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Globale Finanzmärkte

Die Globalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen betrifft in starkem Maße auch die Finanzmärkte. Unvorstellbare Summen werden täglich weltweit gehandelt, investiert oder transferiert. Hauptaugenmerk liegt für Deutschland allerdings in der Schaffung der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion und der Stabilisierung der gemeinsamen Währung.

Globalisierungsprobleme gibt es bei der Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern. Hier haben die Bemühungen der wirtschaftlichen Integration die nationalen Probleme eher verstärkt, was seinen Ausdruck in der negativen Entwicklung der Handelsbilanzen sowie in der hohen Auslandsverschuldung der meisten dieser Staaten findet.

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Die industrielle Revolution

Die erste industrielle Revolution ging in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts von Großbritannien aus. Viele zukunftsweisende Erfindungen fielen in diesen Zeitraum, wie die der Dampfmaschine und des mechanischen Webstuhls. Der Einsatz dieser Technik bedeutete letztendlich die Ablösung der Agrarwirtschaft und der Manufakturen und die schrittweise Einführung einer arbeitsteiligen Groß- und Massenfertigung in Fabriken.

Zunächst war die englische Textilindustrie der Ausgangspunkt für die technologischen Neuerungen. Doch auch andere Bereiche der Wirtschaft, wie der Bergbau, die Hütten- und Stahlindustrie und der Maschinenbau wurden von den technischen Neuerungen nachhaltig beeinflusst.

Im Bereich des deutschen Bundes setzte die Industrialisierung erst Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Der Entwicklungsrückstand wurde rasch aufgeholt. Besonders durch den Eisenbahnbau konnte sich eine starke Eisen- und Stahlindustrie etablieren.

Den Zeitraum nach 1920 kann man als zweite und den nach etwa 1970 als dritte industrielle Revolution bezeichnen.

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Informeller Sektor in Entwicklungsländern

Als Folge der Massenarbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung vor allem in Entwicklungsländern sind eine wachsende Anzahl von Arbeitsuchenden bemüht, Tätigkeiten im informellen Sektor, der sogenannten Schattenwirtschaft, aufzunehmen. Ihre Strategie besteht darin, mit alternativen Beschäftigungen (z. B. als Schuhputzer, Müllsammler oder Straßenhändler) ein wenig Geld zum Überleben zu verdienen, vielleicht sogar aus dem Teufelskreis der Armut ausbrechen zu können.

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Hauttypen

Es gibt Menschen mit normaler, trockener und fettiger Haut. Die Schädigungen der Haut durch die Sonneneinstrahlung sind abhängig z. B. von der geografischen Lage, den Witterungseinflüssen, der Jahres- und Tageszeit sowie besonders vom jeweiligen Hauttyp. Man unterscheidet verschiedene Hauttypen.

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Ökologischer Landbau

Das Ziel des ökologischen Landbaus ist die naturgemäße Erzeugung von Lebensmitteln bei Sicherung eines möglichst geschlossenen natürlichen Kreislaufes. Der Natur soll auf diesem Wege wieder zugeführt werden, was zuvor entnommen wurde.
Die Bodenfruchtbarkeit wird nur mit organischem Dünger und bestimmten Mineralstoffgaben sowie gezielten Anbaumethoden gewahrt.
Ökologische Produktionsbedingungen dienen damit dem Schutz der Umwelt, sichern landwirtschaftliche Erzeugnisse in kontrollierter Qualität ohne gesundheitliche Risiken für den Verbraucher.

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Landvermessung in den USA

Die Besiedlung der USA erfolgte von Osten nach Westen. Um eine geordnete Vergabe des neuerschlossenen Landes an Siedler durchzuführen, wurde 1785 ein Gesetz erlassen, welches die quadratische Landvermessung regelte und danach eine Verteilung des vermessenen Landes ermöglichte.

Jeder Siedler erhielt eine quadratische Fläche von 800 m (gleich 0,5 Meilen) Seitenlänge. Diese „Quartersection“ ergab für jeden Siedler genau 64 ha Fläche. Auf dieser Fläche bauten die Siedler dann auch ihre Häuser bzw. die Gebäude ihrer Farm. Dies führte dazu, dass es in den USA keine Dörfer wie in Mitteleuropa gibt, sondern nur ländliche Siedlungen in Form von Streusiedlungen vorherrschen.

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Sozialistische Landwirtschaft in der DDR

Nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges erfolgte in der damaligen sowjetischen Besatzungszone die Umgestaltung der Landwirtschaft entsprechend den politischen Machtverhältnissen. Zunächst wurde im Rahmen einer Bodenreform enteignetes Land vor allem an landlose und landarme Bauern verteilt. Mit der Notwendigkeit einer effektiveren Bodennutzung und zur Sicherung von Ertragssteigerungen wurden im Rahmen von Kollektivierungsmaßnahmen Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) und Volkseigene Güter (VEG) aufgebaut. In der Folge entstanden durch Spezialisierungen und Kooperationen zunehmend größere Produktionseinheiten mit dem Ziel, die industriemäßige landwirtschaftliche Produktion zu praktizieren. Die Forderung der Regierung der DDR nach einer immer besseren Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln, und zwar möglichst ohne notwendige Importe, hatte jedoch auch negative Auswirkungen, insbesondere im Bereich der Ökologie.

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Der Lebensbaum der Deutschen

Im Laufe der Entwicklung Deutschlands veränderte sich auch die Alters- und Geschlechtsstruktur der Bevölkerung. Dies wird in den Alterspyramiden, auch Bevölkerungspyramiden genannt, sichtbar. Aus ihnen kann man deutliche Rückschlüsse auf wichtige Ereignisse ziehen, die das Leben der Menschen eines Landes beeinflussten, und es lassen sich Prognosen für die Zukunft ableiten. Deshalb nennt man diese Darstellungen auch Lebensbaum.

Der Vergleich der Lebensbäume Deutschlands von 1910, 1946, 1998 und für das Jahr 2030 zeigt, dass aus einem Land mit einem gleichmäßigen Bevölkerungswachstum ein Land geworden ist, dessen Bevölkerungszahl in der Zukunft sinken wird. Die Zahl der Kinder und der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter, welche die übrige Bevölkerung versorgen muss, nimmt rapide ab. Deutschland wird zu einem Land der Alten. Dies bringt in der Zukunft große Probleme mit sich. Diskutiert wird gegenwärtig ob eine geregelte Zuwanderung einen Teil der Probleme lösen kann.

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Obstbau in Neuseeland – Beispiel für Globalisierung

Die Globalisierung der Weltwirtschaft hat auch im Bereich der Agrarproduktion zu neuen Rahmenbedingungen geführt. In Neuseeland wurde im Zeitraum von nur zehn Jahren die Landwirtschaft liberalisiert und unmittelbar dem freien Wettbewerb auf dem Weltmarkt zugänglich gemacht. Während beispielsweise in der EU staatliche Subventionen an die Erzeuger gezahlt werden, kommt die Landwirtschaft in Neuseeland seit 1984 völlig ohne staatlichen Einfluss und finanzielle Zuwendungen aus.
Am Beispiel des Obstbaues wird aufgezeigt, wie es den Landwirten gelungen ist, unter globalen Konkurrenzbedingungen ihre Existenz zu sichern. Unter anderem konzentrierten sich die Farmer Neuseelands auf den Anbau von Spezialkulturen, vor allem auf die Kiwifrucht. Besonders in den Industrieländern war die Nachfrage nach dieser gesunden exotischen Frucht sprunghaft angestiegen. Außerdem haben die neuseeländischen Landwirte rasch auf veränderte Nachfragebedingungen und den gestiegenen Bedarf nach ökologisch wertvollen Produkten reagiert. Inzwischen werden etwa 85 % der Agrarerzeugnisse des Landes in viele Länder der Welt exportiert. Damit hat sich die Landwirtschaft zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor Neuseelands entwickelt.

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Weltmeere als Energie- und Rohstofflieferanten

Die Weltmeere werden äußerst vielfältig für die Energie- und Rohstoffgewinnung genutzt. Der Raum über und an der Wasseroberfläche dient der Nutzung der Kraft des Windes (Windkraftwerke) und der Wellen (Gezeiten-, Wellen- und Meeresströmungskraftwerke). Unter der Oberfläche, aus dem Wasser der Meere selbst, können gelöste Salze und andere chemische Elemente gewonnen werden. Vom Meeresboden werden vor allem Erzschlämme und Manganknollen gefördert, während sich unter dem Meeresboden bedeutsame Erdöl-, Erdgas- und Methangashydrat-Lagerstätten befinden. Allerdings ist die wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Gewinnung dieser Rohstoffe noch mit großen Problemen verbunden und steht noch am Anfang.

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Ablauf der Wirtschaft – Die Stellung der Produktion

Für den Ablauf der Wirtschaft sind die Phasen Produktion, Handel und Konsumtion charakteristisch. Ziel der Produktion ist die langfristige Maximierung des Gewinns. Das setzt den optimalen Einsatz aller Produktionsfaktoren voraus. Letztendlich entscheiden die erzielten Erlöse bzw. der Gewinn und ihr Verhältnis zum eingesetzten Kapital über die Rentabilität und damit die Lebensfähigkeit eines Betriebes.

Produktion, Handel und Konsumtion unterliegen einer wechselseitigen Abhängigkeit: Über den Handel kann nur verteilt werden, was zuvor produziert wurde, und auch die Konsumtion setzt die Produktion von Gütern und Dienstleistungen voraus. Andererseits kann nur produziert werden, wenn auch die Verteilung und der Verkauf der Erzeugnisse gesichert sind.

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Historische Siedlungen bis zum Ende der Antike (um 300 n. Chr.)

Die Menschen lebten ca. 30000 Jahre als Jäger und Sammler. In dieser Zeit bestanden ihre Siedlungen vorwiegend aus Zeltlagern oder Wohnstätten in Höhlen oder unter Felsüberdachungen. Um 8000 v. Chr. begannen die Menschen Fischfang, Ackerbau und Viehzucht zu betreiben, und sie bauten die ersten Dörfer.

Mit Entstehung der frühen Hochkulturen entwickelten sich die ersten Städte, u. a. in Mesopotamien, Vorder- und Kleinasien, Ägypten, China, Indien, auf Kreta, in Mittelamerika und Peru. Griechen und Römer bauten auf diesen Errungenschaften auf und entwickelten sie fort.

Um 3000 v. Chr. gab es 15 uns heute bekannte Städte auf der Erde, so die wahrscheinlich älteste Stadt Jericho, in Mesopotamien die Stadt Uruk und im Iran Susa.
Um 1500 v. Chr. gab es bereits 100 Städte. Sie lagen vorwiegend in einem Streifen zwischen dem 20. und dem 40. Breitengrad nördlicher Breite in Europa, Asien und Afrika und vorwiegend an Meeresküsten oder Flüssen. Viele der Städte weisen Gemeinsamkeiten im Grundriss auf und wurden bereits regelrecht geplant. Erst 1500 Jahre später wurden in Europa Städte nördlich von 40 ° n. B. gebaut.

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Sofia - Hauptstadt Bulgariens

Sofia ist die Hauptstadt Bulgariens und dessen politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum. Sie kann auf eine lange Geschichte zurückgreifen, die den thrakischen, römischen, osmanischen und byzantinischen Einfluss widerspiegelt. Die Einwohnerzahl beträgt heute ca. 1,4 Mio. Die Stadt liegt nördlich des Witoschagebirges im westlichen Teil des Landes. Industrielle Erzeugnisse sind u.a. Metalle, Holz, Gummiwaren, Maschinen, chemische Produkte, elektronische Geräte, Textilien und Bekleidung. Der Fremdenverkehr spielt ebenfalls eine wichtige wirtschaftliche Rolle. Als kultureller Mittelpunkt besitzt Sofia zahlreiche Museen, die die Geschichte der Stadt dokumentieren. Auch in der Altstadt Sofias lassen noch einige Gebäude die Vergangenheit erkennen. Aber aufgrund der langen osmanischen Herrschaft gibt es verhältnismäßig wenig historische Stätten und Denkmäler. Die meisten stammen aus dem 19. und 20. Jh. Die wichtigsten römischen Relikte werden an zentraler Stelle in der Stadtmitte präsentiert.

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Die Stadt – ein Ökosystem?

Städte unterscheiden sich u. a. durch die Bebauungs- und Besiedlungsdichte, den Grad der Überbauung und Verdichtung der Böden sowie durch ihre Tier- und Pflanzenwelt vom städtischen Umland. Dennoch existieren in den Städten die unterschiedlichsten Ökosysteme, und die Städte selbst stellen Ökosysteme dar. Als künstliche, vom Menschen in Gang gehaltene Ökosysteme weisen sie aber eine Reihe von Besonderheiten, spezielle Umlandbeziehungen und ein spezielles Stadtklima auf.

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Helicobacter pylori

Bei Helicobacter pylori handelt es sich um ein Bakterium, das Mechanismen entwickelt hat, trotz des extrem sauren pH-Wertes des Magens darin zu überleben. Das Bakterium lebt innerhalb der Schleimschicht des Magens und produziert dort Ammoniak, um die Magensäure zu neutralisieren. Er wird neuerdings als Ursache für Magenschleimhautentzündungen (Gastritis) angesehen, die in Magengeschwüre oder sogar Krebs übergehen können. Damit ist Gastritis eine Infektionskrankheit und nicht durch Stress und damit verbundener erhöhter Magensäureproduktion ausgelöste Krankheit, wie bis 1982 angenommen. Gastritis muss deshalb mit Antibiotika behandelt werden.

Helicobacter pylori ist weit verbreitet. Die Übertragungswege sind noch nicht sicher geklärt. Ein häufiger Weg ist vermutlich die orale Übertragung, oft schon in früher Kindheit von der Mutter auf das Kind. Spätere Übertragungen sind seltener, das Risiko für Menschen in der Umgebung eines Keimträgers ist gering. Nicht immer löst das Bakterium die erwähnten Krankheiten aus. Nur ca. 10 % der Personen, die Helicobacter pylori in ihrem Magen beherbergen, entwickeln überhaupt Beschwerden.

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Stadtentwicklung in Mitteleuropa

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nahmen die meisten Städte in Mitteleuropa an Bevölkerungszahl und Flächengröße kaum zu.
Doch nach 1850 setzte ein rasantes Wachstum ein. Es entwickelte sich die Industrie. Eisenbahnstrecken wurden gebaut, und viele Menschen wanderten auf der Suche nach Arbeit aus den Dörfern in die Städte. Dadurch kam es zu entscheidenden Veränderungen im Stadtbild:
Stadtmauern wurden geschleift, Straßen und Gleisanlagen gebaut und Industriebetriebe entlang von Bahnanlagen, Kanälen, Flüssen oder Straßen errichtet. Wohngebiete mit mehrgeschossigen Häusern schossen neben den Altstädten förmlich aus dem Boden
Nach 1920 wächst die Bevölkerung infolge der anhaltenden Binnenwanderung vom Land weiter stark an. Es entstehen einzelne Stadtviertel mit bestimmten Funktionen, wie Wohnviertel, Industrie- und Gewerbeviertel. Das Stadtzentrum wandelt sich allmählich zur City.
Der Zeitraum nach 1960 ist vom raschen Wachstum der Zahl der Wohngebiete in den Städten geprägt.
Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts kehrt sich der Trend um. Viele Familien wandern in das Umland der Städte ab. Gegenwärtig versucht man in den Städten diesen Prozess aufzuhalten, indem z. B. innerstädtische Wohngebiete modernisiert oder weitere Gebiete für den Bau preiswerter neuer Wohnungen erschlossen werden.

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Stadttypen in verschiedenen Kulturräumen

In den einzelnen Kulturräumen der Erde entstanden durch die unterschiedlichen Wirtschafts- und Lebensweisen und die jeweiligen Kulturen Städte mit einem typischen Grundriss. Sie können deshalb zu Stadttypen zusammengefasst werden.
Im Zentrum der Städte in Europa, dem Orient und Asien sind Burg, Palast und religiöse Bauten als Herrschaftsgebäude zu finden, die durch eine Stadtmauer geschützt sind. Der Straßengrundriss ist meist unregelmäßig. Die rasante Entwicklung der Städte vor allem seit dem 20. Jahrhundert führte dazu, dass diese typischen Formen nur noch z. T. in den Stadtzentren zu erkennen sind. Vielfach entstehen neue Straßengrundrisse. Am Beispiel der orientalischen Stadt wird dies verdeutlicht. Im Unterschied zu den historisch „gewachsenen“ Städten wurden die Siedlungen der Kolonisten in Amerika, Afrika und Australien sehr planmäßig, meist schachbrettartig angelegt. Sie dehnten sich später entlang der angelegten Grundrisse in die Umgebung aus, während das Stadtzentrum oft unverändert blieb. Am Beispiel der lateinamerikanischen Stadt mit der Plaza lässt sich dies zum Teil noch erkennen.

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Die Auswahl von Standortfaktoren am Beispiel von Banken und Kreditinstituten

Wie in den anderen Bereichen der Wirtschaft hängt auch bei Banken und Kreditinstituten die Entscheidung für die Wahl eines Standortes von ganz konkreten Faktoren ab. Es wird zwischen harten und weichen Standortfaktoren unterschieden. Dabei ist die Zielsetzung im Bankgeschäft, die langfristige Ertragssicherung und -steigerung, der maßgebliche Faktor.

Nach der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten war in den neuen Bundesländern eine große Nachfrage nach Finanzdienstleistungen entstanden. Beispielsweise gab es einen hohen Bedarf an neuen Geldanlageformen, Bausparverträgen und Krediten. Dazu kam die Notwendigkeit der kreditmäßigen Betreuung von Geschäftskunden bei Firmengründung und Gewerbeansiedlung. Dieser Nachfrage wurde mit der raschen Eröffnung vieler neuer Bankfilialen in den zentralen Orten begegnet. Allerdings waren die getroffenen Standortentscheidungen nicht immer optimal, so dass es inzwischen Tendenzen zur Fusionierung und Schließung von Filialen gibt.

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Strukturwandel in der Automobilindustrie – das Beispiel Eisenach

Am Beispiel des Automobilstandortes Eisenach (Thüringen) kann der erfolgreiche Strukturwandel in der Wirtschaft und Industrie der neuen Bundesländer nach der Wende nachvollzogen werden. Aufgrund günstiger Standortfaktoren hat die Adam Opel AG unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung auf der grünen Wiese in der Hörsel-Aue bei Eisenach ein hochmodernes Montagewerk errichtet, nachdem das traditionelle Automobilwerk stillgelegt wurde und 10000 Arbeitsplätze verloren gingen.
Das Opel-Werk Eisenach stellt heute mit knapp 2000 Arbeitsplätzen den größten Arbeitgeber in der Region dar, wenngleich der Beschäftigungseffekt durch die Verwirklichung des Prinzips der „schlanken Produktion“ und weiterer Unternehmensstrategien relativ gering geblieben ist. Auch die Ansiedlung von Zulieferbetrieben in der Region liegt unter den Erwartungen.

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Tourismus in Mexiko

Das Schwellenland Mexiko wird als Reiseland immer beliebter, denn das Land verfügt über einmalige Naturschönheiten, Stätten der indianischen Hochkulturen und architektonische Zeugnisse der Kolonialzeit. Darüber hinaus gibt es vielseitige Möglichkeiten für attraktiven Badetourismus an den pazifischen und karibischen Stränden. Die steigenden Besucherzahlen aus dem Ausland machen den Tourismusbereich zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor. Die Deviseneinnahmen aus dem Tourismus sind vor allem für die Verbesserung der Zahlungsbilanz des Staates notwendig.
Der mit dem Wachstum dieses Dienstleistungsbereiches einhergehende hohe Bedarf an Arbeitskräften, auch in den nachgelagerten Bereichen, führt zu einer positiven Beschäftigungs- und Einkommensstruktur und zieht außerdem eine verbesserte Regionalentwicklung nach sich.

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Zusammenarbeit zwischen Tourismusregionen im Ostseeraum

Im Jahre 1999 begannen vier ländliche Regionen und eine Stadt aus vier unterschiedlichen Staaten des Ostseeraumes eine in die Zukunft gerichtete Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines Tourismus, der ihre einzigartigen Natur- und Kulturraumpotenziale nutzt, ohne sie zu gefährden oder gar zu zerstören.

Die vier binnenländischen ländlichen Regionen eint ein ähnliches Problem – die Landwirtschaft reicht als alleinige Produktionsgrundlage nicht aus, die Arbeitslosigkeit ist hoch, die junge Bevölkerung wandert ab, die Infrastruktur ist unterdurchschnittlich entwickelt. Die Regionen sind jedoch durch eine besonders schöne, einzigartige und vielfältige eiszeitlich entstandene Wald-Seen-Landschaft charakterisiert, die umfangreich unter Schutz gestellt wurde. So sehen die Regionen im Tourismus eine Problemlösung. Es kam zu dem Entschluss, zur Entwicklung eines „hochwertigen Tourismus“, der die besonderen Belange empfindlicher Räume berücksichtigt und nachhaltig wirkt, über Staatengrenzen hinweg zu kooperieren. Damit wollen die Regionen einerseits ihre ökonomische Basis verbreitern und sich andererseits durch nicht so leicht austauschbare Angebote auf den Tourismusmärkten (national, Ostseeraum, international) etablieren – gemeinsam und als Konkurrenten.

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Transmigrasi in Indonesien

Indonesien gehört zu den bevölkerungsreichsten Ländern der Erde. Die Bevölkerung ist jedoch sehr unterschiedlich verteilt. Die Insel Java ist eines der am dichtesten besiedelten und am intensivsten landwirtschaftlich genutzten Gebiete der Erde. Dagegen sind in Indonesien andere Landesteile wie die Inseln Kalimantan oder Sumatra sehr dünn besiedelt.
Deshalb gab es schon vor Jahren Projekte, die Bevölkerung planmäßig von der Insel Java auf andere Inseln umzusiedeln. Im Rahmen des Projekts Transmigrasi (lat. trans = hinüber, migrare = wandern) wurden von 1952 bis 1989 knapp 1 Mio. Familien, das entspricht einer Gesamtzahl von rund 3,7 Mio. Menschen, umgesiedelt.

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Landwirtschaftsraum Uckermark

Der Landkreis Uckermark ist der größte Landkreis der Bundesrepublik mit einer sehr reizvollen Landschaft und großen Anteilen an bekannten Landschafts- und Naturschutzgebieten. Bei der Uckermark handelt es sich um eine eiszeitliche Jungmoränenlandschaft mit fruchtbaren Grundmoränenböden, die traditionell intensiv landwirtschaftlich genutzt werden.

Die stark landwirtschaftlich geprägte Region erfuhr nach der Wiedervereinigung Deutschlands einen einschneidenden Strukturwandel, der z. T. gravierende Auswirkungen auf die Anbaustruktur, die Anbaumethoden, die Erträge und die Arbeitskräftesituation in den Dörfern hatte. Ein Auslöser dafür war der Übergang vom konventionellen Pflanzenbau zum ökologischen Landbau.

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Wilna (Vilnius) - Hauptstadt Litauens

Wilna (lit.: Vilnius) ist die Hauptstadt Litauens und liegt am Fluss Neris. Sie hat 590 000 Einwohner und bildet ein Kultur-, Handels- und Verkehrszentrum. Die Universität wurde 1579 als Jesuitenkolleg gegründet und erhielt 1803 den Status einer Universität. Die Türme der Burg (13. Jh.), die Annenkirche (16. Jh.), St. Nikolai (15. Jh.), Bernhardinerkirche (Anfang 16. Jh.), mehrere barocke Kirchen und Adelspaläste, die klassizistische Kathedrale (1636) und das Rathaus (Ende des 18. Jh.) charakterisieren die Stadt.
Um die alte Burg entstand im 14. Jh. die Stadt. Eine Stadtmauer entstand etwa 1503. Vilnius war von 1794–1915 russisch, dann bis 1939 polnisch. Danach wurde es bis 1991 Hauptstadt der Litauischen Sozialistischen Sowjetrepublik. Heute ist Wilna die Hauptstadt der selbständigen Republik Litauen.

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Klassifikation der Wirtschaftszweige im primären Sektor

Eine Klassifikation der Wirtschaftszweige für die verschiedenen Wirtschaftssektoren ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Statistiken in Statistischen Jahrbüchern erstellt und Aussagen zur wirtschaftlichen Tätigkeit von Unternehmen getroffen werden sollen.

Gleichzeitig ermöglichen solche Klassifikationen weitergehende Einsichten in die Wirtschaftsstrukturen eines Raumes. Nachfolgend wird am Beispiel der Wirtschaftsbereiche Land- und Forstwirtschaft sowie Bergbau die vom Statistischen Bundesamt herausgegebene Klassifizierung auszugsweise dargestellt.

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