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Wirtschafts- und sozialräumliche Struktur der Republik Südafrika

Mit dem politischen Wandel in Südafrika zu Beginn der 90er Jahre haben sich auch die sozialen und wirtschaftlichen Strukturen erheblich verbessert. Die Politik der Rassentrennung (Apartheid) gehört der Vergangenheit an, wenn auch die Rassengegensätze in vielen Lebensbereichen noch spürbar geblieben sind. Noch immer ist das soziale Gefälle zwischen der weißen und schwarzen Bevölkerung groß, und es wird wohl noch Jahre dauern, bis sich die Lebensbedingungen angeglichen haben.
Aufgrund sehr intensiver Bergbautätigkeit, besonders in der Förderung von Gold und Platin, ist die Republik einer der weltweit wichtigsten Rohstoffexporteure.

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Wirtschafts- und sozialräumliche Struktur der Republik Korea (Südkorea)

Südkorea zählt zu den Schwellenländern und gehört in Asien zu den wirtschaftlich aufstrebenden Staaten. Kennzeichnend ist ein hohes Entwicklungstempo von einem Agrar- zu einem Industrieland. Typisch für den Strukturwandel ist die Tertiärisierung der Wirtschaft. Die Asienkrise, die Rezession in Europa und der Preisverfall auf dem Weltmarkt haben das Land allerdings in eine schwierige finanzielle Lage gebracht. Südkorea kämpft mit einer hohen Auslandsverschuldung.

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Wirtschafts- und sozialräumliche Struktur der „Republik China“(Taiwan)

Das Schwellenland Taiwan gehört zu den aufstrebenden Ländern Asiens. Mit dem schnellen Wirtschaftswachstum geht ein steigender Lebensstandard einher, welcher durchaus mit dem in westlichen Industrieländern verglichen werden kann. Taiwan gilt als Niedriglohnland. Deshalb verlagerten ausländische Großkonzerne einen Teil ihrer Produktion nach Taiwan. „Made in Taiwan“ steht für viele Produkte – von der Massenware bis zu Markenartikeln und Erzeugnissen aus dem High-Tech-Bereich. Deshalb ist das Land aber auch extrem abhängig von Überseemärkten. Taiwan kämpft mit sich verstärkenden Umweltproblemen. Das ist der Preis für das Wachstum im primären Sektor, resultiert aber auch aus dem Zwang, in der Landwirtschaft immer höhere Erträge durch eine intensive Düngung des Bodens erreichen zu müssen.

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Wirtschafts- und sozialräumliche Struktur der Vereinigten Republik Tansania

Tansania ist ein armes Entwicklungsland, dessen Wirtschaft nach wie vor überwiegend agrarisch strukturiert ist. Die Lebensbedingungen sind für die Mehrheit der Bevölkerung schlecht, die Böden sind nicht besonders fruchtbar, und es gibt oft Dürren. Die Wirtschaft des Landes hängt stark vom Export landwirtschaftlicher Erzeugnisse ab und ist folglich extrem von den ständig sinkenden Weltmarktpreisen betroffen. Der damit einhergehende Devisenmangel stellt das größte Problem des Landes dar und kann auch durch die Förderung des Tourismus nicht kompensiert werden. Tansania ist auf Kredite der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds angewiesen.

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Weltreligionen im Überblick

Religionen können die Lebensweise und die Kultur von Menschen ganz entscheidend prägen. Die regionale Verbreitung der Weltreligionen kann zur Gliederung der Erde in Kulturerdteile herangezogen werden. Die Unterschiede zwischen den Religionen können zu religiösen Konflikten bis hin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen bzw. zwischen ethnischen Gruppen führen.
Zu den großen Weltreligionen gehören das Juden- und das Christentum, der Islam, der Buddhismus und der Hinduismus. Man kann dabei zunächst zwischen monotheistischen Religionen und polytheistischen Religionen unterscheiden.
Darüber hinaus unterscheiden sich die Religionen u. a. durch ihr Verbreitungsgebiet, durch Zeit und Ort ihrer Entstehung, in ihren religiösen Symbolen, ihren heiligen Schriften und Stätten. Auch unterschiedlichen Pflichten und Geboten müssen die Gläubigen der verschiedenen Religionen folgen.

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Wissenstest - Räumliche Gliederungen

Hier kannst du dich selbst testen. So kannst du dich gezielt auf Prüfungen und Klausuren vorbereiten oder deine Lernerfolge kontrollieren.

Multiple-Choice-Test zum Thema "Räumliche Gliederungen".

Viel Spaß beim Beantworten der Fragen!

WISSENSTEST

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Desertifikation des Bodens in Afrika

Unter Desertifikation versteht man die Ausbreitung der Wüsten auf der Erde, die durch die Menschen verursacht wird. Dieser Prozess findet weltweit in den wechselfeuchten semiariden Tropen im Übergangsbereich zwischen Wüsten und Savannen statt. Pro Jahr „erobert“ die Wüste rund 6 Mio. ha landwirtschaftliche Nutzfläche.

Das größte Ausmaß hat die Verwüstung in Afrika, und hier in der Sahelzone, angenommen. Dort wächst die Sahara pro Jahr bis zu 17 km in die südlich gelegenen Savannen hinein.
Ursachen der Desertifikation in der Sahel in Afrika:

  • ungünstige Naturbedingungen mit geringen und stark wechselnden Niederschlägen, ausgedehnten Dürreperioden und schütterer Vegetation,
  • starker Anstieg der Bevölkerungszahl, u. a. durch bessere medizinische Versorgung,
  • Ausdehnung des Ackerbaus nach Norden über die agronomische Trockengrenze auf weniger geeignete Böden sowie Wegfall oder Verkürzung von bodenschonenden Produktionsformen wie Brache und Wechsel der Fruchtfolge,
  • Anlage von Tiefbrunnen, was zur Vergrößerung der Herden und zu einem Grad der Überweidung geführt hat, der der Vegetation keine Erholungsmöglichkeiten mehr gibt,
  • Abholzung der Busch- und Baumbestände für die Brennholzgewinnung.
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Disparitäten in Deutschland

Ungleichheiten im Entwicklungsstand oder in den Entwicklungschancen von Territorien werden als räumliche Disparitäten bezeichnet.

In Deutschland gibt es ausgeprägte räumliche Disparitäten zwischen Ländern und Regionen. So gibt es deutliche Unterschiede in der natürlichen Ausstattung, in der Bevölkerungsdichte und -struktur sowie in der Bevölkerungsentwicklung. Räumliche Unterschiede gibt es auch in der Wirtschaftsstruktur und bei den erbrachten Wirtschaftsleistungen, schließlich auch in der Ausstattung mit Infrastruktur. Die Förderung der Länder und Regionen, sowohl durch die Bundesrepublik als auch durch die Europäische Union, konzentriert sich sehr stark auf die ländlichen Regionen und die Industriegebiete, die sich in Umstrukturierung befinden. Dazu zählen besonders die Regionen in den neuen Bundesländern.

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Herz- und Kreislauferkrankungen

Zu den häufigsten Herz- und Kreislauferkrankungen gehören u. a. Bluthochdruck, Arterienverkalkung, Schlaganfall, Herzinfarkt und Krampfadern.

Herz- und Kreislauferkrankungen werden durch Risikofaktoren begünstigt. Risikofaktoren sind u. a. Bluthochdruck, übermäßiger Alkoholgenuss, Rauchen, Übergewicht durch zu fetthaltige Ernährung, Bewegungsmangel, auch großer Stress, bedingt durch Ärger, Aufregung oder Konfliktsituationen.

Jeder Mensch kann Herz- und Kreislauferkrankungen vorbeugen, wenn er in seiner persönlichen Lebensweise möglichst viele Risikofaktoren vermeidet.

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Global Players – transnationale Unternehmen

Als Motor und Träger der ökonomischen Globalisierung fungieren internationale Unternehmen, die z. T. unabhängig von nationalen Grenzen arbeiten. Deshalb bezeichnet man sie auch als transnationale Unternehmen bzw. als Global Players. Dazu gehören nicht nur Großunternehmen der Industrie, sondern auch internationale Handelsbetriebe, Medienkonzerne, Banken und Versicherungen. Die Volkswagen AG ist der momentan bedeutendste Global Player aus Deutschland.

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Grenzenloses Wachstum?

Wissenschaftler versuchen seit langem, die komplizierten Wechselbeziehungen zwischen dem Wachstum der Weltbevölkerung und den Möglichkeiten der Nahrungsmittel-produktion, zwischen den vorhandenen natürlichen Ressourcen der Erde und dem Umfang der Industrieproduktion sowie zwischen der Umweltbelastung und dem materiellen Wohlstand in komplexen Zukunftsmodellen grafisch darzustellen.
Dabei werden unterschiedliche Wachstumsraten der Bevölkerung ebenso zugrunde gelegt wie Veränderungen in den Ernährungsgewohnheiten und die Erschließung bisher unbekannter Rohstoffvorkommen.
Die Zukunftsmodelle zeigen zum einen die Grenzen des Wachstums auf, zum anderen aber auch die Verantwortung der Menschheit für das Leben zukünftiger Generationen. Dadurch verdeutlichen sie auch die Notwendigkeit einer nachhaltigen Entwicklung.

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Hochwasser

Hochwasser stellen immer wieder katastrophenartige Ereignisse dar. Jedes Hochwasser hat seine eigene Entstehungsgeschichte. Es wird durch lang anhaltende Niederschläge, Schneeschmelze oder andere meteorologische Prozesse ausgelöst. Damit kann ein Hochwasserereignis vor allem mit natürlichen Ursachen erklärt und darf nicht allein auf Ursachen wie den Gewässerausbau oder die Versiegelung des Bodens durch den Menschen reduziert werden. Hochwasser können in dicht besiedelten Gebieten enorme Schäden verursachen. In den letzten Jahrzehnten sind vermehrt Jahrhundert-Hochwasser aufgetreten. Das gestiegene Hochwasserrisiko kann jedoch nicht mit absoluter Sicherheit mit Klimaänderungen erklärt werden.

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Hunger und Unterernährung in der Welt

In vielen Staaten und Regionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas leidet die Bevölkerungsmehrheit permanent an Mangelernährung. Vom Hunger und seinen Folgeerscheinungen sind insbesondere die Kinder betroffen. Die Ursachen des Hungers auf der Erde liegen allerdings weniger im raschen Bevölkerungswachstum, denn die Erde hat „Brot für alle“. Hauptursache ist vielmehr die weitverbreitete Armut in den Entwicklungsländern.

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Die Waffen sprechen – Kindersoldaten

Eines der wohl schlimmsten Verbrechen ist der Einsatz von Kindersoldaten in bewaffneten Konflikten. Vor allem in Bürgerkriegen und anderen bewaffneten Auseinandersetzungen in Entwicklungsländern kämpfen und töten Kindersoldaten. Die Kinder sind dabei Opfer und Täter zugleich.

Viele aus Armut und Hoffnungslosigkeit zum Soldaten gewordene Kinder verkümmern und tragen dauerhafte körperliche und seelische Schäden davon. Zugleich sind sie mitverantwortlich für unvorstellbare Grausamkeiten in den Kriegen und für die Opfer unter der unbeteiligten Bevölkerung.

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Die Klimaänderungen

Veränderlichkeit und Wandel sind naturgesetzlich bestimmte Eigenschaften des Klimas der Erde. Eine Klimaänderung liegt vor, wenn sich großräumig und langfristig die Eigenschaften von Klimaelementen (Temperatur, Niederschlag, Luftdruck u. a.) deutlich verändern. Dadurch kommt es zu Wechselwirkungen und Rückkopplungen mit direkten Auswirkungen auf die festländische Landschaftssphäre (z. B. Kaltzeit-Warmzeit-Rhythmus). Natürliche Ursachen für Klimaänderungen sind Veränderungen der Strahlungsbilanz, von Elementen der Erdbahn oder plattentektonische Prozesse (Kontinent-Ozean-Verteilung, Gebirgsbildung, Vulkanausbrüche).

Zunehmend nimmt der wirtschaftende Mensch Einfluss auf das Klima. Hierzu tragen die Verstärkung der Spurengaskonzentration (Intensivierung des Treibhauseffektes, Ozonloch) und die großgebietlichen Waldzerstörungen maßgeblich bei.

Von den Klimaänderungen begrifflich zu unterscheiden sind Klimaschwankungen, die kurzfristiger (100 Jahre) und kleinräumiger wirken.

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Konfliktregionen der Erde

Konflikte treten vor allem in Regionen auf, in denen die Menschen sehr unterschiedliche Interessen und Vorstellungen über ihr Zusammenleben haben. Friedliche oder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Gruppen von Menschen werden häufig um die Herrschaft in einem Gebiet, wegen der Unterdrückung ethnischer Minderheiten und wegen deren Bestrebungen nach Autonomie oder um die Nutzungsrechte von Ressourcen geführt. Oft verzahnen bzw. bündeln sich auch die Ursachen von Konflikten. Dies wird z. B. auch an den Konflikten im Amazonasgebiet, im Nahen Osten, im ehemaligen Jugoslawien und im Kaschmirgebiet an der Grenze zwischen Pakistan und Indien deutlich.

Typisch für regionale Konflikte war bisher, dass sie im Regelfall auf die betreffende Region begrenzt waren. Die Ereignisse vom 11. September 2001 in den USA und danach zeigen deshalb eine neue, veränderte Art und Weise der Austragung von Konflikten.

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National- und Naturparks in Deutschland

Zum Schutz der Natur werden weltweit in vielen Ländern unterschiedliche Schutzgebiete ausgewiesen. Das jeweils herrschende Landesrecht führt jedoch häufig dazu, dass sich der Charakter der Gebiete sehr stark voneinander unterscheidet. So wird in Finnland der Naturpark als streng geschütztes Naturgebiet verstanden, während er in Deutschland als ein der Erholung dienendes Gebiet und in Frankreich als ein der Erhaltung der ländlich-bäuerlichen Kultur dienendes Gebiet verstanden wird.

Nationalparks sind großräumige Naturlandschaften internationalen Ranges (z. B. Niedersächsisches Wattenmeer, Müritz-Nationalpark, Nationalpark Berchtesgaden). Naturparks schützen eine von Natur und Menschen geprägte Kulturlandschaft, die der Erholung der Menschen dient (z. B. Lüneburger Heide). Es gibt auch eine Reihe von grenzüberschreitenden Naturparks. Dazu gehört z. B. der Naturpark Schwalm-Nette an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Rhein und Maas.

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Recycling – die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Abfällen

Als Recycling bezeichnet man die Rückgewinnung von Wertstoffen aus Abfällen. Das Recycling ist folglich ein Verfahren der Verwertung von Abfällen. Es dient dazu, die im Abfall enthaltenen Stoffe für die Wiederverwendung in der Produktion aufzubereiten. Dabei werden unterschiedliche Wege beschritten:

  • die direkte Wiederverwendung von Produktionsabfällen in der
    Produktion, z. B. von Glas in Glasfabriken,
     
  • die Verwendung von Schrott als Grundlage für die Produktion in Stahlwerken,
     
  • die Aufbereitung von Bauschutt für die Weiterverwendung beim Bau,
     
  • das getrennte Sammeln von Papier und Pappe, Gläsern, Metallen und Kunststoffen in privaten Haushalten, sofern sie mit einem „Grünen Punkt“ als Kennzeichen der Recycling-Fähigkeit gekennzeichnet sind, als Vorbereitung zur Rückgewinnung von Stoffen.

In Deutschland werden mehr als die Hälfte des Glases, des Papiers und der Pappe aus Altglas bzw. Altpapier gewonnen.
Als problematisch erweist sich das Recycling von Kunststoffgemischen und von Elektronikschrott.

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Wasserverschmutzung des Rheins

Der Rhein ist einer der bedeutendsten Flüsse in Deutschland. Im Jahre 1971 nahm die Verschmutzung seines Wassers ein solches Maß an, dass es von vielen Menschen für lebensgefährlich angesehen wurde. Im Fluss waren auch kaum noch Fische zu finden. Ursachen dafür waren u. a. die Einleitung ungeklärter Abwässer aus der Industrie und den Haushalten sowie die Einschwemmung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln von der an den Rhein und seine Nebenflüsse angrenzenden Landwirtschaft.
Eine Reihe von auch grenzüberschreitenden Maßnahmen, wie der Bau von Klärwerken oder die Einführung phosphatfreier Waschmittel, sowie Bestrebungen zur Verringerung des Einsatzes von Mineraldüngern führten dazu, dass sich seitdem die Gewässergüte des Rheins deutlich verbesserte. Heute leben bereits wieder mehr als 30 Fischarten im Fluss.

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Hormone

Die Bezeichnung „Hormone“ stammt aus dem Griechischen, bedeutet soviel wie Antriebsstoffe und wurde 1905 von E. H. STARLING erstmals eingeführt. Der Mensch produziert etwa 50 Hormone, die Körperfunktionen, Entwicklung und Wachstum koordinieren.
Im jugendlichen Alter finden gravierende Umstellungen der Funktionen des endokrinen Systems statt, die sowohl äußerliche Körpermerkmale als auch das Verhalten verändern. Viele Jugendliche wissen dann eigentlich gar nicht, was mit ihnen passiert. Sie müssen sich an ein anderes Aussehen gewöhnen, sind launisch, schnell gereizt, z. T. aggressiv, lustlos, provokant. Das ist eine schwere Zeit und häufig ist die Ursache für diese Stimmungsschwankungen unklar.

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Sturmfluten an der Nordseeküste

Seit Menschengedenken bedrohen Sturmfluten bzw. Sturmhochwässer die flachen Teile und die Mündungstrichter der Flüsse an der deutschen Nordseeküste. Sie treten an der Gezeitenküste vor allem dann auf, wenn sich die beim Mondwechsel eintretenden Springfluten mit heftigen Stürmen verbinden und das Wasser des Meeres ins Land drücken. Deiche dämmen im Regelfalle aber die zerstörerischen Wirkungen der Sturmfluten ein. Auch an der Ostseeküste gibt es Sturmfluten, allerdings geringeren Ausmaßes.

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Trinkwasser in der Welt

Die ausreichende Bereitstellung von Trinkwasser gehört heute zu den globalen Menschheitsproblemen. Insbesondere in ländlichen Regionen, aber auch in den Großstädten der Entwicklungsländer herrscht Wasserknappheit. In einigen dieser Länder hat die Nutzung des Wassers von Flüssen sogar zu Konflikten mit Nachbarländern geführt. Wird überwiegend das Grundwasser zur Wasserversorgung genutzt, dann darf die genutzte Wassermenge nicht das natürlich erneuerbare Wasserdargebot übersteigen. In vielen Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens mit Trockenklima ist dieses Dargebot aber so gering, dass ausgesprochener Wassermangel herrscht, der auch die wirtschaftliche Entwicklung hemmt.

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Wie geht es dem deutschen Wald?

Fast ein Drittel der gesamten Fläche Deutschlands ist von Wald bedeckt. Schon in frühen Jahrhunderten traten in der Nähe von Hüttenwerken Waldschäden auf. Seit Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts verstärkten sich diese Schäden derart, dass innerhalb weniger Jahre große Gebiete betroffen waren. In einigen Gebieten kam es zum Waldsterben. Hauptursache waren die Einwirkung von Luftschadstoffen, die durch die Verbrennung von Kohle, Erdöl sowie Erdgas in Hochöfen, Kraftwerken und im Straßenverkehr entstehen. Sie werden z. T. über große Entfernungen in der Luft transportiert und fallen als „saurer Regen“ nieder. Besonders große Schäden entstanden in den höheren Lagen der Mittelgebirge, da hier größere Niederschlagsmengen fallen.

Eine Reihe von Maßnahmen wurde in den letzten Jahrzehnten unternommen, um diesen Prozess aufzuhalten: Modernisierung der Filteranlagen in den Schornsteinen der Kraftwerke, Schließung veralteter Kraftwerke, Einführung von Katalysatoren für Kraftfahrzeuge, Kalkung der Wälder zur Neutralisierung und Wiederaufforstung mit weniger empfindlichen Baumarten. Bei Kiefern und Fichten nahm der Anteil der Bäume mit deutlichen Schäden im Ergebnis dieser Maßnahmen ab, bei den Buchen und Eichen jedoch zu. Im Jahr 2000 betrug der Anteil der Waldfläche in Deutschland mit deutlichen Schäden immer noch fast ein Viertel.

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Grenzüberschreitende regionale Wirtschaftsbeziehungen

Die Euroregion TriRhena ist ein typisches Beispiel für grenzüberschreitende regionale Wirtschaftsbeziehungen.

In der Region TriRhena, deren Kürzel von den drei Nationen Deutschland, Frankreich und Schweiz abgeleitet ist, die hier am Rhein aneinandergrenzen, leben über 2,3 Mio. Menschen auf 8700 km². Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es eine ertragreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Baden in Deutschland und der Nordschweiz. Die komplizierte Grenzsituation zwischen Deutschland und Frankreich bis nach dem Zweiten Weltkrieg behinderte dagegen die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Länder in diesem Gebiet.

In der Gegenwart ist die Region durch zahlreiche Betriebe der Chemie- und Pharmaindustrie, des Maschinenbaus und der High-Tech-Industrien, wie Biotechnologie, Medizintechnik oder Solartechnik, geprägt. Hinzu kommt eine Konzentration wichtiger Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen, die eng miteinander zusammenarbeiten.

Zahlreiche ansässige Dienstleistungszweige, z. B. Banken, Handels- und Verkehrsunternehmen, ergänzen das Wirtschaftsspektrum der Region. Knapp 50000 Deutsche pendeln täglich in die Schweiz zum Arbeiten.

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Wissenstest - Aktuelle geografische Themen

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