ihn bestrafen zu können. Dies alles setzt in einem Rechtsstaat ein geordnetes, für alle Beteiligten vorhersehbares Verfahren voraus. Dazu zählt auch, dass die Zuständigkeit der Gerichte geregelt ist, sodass nicht beispielsweise das Verwaltungsgericht auch Ehen scheidet und das Arbeitsgericht Strafen ausspricht. Dies alles gehört zum großen Komplex der Gerichtsverfassung in Deutschland.

Artikel lesen

Europäischer Gerichtshof

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) übt die Rechtsaufsicht über das gesamte Gemeinschaftsrecht aus. Seine Aufgabe ist die Sicherung der Wahrung des Rechts bei der Auslegung und Anwendung der Gründungsverträge. Jedes Mitgliedsland der EU ist mit einem Richter im EuGH vertreten. Seine Arbeit wird von acht Generalanwälten unterstützt.

Dem Gerichtshof ist ein Gericht erster Instanz (EuG) beigeordnet. Klagen der Mitgliedstaaten oder der Gemeinschaftsorgane werden vor dem Gerichtshof erhoben, während Klagen natürlicher oder juristischer Personen, mit denen Gemeinschaftsrecht angefochten wird, vor dem EuG erhoben werden. Nationale Gerichte können vom EuGH eine Vorabentscheidung verlangen, wenn sie in einem Verfahren Gemeinschaftsrechtsnormen anwenden müssen und Zweifel hinsichtlich deren Auslegung haben.

Artikel lesen

Auslegung von Gesetzen

Auslegung von Gesetzen bedeutet zunächst nichts anderes als deren Interpretation. Die Frage der Auslegung wird wie alles richtig plastisch am konkreten Einzelfall. Als Beispiel sei hier die Vorschrift des § 142 StGB (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) auszugsweise wiedergegeben:
„Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er ... eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne dass jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“

Hier weiß der Bürger nicht, wie lange er warten muss, um sich nicht strafbar zu machen. Was ist also eine „nach den Umständen angemessene Zeit“? Im gewählten Beispiel führt diese Unbestimmtheit des Begriffes der angemessenen Zeit zu einer Einzelfallrechtsprechung, die besondere Umstände des konkreten Falls berücksichtigt. Im Großen und Ganzen könnte man den Rahmen auf zwischen 30 Minuten und über einer Stunde festlegen. 30 Minuten kämen in Betracht bei kleineren Schäden, über eine Stunde wird gefordert, wenn ein Mensch getötet wurde. Letztlich muss die Rechtsprechung diese Fragen lösen, wobei sie sich der Methoden der Auslegung von Gesetzen bedienen kann.

Artikel lesen

Hauptstadt Helsinki

Helsinki, die im Süden von Finnland liegende Hauptstadt, ist die größte und sowohl wirtschaftlich als auch kulturell bedeutendste Stadt des Landes. Der Ballungsraum von Helsinki ist der wichtigste Industriestandort des Landes und besitzt einen bedeutenden Hafen am Finnischen Meerbusen, der im Winter durch Eisbrecher frei gehalten wird. Das Bild der „weißen Stadt des Nordens“ wird von herausragenden Bauten des Klassizismus, Jugendstils, Neoklassizismus und der Moderne geprägt. Die 1550 gegründete und 1640 ans offene Meer verlegte Stadt ist seit 1812 Hauptstadt des Landes. Zum Schutz von Helsinki wurde die Festung Suomenlinna ab 1748 auf vorgelagerten Inseln gegründet.

Artikel lesen

Bundesland Hessen

Das Bundesland Hessen liegt im Zentrum der Bundesrepublik Deutschland. Die Landeshauptstadt ist Wiesbaden. Ein Großteil des von Becken und Senken stark gegliederten Landes liegt im Bereich der deutschen Mittelgebirgsschwelle. Zum Rhein entwässern Main und Lahn, zur Weser die Fulda. Bei weitem wichtigster Wirtschaftsraum ist die Agglomeration Rhein-Main mit dem internationalen Finanz- und Handelzentrum und Verkehrsknotenpunkt Frankfurt am Main.

Artikel lesen

Thor Heyerdahl

* 1914 in Larvik, Norwegen
† 18.04.2002 in Calla Michari, Italien

THOR HEYERDAHL studierte in Oslo Biologie und Geografie. Er wurde als Anthropologe und Seefahrthistoriker bekannt. Seine berühmteste Expedition führte ihn 1947 mit dem Balsafloß „Kon-Tiki“ von Peru nach Polynesien.

Artikel lesen

Republik Honduras

Honduras liegt auf der Festlandsbrücke Mittelamerika. Der Naturraum des Landes wird durch Gebirge des amerikanischen Kordillerensystems geprägt. Nur an der Karibikküste gibt es Tiefland, die feuchten Niederungen der Mosquitia. Bedingt durch das tropische Klima, sind weite Teile des Landes von Regen- und Nebelwäldern bedeckt. Honduras ist ein armes Entwicklungsland und galt lange Zeit als Prototyp für eine abhängige Bananenrepublik.

Artikel lesen

Republik Indien

Die Republik Indien steht mit über einer Milliarde Einwohnern nach der Bevölkerungszahl nach der VR China an 2. Stelle in der Welt. Etwa 15 % der Menschen der Erde leben heute in Indien. Ihnen stehen 2,4 % der Erdoberfläche zur Verfügung.
Die Republik Indien umfasst bei nahezu gleicher Nord-Süd- (3214 km) und West-Ost-Ausdehnung (2933 km) eine Fläche von 3,29 Mio. km², die reichlich 9-mal der Größe von Deutschand entspricht.
Indien erstreckt sich vom Himalaja über die Tiefebenen von Ganges und Brahmaputra, das Hochland von Dekhan bis zu den Ebenen am Indischen Ozean. Indien hat tropisches Monsunklima mit feuchtem Sommer- und trockenem Wintermonsun.
Die wirtschaftliche Entwicklung seit der Erringung der Unabhängigkeit hat zu einigen Verbesserungen des Lebens für alle Menschen geführt. Gleichzeitig haben sich die sozialen Gegensätze weiter verschärft. Während noch 30 % der Inder unter der Armutsgrenze leben, gehören 20 % zu den Reichen und Superreichen. Die „grüne Revolution“ und die Entwicklung der Industrie in den letzten Jahrzehnten hat noch nicht zur Lösung der sozialen Probleme geführt.

Artikel lesen

Indischer Ozean

Der Indische Ozean ist der kleinste der drei großen Ozeane der Erde. Er liegt zwischen den Kontinenten Asien, Afrika, Australien und der Antarktis. Er ist knapp 75 Mio. km² groß. Seine größte Tiefe beträgt 7455 m im Sundagraben südlich von Java. Der Indische Ozean ist durch ein zentrales System von Rücken in elf verschiedene Tiefseebecken gegliedert. Im Indischen Ozean liegen große Inseln, wie Madagaskar und Ceylon, und Inselgruppen, wie die Seychellen und Malediven. Seine Lage im tropischen und außertropischen Klimabereich bestimmt das Klima und die Meeresströmungen. Die wichtigsten Meeresströmungen sind Nord- und Südäquatorialstrom und Äquatorialer Gegenstrom. Seit Ende des 19. Jh. wird die systematische Erforschung des Indischen Ozeans und seiner Ressourcen betrieben.

Artikel lesen

Republik Indonesien

Indonesien ist der größte Inselstaat der Welt. Es liegt beiderseits des Äquators in Südostasien.
Das Land ist außerordentlich vulkanreich. Etwa 70 Vulkane sind noch heute tätig. Erdbeben erschüttern das Land in regelmäßigen Abständen. Hochwasser durch große Abfluss-Schwankungen zwischen Regen- und Trockenzeit führt ebenso zu großen Schäden wie Waldbrände.
Indonesien ist ein Vielvölkerstaat. Dem Problem der Überbevölkerung versucht man durch Umsiedlungsprojekte (sog. Transmigrasi) in Randgebieten des Landes zu begegnen. Der wirtschaftliche Aufschwung Indonesiens in den 90er Jahren beruht auf einer starken Landwirtschaft mit Reisanbau, einer Rohstoffindustrie für den Export und dem Tourismus.

Artikel lesen

Republik Irland

Die Insel Irland gehört zu den Britischen Inseln. Sie ist in die größere Republik Irland und das zu Großbritannien gehörende Nordirland geteilt. Hauptstadt der Republik Irland ist das an der Ostküste gelegene Dublin.
Die Insel hat ein zentrales Tiefland, das meist von Randgebirgen umgeben ist. Die Küste ist besonders im Westen buchtenreich. Weite Teile der Landschaft sind von Mooren bedeckt, die zur Gewinnung von Torf genutzt werden.
Die staatliche Industrieförderung führte zur Ansiedlung wachstumsstarker Branchen. Eine große Rolle für die Wirtschaft des Landes spielt der Fremdenverkehr.

Artikel lesen

Kohlenhydrate

Durch Fotosynthese in Pflanzen werden aus den anorganischen Molekülen Wasser und Kohlenstoffdioxid organische Substanzen (Traubenzucker) aufgebaut.

Kohlenhydrate sind nicht nur für den Menschen wichtige Energielieferanten. Einfachzucker (Monosaccharide) bilden die Grundbausteine, aus denen alle komplexeren Kohlenhydrate (Zweifachzucker, Vielfachzucker) aufgebaut sind. Aus den vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten bis hin zur Ketten- und Ringbildung erklärt sich die große Anzahl der Kohlenhydrate mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften.

Artikel lesen

Republik Island

Feuer und Eis prägen die Insel. Neben Geysiren lassen sich vielfältige vulkanische Erscheinungen beobachten. Großflächige Gletscher bedecken mehr als ein Zehntel des Landes. Mit geothermischer Energie werden die Haushalte vor allem in der Hauptstadt Reykjavík beheizt. Weitaus wichtigste Erwerbsquelle sind Fischfang und Fischverarbeitung, daneben spielen die Aluminiumerzeugung und der Fremdenverkehr eine Rolle. Die Bevölkerung lehnte wegen einer befürchteten Einschränkung der Fischerei den Beitritt zur EU ab.

Artikel lesen

Staat Israel

Der jüdische Staat Israel befindet sich in der historischen Landschaft Palästina, einer Region zwischen Mittelmeer im Westen und Jordan im Osten sowie zwischen Libanon im Norden und der Negev-Wüste im Süden, mit der Judentum, Islam und Christentum mit vielen heiligen Orten (vor allem Jerusalem) verbunden sind und das daher auch als Heiliges Land bezeichnet wird. Die Juden verweisen auf eine über 3 000 Jahre zurückreichende Bindung an dieses Land, was jedoch auch für die palästinensischen Araber, heute als Palästinenser bezeichnet, zutrifft. Dieser geschichtliche Anspruch hat in Verbindung mit der einseitigen Gründung des Staates Israel aufgrund eines UN-Beschlusses vom 29.11.1947 und der politischen Unfähigkeit zur friedlichen Lösung dieses Problems zum Nahostkonflikt geführt, der zu den großen Problemen der Weltpolitik gehört.
Der Staat Israel ist in drei große Landschaften gegliedert, die sich auch in der Oberflächengestalt widerspiegeln: die Küstenebene, das nördliche Israel und die Wüste Negev. Israel hat darüber hinaus Anteil am Jordangraben und seiner südlichen Verlängerung, der Arava.
Die Bevölkerung Israels besteht zu vier Fünfteln aus Juden und zu einem Fünftel aus nichtjüdischen Minderheiten, deren größte die über 650000 Palästinenser mit voller israelischer Staatsbürgerschaft darstellen.
Israel ist ein Land mit einer modernen Wirtschaft, in der der Dienstleistungssektor den höchsten Anteil sowohl an den Erwerbstätigen als auch am Bruttoinlandsprodukt hat.

Artikel lesen

Republik Italien

Die Republik Italien liegt in Südeuropa. Italien umfasst den südlichen Teil des Alpenbogens, die Poebene, die Apenninhalbinsel, die großen Inseln Sardinien und Sizilien sowie mehrere kleinere Inseln. Hauptstadt des Landes ist Rom.
Erdbeben und vielfältige vulkanische Erscheinungen deuten auf die Lage in einer Schwächezone der Erdkruste hin. Die bekanntesten Vulkane sind der Ätna und der Vesuv.
Das im Norden noch gemäßigte mitteleuropäische Klima geht nach Süden in das subtropische Mittelmeerklima über. Ursprüngliche Hartlaubvegetation ist nur an wenigen Stellen anzutreffen.
Die Italiener und die anderssprachigen Minderheiten im Land sind überwiegend katholisch. Zwischen dem reichen Norden und dem ärmeren Süden besteht ein erhebliches soziales Gefälle, das eine starke Binnenwanderung ausgelöst hat. Viele Süditaliener zog es als Gastarbeiter nach Westeuropa. Im ärmeren Süden konnte auch die Mafia leichter an Bedeutung gewinnen.
Italien gehört zu den hoch entwickelten Industrieländern, besitzt aber auch eine leistungsfähige Landwirtschaft. Verkehr und die übrige Infrastruktur sind gut ausgebaut. Der Fremdenverkehr hat eine lange Tradition und trägt erheblich zum Bruttoinlandsprodukt bei. Italien gehört zur Eurozone.

Artikel lesen

Japan

Japan ist seit dem Zweiten Weltkrieg neben den USA führende Wirtschaftsmacht. Bis etwa 1970 entwickeltes es sich vom Agrarstaat zum Industriestaat. Das Land besteht aus einer 2600 km langen Inselkette vor der Pazifikküste Ostasiens. Der größte Teil ist gebirgig und nur bedingt für Besiedlung geeignet. Dies ist der Grund für die Entstehung großer Agglomerationszentren. In den zahlreichen Millionenstädten erreicht die Bevölkerungsdichte Spitzenwerte.

Artikel lesen

Republik Jemen (Yemen)

Der Staat Jemen grenzt im Norden an Saudi-Arabien und im Osten an den Oman. Die Südwestspitze ist durch die nur 30 km breite Meeresstraße Bab el-Mandeb vom afrikanischen Kontinent getrennt. Jemen ist etwa 1,5 mal so groß wie Deutschland. Regierungssitz ist Sanaa (Sana'a) mit ca. 2,4 Mio. Einw.
Der Jemen gliedert sich in 5 Großlandschaften, den Küstenstreifen, das Hochland des Jemen im Westen, den Gebirgsabfall, die Sand- und Kieswüsten im Osten und die Djol-Hochfläche im Südosten.
Aufgrund der Lage südlich des nördlichen Wendekreises (Wendekreis des Krebses) herrscht subtropisches bis tropisches Klima mit zwei Regenzeiten pro Jahr. Sie bringen allerdings keine verlässlichen Regenmengen.
Der Jemen ist ein rohstoffarmes Agrarland. 90 % seiner Bevölkerung sind in der Landwirtschaft tätig. Der Anteil ländlicher Bevölkerung beträgt 75 %. Kinderarbeit ist weitverbreitet (19 %). Bei Staatseinnahmen von 3,3 Mrd. US-$ verzeichnet das Land einen Leistungsbilanzüberschuss von 0,2 Mrd. US-$ (2001).
Tourismus spielt wirtschaftlich eine nicht unerhebliche Rolle (1998 etwa 88 000 Besucher/Jahr, 84 Mio. US-$ Einnahmen). Er ist aber aufgrund bescheidener Infrastrukturen und innenpolitischer Unsicherheiten starken Schwankungen unterworfen.

Artikel lesen

Klima und Landnutzung im Jemen

Die Landnutzung in der Republik Jemen ist besonders deutlich vom Klima, insbesondere von dem mit dem Klima zusammenhängenden natürlichen Wasserangebot abhängig. Bei der Landnutzung werden verschiedenste Bewässerungsmethoden angewendet.

Aufgrund der Lage des Landes südlich des nördlichen Wendekreises herrscht subtropisches bis tropisches Klima mit zwei Regenzeiten pro Jahr. Sie bringen allerdings keine verlässlichen Regenmengen. Die Landwirtschaft ist deshalb häufig auf zusätzliche künstliche Bewässerung angewiesen.

Infolge der besonderen geografischen Gegebenheiten lässt sich der Jemen in drei Klimagebiete aufteilen. Die Anbaugebiete der Landwirtschaft liegen wegen der Niederschläge vorrangig im Hochland mit seinen großen Senken und in den vorgelagerten Gebirgsstöcken, in den gebirgsnahen Teilen der Tihamah und darüber hinaus in den tief eingeschnittenen Wadis.

Artikel lesen

Johannesburg

Johannesburg wurde 1886 nach ersten Goldfunden als Goldgräberstadt gegründet. Johannesburg ist die größte Stadt in der Republik Südafrika und Hauptstadt der Provinz Gauteng. Sie liegt in 1750 m Höhe auf den südlichen Ausläufern des Höhenzuges Witwatersrand. Das randtropische Klima ist durch die Höhenlage für Europäer angenehm.

Die Stadt selbst hat 713000 Einwohner, der Großraum 1,92 Mio. Bewohner. Sie ist der bedeutendste Siedlungsraum Südafrikas. Johannesburg ist Handels- und Finanzzentrum sowie das größte Industriezentrum des Landes. Die Stadt ist Kulturzentrum und Verkehrsknotenpunkt sowie Börsen- und Messestandort. In der Umgebung befinden sich große Bergbaugebiete.

Das Stadtbild wird von einem krassen Gegensatz zwischen dem modernen Stadtzentrum und der ärmlichen Wohnstadt der Schwarzen, Soweto, im Südwesten geprägt. Erst seit Ende der Apartheidspolitik 1994 löst sich die räumliche Trennung zwischen Schwarzen und Weißen langsam auf. Soweto ist noch heute eine Schlafstadt mit unkontrolliert gebauten Unterkünften für 2 Mio. Einwohner.

Artikel lesen

Kairo – Hauptstadt Ägyptens

Kairo ist die größte Stadt Afrikas und die größte städtische Agglomeration des Kontinents. Außerdem ist sie politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Ägyptens. Die Stadt hat sich in ihrer langen arabischen Geschichte zu einer Hochburg des Islam entwickelt. Die Altstadt und das Ägyptische Nationalmuseum, in dem sich unersetzliche Zeugnisse der 5000-jährigen ägyptischen Geschichte befinden, gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Artikel lesen

Kanada – ein „Subkontinent“

Kanada ist das zweitgrößte Land der Erde, aber außerordentlich dünn besiedelt. Der Naturraum des Landes wird vor allem durch den Kanadischen Schild mit der Hudsonbai im Zentrum geprägt. Nach Westen schließen sich die weiten Prärien der Great Plains an, die zur Pazifikküste hin zu mehreren Gebirgszügen der Nordamerikanischen Kordilleren ansteigen. Der Norden Kanadas wird von den Tundren und Schnee- und Eiswüsten der Inseln des Arktischen Archipels eingenommen.

Kanada hat vorwiegend kontinentales Klima mit reliefbedingten großen Temperaturgegensätzen und Niederschlagsschwankungen und liegt in mehreren Vegetationsgürteln, u. a. im borealen Nadelwaldgürtel, der einen großen Teil der Landesfläche einnimmt. Die Einwohner des Landes sind fast ausschließlich die Nachkommen europäischer Siedler, vor allem Anglo- und Frankokanadier.

Kanada ist ein hoch entwickeltes Industrieland mit vielseitiger Industrie. Die Industrie hat vor allem in den Naturreichtümern des Landes ihre Basis. Deshalb ist die Zellstoff- und Papierindustrie auch ihr bedeutendster Zweig.

Seitennummerierung

  • Previous Page
  • Seite 155
  • Seite 156
  • Aktuelle Seite 157
  • Seite 158
  • Seite 159
  • Seite 160
  • Next Page

4621 Suchergebnisse

Fächer
  • Biologie (493)
  • Chemie (568)
  • Deutsch (369)
  • Englisch (299)
  • Geografie (348)
  • Geschichte (408)
  • Kunst (332)
  • Mathematik (455)
  • Musik (311)
  • Physik (684)
  • Politik/Wirtschaft (354)
Klassen
  • 5. Klasse (4621)
  • 6. Klasse (4621)
  • 7. Klasse (4621)
  • 8. Klasse (4621)
  • 9. Klasse (4621)
  • 10. Klasse (4621)
  • Oberstufe/Abitur (4820)
Ein Angebot von

Footer

  • Impressum
  • Sicherheit & Datenschutz
  • AGB
© Duden Learnattack GmbH, 2026