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Politische und wirtschaftliche Ursachen der Französischen Revolution

Die Ursachen der Französischen Revolution lagen in der Krise des absolutistischen Staates. Der König und die beiden privilegierten Stände, der Adel und die Geistlichkeit, waren nicht bereit, ihre Privilegien und ihre politische Macht mit den nicht privilegierten Bürgern und Bauern, dem dritten Stand, zu teilen. In Verbindung mit dem wachsenden Elend der Volksmassen, das noch durch eine Missernte verschärft wurde, führte das in den Jahren 1787 und 1788 zur Zuspitzung der Gegensätze zwischen dem absolutistischen Regime und der Masse der Bürger Frankreichs. Die allgemeine Krise des Landes zwang den König, nach vielen Jahren wieder die Generalstände einzuberufen. Als der König dem dritten Stand keine Gleichberechtigung zuerkannte, verließen dessen Vertreter die Versammlung der Generalstände. Im Ballhaus zu Versailles konstituierten sie sich mit Vertretern der beiden anderen Stände zur neuen Nationalversammlung. Außerdem leisteten sie den feierlichen Eid, nicht eher auseinanderzugehen, bis Frankreich eine Verfassung habe. Als in Paris königliche Truppen einmarschierten, griff das Volk zu den Waffen. Mit der Erstürmung der Bastille gab es den Auftakt zur Revolution.

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Friede von Pressburg

Der dritte Koalitionskrieg zwischen dem napoleonischen Frankreich und einer Koalition europäischer Großmächte endete für Österreich nach der Dreikaiserschlacht von Austerlitz mit dem demütigendem Frieden von Pressburg. Eine unmittelbare Folge dieses Friedensdiktats war, dass 16 napoleontreue süd- und westdeutsche Reichsfürsten, deren Fürstentümer etwa ein Drittel des Reichsgebietes umfassten, aus dem Verband des Deutschen Reiches austraten. Sie schlossen sich am 12. Juli 1806 mit weiteren 20 Fürstentümern zum Rheinbund zusammen, der unter französischem Protektorat (Schutzherrschaft) stand. Für NAPOLEON war der Rheinbund die Sicherheitszone Frankreichs nach Osten. Die Rheinbundstaaten erklärten am 1. August 1806 ihren Austritt aus dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, dessen wechselvolle Geschichte damit nach über 900 Jahren endete.

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George III. von England

* 04.06.1738 in London
† 29.01.1820 in London

GEORGE III. war von 1760 bis 1820 König von England, und der erste britische König aus dem Hause Hannover, der in England aufgewachsen und erzogen worden war.
Eine seiner ersten Amtshandlungen stellte die Absetzung des Premierministers WILLIAM PITT, des Älteren, dar. Er setzte stattdessen den EARL OF BUTE als Regierungschef ein. Die Niederlage im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gehörte zu den größten Rückschlägen in der Amtszeit von GEORGE III.
Im Alter von 50 Jahren zeigten sich die ersten Anzeichen von geistiger Verwirrung beim englischen König.

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George II. von England

* 10.11.1683 in Hannover
† 25.10.1760 in London

GEORGE II. war von 1727 bis 1760 König von England. Er verbrachte seine Kindheit in Hannover. Er hatte großes Interesses an Geschichte und an der Armee. Das Verhältnis zu seinem Vater GEORGE I. war schlecht. GEORGE II. heiratete 1705 CAROLINE VON ANSBACH. Innenpolitisch ließ der englische König seinem Premierminister ROBERT WALPOLE weitestgehend freie Hand. Der Ausbruch des englisch-französischen Krieges im Jahre 1739 bedeutet das politische Ende von WALPOLE. Im Alter von 60 Jahren stand GEORGE II. nochmals selbst auf dem Schlachtfeld bei der Schlacht von Dettingen.

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George IV. von England

* 12.08.1762 in London
† 26.06.1830 in Windsor Castle

GEORGE IV. war von 1820 bis 1830 König von Hannover und England. Politik interessierte ihn jedoch wenig. Er führte ein ausschweifendes Leben und seine Vorlieben lagen in der Kunst und Mode. Nachdem seine heimliche Vermählung mit MARIA ANNA FITZHERBERT später annulliert wurde, heiratete GEORGE IV., auf Druck seiner Eltern, CAROLINE VON BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL. Diese Vernunftehe war jedoch unglücklich und von Skandalen überschattet. 1796 trennten sich die Eheleute. Als Prinzregent übernahm GEORGE IV. bereits 1811 die Regierung seines geisteskranken Vaters GEORG III. Mit dessen Tod im Jahre 1820 wurde GEORGE IV. zum König gekrönt. Aufgrund seines teuren ausschweifenden Lebens erfreute sich GEORGE IV. bei seinem Volk keiner besonders großen Beliebtheit.

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Gründung der SAP - entscheidender Schritt zur Arbeiterpartei

Unter Führung von August Bebel und Wilhelm Liebknecht erfolgte in Eisenach die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SAP). Das sogenannte Eisenacher Programm der neuen Partei enthielt die weitestgehenden demokratischen und sozialen Orientierungen für die deutsche Arbeiterbewegung, die im damaligen Deutschland von einer Partei gegeben wurden. Der Eisenacher Kongress bezeichnete einen Wendepunkt in der Entwicklungsgeschichte der deutschen Arbeiterbewegung. Sie besaß ab 1869 eine eigenständige sozialdemokratische Partei, die unaufhaltsam wuchs und vom marxistischen Geist geprägt war. Mit der SAP war das Fundament für eine proletarische Massenpartei gelegt worden.

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Boxplots


Unter einem Boxplot wird ein Kastenschaubild verstanden, in dem die Häufigkeitsverteilung von Zufallsgrößen dargestellt ist. Dabei werden neben dem Zentralwert x ˜ (als dem Bezugswert) folgende weitere Kenngrößen verwendet: unterer und oberer Viertelwert Bild bzw. x 3 / 4 sowie die extremen Beobachtungswerte x min und x max .

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Zerfall der europäischen Heiligen Allianz

Nach dem Wiener Kongress von 1814, der sich mit der Neuordnung Europas nach dem Sieg über NAPOLEON befasste, legte Zar ALEXANDER I. seinen Verbündeten Kaiser FRANZ I. von Österreich und König FRIEDRICH WILHELM III. von Preußen 1815 ein Manifest vor, nach dem künftig der Politik religiöse und moralische Grundsätze als Richtschnur dienen sollten. Der vom österreichischen Staatskanzler METTERNICH überarbeitete Vertragsentwurf gab diesem Bündnisvertrag eine restaurativ-konservative Zielrichtung. Sie war auf die Absicherung des durch den Wiener Kongress erreichten politischen Zustands in Europa gerichtet, der dem vor der Französischen Revolution weitgehend glich. Der Heiligen Allianz traten in der Folgezeit fast alle europäischen Staaten bei.
Das Bündnis zerbrach in den Revolutionsjahren Mitte des 19. Jahrhunderts wieder an den sich verstärkenden Interessengegensätzen der europäischen Großmächte.

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Die industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Großbritannien aus. Viele zukunftsweisende Erfindungen fielen in diesen Zeitraum, wie die der Dampfmaschine und des mechanischen Webstuhls. Der Einsatz dieser Technik bedeutete letztendlich die Ablösung der Agrarwirtschaft und der Manufakturen und die schrittweise Einführung einer arbeitsteiligen Groß- und Massenfertigung in Fabriken.
Zunächst war die englische Textilindustrie der Ausgangspunkt für die technologischen Neuerungen. Doch auch andere Bereiche der Wirtschaft, wie der Bergbau, die Hütten- und Stahlindustrie und der Maschinenbau wurden von den technischen Neuerungen nachhaltig beeinflusst.
Im Bereich des deutschen Bundes setzte die Industrialisierung erst Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Der Entwicklungsrückstand wurde rasch aufgeholt. Besonders durch den Eisenbahnbau konnte sich eine starke Eisen- und Stahlindustrie etablieren.
Den Zeitraum nach 1920 kann man als zweite und den nach etwa 1970 als dritte industrielle Revolution bezeichnen.

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Schreckensherrschaft der Jakobiner

Als Jakobiner wurden die Mitglieder des wichtigsten Klubs der Französischen Revolution bezeichnet. Ihren Namen erhielten sie nach ihrem Tagungsort, dem Dominikanerkloster Saint-Jacques in Paris. Auch in den Provinzen entstanden zahlreiche Jakobinerklubs. Nach dem Ausscheiden der Gemäßigten, die an der konstitutionellen Monarchie festhielten, wurde der Klub seit Sommer 1791 zum Stoßtrupp der Republikaner. Er war zunächst von den Girondisten beherrscht, gemäßigten Republikanern. Ihr Name ist abgeleitet von dem Département Gironde im Südwesten Frankreichs, aus dem ihre einflussreichsten Abgeordneten kamen. Sie entstammten meist dem liberalen Bürgertum der Provinzen. Der Aufstand der Sansculotten vom 31. Mai bis 2. Juni 1793 führte zur Verhaftung und Hinrichtung der führenden Girondisten. Die Führung im Jakobinerklub übernahmen nun die Radikalen. Unter der Führung von ROBESPIERRE organisierten die Jakobiner 1793/94 die Schreckensherrschaft.
Nach ROBESPIERRES Sturz wurde der Jakobinerklub am 11. November 1794 geschlossen.

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Die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt

Durch die verheerende Niederlage in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt geriet Preußen unter französische Besatzung. Preußen hatte es versäumt, während seiner Neutralitätspolitik dringend gebotenen Reformen in Militär und Verwaltung durchzuführen. So erwiesen sich die preußischen Truppen in der Doppelschlacht taktisch und logistisch den französischen Einheiten nicht gewachsen und wurden innerhalb weniger Stunden in die Flucht geschlagen. Bald darauf konnte NAPOLÉON in Berlin einziehen.

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Die Karlsbader Beschlüsse

Die Karlsbader Beschlüsse wurden 1819 von den Staaten des Deutschen Bundes zur Sicherung des Metternich-Systems erlassen. Es bestand aus drei Teilen:

  • Bundes-Universitätsgesetz,
  • Bundes-Preßgesetz,
  • Bundes-Untersuchungsgesetz.

Damit sollten alle nationalistischen und demokratischen Bestrebungen im Deutschen Reich ausgeschaltet und Mittel gefunden werden, die entsprechenden „Risikogruppen“ (Studenten, Hochschullehrer, Journalisten etc.) wirkungsvoll zu überwachen.

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Kommunistisches Manifest

Das Kommunistische Manifest wurde 1848 von Karl Marx und Friedrich Engels in London veröffentlicht. Das Manifest war das politische Programm des Bundes der Kommunisten, der sich die weltweite Befreiung des Proletariats von Unterdrückung und Ausbeutung zur Aufgabe gestellt hatte.
Das Kommunistische Manifest enthält zum ersten Mal die Grundpositionen der Theorie des Marxismus und hebt besonders den Klassenkampf und die internationale Solidarität des Proletariats als Grundlagen für die Überwindung des Kapitalismus hervor. So wurde die Schrift zu einer der theoretischen Grundlagen für den politischen Kampf von vielen kommunistischen und sozialistischen Arbeiterparteien. Das Kommunistische Manifest wurde in die meisten Sprachen der Welt übersetzt.

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Errichtung der konstitutionellen Monarchie

Die 1. Phase der Französischen Revolution zwischen 1789 und 1791 war eine bürgerliche Revolution. Die Staatsform dieser Phase der Revolution war jedoch die konstitutionelle Monarchie. In ihr regierte der König an der Seite einer Nationalversammlung weiter. Im Unterschied zu seiner bisherigen absolutistischen Herrschaft war er aber an die Verfassung gebunden und hatte nur eingeschränkte Rechte. Der Weg von der Beseitigung der Monarchie im Sommer 1789 zu dieser sehr widersprüchlichen Staatsform war schwierig und in starkem Maße mit dem Wirken von LA FAYETTE verbunden. Außerdem war ihr im revolutionären Frankreich nur eine kurze Lebensdauer bis 1791 beschieden. Da wurde sie vom Volk gestürzt, und Frankreich wurde zur Republik.

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Militärische Aktionen der Konterrevolution in Deutschland nach 1848

Die Revolution in Baden von 1849 begann in Rastatt und fand auch dort ihr Ende. Die regulären badischen Truppen schlossen sich den Aufständischen an, sodass der Großherzog LEOPOLD fliehen musste. Für einen Moment sah es so aus, als ob die Revolution doch noch siegreich sein könnte. Doch die Solidarität der Fürstenhäuser hatte Bestand. LEOPOLD rief preußische Truppen zu Hilfe. Gegen die Übermacht aus preußischen und Bundestruppen hatte die badische Revolutionsarmee keine Chance. Nach der Niederlage bei Waghäusel am 21. Juni war die Entscheidung gefallen. Die Revolutionstruppen befanden sich in Auflösung. Ein Teil flüchtete in die Schweiz, ein anderer Teil verschanzte sich in der Festung Rastatt. Mit der Kapitulation der Festung am 23. Juli 1849 war die Revolution endgültig beendet. Nun herrschte auch in Baden wieder die Reaktion mit Todesurteilen und Haftstrafen. Zehntausende mussten fliehen und wanderten nach Amerika aus.

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Yorck und die Konvention von Tauroggen

Die vom preußischen General YORCK eigenmächtig mit einem russischen General geschlossene Konvention von Tauroggen markierte einen Wendepunkt in den napoleonischen Kriegen. Sie bewirkte die Lösung Preußens aus den erzwungenen Bündnisverpflichtungen gegenüber Frankreich und den Beginn des Befreiungskampfes gegen NAPOLEON im Bündnis mit Russland, dem sich später Österreich und Schweden anschlossen. YORCKS Entscheidung wider den Staatsgehorsam gegenüber dem preußischen König war das Signal für den deutschen Befreiungskampf.

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Der Unabhängigkeitskampf in Lateinamerika unter Führung von Simón Bolívar

Um die Jahrhundertwende vom 18. zum 19. Jh. setzten in Lateinamerika verstärkt das Ringen um die nationale Unabhängigkeit von den kolonialen Mutterländern Spanien und Portugal ein. Ursachen für das Erstarken der nationalen Befreiungsbewegungen waren vor allem der erfolgreiche Unabhängigkeitskrieg der USA, die Ideen der Französischen Revolution sowie die zunehmende Entfremdung der Kolonien von den Mutterländern.
Als erste Kolonie in Lateinamerika erkämpfte 1804 der als Haiti bezeichnete französische Teil der Karibikinsel Hispaniola seine Unabhängigkeit. Ihm folgten im Norden Südamerikas bis 1822 Venezuela, Kolumbien und Ecuador, die unter Führung des südamerikanischen Freiheitshelden SIMÓN BOLIVAR ihre Unabhängigkeit errangen.
Im Vizekönigreich Rio de la Plata, das die heutigen Staaten Argentinien, Paraguay und Uruguay umfasste, endete die spanische Kolonialherrschaft zwischen 1810 und 1813.
Von Argentinien aus befreite schließlich General SAN MARTIN Chile und Peru als letzte südamerikanische Länder von den Spaniern.

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Daten, Auswerten

Für häufig wiederkehrende Berechnungen enthalten Tabellenkalkulationsprogramme vorbereitete Formeln (sogenannte Funktionen), die an den entsprechenden Stellen nur noch einzufügen und durch spezielle Eingaben zu ergänzen sind.

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Justus Freiherr von Liebig

* 12.05.1803 in Darmstadt
† 18.04.1873 in München

JUSTUS FREIHERR VON LIEBIG wurde am 12. Mai 1803 in Darmstadt geboren und starb im Alter von 69 Jahren am 18. April 1873 in München. Sein Hauptarbeitsgebiet lag in der Chemie. Er entwickelte die liebigsche Elementaranalyse, schuf die Möglichkeiten der künstlichen Düngung. Weitere Entwicklungen gelangen ihm, weil er sich stets Problemen des Alltags widmete. LIEBIG lebte in einer sehr bewegten Zeit, die geprägt war von großen politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen. Details aus jener Zeit und dem Leben LIEBIGS sind hier zusammengetragen.

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Thomas Alva Edison

* 11.02.1847 in Milan (Ohio, USA)
† 18.10.1931 in West Orange

Er war US-amerikanischer Privatgelehrter und einer der bedeutendsten Erfinder des 19. Jahrhunderts.
EDISON verbesserte den Telegrafen, erfand den Phonographen zur Schallaufzeichnung und Schallwiedergabe, konstruierte die erste brauchbare Glühlampe, entdeckte den glühelektrischen Effekt und schuf in New York des erste öffentliche Elektrizitätsnetz der Welt.

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Elektrisches Feld der Erde

Neben einem magnetischen Feld besitzt die Erde auch ein elektrisches Feld. Da die Erdoberfläche negativ gegenüber der umgebenden Atmosphäre geladen ist, verlaufen die Feldlinien im Idealfall senkrecht zur Erdoberfläche und von dieser weg. Das elektrische Feld der Erde kann näherungsweise als Radialfeld angesehen werden. Die Feldstärke beträgt in Erdbodennähe im Durchschnitt 130 V/m. Durch Bebauung, Bäume und natürliche Unebenheiten treten erhebliche Deformationen des elektrischen Feldes der Erde auf, die durchaus auch von praktischer Bedeutung sind, etwa im Hinblick auf den Blitzschutz und das Auftreten weiterer luftelektrischer Erscheinungen wie Elmsfeuer.

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Elektrisches Potenzial und elektrische Spannung

Ähnlich wie beim Gravitationsfeld wird auch beim elektrischen Feld ein Potenzial definiert. Unter dem elektrischen Potenzial eines Punktes versteht man den Quotienten aus der potenziellen Energie in diesem Punkt und der Ladung des Körpers. Sein Betrag hängt nur vom Ort und von der felderzeugenden Ladung ab. Das Potenzial ist demzufolge geeignet, ein Feld zu beschreiben. Das kann auch grafisch mit Äquipotenziallinien in der Ebene oder Äquipotenzialflächen im Raum erfolgen.
Die elektrische Spannung zwischen zwei beliebigen Punkten eines elektrischen Feldes ist gleich der Potenzialdifferenz zwischen diesen beiden Punkten.

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Elektromotoren

Elektromotoren dienen der Umwandlung von elektrischer Energie in mechanische Energie, die dann zur Verrichtung von mechanischer Arbeit eingesetzt wird. Sie nutzen für diese Umwandlung das folgende physikalische Wirkprinzip: Befindet sich ein stromdurchflossener Leiter in einem Magnetfeld, dann wirkt auf ihn eine Kraft bzw. ein Drehmoment. Elektromotoren sind so konstruiert, dass dieses Drehmoment zu einer periodischen Drehbewegung führt. Nach der Betriebsstromart unterscheidet man zwischen Gleichstrommotoren und Wechselstrommotoren. Nach der Art der Schaltung wird zwischen Nebenschlussmotor und Hauptschlussmotor differenziert. Eine wichtige Unterteilung ist auch die in Synchronmotoren und Asynchronmotoren.

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Elektrosmog und Strahlenschutz

Belastungen des Menschen durch elektrische und magnetische Felder werden als Elektrosmog bezeichnet. Dabei geht es zum einen um den niederfrequenten Strahlungsbereich, der bei allen mit Netzspannung betriebenen Geräten auftritt. Zum anderen hat in den letzten Jahren auch der hochfrequente Strahlungsbereich (Rundfunk, Fernsehen, Mobilfunk) an Bedeutung gewonnen.
Entscheidend ist die Frage, welche Grenzwerte einzuhalten und wie sie zu realisieren sind, damit keine gesundheitlichen Schäden auftreten.

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Aus der Entwicklung der Elektrotechnik

Bald nach FARADAYs Entdeckung der elektromagnetischen Induktion wurde 1832 der erste handgetriebene Generator von PIXII gebaut. Die ersten Generatoren waren jedoch für die praktische Nutzung unbrauchbar.
Für die praktische Anwendung war die Entdeckung des dynamo-elektrischen Prinzips durch SIEMENS 1867 von entscheidender Bedeutung. Damit konnten leistungsfähige Dynamomaschinen gebaut werden.
1881 stellte EDISON die erste brauchbare Glühlampe vor und 1882 ging in New York das erste Elektrizitätswerk der Welt ans Netz. Das erste Elektrizitätswerk Europas wurde 1884 in der Berliner Friedrichstraße gebaut.

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