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Hansestadt Rostock

Rostock befindet sich an der Ostseeküste des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Diese Lage an der Ostsee beeinflusste zu jeder Zeit das Leben der heute knapp 800-jährigen Stadt. Rostock war Hansestadt und durch Handel, Hafen, Schifffahrt, Schiffbau und Fischfang geprägt. Die 1419 gegründete Universität war die erste Hochschule im Ostseeraum. Die Altstadt mit ihren imposanten gotischen Kirchen, dem alten Stadthafen und den typischen Giebelhäusern dokumentiert eindrucksvoll die hanseatische Tradition Rostocks.
Rostock wurde zur größten und wichtigsten Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Wohngebiete entlang der Warnow vereinen das Altstadtzentrum mit dem modernen Seebad Warnemünde.
Schiffbau und Hafen wurden modernisiert, Tourismus und neue Verkehrsbauten und eine moderne innerstädtische Verkehrsstruktur prägen das gegenwärtige pulsierende Leben der Stadt.

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Welthafen Rotterdam

Die Hafenstadt Rotterdam ist die zweitgrößte Stadt der Niederlande. Die verkehrsgünstige Lage am Nieuwe Waterweg verhalf dem Hafen zu einem starken Wachstum. Seit der Eröffnung und dem Ausbau von Europoort verfügt Rotterdam über einen der größten Seehäfen der Erde und ist wohl der wichtigste Erdölumschlagplatz. Rotterdam ist Sitz zahlreicher Großhandelsgesellschaften, Banken und vorwiegend hafenorientierter Industrie. Die im Zweiten Weltkrieg stark zerstörte Stadt ist reich an bemerkenswerten Zeugnissen moderner Architektur.

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Industrierevier Ruhrgebiet

Als Ruhrgebiet wird die Region rechts des Rheins bezeichnet, die sich im Westen zwischen den Flüssen Ruhr und Lippe erstreckt und im Osten über Dortmund bis nach Hamm reicht. Das Ruhrgebiet liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit den Industriezentren am Niederrhein und an der Wupper bildet es als Rheinisch-Westfälisches Industriegebiet (Rhein-Ruhr) eines der größten industriellen Ballungsgebiete Europas.

Die Grundlage der wirtschaftlichen Entwicklung bildeten die großen Vorkommen an Steinkohle. An den Bergbau schloss sich eine vielseitige Industrie an. Die Absatzkrise für Eisen und Stahl in den 70er Jahren führte zu starken Strukturveränderungen, darunter Zechenstilllegungen und die Schließung der Hochöfen.

Der dicht besiedelte Ballungsraum ist verkehrsmäßig hervorragend erschlossen. Duisburg-Ruhrort hat den größten deutschen Binnenhafen.

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Russische Föderation

Die Russische Föderation ist mit einer Fläche von 17,1 Mio. km² das größte Land der Erde. Seine Ost-West-Ausdehnung beträgt 9000 km, seine Nord-Süd-Ausdehnung etwa 4000 km.
Das Land war bis 1991 Kernland der Sowjetunion. Russland liegt auf den Kontinenten Europa und Asien. Von Westen nach Osten kann man das Land in sechs Großräume gliedern: das Osteuropäische Tiefland, den Ural, der Europa und Asien trennt, das Westsibirische Tiefland, das Mittelsibirische Bergland, das Ostsibirische Gebirgsland und die Hochgebirge im Süden.
Das Kennzeichen des Klimas in Russland ist die Kontinentalität. Die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sind sehr groß. Klima-, Vegetations- und Bodenzonen sind annähernd parallel zu den Breitenkreisen angeordnet. Der größte Teil des Landes hat gemäßigtes Klima. Die Tundra im Norden und die sich nach Süden anschließende Taiga sind die typischen Vegetationszonen Russlands. Die sibirische Taiga ist das größte Waldgebiet der Erde. Die südlichen Waldsteppen sind landwirtschaftlich intensiv nutzbar.
Russland ist ein Vielvölkerstaat. Die meisten Menschen leben im europäischen Teil des Landes. Der größte Teil der Gläubigen gehört der russisch-orthodoxen Kirche an.
Nach dem Zusammenbruch der UdSSR (Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken) im Jahr 1991 kam es in Russland zu tiefgreifenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen. Der große Reichtum an Bodenschätzen, vor allem Eisenerz, Steinkohle und Erdölvorkommen, beförderte die Entwicklung Russlands zum Industrieland.

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Bundesland Saarland

Das im Westen der Bundesrepublik Deutschland liegende Saarland ist der kleinste deutsche Flächenstaat. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist Mittelpunkt des einzigen Ballungsgebietes und Wirtschaftszentrum des Landes. Nach dem Ende der Abhängigkeit vom früher bedeutenden Steinkohlenbergbau und der damit verbundenen Montanindustrie verfügt das Saarland heute über eine ausgeglichene Wirtschaftsstruktur. Von 1920 bis 1957 wechselte die Zugehörigkeit des wirtschaftlich interessanten Saarlandes zwischen Frankreich und Deutschland.

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Bundesland Sachsen

Das Bundesland Sachsen liegt im Osten von Deutschland. Dresden ist die Hauptstadt des Landes und neben Leipzig der wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt. Sachsen liegt an der Grenze vom Norddeutschen Tiefland zur Mittelgebirgsschwelle. Elbsandsteingebirge, Erzgebirge, Elstergebirge und Lausitzer und Zittauer Gebirge bilden abwechslungsreiche und ökologisch wertvolle Landschaften. Die Elbe entwässert weite Teile des Landes. Der ehemals bedeutende Uranerzbergbau und der Abbau von Braunkohle wurden ganz oder weitestgehend eingestellt. Sachsen ist stark industrialisiert; viele Branchen haben aber seit der Wiedervereinigung Einbußen erlitten. Fruchtbare Lössböden ermöglichen einen intensiven Acker- und Gartenbau. Im Elbtal wird sogar Weinbau betrieben. Bedeutende Fremdenverkehrsregionen sind das Elbsandsteingebirge, besonders der Nationalpark Sächsische Schweiz, und das Erzgebirge.

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Bundesland Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt liegt im Osten der Bundesrepublik Deutschland. Die Hauptstadt des Bundeslandes ist Magdeburg, zweite bedeutende Stadt und Industriezentrum ist Halle (Saale). Der nördliche Landesteil liegt im Bereich des Norddeutschen Tieflandes, während der Süden von der deutschen Mittelgebirgsschwelle mit dem Harz geprägt wird. Wichtigster Fluss ist die Elbe.

Fruchtbare Lössböden machen die Magdeburger Börde zu einem landwirtschaftlichen Gunstraum. Die im Tagebau betriebene Braunkohlenförderung, die darauf basierende Energiegewinnung und die vor allem im Raum Bitterfeld beheimatete überkommene chemische Industrie brachten schwere Umweltbelastungen mit sich. Der Harz und das Saale-Unstrut-Gebiet sind die wichtigsten Fremdenverkehrsräume.

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Die Wüste Sahara

Mit rund 9 Mio. km² ist die Sahara die größte Wüste der Erde. Sie liegt in Nordafrika und erstreckt sich vom Atlantik über mehr als 6000 km zum Roten Meer im Osten. Vom Mittelmeer und dem Atlas reicht sie von Norden nach Süden über 2000 km mit der Übergangszone Sahel bis zum Sudan. Die Sahara ist ein Tafelland mit Becken und Senken. Im Inneren erheben sich Gebirgsmassive. Nach Süden schließen sich Bergländer bis 1800 m Höhe an. Geröll- und Kieswüsten bestimmen weitgehend das Landschaftsbild. Nur rund 10 % sind Sandwüsten mit aufgewehten Dünen.

Das Klima ist extrem trocken und sehr heiß mit großen tageszeitlichen Temperaturschwankungen. Einziger ständig Wasser führender Fluss ist der Nil. Die Sahara hat keinen oder nur spärlichen Pflanzenwuchs. Von den etwa 5 Mio. Bewohnern der Sahara sind etwa 60 % sesshafte Oasenbauern, Nomaden oder Halbnomaden. Den größten Bevölkerungsanteil haben die Araber, Berber und Tuareg. Schon Karthager, Griechen und Römer drangen von der Mittelmeerküste aus in die Sahara vor. Die letzten unerforschten Gebiete wurden erst nach dem Zweiten Weltkrieg erkundet.

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Globale Finanzmärkte

Die Globalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen betrifft in starkem Maße auch die Finanzmärkte. Unvorstellbare Summen werden täglich weltweit gehandelt, investiert oder transferiert. Hauptaugenmerk liegt für Deutschland allerdings in der Schaffung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und der Stabilisierung der gemeinsamen Währung.

Globalisierungsprobleme gibt es bei der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Hier haben die Bemühungen der wirtschaftlichen Integration die nationalen Probleme eher verstärkt, was seinen Ausdruck in der negativen Entwicklung der Handelsbilanzen sowie in der hohen Auslandsverschuldung der meisten dieser Staaten findet.

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Die industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Großbritannien aus. Viele zukunftsweisende Erfindungen fielen in diesen Zeitraum, wie die der Dampfmaschine und des mechanischen Webstuhls. Der Einsatz dieser Technik bedeutete letztendlich die Ablösung der Agrarwirtschaft und der Manufakturen und die schrittweise Einführung einer arbeitsteiligen Groß- und Massenfertigung in Fabriken.

Zunächst war die englische Textilindustrie der Ausgangspunkt für die technologischen Neuerungen. Doch auch andere Bereiche der Wirtschaft, wie der Bergbau, die Hütten- und Stahlindustrie und der Maschinenbau wurden von den technischen Neuerungen nachhaltig beeinflusst.

Im Bereich des deutschen Bundes setzte die Industrialisierung erst Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Der Entwicklungsrückstand wurde rasch aufgeholt. Besonders durch den Eisenbahnbau konnte sich eine starke Eisen- und Stahlindustrie etablieren.

Den Zeitraum nach 1920 kann man als zweite und den nach etwa 1970 als dritte industrielle Revolution bezeichnen.

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Informeller Sektor in Entwicklungsländern

Als Folge der Massenarbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung vor allem in Entwicklungsländern sind eine wachsende Anzahl von Arbeitsuchenden bemüht, Tätigkeiten im informellen Sektor, der sogenannten Schattenwirtschaft, aufzunehmen. Ihre Strategie besteht darin, mit alternativen Beschäftigungen (z. B. als Schuhputzer, Müllsammler oder Straßenhändler) ein wenig Geld zum Überleben zu verdienen, vielleicht sogar aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen zu können.

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Ökologischer Landbau

Das Ziel des ökologischen Landbaus ist die naturgemäße Erzeugung von Lebensmitteln bei Sicherung eines möglichst geschlossenen natürlichen Kreislaufes. Der Natur soll auf diesem Wege wieder zugeführt werden, was zuvor entnommen wurde.
Die Bodenfruchtbarkeit wird nur mit organischem Dünger und bestimmten Mineralstoffgaben sowie gezielten Anbaumethoden gewahrt.
Ökologische Produktionsbedingungen dienen damit dem Schutz der Umwelt, sichern landwirtschaftliche Erzeugnisse in kontrollierter Qualität ohne gesundheitliche Risiken für den Verbraucher.

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Landvermessung in den USA

Die Besiedlung der USA erfolgte von Osten nach Westen. Um eine geordnete Vergabe des neuerschlossenen Landes an Siedler durchzuführen, wurde 1785 ein Gesetz erlassen, welches die quadratische Landvermessung regelte und danach eine Verteilung des vermessenen Landes ermöglichte.

Jeder Siedler erhielt eine quadratische Fläche von 800 m (gleich 0,5 Meilen) Seitenlänge. Diese „Quartersection“ ergab für jeden Siedler genau 64 ha Fläche. Auf dieser Fläche bauten die Siedler dann auch ihre Häuser bzw. die Gebäude ihrer Farm. Dies führte dazu, dass es in den USA keine Dörfer wie in Mitteleuropa gibt, sondern nur ländliche Siedlungen in Form von Streusiedlungen vorherrschen.

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Sozialistische Landwirtschaft in der DDR

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges erfolgte in der damaligen sowjetischen Besatzungszone die Umgestaltung der Landwirtschaft entsprechend den politischen Machtverhältnissen. Zunächst wurde im Rahmen einer Bodenreform enteignetes Land vor allem an landlose und landarme Bauern verteilt. Mit der Notwendigkeit einer effektiveren Bodennutzung und zur Sicherung von Ertragssteigerungen wurden im Rahmen von Kollektivierungsmaßnahmen Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) und Volkseigene Güter (VEG) aufgebaut. In der Folge entstanden durch Spezialisierungen und Kooperationen zunehmend größere Produktionseinheiten mit dem Ziel, die industriemäßige landwirtschaftliche Produktion zu praktizieren. Die Forderung der Regierung der DDR nach einer immer besseren Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, und zwar möglichst ohne notwendige Importe, hatte jedoch auch negative Auswirkungen, insbesondere im Bereich der Ökologie.

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Der Lebensbaum der Deutschen

Im Laufe der Entwicklung Deutschlands veränderte sich auch die Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung. Dies wird in den Alterspyramiden, auch Bevölkerungspyramiden genannt, sichtbar. Aus ihnen kann man deutliche Rückschlüsse auf wichtige Ereignisse ziehen, die das Leben der Menschen eines Landes beeinflussten, und es lassen sich Prognosen für die Zukunft ableiten. Deshalb nennt man diese Darstellungen auch Lebensbaum.

Der Vergleich der Lebensbäume Deutschlands von 1910, 1946, 1998 und für das Jahr 2030 zeigt, dass aus einem Land mit einem gleichmäßigen Bevölkerungswachstum ein Land geworden ist, dessen Bevölkerungszahl in der Zukunft sinken wird. Die Zahl der Kinder und der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter, welche die übrige Bevölkerung versorgen muss, nimmt rapide ab. Deutschland wird zu einem Land der Alten. Dies bringt in der Zukunft große Probleme mit sich. Diskutiert wird gegenwärtig ob eine geregelte Zuwanderung einen Teil der Probleme lösen kann.

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Obstbau in Neuseeland – Beispiel für Globalisierung

Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat auch im Bereich der Agrarproduktion zu neuen Rahmenbedingungen geführt. In Neuseeland wurde im Zeitraum von nur zehn Jahren die Landwirtschaft liberalisiert und unmittelbar dem freien Wettbewerb auf dem Weltmarkt zugänglich gemacht. Während beispielsweise in der EU staatliche Subventionen an die Erzeuger gezahlt werden, kommt die Landwirtschaft in Neuseeland seit 1984 völlig ohne staatlichen Einfluss und finanzielle Zuwendungen aus.
Am Beispiel des Obstbaues wird aufgezeigt, wie es den Landwirten gelungen ist, unter globalen Konkurrenzbedingungen ihre Existenz zu sichern. Unter anderem konzentrierten sich die Farmer Neuseelands auf den Anbau von Spezialkulturen, vor allem auf die Kiwifrucht. Besonders in den Industrieländern war die Nachfrage nach dieser gesunden exotischen Frucht sprunghaft angestiegen. Außerdem haben die neuseeländischen Landwirte rasch auf veränderte Nachfragebedingungen und den gestiegenen Bedarf nach ökologisch wertvollen Produkten reagiert. Inzwischen werden etwa 85 % der Agrarerzeugnisse des Landes in viele Länder der Welt exportiert. Damit hat sich die Landwirtschaft zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor Neuseelands entwickelt.

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Weltmeere als Energie- und Rohstofflieferanten

Die Weltmeere werden äußerst vielfältig für die Energie- und Rohstoffgewinnung genutzt. Der Raum über und an der Wasseroberfläche dient der Nutzung der Kraft des Windes (Windkraftwerke) und der Wellen (Gezeiten-, Wellen- und Meeresströmungskraftwerke). Unter der Oberfläche, aus dem Wasser der Meere selbst, können gelöste Salze und andere chemische Elemente gewonnen werden. Vom Meeresboden werden vor allem Erzschlämme und Manganknollen gefördert, während sich unter dem Meeresboden bedeutsame Erdöl-, Erdgas- und Methangashydrat-Lagerstätten befinden. Allerdings ist die wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Gewinnung dieser Rohstoffe noch mit großen Problemen verbunden und steht noch am Anfang.

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Ablauf der Wirtschaft – Die Stellung der Produktion

Für den Ablauf der Wirtschaft sind die Phasen Produktion, Handel und Konsumtion charakteristisch. Ziel der Produktion ist die langfristige Maximierung des Gewinns. Das setzt den optimalen Einsatz aller Produktionsfaktoren voraus. Letztendlich entscheiden die erzielten Erlöse bzw. der Gewinn und ihr Verhältnis zum eingesetzten Kapital über die Rentabilität und damit die Lebensfähigkeit eines Betriebes.

Produktion, Handel und Konsumtion unterliegen einer wechselseitigen Abhängigkeit: Über den Handel kann nur verteilt werden, was zuvor produziert wurde, und auch die Konsumtion setzt die Produktion von Gütern und Dienstleistungen voraus. Andererseits kann nur produziert werden, wenn auch die Verteilung und der Verkauf der Erzeugnisse gesichert sind.

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Historische Siedlungen bis zum Ende der Antike (um 300 n. Chr.)

Die Menschen lebten ca. 30000 Jahre als Jäger und Sammler. In dieser Zeit bestanden ihre Siedlungen vorwiegend aus Zeltlagern oder Wohnstätten in Höhlen oder unter Felsüberdachungen. Um 8000 v. Chr. begannen die Menschen Fischfang, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, und sie bauten die ersten Dörfer.

Mit Entstehung der frühen Hochkulturen entwickelten sich die ersten Städte, u. a. in Mesopotamien, Vorder- und Kleinasien, Ägypten, China, Indien, auf Kreta, in Mittelamerika und Peru. Griechen und Römer bauten auf diesen Errungenschaften auf und entwickelten sie fort.

Um 3000 v. Chr. gab es 15 uns heute bekannte Städte auf der Erde, so die wahrscheinlich älteste Stadt Jericho, in Mesopotamien die Stadt Uruk und im Iran Susa.
Um 1500 v. Chr. gab es bereits 100 Städte. Sie lagen vorwiegend in einem Streifen zwischen dem 20. und dem 40. Breitengrad nördlicher Breite in Europa, Asien und Afrika und vorwiegend an Meeresküsten oder Flüssen. Viele der Städte weisen Gemeinsamkeiten im Grundriss auf und wurden bereits regelrecht geplant. Erst 1500 Jahre später wurden in Europa Städte nördlich von 40 ° n. B. gebaut.

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Sofia - Hauptstadt Bulgariens

Sofia ist die Hauptstadt Bulgariens und dessen politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Sie kann auf eine lange Geschichte zurückgreifen, die den thrakischen, römischen, osmanischen und byzantinischen Einfluss widerspiegelt. Die Einwohnerzahl beträgt heute ca. 1,4 Mio. Die Stadt liegt nördlich des Witoschagebirges im westlichen Teil des Landes. Industrielle Erzeugnisse sind u.a. Metalle, Holz, Gummiwaren, Maschinen, chemische Produkte, elektronische Geräte, Textilien und Bekleidung. Der Fremdenverkehr spielt ebenfalls eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Als kultureller Mittelpunkt besitzt Sofia zahlreiche Museen, die die Geschichte der Stadt dokumentieren. Auch in der Altstadt Sofias lassen noch einige Gebäude die Vergangenheit erkennen. Aber aufgrund der langen osmanischen Herrschaft gibt es verhältnismäßig wenig historische Stätten und Denkmäler. Die meisten stammen aus dem 19. und 20. Jh. Die wichtigsten römischen Relikte werden an zentraler Stelle in der Stadtmitte präsentiert.

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Die Stadt – ein Ökosystem?

Städte unterscheiden sich u. a. durch die Bebauungs- und Besiedlungsdichte, den Grad der Überbauung und Verdichtung der Böden sowie durch ihre Tier- und Pflanzenwelt vom städtischen Umland. Dennoch existieren in den Städten die unterschiedlichsten Ökosysteme, und die Städte selbst stellen Ökosysteme dar. Als künstliche, vom Menschen in Gang gehaltene Ökosysteme weisen sie aber eine Reihe von Besonderheiten, spezielle Umlandbeziehungen und ein spezielles Stadtklima auf.

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Stadtentwicklung in Mitteleuropa

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen die meisten Städte in Mitteleuropa an Bevölkerungszahl und Flächengröße kaum zu.
Doch nach 1850 setzte ein rasantes Wachstum ein. Es entwickelte sich die Industrie. Eisenbahnstrecken wurden gebaut, und viele Menschen wanderten auf der Suche nach Arbeit aus den Dörfern in die Städte. Dadurch kam es zu entscheidenden Veränderungen im Stadtbild:
Stadtmauern wurden geschleift, Straßen und Gleisanlagen gebaut und Industriebetriebe entlang von Bahnanlagen, Kanälen, Flüssen oder Straßen errichtet. Wohngebiete mit mehrgeschossigen Häusern schossen neben den Altstädten förmlich aus dem Boden
Nach 1920 wächst die Bevölkerung infolge der anhaltenden Binnenwanderung vom Land weiter stark an. Es entstehen einzelne Stadtviertel mit bestimmten Funktionen, wie Wohnviertel, Industrie- und Gewerbeviertel. Das Stadtzentrum wandelt sich allmählich zur City.
Der Zeitraum nach 1960 ist vom raschen Wachstum der Zahl der Wohngebiete in den Städten geprägt.
Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kehrt sich der Trend um. Viele Familien wandern in das Umland der Städte ab. Gegenwärtig versucht man in den Städten diesen Prozess aufzuhalten, indem z. B. innerstädtische Wohngebiete modernisiert oder weitere Gebiete für den Bau preiswerter neuer Wohnungen erschlossen werden.

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Stadttypen in verschiedenen Kulturräumen

In den einzelnen Kulturräumen der Erde entstanden durch die unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensweisen und die jeweiligen Kulturen Städte mit einem typischen Grundriss. Sie können deshalb zu Stadttypen zusammengefasst werden.
Im Zentrum der Städte in Europa, dem Orient und Asien sind Burg, Palast und religiöse Bauten als Herrschaftsgebäude zu finden, die durch eine Stadtmauer geschützt sind. Der Straßengrundriss ist meist unregelmäßig. Die rasante Entwicklung der Städte vor allem seit dem 20. Jahrhundert führte dazu, dass diese typischen Formen nur noch z. T. in den Stadtzentren zu erkennen sind. Vielfach entstehen neue Straßengrundrisse. Am Beispiel der orientalischen Stadt wird dies verdeutlicht. Im Unterschied zu den historisch „gewachsenen“ Städten wurden die Siedlungen der Kolonisten in Amerika, Afrika und Australien sehr planmäßig, meist schachbrettartig angelegt. Sie dehnten sich später entlang der angelegten Grundrisse in die Umgebung aus, während das Stadtzentrum oft unverändert blieb. Am Beispiel der lateinamerikanischen Stadt mit der Plaza lässt sich dies zum Teil noch erkennen.

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Die Auswahl von Standortfaktoren am Beispiel von Banken und Kreditinstituten

Wie in den anderen Bereichen der Wirtschaft hängt auch bei Banken und Kreditinstituten die Entscheidung für die Wahl eines Standortes von ganz konkreten Faktoren ab. Es wird zwischen harten und weichen Standortfaktoren unterschieden. Dabei ist die Zielsetzung im Bankgeschäft, die langfristige Ertragssicherung und -steigerung, der maßgebliche Faktor.

Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten war in den neuen Bundesländern eine große Nachfrage nach Finanzdienstleistungen entstanden. Beispielsweise gab es einen hohen Bedarf an neuen Geldanlageformen, Bausparverträgen und Krediten. Dazu kam die Notwendigkeit der kreditmäßigen Betreuung von Geschäftskunden bei Firmengründung und Gewerbeansiedlung. Dieser Nachfrage wurde mit der raschen Eröffnung vieler neuer Bankfilialen in den zentralen Orten begegnet. Allerdings waren die getroffenen Standortentscheidungen nicht immer optimal, so dass es inzwischen Tendenzen zur Fusionierung und Schließung von Filialen gibt.

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Strukturwandel in der Automobilindustrie – das Beispiel Eisenach

Am Beispiel des Automobilstandortes Eisenach (Thüringen) kann der erfolgreiche Strukturwandel in der Wirtschaft und Industrie der neuen Bundesländer nach der Wende nachvollzogen werden. Aufgrund günstiger Standortfaktoren hat die Adam Opel AG unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung auf der grünen Wiese in der Hörsel-Aue bei Eisenach ein hochmodernes Montagewerk errichtet, nachdem das traditionelle Automobilwerk stillgelegt wurde und 10000 Arbeitsplätze verloren gingen.
Das Opel-Werk Eisenach stellt heute mit knapp 2000 Arbeitsplätzen den größten Arbeitgeber in der Region dar, wenngleich der Beschäftigungseffekt durch die Verwirklichung des Prinzips der „schlanken Produktion“ und weiterer Unternehmensstrategien relativ gering geblieben ist. Auch die Ansiedlung von Zulieferbetrieben in der Region liegt unter den Erwartungen.

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